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IGNORED

Bumbum. Immer immer wieder bumbum: Schiesserei in Stade


Empfohlene Beiträge

Geschrieben

@cb01

 

  • sozial in Deutschland integriert
    • Wohnsitz in D.
    • Familie in D., sogar mit relativer Berühmtheit und politischen Einfluss
    • feste Arbeitsstelle in D.
  • Kooperationsbereitschaft
    • wenn sie sich nicht als "feindlich" gegenüber den Ermittlungspersonen verhalten hat und sich womöglich auch noch als Opfer darstellte, ist das anzunehmen (auch wenn es vorgetäuscht war)
  • Fehlen von Vorbereitungshandlungen
    • dazu müsste man wissen, wer die (Anschluss-)Flüge gebucht hatte und wer was dazu aussagte
  • geringe Straferwartung
    • Ihre Rolle war anfänglich noch unklar. Als sie klarer wurde, war sie wohl schon weg. :teu38:
  • kein konspiratives Verhalten
    • , wenn sie ihre Identität nicht verschleiert hat ...
  • Inlandsvermögen?
  • Verhalten in der Vergangenheit
    • M.w. hatte sie sich noch nicht versucht einem Strafverfahren durch Flucht zu entziehen
  • Extremismus, OK u.ä., dass bei einer Flucht von besonderer Nützlichkeit sein könnte?
  • Auslandsvermögen, das bei einer Flucht nutzbar wäre?
  • sehr gute Auslandskontakte (zum Entziehen vor einer Strafverfolgung)?

Formal konnte der Richter wohl gut davon ausgehen, dass keine Fluchtgefahr bestand, wenn die Ermittlungspersonen ihm/ihr/es nichts wirklich Gegenteiliges berichteten und belegten. 

 

Damit fehlte dann der Haftgrund. (vgl. § 112 StPO).

 

Dein

Mausebaer

Geschrieben
vor 38 Minuten schrieb drehmomentmonster:

Naja, dann sollte man mal den gesunden Menschenverstand einschalten, sofern vorhanden, und auf den besagten Paragraphen scheißen. Oder dem Verantwortlichen dafür wünschen, daß eines seiner Familienmitglieder ....................

 

Die Erfahrung zeigt, dass gesunder Menschenverstand in der Rechtsprechung nicht wirklich präsent sein muss. 

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb drehmomentmonster:

Naja, dann sollte man mal den gesunden Menschenverstand einschalten,

 

Was genau möglicherweise auch gemacht wurde. Alternativen:

  1. Trotzt objektiv fehlenden Haftgrund wird eine Person in U-Haft genommen, deren Familie zumindest in dem Bundesland politischen Einfluss hat - egal ob ex post materiell sinnvoll oder nicht. ==> viel Spaß beim neuen Job! :huh2:
  2. Wegen ex ante objektiv fehlenden Haftgrund wird eine Person nicht in U-Haft genommen
    1. es besteht auch ex post materiell kein Haftgrund ==> alles richtig gemacht. :good:
    2. es hätte in der ex post Betrachtung materiell ein Haftgrund bestanden, aber die Person ist nicht geflüchtet ==> alles richtig gemacht :good:
    3. es bestand in der ex post Betrachtung materiell ein Haftgrund und die Person ist geflüchtet ==> alles richtig gemacht, denn ex ante bestand ja kein Haftgrund :good:

  3.  

    Der Hauptverdächtige suizidiert sich und die vermutliche Mittäterin ist erfolgreich flüchtig ==> Ermittlungsverfahren gegen den Toten wird eingestellt, die Flüchtige bleibt flüchtig und nur die politische Opposition verlangt noch Aufklärung, aber es ist parlamentarische Sommerpause ==>==> besser geht's kaum. :yess:

     

    Dein

    Mausebaer

 

Geschrieben
vor 10 Stunden schrieb JumboHH:

Die Erfahrung zeigt, dass gesunder Menschenverstand in der Rechtsprechung nicht wirklich präsent sein muss. 

Ob medial, bei den Öffentlich-Rechtlichen, auch Kunst/Kultur/Sport, großen Teilen der Gesellschaft und in der Politik erst Recht

ist eben genau das abhanden gekommen : Der gesunde Menschenverstand!

 

Diese Land hat komplett fertig und der immer mehr fehlende gesunde Menschenverstand verdeutlicht es wie sonst kaum etwas.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 14 Stunden schrieb Mausebaer:

 

Formal konnte der Richter wohl gut davon ausgehen, dass keine Fluchtgefahr bestand, wenn die Ermittlungspersonen ihm/ihr/es nichts wirklich Gegenteiliges berichteten und belegten. 

Die Ermittlungsperson ist kein Alleingänger wie im Fernseh-Krimi!

Er hat Ermittlungsführer, andere Vorgesetzte und auch den Staatsanwalt als "Herrin des Verfahrens".

Ich denke mal dass jemand keinen "Arsch" in der Hose hatte als bekannt wurde dass eine Abgeordnete im Spiel ist. 

 

Immunität besteht nicht uneingeschränkt.

Bearbeitet von uwewittenburg
Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb drehmomentmonster:

Und was sagt man dann den Hinterbliebenen der sechs Toten?

Freut euch, durch seine selbstlose Tat hat der Beschuldigte ihnen eine lange und nervenaufreibende Zeit vor Gericht (Vergleiche mit Magdeburg) und Präsenz in den Medien erspart. 

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb uwewittenburg:

Die Ermittlungsperson ist kein Alleingänger wie im Fernseh-Krimi!

 

Darum ja auch der Plural in meinem Post.

 

 

vor 3 Stunden schrieb uwewittenburg:

Immunität besteht nicht uneingeschränkt.

Die flüchtige Person selbst besaß m.W. keine Immunität. 

