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IGNORED

Finanzkraft der Waffenlobby


EkelAlfred

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Viele werden sich an die "Spotkohle" Aktion erinnern; damals wurden ca. 30 TSD DM gesammelt und das Ziel nicht erreicht - die geplante Aktion kam nie zustande.

Später gab es die "Verfassungsklage" Aktion, bei der binnen kurzer Zeit etwa 30 TSD Euro zusammen kamen, deren Verwendung sehr detailliert nachgewiesen wurde.

Das Projekt wurde durchgeführt; scheiterte aber aus anderen Gründen.

Nun wurden 50 TSD Euro binnen sehr kurzer Zeit aufgeboten - im Grunde eine Spende an einen Privatperson (keine juristische Person wie ein Verein!) und das zu einem Thema, das an sich nur sehr wenige Personen betrifft!

Viele Jäger haben an Waffen sehr wenig Interesse, sehr viele Jäger besitzen keine Halbautomaten - und gehen auch nur ein oder zwei Mal im Jahr zur Jagd.

Auch die Jagdverbände geben sich wenig Mühe, wirken teilweise geradezu SCHADENFROH!

Dennoch war der Spendenaufruf binnen sehr kurzer Zeit erfolgreich!

Wie geht das?

Liegen die Nerven so blank, das viele Nicht-Jäger gespendet haben - nach dem Motto "Wehret den Anfängen"?

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Keine Ahnung, was die Beweggründe der anderen Spender waren, aber ich überlegte mir, daß mein kleines Scherflein vielleicht dazu beiträgt, daß wir uns als die Gruppe von Waffenbesitzern und -nutzern über die "Grenzen" von Sport- oder Jagdschützen hinaus gegenseitig helfen, da es im Grunde unser gemeinsames Werkzeug betrifft.

Würde mehr Einigkeit unter den verschiedenen Verbänden und Interessengruppen herrschen, könnten "die da oben" nicht so schalten, walten und verbieten, wie es momentan ist.

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Wie geht das?

Liegen die Nerven so blank, das viele Nicht-Jäger gespendet haben - nach dem Motto "Wehret den Anfängen"?

Ja.

Ich z.B. habe mit Leichtigkeit, ohne Planung und ohne Überredungskunst eine Handvoll Nichtwaffenbesitzer dazu bewegen zu können, zwei- und in einem Fall auch dreistellige Summen zu geben.

Eine große Zahl von Leute sind bereit, ihr Geld (und zwar viel!) für sehr konkrete Maßnahmen, die ihnen sympathisch sind, auszugeben. Die kennen vielleicht den Unterschied zwischen einer Kipplaufbüchse und einer SLB nicht, aber Sätze wie "Der Staat will uns die Waffen wegnehmen" gehen ins Ohr.

Kurze Kommunikationswege via Internet tun ein Übriges.

Mit so etwas können naturgemäß die althergebrachten Verbandsstrukturen nicht konkurrieren.

Edited by Julius Corrino
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Es gibt viele Bürger, Jäger, Schützen und Sammler, denen liegen Ihre Bürgerrechte ehrlich am Herzen, die sind bereit auch dafür einzustehen und auch finanziell sich zu beteiligen. Meine Hochachtung und ein Dank an die GRA mit Ihrer Aktion.

Und dann gibt es noch die anderen die nur.,,, :016: ...aber lassen wir das, einfach ärmlich.

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Viele werden sich an die "Spotkohle" Aktion erinnern; damals wurden ca. 30 TSD DM gesammelt und das Ziel nicht erreicht - die geplante Aktion kam nie zustande.

Später gab es die "Verfassungsklage" Aktion, bei der binnen kurzer Zeit etwa 30 TSD Euro zusammen kamen, deren Verwendung sehr detailliert nachgewiesen wurde.

Das Projekt wurde durchgeführt; scheiterte aber aus anderen Gründen.

Nun wurden 50 TSD Euro binnen sehr kurzer Zeit aufgeboten - im Grunde eine Spende an einen Privatperson (keine juristische Person wie ein Verein!) und das zu einem Thema, das an sich nur sehr wenige Personen betrifft!

Viele Jäger haben an Waffen sehr wenig Interesse, sehr viele Jäger besitzen keine Halbautomaten - und gehen auch nur ein oder zwei Mal im Jahr zur Jagd.

Auch die Jagdverbände geben sich wenig Mühe, wirken teilweise geradezu SCHADENFROH!

Dennoch war der Spendenaufruf binnen sehr kurzer Zeit erfolgreich!

Wie geht das?

Liegen die Nerven so blank, das viele Nicht-Jäger gespendet haben - nach dem Motto "Wehret den Anfängen"?

