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IGNORED

Sicherheit im Rückraum von Schießanlagen


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Geschrieben

Wie viele Schüsse "lösen" sich denn so im Jahr und in wie vielen Fällen kommt jemand zu Schaden? Muss ja ein ernsthaftes Problem sein, so wie das hier diskutiert wird.

In Relation dazu bitte die Anzahl an Autounfällen mit Verletzungs- oder gar Todesfolge pro Jahr und die durchschnittliche Fahrleistung für Standbesuche im Jahr.

 

Vielleicht sollten wir auch noch festlegen, dass auf dem Stand ausschließlich Wasser und Gemüsesticks verzehrt werden dürfen. Immerhin sind Herzkreislauferkrankungen die Todesursache Nr. 1 in Deutschland. Wenn man sich in Schützenkreisen so umschaut, dann sehe ich da ein um Größenordnungen höheres Risiko, als sich lösende Schüsse, die durch bunten Plastikschnüre anstatt ordentlicher Ausbildung der Schützen und Aufsichten verhindert werden.

 

Bezüglich Schnürchen daheim in die Kanone und dann damit zum Stand: Ist sicher total toll, wenn man sich so ne Schnur in den Selbstlader fummelt, nur um dann mit dem Futteral irgendwo anzustoßen und zu hören, wie der Verschluss zuschnappt, die Schnur einklemmt oder abschert und dabei noch Schaumstoff oder das Innenfutter in den Verschluss zieht. Ganz großes Kino. 

 

Einen Stand, der solchen Unsinn fordert, kann mir gestohlen bleiben. Genauso wie irgendwelche Jagdstände, die aus Angst vor "sich lösenden Schüssen" fordern, dass die Waffen auf dem Parkplatz ein- und ausgepackt werden müssen.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 1 Stunde schrieb webnotar:

...

zu 3: ja, das ist gut aber mir es geht darum, dass Nix mit Patrone weggepackt wird

...

 

Für mich perfekt ist der Ablauf beim BDMP nach dem letzten Schuss:

 

Range Officer (=Aufsicht), prüft mit Taschenlampe das Patronenlager und man zeigt das leere Magazin.

Dann folgt "Waffe schließen, Richtung Kugelfang abschlagen, sichern und wegpacken/wegstellen."

 

Mit diesem Standardablauf wird wirksam verhindert, dass sich nach dem Schießen eine Patrone im Patronenlager befindet.

 

 

Bearbeitet von Sindbad
Geschrieben
vor 6 Stunden schrieb webnotar:

Zu 4: und trotzdem „lösen“ sich immer wieder Schüsse

Wo/wie passiert das genau? AD vor dem Startsignal beim Training/Wettkampf am Schützenstand oder tatsächlich bei der "An-/Abreise" (was ich so nicht kenne)?

Geschrieben
vor 7 Stunden schrieb webnotar:

zu 2: weil nur dann die Bauart und Länge der Fahne egal,ist

 

Form (Bauart) folgt Funktion!

Das sinnlose Fähnchen an der Mündung wird dann benötigt wenn man unter Missachtung der 2. Cooperschen Regel sich vor der Mündung aufhält. 

Das Mehr an rumfuchteln der Waffe um die Schnur einzufädeln und vorzuschieben wird durch welchen signifikanten Sicherheitszugewinn gerechtfertigt?

Welche Funktion hat das aus der Mündung schauende Fähnchen, wenn die Waffe transportiert wird?

 

Geschrieben
vor 7 Stunden schrieb Bounty:

Das Mehr an rumfuchteln der Waffe um die Schnur einzufädeln und vorzuschieben

Erlebe ich leider bei uns auf dem DSB Stand andauernd, wenn hinter den Schützen der eine oder andere anfängt, sein UHR mit der Schnur durchzuziehen. Da kuckt man dann schon mal in eine Mündung. Ist irgendwie unangenehm. 

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Cannon Balls:

Erlebe ich leider bei uns auf dem DSB Stand andauernd, wenn hinter den Schützen der eine oder andere anfängt, sein UHR mit der Schnur durchzuziehen. Da kuckt man dann schon mal in eine Mündung. Ist irgendwie unangenehm. 

Deswegen ist bei uns jedwede Reinigungstätigkeit auf dem Stand untersagt.

