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  1. Es gibt Programme speziell dafür. Am bekanntesten Adobe Lightroom, aber Deine Frage hört sich offen gesagt nicht so an, als ob Du das brauchst. Darktable z.B. wäre eine freie Alternative.
  2. Irgendetwas scheint mir da schief dran zu sein. Der Anteil der Todesopfer bei Unfällen mit Alkoholeinfluss unter allen Todesopfern des Straßenverkehrs ist so in der gleichen Größenordnung. Daraus würde ja folgen, wären die 16% repräsentativ, dass man mit Alk gar nicht gefährlicher fährt als ohne, aus welchen Gründen auch immer. Das scheint mir nicht vollkommen plausibel zu sein. Ich würde auch unterstellen, dass nach einem tödlichen Unfall mindestens so genau hingeschaut wird wie bei allgemeinen Verkehrskontrolle.
  3. Jedenfalls setzt es wohl voraus, dass der Verband der Meinung ist, dass der Verein zu ihm gehört, und dass der Verein der Meinung ist, dass er zum Verband gehört. Eine einseitige "Anlehnung" ("Wir schießen nach DSB-Regeln, aber mit mehr Spaß.") ist wohl ziemlich eindeutig keine "Angehörigkeit", sondern würde im Amerikanischen sogar zur Verdeutlichung, dass es nur eine Anlehnung ist, mit dem Wort "outlaw" (wobei die Gesetzeslosigkeit sich auf das Sportgesetz, also die Ordnung des Verbandes, bezieht) bezeichnet. Dass die zugehörigen Vereine "Mitglieder" genannt werden müssen, ist vielleicht nicht bindend, aber ein anderer Begriff für die selbe Sache würde es ja nicht groß ändern. Das einzige Kriterium außer der Vereinseigenschaft ist doch, dem Verband anzugehören. Nachdem die Angehörigkeit wohl zu einem wesentlich Teil daraus besteht, dass der Verband und der Verein meinen, dass sie besteht, weiß ich nicht, was da schwierig zu bestätigen sein sollte. Jedenfalls ist das nicht schwieriger als die Bestätigung, dass ein Schütze einem Verein angehört.
  4. Und daran hakt es. Nicht an Möglichkeiten demokratischer Teilhabe, auch nicht am Mangel von Organisation oder bezahlten Lobbyistenstellen.
  5. Was aber doch zumindest darauf hindeutet, dass mäßiger Alkoholkonsum dabei im Rauschen anderer Faktoren untergeht, mit denen er korrelieren mag. Es ist eine Sache, grob ungesunde Dinge zu vermeiden. Es ist eine andere, sein Leben wesentlich nach vermuteten Schädlichkeiten auszurichten. Dann endet man irgendwann damit, sich ernährungsphysiologisch optimiertes Fertigfutter reinzuziehen während man auf dem gelenkschonenden Ovaltrainer auf der Stelle läuft. Ob man damit dann wirklich auch nur in Bezug auf die Lebenserwartung besser fährt, ich bin mir nicht so sicher, weil Lebensfreude oder Tristesse auch einen nicht unwesentlichen Einfluss zu haben scheinen. Selbst wenn, wären damit die Jahre auch schön ausgefüllt?
  6. Was nur zeigt, dass ob ein Verhalten krankhaft ist oder nicht eben keine wissenschaftliche sondern eine Wertfrage ist. Würde dieser Therapeut das auch sagen, wenn jemand täglich einen Espresso nach dem Aufstehen trinkt? In der FDGO kann man aber seine diesbezüglichen Werturteile nicht anderen Leuten zwangsweise aufdrängen. Deswegen wird man sich schon an tatsächlichen Problemen im Verhalten orientieren müssen. Bei den meisten Trinkern eines einzelnen Feierabendbiers dürften keine Verhaltensauffälligheiten im Zusammenhang damit auftreten, und damit ist es ihre Sache.
