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msk

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  1. Zu Deinen drei Waffen kann ich mangels Erfahrung nichts sagen. Die Absehen sind auf 100 m vermutlich auch eher Geschmackssache. Vorteil beim Absehen in der 2. Ebene ist, dass es auch bei kleineren Vergrößerungen groß und deutlich ablesbar ist. Vorteil beim Absehen in der ersten Ebene ist, dass es mit der Vergrößerung mitwächst, also unabhängig von der Vergrößerung immer dieselben Abstände zwischen den Markierungen anzeigt. Ich mag das Absehen in der ersten Ebene lieber, aber für 100 m Sportschießen bei geringeren Vergrößerungsstufen hat das Absehen in der zweiten Ebene aufgrund der immer gleichen Größe und ordentlichen Sichtbarkeit auch seine Vorteile. Generell ziehe ich MIL/MRAD einer MOA-Skalierung vor, weil ich mit metrisch viel mehr anfangen kann als mit Zoll.
  2. Hinten die Hinweise beziehen sich tatsächlich auf das Zweibein, ja. Allerdings bedeutet "liegend aufgelegt" Zweibein laut Abschnitt L14.08.06: Nur bei "liegend aufgelegt spezial" dürfen andere Unterlagen verwendet werden.
  3. Stimmt, ich erinnere mich, das war ein weiterer Grund für das Wittkopp-Schloss: Dass es da eine real existierende Firma mit entsprechendem langfristig angelegten Produkt-Portfolio gibt, die man bei Problemen erreichen kann bzw. wo es evtl. dann auch mal passenden Ersatz gibt.
  4. Ich habe den und bin sehr zufrieden. Roch anfangs noch etwas streng nach Farbe, das war aber nach ein paar Wochen weg. Der erfüllt natürlich seinen Zweck und der Sachbearbeiter der Behörde war ebenfalls zufrieden mit der Anschaffung. Da, wo ich den gekauft habe, konnte man sich auch ein elektronisches Wittkopp-Zahlenschloss hineinkonfigurieren, was ich auch gemacht habe. Das lag zum Einen daran, dass die Folientastatur bei dem Standard-Schloss vermutlich nicht besonders lange schön aussieht und ich Folientastaturen auch nicht mag. Ich meine, ich hätte zu dem einfachen Schloss auch im Netz damals eher nicht so positive Erfahrungsberichte gelesen, aber da erinnere ich mich nicht mehr an Details. Wie auch immer, das Wittkopp-Schloss funktioniert gut und hat immer noch nach 2,5 Jahren die erste Batterie drin.
  5. Das BDS-Sporthandbuch sagt zu 3118 "Zweibein" als Auflage und widerspricht damit Deinem Bauchgefühl.
  6. Was mich an der Sache wundert: Es hat drei jahre gedauert, bis die Waffenbehörde davon gehört und reagiert hat? So werden aus den 5 Jahren Zwangspause mit Glück nur noch weniger als 2. Da sage mal einer, die überlasteten und langsamen Behörden seien schlecht für den Betroffenen. Sich einen Fachanwalt zu suchen und mit dem eine möglichst günstige weitere Verfahrensweise mit der Behörde abzusprechen würde ich auch der einfachen Abgabe der WBK vorziehen.
  7. Ich habe so eine Behörde, bei der jegliche Anträge einige Monate dauern. Das Maximum waren bisher reichlich sieben Monate. Das heißt, bei einer Eintragung liegen die WBK monatelang dort herum. Persönliche Termine, bei denen die Eintragung sofort erfolgt, kann man sich von der Backe putzen. Gibt es nicht. Das Ding ist mit dem Antrag abzugeben und dann darf man warten, bis einem die Post den Brief mit der WBK in den Kasten wirft. Meine Frage an den Sachbearbeiter, wie das denn mit den Trainingsterminen funktionieren soll, wurde ganz einfach beantwortet. Ich könne selbstverständlich mit einer Kopie zum Training fahren. Bei einer Kontrolle und entsprechender Abfrage wäre auch die Information verfügbar, dass die WBK gerade bei der Waffenbehörde liegt. Ob das stimmt, weiß ich natürlich nicht. Zudem hatte (mittlerweile nicht mehr) die Waffenbehörde auch eine FAQ im PDF-Format auf ihrer Webseite, wo diese Frage ähnlich beantwortet wurde: So lange die WBK bei denen liegt, darf man mit Kopie unterwegs sein. So ganz grau ist die rechtliche Lage auch nicht: Die Waffenbehörde darf durchaus diverse Dinge erlauben, die nicht so explizit im Gesetz stehen. Finde ich bei der Renovierung Opas alte Flinte in der Zwischendecke, darf ich mit dem Ding auch durch die Gegend fahren (führen), um das bei der Waffenbehörde abzugeben, wenn ich mir vorher deren Erlaubnis geholt habe. Ohne diese Erlaubnis wird man dann natürlich zu einer kurzen Meldung in der Lokalpresse...