Ausnahme, neue Waffe einschießen, und hier nur auf dem Stand des Schützen mit Mündung Richtung Scheibe.

Geschrieben
Am 11.10.2026 um 23:44 schrieb pulvernase:

1. Wie viele Schüsse "lösen" sich denn so im Jahr ....

2. festlegen, dass auf dem Stand ausschließlich ....  verzehrt werden ....

3. ... man sich so ne Schnur in den Selbstlader fummelt, nur um dann mit dem Futteral irgendwo anzustoßen und zu hören, wie der Verschluss zuschnappt, die Schnur einklemmt oder abschert und dabei noch Schaumstoff oder das Innenfutter in den Verschluss zieht. ...

4. Einen Stand, der solchen Unsinn fordert, kann mir gestohlen bleiben. 

zu 1: bereits einer ist aus meiner Sicht einer zuviel

zu 2: wer Ahnung hat weiß, dass auf dem Stand NICHTS verzehrt werden darf

zu 3: klingt phantasievoll, zeugt aber nicht von Erfahrung im Zusammenhang mit der Verwendung von "Sicherungsfähnchen" verschiedener Bauart in verschiedenen Waffen

zu 4: auch umgekehrt wird ein Schuh draus

Geschrieben
Am 12.10.2026 um 06:52 schrieb Bounty:

1. Das sinnlose Fähnchen an der Mündung wird dann benötigt wenn man ....

...

2. Welche Funktion hat das aus der Mündung schauende Fähnchen, wenn die Waffe transportiert wird?

Prämisse: Es gibt eine Vielzahl von "Fähnchen". Bauart und Länge des "Fähnchens" kennt der, der sich über das Ungeladensein informieren möchte, in der Regel nicht. 

Deshalb

zu 1: Fähnchen an der Mündung wird benötigt, um zu sehen, dass das Patronenlager wirklich frei ist,

zu 2: Die Funktion des aus der Mündung schauende Fähnchens ist die,

2.1 sicher zu stellen (und beim Blick in die Verpackung) sofort erkennbar zu machen, dass das Patronenlager wirklich frei ist.

2.2 Ist ein solches Fähnchen bereits bei der Anreise drin, kann weder beim Auspacken noch bei der Waffenkontrolle ein "UPPS" vorkommen

Geschrieben
Am 12.10.2026 um 05:00 schrieb Zerberus:

Wo/wie passiert das genau? 

Es geht hier nicht (nur) um den Stand selbst /Sicherheitszone sondern über Vereinszimmer, Gastraum, Clubraum, "vor der Waffenkammer"

Geschrieben
vor 26 Minuten schrieb webnotar:

zu 1: bereits einer ist aus meiner Sicht einer zuviel

Komisch, von wem kenne ich diese "Wenn auch nur ein einziger Fall damit verhindert werden kann"-Argumentation nur? Ah, jetzt hab ichs: Von den Leuten, die meinen, dass keiner von uns auch nur eine einzige Waffe besitzen sollte! Das ist natürlich ein sehr gutes Vorbild. Bitte lass dann auch Treppen auf dem Schießstand (bei uns immerhin der Auslöser des ersten und einzigen Notarzteinsatzes auf dem Stand!) verbieten oder wenigstens vorschreiben, dass sie nur noch zu zweit gegangen werden dürfen, der Sicherheit wegen. Zusätzlich darf in Zukunft dann nur noch mit Halbmaske geschossen werden, denn Blei ist giftig und wenn es auch nur einen einzigen Fall verhindert, in dem jemand vielleicht sonst wegen der Gase der Nachbarschützen Krebs bekommen hätte, dann ist das ja auch jeden Fall gerechtfertigt? Stahlziele verbieten wir direkt, denn die Bleiemission steht in keinerlei Verhältnis zu Nutzen (nämlich keinem, außer einem "Pling") und wenn auch nur ein Fall verhindert wird....  oder gelten da dann andere Maßstäbe für dich?

 

Aber egal, komm, Zahlen, Daten und Fakten: Wie oft passiert es? Entweder du hast belastbare Zahlen, oder du hast ein Bauchgefühl. Über Zahlen kann man reden und sofern es Handlungsbedarf gibt eben auch Konsequenzen ziehen. Beim Bauchgefühl geht es am Ende eher um Ego und Geltungsdrang, da sollte man den Rest der Welt dann nicht mit reinziehen.