  7. Wenn es sich lohnt, dann schon. Das Geschäftsmodell ist im Prinzip einfach: Speicher kaufen oder mieten, und dann die Lagerkapazität mittels des Terminmarktes vermieten. Also z.B. im Sommer auffüllen, dafür Spotpreis bezahlen, und gleichzeitig auf Termin für den Winter wieder verkaufen. Weil man gleichzeitig den Kauf- und den Verkaufspreis festgeschrieben hat, entspricht das einem festen Mietzins, egal wie sich der Preis entwickelt. Bedarf dafür gibt es, weil die Versorger der Endkunden (hoffentlich) jedenfalls einen Teil im Voraus auf Termin einkaufen. Es gibt auch liquide Futures-Kontrakte. Dieses Modell kann je nach Terminpreiskurve sich sogar noch lohnen, wenn man z.B. Tankschiffe samt Mannschaft chartert, nur um sie dann auf Reede liegen zu lassen und darin Öl zu lagern. Soweit das nicht funktioniert, muss man sich fragen, wie es der Gesetzgeber und Regulierer genau kaputtgemacht haben, aber im Prinzip funktioniert das sehr gut.
  8. Was sich weitgehend mit dem deckt, was ich geschrieben habe. Wobei die nötige Trainingsintensität spätestens dann zunimmt, wenn man es in der Gruppe machen will. Der berühmt-berüchtigte Battle Drill No. 6 (mit vier Mann in einen Raum und den sichern) z.B. gibt nicht nur Anfängern sondern auch Leuten, die ihn schon zigmal in echten Kriegen gemacht haben, zahllose Möglichkeiten, die Choreographie in einer möglicherweise folgenschweren Weise zu versauen. Nun gibt es gerade eine Debatte an West Point, ob man den überhaupt normalen Infanteristen beibringen solle, oder ob das nicht mehr Ärger provoziere, als es Probleme löse. So oder so, und um auf den Ausgangspunkt zurückzukommen, die instinktive Einhaltung der Sicherheitsregeln, auch wenn man körperlich und geistig anderweitig überbeansprucht ist, muss einfach sitzen. Das ist nicht besonders komplex, aber ein Verhalten so zu installieren, dass es zuverlässig auch unter extremem Stress automatisch kommt, bedarf einer gewissen Anzahl von Wiederholungen.
  9. Bei uns haben wir keine Aufsicht, und wenn sich jemand sowas erlauben würde, dann würde er nicht nur an diesem Tag nicht mehr schießen. Wenn man damit kämpfen können will, dann empfiehlt sich eigentlich ein besonders hohes oder vielmehr ein besonders konsistentes Trainingsniveau. Wenn's hart auf hart kommt, dann verbessert sich die Leistung nicht auf die Anforderungen, sondern sie sinkt auf das ab, was man so intensiv geübt hat, dass es auch im Schlaf noch automatisch kommt. Unter Leistung sind in diesem Fall nicht unbedingt besondere Leistungen als Schütze zu verstehen, die in der überwiegenden Mehrzahl ernster Situationen nicht erforderlich sind, sondern insbesondere die Einhaltung der Sicherheitsregeln und auch der störungsfreie Umgang mit der Waffe. Die Lieben, die man eigentlich schützen will, zu verletzen oder zu töten, ist nicht schön. Dass man als Leiche mit Waffe, vollem Magazin und auf die leere Patronenkammer gefallenem Hammer gefunden wird, auch nicht. Diese Möglichkeiten zu vermeiden ist kein Hexenwerk, man muss nicht einmal besonders gut schießen können, man braucht auch keine Wunderkanone, aber es setzt die konsequente Einhaltung und Einübung elementarer Praktiken voraus.
  10. Wobei da natürlich eine gewisse zirkuläre Logik darin liegt, zu sagen, wer die Substanzen missbrauche verhalte sich problematisch, und dann den Missbrauch über das problematische Verhalten zu definieren. Der Gebrauch irgendwelche psychoaktiver Substanzen ist in der Menschheit ziemlich universell. Aber halt mit einer breiten Bandbreite zwischen jemandem, der eine Tasse Kaffee am Morgen trinkt und dazu ein Mohnbrötchen isst, und jemandem, der sich etwas spritzt, das ihm als Heroin verkauft wurde, obwohl schon vom Anschauen her klar ist, dass das nicht der Hauptbestandteil sein kann. Drogenkonsumenten sind beide, aber offensichtlich haben sie es unterschiedlich im Griff. Aber selbst hart Suchtkranke sind vom Verhalten her doch ziemlich unterschiedlich. Nicht jeder, der sich täglich zudröhnt, fährt dann z.B. Auto oder begeht Gewaltdelikte. Manche aber schon.
  11. Alkoholwert? Ethylglucuronid im Haar nehme ich an? Der Test ist aus gutem Grund nur extrem eingeschränkt gerichtsverwertbar, weil er in der einen oder anderen Richtung schiefgehen kann. Insbesondere gibt es keine zuverlässige Korrelation zwischen EtG-Wert im Haar und Konsum. Trotzdem: Dieser Wert ist eigentlich nur vorstellbar, wenn entweder beim Test etwas schieflief oder aber die Energiezufuhr des Körpers langfristig wesentlich aus Alk bestritten wird.