  8. Wir spekulieren doch gerade über eine mögliche künftige Gesetzgebung mit MPU für alle. Da würde dann auch untersucht, warum der 80-jährige Opa mit völlig unauffälliger 50-jähriger Sportschützen-Historie eigentlich so langsam reagiert und ob er vielleicht doch am nächsten Dienstag direkt nach dem Besuch beim Orthopäden einen Amoklauf vor dem wöchentlichen Einkauf begehen könnte oder ob er es wie die 1432 Male davor dann doch nicht macht.
  9. Naja, was ist dann mit dem 80-jährigen Sportschützen? "Sorry, Opa, entweder bist Du zu alt oder voll mit Drogen - so wird das nix mit der MPU. Du würdest zu langsam schießen, Du bist eine öffentliche Gefahr!"
  10. Danke, das ist ja mal ein wirklich hilfreicher Beitrag. Ehrlich gesagt halte ich das mit den Reaktionstests da drin für ziemlich überflüssig.
  11. Nun, es ist überhaupt nicht bekannt, was hinter dem Fragebogen für eine konkrete Absicht steckt und welche Art von Untersuchung überhaupt angedacht wäre. Insofern ist auch unklar, wie vergleichbar die österreichische MPU wäre. Bisher ist alles völlig spekulativ und daher ist es auch sehr interessant, wie es in Ländern abläuft, die so was schon haben. Theoretisch müsste es in Deutschland auch einige Leute geben, die das altersbedingt ablegen mussten. Das wäre die interessanteste Information, aber von denen wird es nur wenige geben. Ich glaube nicht, dass diese Tests genauso ablaufen wie die Verkehrs-MPU für Leute, die bereits mehrfach stark auffällig geworden sind und bei denen man bei einem guten Teil wirklich mindestens charakterliche Probleme annehmen darf. Ich halte daher Vergleiche mit der deutschen MPU für notorische Verkehrssünder für unpassend.
  12. Eigentlich müsste es doch auch in Deutschland schon ein paar Leute geben, die aufgrund ihres Alters eine MPU für ihre Erwerbsberechtigung machen mussten. Ich vermute, dass diese Art von MPU nichts mit der zu tun hat, die bei notorischen Verkehrssündern fällig ist. Die sind ja schon (meist mehrfach) unangenehm aufgefallen und bei vielen von denen dürfte auch eine charakterliche Eignung für das Führen eines Fahrzeugs wirklich fraglich sein. Es ist schon ein Unterschied, ob man bei einem bisher unauffälligen Menschen eine Prognose abgeben muss oder bei jemandem, der mehrfach gezeigt hat, dass verantwortungsbewusstes Verhalten nicht seine Sache ist. Wie läuft es denn bei den Österreichern ab? Die müssten doch auch einige Erfahrung haben.
  13. Schrank-Leichen sind mir auch fremd. Eng begrenzte Kontingente und Erwerbsstreckung führen automatisch dazu, dass man lange überlegt und priorisiert, was man als nächstes erwerben wird.
  14. Es ist völlig egal, ob jemand der Ansicht ist, dass Hilfe bei technischen Problemen nicht Aufgabe der Standaufsicht ist. In der von mir erlebten Realität ist sie es definitiv, weil daraus schnell gefährliche Situationen entstehen können und viele Leute auch nicht in der Lage sind, alles selber zu lösen. Und diese Leute dann mit teilweise geladenen Waffen heimzuschicken und dort herumhantieren zu lassen, ist auch nicht die beste Idee. Hinzu kommt, dass auch etliche Neulinge mit diversen Leihwaffen üben und denen kann man auch nicht bei jedem Problem sagen, dass sie halt Pech gehabt haben.
  15. Als noch relativer Neuling (3 Jahre) sehe ich es auch so, dass eine Standaufsicht schon einige Erfahrung mitbringen muss. Es geht ja nicht nur darum, den Schießbetrieb zu steuern, sondern auch bei Problemen zu helfen und gefährliche Handlungsweisen und Situationen schnell zu erkennen. Gerade die Hilfe bei technischen Problemen ist etwas, wo ich mir mangels Erfahrung mit verschiedenen Waffen nicht so sicher wäre, dass ich da am richtigen Platz wäre.
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