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb webnotar:

über Vereinszimmer, Gastraum, Clubraum, "vor der Waffenkammer"

und dort ist das Hantieren mit den Sportgeräten erlaubt? Weil, wenn schon mal erfolgreich (ohne Schussabgabe) weggepackt, wie soll es dann dort "peng" machen (im Koffer?)?

Geschrieben

Grundsätzlich habe ich nichts gegen das Einführen eines Sicherheitsindikators auf dem Schießstand - so lässt sich auch von den umliegenden Schützen schnell erfassen, dass die Waffe ungeladen und das Patronenlager frei ist.

Zumindest funktioniert das bei Pistolen ganz gut. Bei Revolvern müsste man eigentlich in jede Patronenkammer ein Fähnchen stecken - da wird es dann schon albern und bei der Langwaffe kann es - bauartbedingt - ebenso zu viel unnötiger Fummelarbeit führen, die womöglich zu wilden Verrenkungen führt und eher sicherheitsgefährend, statt -gewinnend ist. 

 

Das Sicherste ist eben doch: mindestens einen Schritt zurück treten und nicht mehr herumfummeln. Trommel ausgeschwenkt; Magazin entnommen und Verschluss hinten. 

Und dann gehen ALLE nach vorne zu den Scheiben und KEINER (außer vielleicht der Aufsicht) bleibt zurück, der noch an den Waffen herumfummeln könnte. 

Damit sollte der Sicherheit genüge getan sein.

 

Was das Auspacken der Waffen angeht, kenne ich beide Versionen:

a) die Waffe wird an der Nulllinie aus dem Koffer geholt, abgelegt und der Koffer dann (hinter dem Schützen) weggestellt oder 

b) die Waffe wird hinter dem Schützenstand ausgepackt, geöffnet und mit nach unten zeigender Mündung zum Schießstand gebracht und dort abgelegt.

In beiden Fällen ist davon auszugehen, dass die Waffen ENTLADEN sind - denn geladen/ teilgeladen dürfte die Waffe auch gar nicht zum Stand transportiert werden! 

Dennoch auch hier: das vorsichtige Hantieren mit der Waffe, als sei sie bereits fertig geladen/ schussbereit. 

Spätestens durch das Öffnen sollte Klarheit hergestellt sein oder die Waffe tatsächlich von noch beinhalteter Munition befreit werden

und hier könnte man dann auch den Sicherheitsfaden durchziehen. 

 

Beim Einpacken ebenso: Munition entfernen ("Patronenlager frei!"), Waffe entspannen/ abschlagen und dann 

a) am Stand oder 

b) im rückwärtigen Raum einpacken. 

Da braucht es dann auch kein Fähnchen. 

 

 

Außerdem wüsste ich jetzt auch nicht, warum eine geholsterte Waffe sicherer sein sollte, als eine auf dem Stand abgelegte. 🤔  

Geschrieben

Entweder stellt man jemanden ab, der das Vorhandensein der roten Schnur beim Aus- und Einpacken kontrolliert, oder derjenige kontrolliert den Ladezustand beim Aus und Einpacken. Da sehe ich jetzt keinen Vorteil. Wenn nach dem Auspacken geholstert wird, ist das ja schon wieder egal. Aber wichtig bei einer verpackten Waffe auf dem Schießstandgelände. Außerhalb dessen wiederum nicht so wichtig.

Vielleicht liegt das an mir, aber diese Logik erschließt sich mir nicht.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 12 Stunden schrieb Pistolen-Paule:

Grundsätzlich habe ich nichts gegen das Einführen eines Sicherheitsindikators auf dem Schießstand - so lässt sich auch von den umliegenden Schützen schnell erfassen, dass die Waffe ungeladen und das Patronenlager frei ist.

Zumindest funktioniert das bei Pistolen ganz gut. Bei Revolvern müsste man eigentlich in jede Patronenkammer ein Fähnchen stecken - da wird es dann schon albern und bei der Langwaffe kann es - bauartbedingt - ebenso zu viel unnötiger Fummelarbeit führen, die womöglich zu wilden Verrenkungen führt und eher sicherheitsgefährend, statt -gewinnend ist. 