  12. Mein Kommentar bezog sich auf die im Artikel genannten aus dem Boden geschossenen kleinen Versorger, nicht auf den Gasmarkt als solchen. Das sind zwei unterschiedliche Probleme. Kaputte Versorgungssicherheit ist das eine, jemand, der sich so aufstellt, dass er gute Gewinne macht, solange es gut geht, und wenn es mal nicht so gut geht als erster pleite ist, ist ein anderes.
  13. Wobei die wohl selber schuld sind. Wenn ich Gas zu fixen Preisen langfristig verkaufe, es aber zum Tagespreis einkaufe, und die Preisdifferenz nicht auf den Terminmärkten absichere, um mir das Geld zu sparen, dann ist das das Geschäftsmodell einer windigen Bank. Sollte man eigentlich im Voraus wissen, wussten vermutlich viele auch. Die Sache mit der Metallgesellschaft (die schon abgesichert hat, aber auf inkompetente Weise) sollte einem ja bekannt sein, wenn man in der Branche tätig ist. Für die Verbraucher, die sie eher nicht die Hedging-Strategien oder deren Abwesenheit ihrer Versorger anschauen bevor sie unterschreiben, ist es natürlich ärgerlich.
  14. Dasjenige in den Köpfen der Leute. Das rechtliche ließe sich wenn man sich auf die EU-Vorgaben einlassen will völlig problemlos umsetzen. Ankerkennung des Bedürfnisses auf Selbstschutz und Anerkennung des Bedürfnisses auf Sammeln, das wir ja bereits haben, wobei der Sammler offensichtlich selber am besten weiß, was zu Sammeln ihm ein Bedürfnis ist. Aber davon würde ja Mord und Totschlag auf den Straßen herrschen.
  15. Einen AR-10 Upper Receiver daraus würde ich auf 1,2 kg schätzen, wäre also für schlappe 88'000 Materialkosten zu haben... Gut, sollte man nicht gerade in einem Berliner Museum ausstellen.
  16. Dir will doch keiner etwas wegnehmen. Meinethalben lass Dir einen Upper aus Palladium machen. Die Maße sind ja bekannt und die Patente lange ausgelaufen. Einer der Hersteller für gefräste Upper sollte das Projekt eigentlich so geil finden, dass er es für einen vernünftigen Preis macht er wenn mit Photos des Dings angeben und es vielleicht bei der SHOT ausstellen darf. Wenn es Dir gelingt, einen Aluupper auszuschießen, dann beglückwünsche ich Dich dazu, dass Du unserem gemeinsamen Hobby intensiver nachgehen kannst als die anderen hier. Warum fühlst Du Dich eigentlich persönlich angegriffen? Mich stört's auch nicht wenn jemand z.B. die Bremse auf meinem Wettbewerbskarabiner antisozial und lächerlich findet. Wenn mir einer darüber einen Vortrag hält, wozu sich manche Leute aus irgendeinem Grund berufen fühlen, dann ist die Antwort eben, dass das Ding nur auf Wettbewerben und zugehöriger Übung auf weitläufigen Ständen im Freien geschossen wird. Ich frage mich aber immer noch ob Deine Antwort, für die ich mich bedanke, repräsentativ für die Antwort auf das Rätsel ist, warum irgendjemand so eine Kohle für so ein Gewehr raushaut, oder ob bei anderen Käufern die Antwort eine andere wäre. Wäre es der Stahlupper alleine, der eine gewisse Käuferschicht anspricht, dann würde den doch bestimmt jemand herstellen. Es gibt ja auch (sogar in meinem Besitz) linkshändige AR-10 Upper und BCG usw.