Ich als Österreicher habe auch gespendet (und in einem Ö. Forum haben einige User gesagt auch gespendet zu haben). Wir müssen zusammen halten und sie sollen merken, dass wir auch die juristischen Mittel komplett ausschöpfen können und werden!

lg

Edited by Turbo
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Ich kenne mittlerweile auch viele Leute, die mit ihrem Geld lieber ihre Rechte wahrnehmen wollen, anstatt sich davon neue Luxusgüter zu kaufen.

Mittlerweile klagen viele oder legen Widerspruch gegen Behördenbescheide ein, einfach nur aus Prinzip. Sie rechen sich da keinen besonders hohen Chancen aus, verbrennen lieber ihr Geld - hauptsache der "verhasste Staat" bekommt möglichst viel sinnlose Arbeit. Der Bürger sieht sich in den Parlamenten eh nicht mehr vertreten. Da sitzen nur noch Anwälte, Beamte und Lehrer, die ausklüngeln, was man gut zu finden hat und was nicht.

"Legitimiert uns bitteschön alle 4 Jahre durch demokratische Wahlen, aber fragt danach ja nicht danach, was wir hier zu eurem besten Entscheiden!"

Mir persönlich tut es leid, das inzwischen viele so denken...sie sehen das aber quasi als letzte Notwehr gegenüber einem völlig arroganten und machtbesessenen Parteienapparat an.

Ich denke mal, es werden immer mehr Menschen werden, die jede Verfassungsklage unterstützen würden...hauptsache sie trifft die herschenden Politiker direkt ins Mark.

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Wäre das vielleicht ein NEUER Ansatz, anstelle der Gründung von Vereinen, Mitgliedersammeln, Vorstände wählen und durch finanzieren, eine Art Plattform einzurichten, Aktionspläne zu erstellen, Kosten zu definieren und dann zu sagen:

"Leute, entscheidet mit Euren Spenden, was ihr haben wollt?"

Nur mal so als unfertige Rohfassung einer Idee.

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Und das hat zu meiner Anregung jetzt welchen Bezug?

Das Wunschdenken und Realität zwei unterschiedliche Dinge sind.

In den letzten 13 Jahren wurden immer wieder diverse neue Vereine / Organisationen von mehr oder weniger den selben Unzufriedenen / Enttäuschten ins Leben gerufen, weil nur sie den einzig richtigen Weg wüßten.

Bedauerlicherweise verursacht das Wandeln auf diesen Königswegen nunmal Kosten, und damit sind wir wieder bei Deinem Lieblingsthema "Geld" angekommen.

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Wäre das vielleicht ein NEUER Ansatz, anstelle der Gründung von Vereinen, Mitgliedersammeln, Vorstände wählen und durch finanzieren, eine Art Plattform einzurichten, Aktionspläne zu erstellen, Kosten zu definieren und dann zu sagen:

"Leute, entscheidet mit Euren Spenden, was ihr haben wollt?"

Nur mal so als unfertige Rohfassung einer Idee.

Das ist eine sehr interessante Idee.

3 Interessante Waffenrechtsprojekte,

für jedes ein Konto,

es wird das durchgezogen, für welches in einem bestimmten Zeitraum am meisten gespendet wurde,

die Gelder auf den anderen beiden Konten gehen zu Gunsten auf das Konto des Gewinnerprojekts.

Ja.

Seit wann bist du Mod.?

Hat ein anderer WO verlassen ? Welcher ?

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Das ist eine sehr interessante Idee.

3 Interessante Waffenrechtsprojekte,

für jedes ein Konto,

es wird das durchgezogen, für welches in einem bestimmten Zeitraum am meisten gespendet wurde,

die Gelder auf den anderen beiden Konten gehen zu Gunsten auf das Konto des Gewinnerprojekts.

(...)

...ist quasi Crowdfunding :)

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...ist quasi Crowdfunding :)

Yep!

So ein Crowdfounding hat den Vorteil, dass es sogar Lobby übergreifend funktionieren wird. Was diese Aktion ja schon sehr schön demonstriert hat. Hier haben sogar NICHTWAFFENBESITZER gespendet.

Es gibt noch unzählige andere Interessengruppen, die sich zur Zeit genauso von der Politik und den Verwaltungen abgebürstet fühlen, wie wir.

Wir sind nunmer locker in der Lage, eine beispiellose Lawine loszutreten.