 

 

Auf dem Stand  gibt es für die abgelegten Waffen "seit Urzeiten" einfache, weithin bekannte Sicherheitsindikatoren. 

 

Waffe mit Mündung Richtung Kugelfang abgelegt. 

Bei Pistolen (und bei LW sofern vorhanden) Magazin entnommen und Verschluss geöffnet (Kipplaufwaffen gebrochen).

Bei Revolvern Trommel komplett ausgeschwenkt. 

 

Das zeigt jedem, der sehen will, den Ladezustand.

Ist er damit nicht erkennbar, dann ist es auf dem Stand zu schummrig (was durch Schaffung einer ordentlichen Beleuchtung leicht zu beheben ist).  

 

 

Bearbeitet von karlyman
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Geschrieben (bearbeitet)

Und auspacken vorne am Schützenstand, was vielleicht bei einigen wenigen Disziplinen (wo es aber dann auch von Range Officers aka Aufsichten wimmelt) nicht geht, aber sonst praktisch immer.
Dann vielleicht noch eine Kontrolle des Ladezustands beim Wegpacken (durch Aufsicht oder, wenn möglich, den Schützen am Nachbarstand nach dem 4-Augenprinzip) und jedes weitere Brimborium ist überflüssig.

Ab hier dreht sich die Diskussion im Kreis.

Und ja, ich weiß selbst wie das ist wenn man einen Verein hat, wo sich über Jahre oder jahrzehnte dumme Angewohnheiten eingeschlichen haben und die "alte Garde" so flexibel wie ein zölliges Stahlrohr ist.
Die meisten meiner "Sorgenkinder", wo ich immer denke wenn es mal rummst, dann bei dem, kommen übrigens genau aus dieser Gruppe im Verein.
Da hängt es dann davon ab inwiefern die Vorstandschaft fähig und willig ist, auch mal durchzugreifen.

Bearbeitet von chief wiggum
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Geschrieben
vor 13 Stunden schrieb Pistolen-Paule:

b) die Waffe wird hinter dem Schützenstand ausgepackt, geöffnet und mit nach unten zeigender Mündung zum Schießstand gebracht und dort abgelegt.

Die Variante b) find ich nicht so prall. Wo ist beim Öffnen des Verschlusses die sichere Richtung; es muss auf jeden Fall im Rücken der anderen hantiert werden. Kann Überstreichen immer verhindert werden, schleichen sich ggfs mit der Zeit Nachlässigkeiten ein? Spricht für mich eigentlich wenig für diese Variante; ist aber erstmal ein Befindlichkeitsding.

 

Das Grundproblem sehe ich aber durch eine Signalschnur nicht gelöst, da die erst nach Hantieren eingeführt wird (falls nicht schon bei Transport eingelegt). Von daher für mich eher Auspacken an der Schützenlinie / Safety Area.

Geschrieben
vor 2 Minuten schrieb chief wiggum:

Und ja, ich weiß selbst wie das ist wenn man einen Verein hat, wo sich über Jahre oder jahrzehnte dumme Angewohnheiten eingeschlichen haben und die "alte Garde" so flexibel wie ein zölliges Stahlrohr ist.
Die meisten meiner "Sorgenkinder", wo ich immer denke wenn es mal rummst, dann bei dem, kommen übrigens genau aus dieser Gruppe im Verein.
Da hängt es dann davon ab inwiefern die Vorstandschaft fähig und willig ist, auch mal durchzugreifen.

Die ultimative Sicherung sitzt zwischen den Ohren (oder auch nicht, je nach Kandidat).

Geschrieben (bearbeitet)

Bei uns nicht anders möglich, ohne die Anderen beim Schießbetrieb zu stören.

Darum ist alles so angelegt, dass beim öffnen der Tasche die Mündung in eine neutrale Richtung zeigt, wo sich niemand befindet.

Danach dann mit Mündung zum Boden oder Decke, an den Stand. Die Aufsicht hat das im Blick.

 

Wegpacken geht auch nur so, da die Waffen erstmal abkühlen müssen, vorm Einpacken.

Natürlich die ganze Zeit ohne Magazin und offenem Verschluss.

Bearbeitet von pedruckt
Geschrieben
vor 5 Stunden schrieb pedruckt:

Bei uns nicht anders möglich, ohne die Anderen beim Schießbetrieb zu stören.