  17. Mit welchem Ziel? Ein liberales Waffenrecht verlangt doch nicht einmal die Mehrheit der Waffenbesitzer, angemeldet oder nicht. Das Problem des Waffenbesitzes in Deutschland sehe ich nicht in der Organisation. Ich sehe es in der Verwüstung der Gedankenwelt, bei dem selbst die Mehrzahl der Waffenbesitzer sich nicht nur sich für ein liberales Waffenrecht einsetzt, sondern solche Ideen für spinnert hält und sich noch nie überhaupt mit den Argumenten beschäftigt hat. Die Organisationen reflektieren diese Verwüstung der Gedankenwelt dann nur. Bei den Schießsportverbänden kommt dazu, dass die durch das Waffenrecht ja erst in ihrer aufgeblähten Form als Bedürfniszertifizierer benötigt und erhalten werden. Müsste man nur als Schütze auf überregionalen Wettbewerben Mitglied sein, direkt oder indirekt, wäre da vorsichtig gesagt ein Schnitt fällig. Warum sollen die ihre eigene Abschaffung betreiben, wenn die riesige Mehrzahl der Mitglieder sich gar nicht um das Thema kümmert? Von der Mitgliederzahl her ist der DSB auf die Bevölkerung umgelegt von der NRA so weit ja gar nicht weg. Wollten die alle mit einem gewissen Einsatz ein liberales Waffenrecht, dann hätten wir es.
  18. Es ist doch wohl eine unterschwellig enthalten. Mit "Gewalt, Extremismus, und Ausgrenzung," es wird nicht gesagt, aber man kann es sich denken, wird nicht z.B. das Verhalten der Anti-Atom-Bewegung und die Methode ihrer Zielerreichung gemeint sein, auch nicht das Verkloppen von Leuten, die vor anderthalb Jahren in der Öffentlichkeit alleine aus dem Grundgesetz vorlesen wollten. Wo gibt es denn eigentlich in Deutschland "übersteigerten Nationalismus"? Dessen Zeit im neunzehnten Jahrhundert ist schon lange vorbei. Aber man kann sich denken, welche Partei gemeint ist, auch wenn das eigentlich keinen großen Sinn ergibt. Eine parteipolitische Empfehlung wird zwar nicht ausdrücklich genannt, aber einen Aufruf gegen eine bestimmte Partei, der gerade weil sie nicht genannt wird völlig haltlose Vorwürfe gemacht werden können, muss man da wohl hineinlesen. Dazu noch das Photo des Präsidenten, das in Wahl von Bekleidung und Frisur doch arg stereotyp wirkt. Ich kann das eigentlich nicht anders lesen und sehen, als wolle man die Trachtengruppe von Neubuntland sein. Ebenfalls lustig die Idee, nach der Wahl "einen detaillierten Forderungskatalog an die Verhandlungspartner richten" zu wollen. Normalerweise hat man da vor der Wahl größere Chancen, gehört zu werden. Anstelle sich in allgemeinem Geschwurbel zu ergehen, könnte man z.B. die Antworten--oder deren Verweigerung--der zur Wahl stehenden Parteien und Kandidaten zu einem solchen Katalog dokumentieren und die Mitglieder einigermaßen deutlich darauf hinweisen. Ihre Schlüsse, wen sie wählen wollen, können sie dann schon selber ziehen.
  19. Aber auch dafür. Für ein AR-10 in eher klobiger Ausführung scheint mir das ziemlich hart. Dafür könnte ich mir viel Kanone zusammenschrauben. Auch wenn die Teile in Deutschland teurer und schwerer erhältlich sind und man nicht selber schrauben soll, jedenfalls für den magischen Akt der "Waffenherstellung", für 4600 sollte ein ziemlich schönes Wunschgewehr eigentlich machbar sein. Wenn man z.B. mit dem Seekins Receiver Set anfängt und da dann nach Wunsch Teile reinstopft, dann macht man sicher nichts falsch. Wo ist da der Markt für ein 4600 Euro-Gewehr, das nach eigener Aussage des Herstellers eine Variante einer Militärwaffe ist und keine Luxuskanone, schon gar keine Luxussportkanone speziell für irgendeine Disziplin mit eingebautem Freischuss, erst recht kein Luxusjagdgewehr, es sei denn man will gleichzeitig Krafttraining machen? Ich meckere nicht. Jeder soll sich kaufen, was ihn glücklich macht, meinethalben soviel davon, wie ihm beliebt. Ich bin ernsthaft interessiert, wer denn da die Zielgruppe sein soll.
  20. Mein Punkt, oder ein Teil davon, war ja gerade, dass die historisch eben nicht getrennt waren, und dass bei den alten Dingern aus der Zeit vor dieser Trennung so eine Fortgeltung durchaus möglich ist und auch so gehandhabt wird, jedenfalls bei Materien, an denen niemand ein hinreichendes Interesse hat, sie zu reformieren.