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Ich habe hier gerne finanziell unterstützt. Warum? Vor allem um ein Zeichen zu setzen. Gegen den DJV, gegen arrogante, fehlgeleitete subalterne Leipziger Beamten. Ich wäre bereit substantiell größere Beträge einzusetzen- und zwar für oder gegen Gerichte , Volksvertreter oder auch Lobbyorganisationen. Ich wäre auch bereit eine eigene Klage zu finanzieren oder auch die Rolle der RUAG oder des DJV oder die Zusammensetzung der Leipziger Richter zu challengen. Aber das ist Zukunftsmusik. Der Gegner muss kapieren dass er unter Beobachtung steht und dass auch politisch alternative Parteien als wählbar in den Fokus rücken. Ja, das ist anders als in den 80ern- und das ist gut so.

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Gute Idee, Alfred. Im sozialen bereich gibt es solche Plattformen schon. Die treten als treuhänder auf und leiten dein Geld an das entsprechende projekt weiter. Du kannst bei deiner Spende aus mehreren Projekten wählen.

Ich kenne das aus Hamburg. Viele Firmen spenden dort, weil sich sich nicht um die Betreuung der Projekte kümmern wollen.

Habe leider den Namen der Plattform nicht parat.

Edit: Habs gefunden: http://www.gut-fuer-hamburg.de/

Man kann dort auch eigene Projekte anlegen. Alfred, fass!

Edited by JasperBeardley
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hola amigos,

die GRA ist eigentlich nur ein Name für eine kleine Gruppe ohne e.V. oder Verband, die nur die Interessen der Waffenbesitzer und -freunde versucht in die Tat umzusetzen und keinen Anspruch (wie fast alle Vereine/Verbände) auf die alleinige Vertretung der Waffenbesitzer/ihrer Mitglieder will. Es herrscht kein Konkurrenzdenken.

Weil das eigentlich alles aus Idealismus gemacht wird hat die GRA auch mittlerweile eine starke Anerkennung bei den Waffenafinen Personenkreisen.

saludos de pancho lobo -der die GRA auch weiter unterstützen wird-

Edited by pancho lobo
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Gute Idee, Alfred. Im sozialen bereich gibt es solche Plattformen schon. Die treten als treuhänder auf und leiten dein Geld an das entsprechende projekt weiter. Du kannst bei deiner Spende aus mehreren Projekten wählen.

Ich kenne das aus Hamburg. Viele Firmen spenden dort, weil sich sich nicht um die Betreuung der Projekte kümmern wollen.

Habe leider den Namen der Plattform nicht parat.

Edit: Habs gefunden: http://www.gut-fuer-hamburg.de/

Man kann dort auch eigene Projekte anlegen. Alfred, fass!

Und die Domain www.legalwaffenbesitz.de wäre sogar noch frei...

Gruß, Patrick

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Liegen die Nerven so blank, das viele Nicht-Jäger gespendet haben - nach dem Motto "Wehret den Anfängen"?

Ich habe mit der Jagd rein gar nichts am Hut. Gespendet habe ich weil dieses Urteil, besonders wenn man es mit dem entgegengesetzten und deutlich detaillierter argumentierten Urteil des OVG Nordrhein-Westfalen vergleicht, sowohl ein Angriff auf den Waffenbesitz ist, den ich für ein hohes soziales Gut halte, als auch ein Schlag ins Gesicht für Rechtstaatlichkeit und normale Grundsätze der Gesetzesauslegung, die eigentlich sogar im Absolutismus üblich waren. Wenn ich vor dem Kadi stehen würde und der einfach kurzerhand das Gesetz zu meinen Ungunsten umschreiben würde, dann würde ich mich auch freuen, wenn jemand etwas sagen und mich unterstützen würde. Und wenn das heute im Verwaltungsrecht einreißt, wer sagt denn, daß es morgen nicht im Strafrecht passiert? Die beiden BVerwG-Urteile gehen ausdrücklich, wenn auch nur als Behauptung und ohne große Analyse, auf das Bestimmtheitsgebot strafrechtlicher Normen ein, und behaupten damit letztlich, es wäre auch OK jemanden zu verknacken nicht nur obwohl sondern gerade weil er sich gemäß dem Wortlaut und der allgemeinen Interpretation eines Gesetzes verhalten hat.

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Auch ich habe gespendet, obwohl ich gar keine HA besitze. Doch das Thema geht uns alle an.

Heute sind es die HA, morgen die Kurzwaffen, dann kommen die Mehrlader dran....

Ich bin heilfroh, dass sich irgendjemand der Sache annimmt. Ich möchte es nicht machen, wüsste nicht einmal, an wen ich mich wenden sollte. Da sind 100 Euro eine für mich leicht aufzubringende Unterstützung. Ich hätte das Geld natürlich auch in Munition anlegen können, die ich dann vielleicht irgendwann nicht mehr brauchen kann...

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