-
Gesamte Inhalte
581 -
Benutzer seit
-
Letzter Besuch
Leistungen von msk
Mitglied +500 (6/12)
849
Reputation in der Community
-
"Tickende Zeitbomben" unter LWB: Wie erkennen und was dagegen tun?
msk antwortete auf GermanKraut's Thema in Allgemein
Ja, so war das. Wer das Maul bei den falschen Leuten zu weit aufgerissen hat, war schnell mal von der Bildfläche verschwunden. Literaturempfehlung dazu: Hubertus Knabe, Gefangen in Hohenschönhausen Zur Eingangsfrage, wie man als Nachbar oder Verwandter "deutlich verhaltensauffälliger Waffenbesitzer" melden kann: Ich weiß nicht, ob diese Frage ernst gemeint ist oder hier nur provoziert werden soll. Die ist für Laien fernab von Jagd oder Sportschießen ja noch nachvollziehbar, aber nicht von jemandem, der in einem Forum wie diesem hier regelmäßig mitdiskutiert. Bei Gefahr im Verzug ruft man bei der Polizei an, ansonsten setzt man sich mit der Waffenbehörde in Verbindung. -
Als hätte meine Waffenbehörde geahnt, dass ich mich hier über die nicht so schnelle Bearbeitungszeit auslasse, habe ich meine Eintragungen nun auch nach noch nicht mal 3 Monaten bekommen. Das geht schon langsam in den akzeptablen, aber natürlich noch lange nicht guten Bereich für solche Einfachvorgänge. Die langen Wartezeiten mögen im Einzelfall auch mal von Verfahren, Vorstrafen oder irgendwelchen Erkenntnissen abhängen, aber bei 95% der Leute dürfte das einfach die Auslastung oder Arbeitsweise der Behörde(n) sein. Ich hatte im Laufe der letzten 3 Jahre alles, von 14 Tagen, 5 Wochen bis über 7 Monate und nun wieder 3 Monate. Da müsste sich ohne mein Wissen und Zutun ja ständig jede Menge an Erkenntnissen über mich ändern - sehr, sehr, sehr unwahrscheinlich.
-
Bei mir waren es beim vorletzten Mal reichlich 7 Monate, danach beim nächsten Vorgang reichlich 3 Monate und beim aktuellen Eintragungsvorgang werden die 3 Monate auch bald voll. Ich schaue ab und an mal auf deren Webseite, ob es die überhaupt noch gibt...
-
Zu Deinen drei Waffen kann ich mangels Erfahrung nichts sagen. Die Absehen sind auf 100 m vermutlich auch eher Geschmackssache. Vorteil beim Absehen in der 2. Ebene ist, dass es auch bei kleineren Vergrößerungen groß und deutlich ablesbar ist. Vorteil beim Absehen in der ersten Ebene ist, dass es mit der Vergrößerung mitwächst, also unabhängig von der Vergrößerung immer dieselben Abstände zwischen den Markierungen anzeigt. Ich mag das Absehen in der ersten Ebene lieber, aber für 100 m Sportschießen bei geringeren Vergrößerungsstufen hat das Absehen in der zweiten Ebene aufgrund der immer gleichen Größe und ordentlichen Sichtbarkeit auch seine Vorteile. Generell ziehe ich MIL/MRAD einer MOA-Skalierung vor, weil ich mit metrisch viel mehr anfangen kann als mit Zoll.
- 61 Antworten
-
- 1
-
-
- bds 100m
- zielfernrohrgewehr
-
(und 1 weiterer)
Markiert mit:
-
Hinten die Hinweise beziehen sich tatsächlich auf das Zweibein, ja. Allerdings bedeutet "liegend aufgelegt" Zweibein laut Abschnitt L14.08.06: Nur bei "liegend aufgelegt spezial" dürfen andere Unterlagen verwendet werden.
- 61 Antworten
-
- 1
-
-
- bds 100m
- zielfernrohrgewehr
-
(und 1 weiterer)
Markiert mit:
-
Waffenschrank zur gesetzlich vorgeschriebenen sicheren Aufbewahrung.
msk antwortete auf Tobias Reineck's Thema in Waffenrecht
Stimmt, ich erinnere mich, das war ein weiterer Grund für das Wittkopp-Schloss: Dass es da eine real existierende Firma mit entsprechendem langfristig angelegten Produkt-Portfolio gibt, die man bei Problemen erreichen kann bzw. wo es evtl. dann auch mal passenden Ersatz gibt. -
Waffenschrank zur gesetzlich vorgeschriebenen sicheren Aufbewahrung.
msk antwortete auf Tobias Reineck's Thema in Waffenrecht
Ich habe den und bin sehr zufrieden. Roch anfangs noch etwas streng nach Farbe, das war aber nach ein paar Wochen weg. Der erfüllt natürlich seinen Zweck und der Sachbearbeiter der Behörde war ebenfalls zufrieden mit der Anschaffung. Da, wo ich den gekauft habe, konnte man sich auch ein elektronisches Wittkopp-Zahlenschloss hineinkonfigurieren, was ich auch gemacht habe. Das lag zum Einen daran, dass die Folientastatur bei dem Standard-Schloss vermutlich nicht besonders lange schön aussieht und ich Folientastaturen auch nicht mag. Ich meine, ich hätte zu dem einfachen Schloss auch im Netz damals eher nicht so positive Erfahrungsberichte gelesen, aber da erinnere ich mich nicht mehr an Details. Wie auch immer, das Wittkopp-Schloss funktioniert gut und hat immer noch nach 2,5 Jahren die erste Batterie drin. -
Das BDS-Sporthandbuch sagt zu 3118 "Zweibein" als Auflage und widerspricht damit Deinem Bauchgefühl.