  21. Das wiederum trifft so nicht zu. Es haben ja noch in zig Regelungen und Privilegien aus der Zeit des Heiligen Römischen Reiches Bestand und werden anerkannt, jedenfalls in Bereichen, die keinen wirklich interessieren, und wo die Scheidung, ob das jetzt überhaupt privat- oder öffentlich-rechtliche Ansprüche sind, auch keinen wirklich interessiert, z.B. Patronatsrechte in Kirchen, alte Wegerechte, usw. Allerdings stellt sich Mark wohl die verwaltungsrechtliche Erlaubnis zu sehr wie solche alten Rechte und Privilegien vor, die man einmal erteilt sein eigenen nennen konnte, aus einer Zeit als Privat- und Verwaltungsrecht noch nicht wirklich getrennt waren. Als die Amerikaner sich auf ihre "Rechte und Privilegien als Engländer" beriefen, war das zum Teil ein Konflikt der alten Sichtweise, dass man solche Privilegien sicher hat, und der modernen Sichtweise des britischen Parlaments, dass es alte Zöpfe abschneiden und aus seiner Sicht moderne und zweckmäßige Regelungen einführen und durchsetzen dürfe. Um einmal ein anderes Beispiel zu nehmen: Der Besitz eines Führerscheins, der vor den Unsinn mit den autofreien Sonntagen 1973 ausgestellt wurde, begründete ja auch keine Ausnahme von diesen. Hätte man diesen Unsinn angreifen wollen, dann wäre auch der Altbesitz eines Führerscheins ein denkbar schlechtes Argument gewesen, sondern man hätte es eher mit dem als Energiesparmaßnahme völlig ungeeigneten und maßlosen Eingriff in die Freizügigkeit, insbesondere für Behinderte usw. probieren können. Im modernen deutschen Waffenrecht dürfte man mit solchen Argumentationen besonders aussichtslos dastehen, denn sein Zweck war ja seit seiner Entstehung vor einem halben Jahrhundert nie, die alten Rechte und Privilegien der Bürger festzuschreiben und zu schützen, sondern es war von Anfang an als Einschränkung der vorher bestehenden Freiheit gedacht.
  22. Im Grunde ist die Frage, wie viel die Waffen benutzt werden müssen, in dem Urteil relativ unklar geblieben. Hauptproblem scheint zu sein, dass der Kläger sich mit Behörde und Gericht ein Wettpissen (wie der Amis sagt) liefern wollte, ob der Nachweis gegenüber dem Amt oder nur gegenüber der Verband zu erbringen sei. Interessante Frage, aber soweit eigentlich eher die Rechte des Verbandes als des Schützen tangierend. Das zu machen, ohne sich vorher mit dem Verband darauf verständigt zu haben, dass der das auch machen wollte, war eine wenig kluge Idee. Und wollte der Verband das ganz genau wissen, dann würde er sich hoffentlich einen sympathischeren Testfall konstruieren, als jemanden, dessen Wettkämpfe offenbar eher sammlerischer Natur sind, in dem Sinne dass bei 80 regelmäßig auf Wettkämpfen benutzten Waffen wohl mehr der Spaß an der großen Vielfalt als das Ergebnis im Mittelpunkt des Erlebnisses stehen wird. Schlechte Fälle führen zu schlechten Urteilen (wie der Ami ebenfalls sagt).
  23. Und worin soll das "Hüten" eigentlich bestehen? Bestand regulieren? Da wäre "Hüten" ein ziemlicher Euphemismus.
  24. Eher peripherer Markt. Bei mir ist Vortex ganz in der Nähe, und das ist einer der Gründe, warum ich deren Zeug nehme. Einmal musste etwas direkt aus der Packung umgetauscht werden. Das war jeweils ein Tag Postlaufzeit und ein Tag Bearbeitungszeit. Wenn ich irgendetwas kaputtgeballert kriegen sollte, dann bin ich ziemlich zuversichtlich, dass es genauso schnell geht. Wenn's Probleme gäbe kenne ich mehrere Mitarbeiter vom Schießen. In Deutschland wäre das wohl eher nicht so gelagert.
  25. Und macht je nach Umständen trotzdem noch Verlust. Ich habe mal bei einem Beratungsprojekt die ganzen angeblich fixen Kosten auf Kunden und Produkte umverteilt, mit einigem Aufwand. Die haben hinterher erstmal ordentlich Preise erhöhen müssen, was ihnen auch gelungen ist, weil die Konkurrenz ihre Zahlen hoffentlich besser im Griff hatte.
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