Gibt doch für ein paar € KW-Futterale. Die darin verwahrte KW aus dem Koffer zum Schützenstand bringen und dort auspacken. Gleichzeitig noch ne praktische Unterlage.

vor 5 Stunden schrieb pedruckt:

Wegpacken geht auch nur so, da die Waffen erstmal abkühlen müssen, vorm Einpacken.

Nach der Trefferaufnahme wegpacken? Sind dann ja schon ein paar Minuten vergangen. Kann mich an keinen Fall erinnern, dass ein glühender Lauf ein Futteral geschmolzen hat :)

 

Geschrieben
vor 7 Stunden schrieb pedruckt:

Bei uns nicht anders möglich, ohne die Anderen beim Schießbetrieb zu stören.

Das musst du mir erklären. Selbst bei Wettkämpfen, bei denen nicht gleichzeitig gestartet wird, habe ich bisher keine Probleme mitbekommen, die sich aus dem Aus- und Einpacken an der Schützenlinie ergeben (mit Lauf richtung Scheibe).

 

vor 7 Stunden schrieb pedruckt:

Wegpacken geht auch nur so, da die Waffen erstmal abkühlen müssen, vorm Einpacken.

Auch hierfür konnte mir bislang noch niemand eine nachvollziehbare Begründung geben, warum das erforderlich ist (abgesehen von irgendwelchen high-end Carbon Waffen).

Geschrieben
Am 13.10.2026 um 08:42 schrieb webnotar:

Prämisse: Es gibt eine Vielzahl von "Fähnchen". Bauart und Länge des "Fähnchens" kennt der, der sich über das Ungeladensein informieren möchte, in der Regel nicht. 

 

Du unterstellst also, das sachkundige Schützen, die für Ihre Waffe und allem was damit passiert voll verantwortlich sind, in dem Augenblick, in dem Du Ihnen vorschreibst Sicherheitsfähnchen zu verwenden dann Anscheins-Sicherheitsfähnchen verwenden, die keine sind, weil sie irgendwie im Auswurffenster hängen, aber nicht mal das Patronenlager erreichen. Also Fähnchen die man einsetzen kann, trotz Patrone im Patronenlager.  Irre...

 

Welche Fähnchen sollen dass eigentlich sein?

 

Am 13.10.2026 um 08:42 schrieb webnotar:

zu 1: Fähnchen an der Mündung wird benötigt, um zu sehen, dass das Patronenlager wirklich frei ist,

 

Das tut jedes Sicherheitsfähnchen, außer denen die keine sind.

 

Am 13.10.2026 um 08:42 schrieb webnotar:

2.1 sicher zu stellen (und beim Blick in die Verpackung) sofort erkennbar zu machen, dass das Patronenlager wirklich frei ist.

 

Wenn man natürlich die Waffe so aus der "Verpackung" nimmt dass man gleich die Mündung auf sich selbst richtet, ist ein solches Fähnchen sicher total toll. Das dauerhafte Überlassen Deiner Waffen an einen sachkundigen, der mit diesen sicher umgehen kann, wäre aber noch besser...

 

Am 13.10.2026 um 08:42 schrieb webnotar:

2.2 Ist ein solches Fähnchen bereits bei der Anreise drin, kann weder beim Auspacken noch bei der Waffenkontrolle ein "UPPS" vorkommen

 

Trifft 100% auch auf alle anderen Sicherheitsfähnchen zu, denn es kann sich keine Munition im Patronenlager befinden. Ansonsten natürlich wieder das Organisieren der völligen Verantwortungslosigkeit und Handlungsunsicherheit des Waffenbesitzers, eigenverantwotliches Denken und Handeln nicht erwünscht. Wäre da nicht das Verschließen der Waffe mit einem ARMATIX-artigen Sperrelement durch die Aufsicht auf dem Schießstand bei Schießende die viel sichere Wahl. Sonst schießt der Schütze womöglich zuhause... Hhm, woher kommt mir das bekannt vor???

 

Wer nicht in der Lage ist, den Ladezustand seiner Waffe festzustellen oder herzustellen, sollte seine Waffe besser abgeben, anstatt sich Fähnchen zu kaufen... 

 

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