- 61 Antworten
-
- 1
-
-
- bds 100m
- zielfernrohrgewehr
-
(und 1 weiterer)
Markiert mit:
-
Was mich an der Sache wundert: Es hat drei jahre gedauert, bis die Waffenbehörde davon gehört und reagiert hat? So werden aus den 5 Jahren Zwangspause mit Glück nur noch weniger als 2. Da sage mal einer, die überlasteten und langsamen Behörden seien schlecht für den Betroffenen. Sich einen Fachanwalt zu suchen und mit dem eine möglichst günstige weitere Verfahrensweise mit der Behörde abzusprechen würde ich auch der einfachen Abgabe der WBK vorziehen.
-
WBK liegt wg. Eintragung beim Amt, trotzdem zum Training?
msk antwortete auf Serious Sam's Thema in Waffenrecht
Ich habe so eine Behörde, bei der jegliche Anträge einige Monate dauern. Das Maximum waren bisher reichlich sieben Monate. Das heißt, bei einer Eintragung liegen die WBK monatelang dort herum. Persönliche Termine, bei denen die Eintragung sofort erfolgt, kann man sich von der Backe putzen. Gibt es nicht. Das Ding ist mit dem Antrag abzugeben und dann darf man warten, bis einem die Post den Brief mit der WBK in den Kasten wirft. Meine Frage an den Sachbearbeiter, wie das denn mit den Trainingsterminen funktionieren soll, wurde ganz einfach beantwortet. Ich könne selbstverständlich mit einer Kopie zum Training fahren. Bei einer Kontrolle und entsprechender Abfrage wäre auch die Information verfügbar, dass die WBK gerade bei der Waffenbehörde liegt. Ob das stimmt, weiß ich natürlich nicht. Zudem hatte (mittlerweile nicht mehr) die Waffenbehörde auch eine FAQ im PDF-Format auf ihrer Webseite, wo diese Frage ähnlich beantwortet wurde: So lange die WBK bei denen liegt, darf man mit Kopie unterwegs sein. So ganz grau ist die rechtliche Lage auch nicht: Die Waffenbehörde darf durchaus diverse Dinge erlauben, die nicht so explizit im Gesetz stehen. Finde ich bei der Renovierung Opas alte Flinte in der Zwischendecke, darf ich mit dem Ding auch durch die Gegend fahren (führen), um das bei der Waffenbehörde abzugeben, wenn ich mir vorher deren Erlaubnis geholt habe. Ohne diese Erlaubnis wird man dann natürlich zu einer kurzen Meldung in der Lokalpresse... -
Wir spekulieren doch gerade über eine mögliche künftige Gesetzgebung mit MPU für alle. Da würde dann auch untersucht, warum der 80-jährige Opa mit völlig unauffälliger 50-jähriger Sportschützen-Historie eigentlich so langsam reagiert und ob er vielleicht doch am nächsten Dienstag direkt nach dem Besuch beim Orthopäden einen Amoklauf vor dem wöchentlichen Einkauf begehen könnte oder ob er es wie die 1432 Male davor dann doch nicht macht.
-
Naja, was ist dann mit dem 80-jährigen Sportschützen? "Sorry, Opa, entweder bist Du zu alt oder voll mit Drogen - so wird das nix mit der MPU. Du würdest zu langsam schießen, Du bist eine öffentliche Gefahr!"
-
Danke, das ist ja mal ein wirklich hilfreicher Beitrag. Ehrlich gesagt halte ich das mit den Reaktionstests da drin für ziemlich überflüssig.
-
Nun, es ist überhaupt nicht bekannt, was hinter dem Fragebogen für eine konkrete Absicht steckt und welche Art von Untersuchung überhaupt angedacht wäre. Insofern ist auch unklar, wie vergleichbar die österreichische MPU wäre. Bisher ist alles völlig spekulativ und daher ist es auch sehr interessant, wie es in Ländern abläuft, die so was schon haben. Theoretisch müsste es in Deutschland auch einige Leute geben, die das altersbedingt ablegen mussten. Das wäre die interessanteste Information, aber von denen wird es nur wenige geben. Ich glaube nicht, dass diese Tests genauso ablaufen wie die Verkehrs-MPU für Leute, die bereits mehrfach stark auffällig geworden sind und bei denen man bei einem guten Teil wirklich mindestens charakterliche Probleme annehmen darf. Ich halte daher Vergleiche mit der deutschen MPU für notorische Verkehrssünder für unpassend.