 

Dein

Mausebaer

Geschrieben
vor 4 Stunden schrieb drehmomentmonster:

Und was sagt man dann den Hinterbliebenen der sechs Toten?

 

Nichts - sie sind keine Beteiligten im Verfahren. 

 

Dein

Mausebaer

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb MB69:

ist eben genau das abhanden gekommen : Der gesunde Menschenverstand!

 

Das denke ich nicht. Aber die Situationen für die entscheidenden Personen sind i.d.R. komplexer mit mehr zu berücksichtigenden Variablen, als sie üblicherweise von den Medien vermittelt werden. 

 

Damit Medienschaffende auch Profite (wirtschaftlich, ideologisch und persönlich) erschaffen, gilt für eine Berichterstattung fast immer "quick, short, cheap 'n dirty". *)

 

Dein

Mausebaer

 

*)

quick; nichts ist älter als das Schwein, das bereits gestern durchs Mediendorf getrieben wurde

short; wer ausführlich informiert werden will, der liest Sachbücher und keine Nachrichten

cheap; Recherche kostet Geld und Zeit (vgl. auch "quick")

dirty; saubere Berichterstattung interessiert nur wenige Menschen. Horror, Sex und Skandale+) dafür viele. 

:teu38:

+) ein Skandal, der erst erklärt werden muss, der taugt nicht zum Skandal - umgekehrt geht das aber schon :AZZANGEL:

Geschrieben

Wie jetzt in Berlin. Die "armen ..."  zu Täter werdenden Individuen bloß nicht zur sehr dransalieren. Die anschließenden Opfer haben halt Pech! Unsere Rechtsauslegung ist in diesen Bereichen schon merkwürdig! 

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb lemmi:

Die anschließenden Opfer haben halt Pech! Unsere Rechtsauslegung ist in diesen Bereichen schon merkwürdig! 

 

Die überwiegende Masse unseres öffentlichen Rechts orientiert sich grundsätzlich an den Störern der sog. "Öffentlichen Sicherheit und Ordnung". Opfer interessieren da i.d.R. nur als Zeugen oder Träger von Beweisen. Dass einige Opfer, i.d.R. auf ihre Kosten bzw. ihr Kostenrisiko, in einem eventuellen Hauptverfahren in einigen schweren Fällen Nebenkläger sein dürfen, ist da schon eine deutliche Aufwertung ihrer rechtlichen Beteiligung. :closedeyes:

 

Dieses ist Folge der heute allgemeinen staatlichen Fiktion, dass die sog. "Öffentliche Sicherheit und Ordnung" die Menschen schütze und nicht der Zufall und die Menschen selbst. 

 

Dein

Mausebaer

 

 

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb drehmomentmonster:

Vlt sollte man sich selbst schützen….. dürfen 

 

Um Gottes Willen, Eigenverantwortung? In Deutschland?


Nein, nein. Der Staat muss stattdessen die letzten verbliebenen Bürgerrechte abbauen, damit er endlich alle Bürger schützen kann. 

Geschrieben
Am 23.7.2026 um 20:17 schrieb Mausebaer:

Damit fehlte dann der Haftgrund. (vgl. § 112 StPO).

 

Prinz Reuss und seine lächerliche Rollatorbande sitzen seit vier Jahren in U Haft. Es geht schon, wenn man will.

Geschrieben
vor 54 Minuten schrieb Direwolf:

 

Prinz Reuss und seine lächerliche Rollatorbande sitzen seit vier Jahren in U Haft. 

 

Vier Jahre schon...? Wurde da eigentlich schon Anklage erhoben?

Mich wundert die Dauer, bzw. dass eine so lange U-Haft zulässig ist. 

 

Geschrieben
vor 48 Minuten schrieb Direwolf:

 

Prinz Reuss und seine lächerliche Rollatorbande sitzen seit vier Jahren in U Haft. Es geht schon, wenn man will.

Das war auch ein Umsturzversuch von rechts und eine ganz andere Gefahrenlage aus sicht der Verantwortlichen. Die anderen vielen  potenziellen Einzeltäter, vor allem aus anderen Kulturkreisen, müssen doch integriert werden. Sollten diese dann doch das umsetzen, was ihnen vorschwebt, muss man das im Nachgang  natürlich  "prüfen"  und evt. über Maßnahmen ...!😡 Das ist alles nur noch krank!

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb karlyman:

Mich wundert die Dauer, bzw. dass eine so lange U-Haft zulässig ist. 


Das ist politisch so gewollt und alleine das zeigt, wie unabhängig unsere Justiz ist und wie gut die Gewaltenteilung inzwischen funktioniert. Nämlich fast gar nicht mehr. 

Was die illegale Waffe betrifft, mit der die Opfer von Stade erschossen wurden, seit Jahren werden in der Türkei Schreckschusswaffen umgebaut und nach Europa geschmuggelt, das in teilweise industriellen Mengen. Meist in gasdruckschwachen Kalibern wie 7,65 Browning oder 9mm Kurz. 
 

Natürlich weiß ich nicht, ob in Stade so eine Waffe zum Einsatz kam, aber in der Zukunft kann man sich jedenfalls auf ein mehr an Schießereien einstellen!

 

 

https://www.welt.de/politik/deutschland/article6a04275d9e875c402d54f436/organisierte-kriminalitaet-das-steckt-hinter-der-schusswaffen-razzia-in-berlin.html

Geschrieben
vor 26 Minuten schrieb Direwolf:

Natürlich weiß ich nicht, ob in Stade so eine Waffe zum Einsatz kam, aber...

 

Es stand geschrieben, daß es ich um eine Beretta 70 in Kal. 7,65 mm Brown. gehandelt habe, die er "schwarz" in Berlin gekauft habe.

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