-
Gesamte Inhalte
557 -
Benutzer seit
-
Letzter Besuch
Leistungen von msk
Mitglied +500 (6/12)
820
Reputation in der Community
-
Was mich an der Sache wundert: Es hat drei jahre gedauert, bis die Waffenbehörde davon gehört und reagiert hat? So werden aus den 5 Jahren Zwangspause mit Glück nur noch weniger als 2. Da sage mal einer, die überlasteten und langsamen Behörden seien schlecht für den Betroffenen. Sich einen Fachanwalt zu suchen und mit dem eine möglichst günstige weitere Verfahrensweise mit der Behörde abzusprechen würde ich auch der einfachen Abgabe der WBK vorziehen.
-
WBK liegt wg. Eintragung beim Amt, trotzdem zum Training?
msk antwortete auf Serious Sam's Thema in Waffenrecht
Ich habe so eine Behörde, bei der jegliche Anträge einige Monate dauern. Das Maximum waren bisher reichlich sieben Monate. Das heißt, bei einer Eintragung liegen die WBK monatelang dort herum. Persönliche Termine, bei denen die Eintragung sofort erfolgt, kann man sich von der Backe putzen. Gibt es nicht. Das Ding ist mit dem Antrag abzugeben und dann darf man warten, bis einem die Post den Brief mit der WBK in den Kasten wirft. Meine Frage an den Sachbearbeiter, wie das denn mit den Trainingsterminen funktionieren soll, wurde ganz einfach beantwortet. Ich könne selbstverständlich mit einer Kopie zum Training fahren. Bei einer Kontrolle und entsprechender Abfrage wäre auch die Information verfügbar, dass die WBK gerade bei der Waffenbehörde liegt. Ob das stimmt, weiß ich natürlich nicht. Zudem hatte (mittlerweile nicht mehr) die Waffenbehörde auch eine FAQ im PDF-Format auf ihrer Webseite, wo diese Frage ähnlich beantwortet wurde: So lange die WBK bei denen liegt, darf man mit Kopie unterwegs sein. So ganz grau ist die rechtliche Lage auch nicht: Die Waffenbehörde darf durchaus diverse Dinge erlauben, die nicht so explizit im Gesetz stehen. Finde ich bei der Renovierung Opas alte Flinte in der Zwischendecke, darf ich mit dem Ding auch durch die Gegend fahren (führen), um das bei der Waffenbehörde abzugeben, wenn ich mir vorher deren Erlaubnis geholt habe. Ohne diese Erlaubnis wird man dann natürlich zu einer kurzen Meldung in der Lokalpresse... -
Wir spekulieren doch gerade über eine mögliche künftige Gesetzgebung mit MPU für alle. Da würde dann auch untersucht, warum der 80-jährige Opa mit völlig unauffälliger 50-jähriger Sportschützen-Historie eigentlich so langsam reagiert und ob er vielleicht doch am nächsten Dienstag direkt nach dem Besuch beim Orthopäden einen Amoklauf vor dem wöchentlichen Einkauf begehen könnte oder ob er es wie die 1432 Male davor dann doch nicht macht.
-
Naja, was ist dann mit dem 80-jährigen Sportschützen? "Sorry, Opa, entweder bist Du zu alt oder voll mit Drogen - so wird das nix mit der MPU. Du würdest zu langsam schießen, Du bist eine öffentliche Gefahr!"
-
Danke, das ist ja mal ein wirklich hilfreicher Beitrag. Ehrlich gesagt halte ich das mit den Reaktionstests da drin für ziemlich überflüssig.
-
Nun, es ist überhaupt nicht bekannt, was hinter dem Fragebogen für eine konkrete Absicht steckt und welche Art von Untersuchung überhaupt angedacht wäre. Insofern ist auch unklar, wie vergleichbar die österreichische MPU wäre. Bisher ist alles völlig spekulativ und daher ist es auch sehr interessant, wie es in Ländern abläuft, die so was schon haben. Theoretisch müsste es in Deutschland auch einige Leute geben, die das altersbedingt ablegen mussten. Das wäre die interessanteste Information, aber von denen wird es nur wenige geben. Ich glaube nicht, dass diese Tests genauso ablaufen wie die Verkehrs-MPU für Leute, die bereits mehrfach stark auffällig geworden sind und bei denen man bei einem guten Teil wirklich mindestens charakterliche Probleme annehmen darf. Ich halte daher Vergleiche mit der deutschen MPU für notorische Verkehrssünder für unpassend.
-
Eigentlich müsste es doch auch in Deutschland schon ein paar Leute geben, die aufgrund ihres Alters eine MPU für ihre Erwerbsberechtigung machen mussten. Ich vermute, dass diese Art von MPU nichts mit der zu tun hat, die bei notorischen Verkehrssündern fällig ist. Die sind ja schon (meist mehrfach) unangenehm aufgefallen und bei vielen von denen dürfte auch eine charakterliche Eignung für das Führen eines Fahrzeugs wirklich fraglich sein. Es ist schon ein Unterschied, ob man bei einem bisher unauffälligen Menschen eine Prognose abgeben muss oder bei jemandem, der mehrfach gezeigt hat, dass verantwortungsbewusstes Verhalten nicht seine Sache ist. Wie läuft es denn bei den Österreichern ab? Die müssten doch auch einige Erfahrung haben.
-
Eure Schrank Leichen und warum Ihr sie gekauft habt
msk antwortete auf Hasenklage's Thema in Allgemein
Schrank-Leichen sind mir auch fremd. Eng begrenzte Kontingente und Erwerbsstreckung führen automatisch dazu, dass man lange überlegt und priorisiert, was man als nächstes erwerben wird. -
Es ist völlig egal, ob jemand der Ansicht ist, dass Hilfe bei technischen Problemen nicht Aufgabe der Standaufsicht ist. In der von mir erlebten Realität ist sie es definitiv, weil daraus schnell gefährliche Situationen entstehen können und viele Leute auch nicht in der Lage sind, alles selber zu lösen. Und diese Leute dann mit teilweise geladenen Waffen heimzuschicken und dort herumhantieren zu lassen, ist auch nicht die beste Idee. Hinzu kommt, dass auch etliche Neulinge mit diversen Leihwaffen üben und denen kann man auch nicht bei jedem Problem sagen, dass sie halt Pech gehabt haben.
-
Als noch relativer Neuling (3 Jahre) sehe ich es auch so, dass eine Standaufsicht schon einige Erfahrung mitbringen muss. Es geht ja nicht nur darum, den Schießbetrieb zu steuern, sondern auch bei Problemen zu helfen und gefährliche Handlungsweisen und Situationen schnell zu erkennen. Gerade die Hilfe bei technischen Problemen ist etwas, wo ich mir mangels Erfahrung mit verschiedenen Waffen nicht so sicher wäre, dass ich da am richtigen Platz wäre.
-
Nach den reichlich 7 Monaten für eine Eintragung letztes Jahr hat der Voreintrag dieses Jahr nur noch reichlich 3 Monate gedauert. Für mich ist das schon fast Echtzeit. Und nein, Publikumsverkehr möchte man da keinen. Einfach hingehen und Eintragung machen lassen ist etwas, was in einem komplett anderen Universum vielleicht stattfindet, aber nicht hier.
-
Nicht ganz, aber fast so lächerlich, ja. Bei einem Thema wie Krieg und Kriegsgerät, wo die Quote dann plötzlich doch nicht mehr ganz so wichtig ist wie bei warmen, gut bezahlten Bürotätigkeiten, die ganzen Texte konsequent durchzugendern, wirkt völlig deplatziert und lächerlich. Mal ganz abgesehen von der hässlich-umständlichen Formulierung, die den Lesefluss jedes Mal stört.
-
Immerhin haben sie die Beschreibungen mittlerweile perfekt durchgegendert.
-
Schusswaffen? Braucht kein Mensch, um andere umzubringen. Die Kriminalitätsstatistik zeigt das eindrucksvoll. Den gewöhnlichen Mord erledigen die Leute per Hand, Messer oder was auch immer gerade verfügbar und praktikabel ist. Völlig egal, welchen Geisteszustand die Täter haben. Mit dem freien Zugang zu Schusswaffen würde sich nur das Tatmittel verändern, sonst nichts. Für viele Mordopfer vielleicht sogar eine "Verbesserung", verglichen zu den Methoden zu denen in ach so sicheren Ländern mit strengen Waffengesetzen gegriffen wird. Die organisierte Kriminalität hat ebenfalls keine Probleme, ihre Geschäfte mit entsprechenden Waffen zu führen. Bleiben noch die oft bemühten Amok-Läufe. Auch hier zeigen Vergleiche mit Ländern wie der Schweiz, dass die Anzahl solcher Vorfälle nicht mit der Verfügbarkeit von Schusswaffen korreliert. Einer der schlimmsten Amokläufe in Deutschland wurde ganz ohne Schusswaffen durchgeführt.
-
Der Vorschlag von Dinesh ist sinnvoller als irgendeine seltsame Regelung im Waffengesetz. Teilweise ist das ja auch schon im deutschen Strafrecht umgesetzt. Das Waffengesetz hat für jemanden, der andere Leute schwer verletzen oder töten will, in etwa so viel Relevanz wie für den Bankräuber das Parkverbot vor der Bankfiliale.