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IGNORED

Hausdurchsuchung bei Lars Winkelsdorf


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Geschrieben
6 hours ago, fw114 said:

Kein Fan, aber man fragt sich dennoch was da so vor sich geht.

 

und besonders was der Richtervorbehalt eigentlich darstellen soll.....okay "grün" ist alle...und vor kurzem eine Kriminaldoku auf Neo oder Info (ZDF) gesehen, wo alte Fälle dargestellt wurden....bei einem Mordfall (keine Ahnung welcher, allerdings war einer ab/in den 2005 oder gar 2010 Jahren) kam der damalige Staatsanwalt zu Wort, der den Fall zur Anklage brachte, wo dann allerdings gesagt wurde, dass der jetzt (2024/25 war eine neue Folge) nun ein Richter sei. 

 

Sorry...wenn Staatsanwälte zu Richter werden können, dann ist das meiner Meinung nach ziemlich Kacke.....und erzeugt dann richtigen Filz.....

 

bj68

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb BJ68:

wenn Staatsanwälte zu Richter werden können, dann ist das meiner Meinung nach ziemlich Kacke.....und erzeugt dann richtigen Filz.....

In den meisten Bundesländern ist der Wechsel zwischen Staatsanwaltschaft und Richterbank der normale Karriereweg in der Justiz. Und zwar für den der etwas werden will auch mit mehreren Wechseln hin und her.

Der "Filz" dadurch ist das eine Problem, das viel größere ist eher die fehlende Professionalisierung in einem dieser durchaus sehr unterschiedlichen Berufe. Denn es wird ja auch nicht nur innerhalb des Strafrechts gewechselt...

Geschrieben
2 hours ago, BJ68 said:

Sorry...wenn Staatsanwälte zu Richter werden können, dann ist das meiner Meinung nach ziemlich Kacke.....und erzeugt dann richtigen Filz.....

In Bayern ist das ganz normal beim Richterwerden - man muss auch in der Staatsanwaltschaft tätig gewesen sein (wohl auch um die verschiedenen Blickwinkel kennenzulernen). Ausbildungstechnisch finde ich das eigentlich gar nicht so verkehrt, im Referendariat geht es wohl nicht zur Staatsanwaltschaft.

 

Keine Ahnung wie das anderswo ist.

Geschrieben
vor 6 Minuten schrieb a2c:

Referendariat geht es wohl nicht zur Staatsanwaltschaft.

Doch, im Referendariat ist eine regelmäßig dreimonatige Station in der Strafjustiz vorgesehen, auch in Bayern. Diese wird in aller Regel bei der Staatsanwaltschaft abgeleistet, und nur bei Kapazitätsproblemen wird ein Teil der Referendare stattdessen an Gerichte abgeordnet.

vor 9 Minuten schrieb a2c:

wohl auch um die verschiedenen Blickwinkel kennenzulernen

Das ist das Argument das immer genannt wird, aber je näher man es betrachtet, um so mehr wirkt es wie ein Zirkelschluss. Nach Abschluss des juristischen Vorbereitungsdienstes hat man durch die praktische Stationsausbildung und die abzulegenden Prüfungen einschließlich des Assessorexamens bewiesen, dass man grundlegend alle Blickwinkel der Rechtspflege die zum Pflichtstoff gehören hinreichend kennt. 

Diese Verbandelung zwischen Staatsanwaltschaft und Richterschaft ist ein Anachronismus den man aus unerfindlichen Gründen nicht aufgeben will. Genau wie man an der Weisungsgebundenheit der Staatsanwaltschaft ohne zumindest strikte rechtliche Beschränkungen und eine unabhängige Überwachung dieser mit wenigen Ausnahmen krampfhaft festhält.

Geschrieben
vor 10 Minuten schrieb frosch:

Die einzige Information, die es derzeit gibt: Es hat bei Winkelsdorf eine Hausdurchsuchung gegeben.

 

Warum, wieso, weshalb - wir wissen es nicht.

 

frogger

 

Und die daran anknüpfende Frage ist: War sie berechtigt oder ein Skandal? Dafür fehlen aber bisher ebenfalls die Informationen jenseits von W.s Eigenaussagen. Ich bin sehr gespannt, was die Polizei dazu zu sagen hat.

 

L.

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb frosch:

Warum, wieso, weshalb - wir wissen es nicht.

Ich empfehle einfach mal auf X die restlichen beiträge zu dem 1/x Beitrag zu lesen, dann wäre das evtl ganz schnell geklärt...

 

In den weiteren Beiträgen unterstellt er das dies eine "Retourekutsche" zu einem seiner älteren Artikel ist. WENN das die (ganze) Wahrheit ist, dann wäre auch die anknüpfende Frage von @LARgeGun beantwortet...

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb frosch:

Die einzige Information, die es derzeit gibt: Es hat bei Winkelsdorf eine Hausdurchsuchung gegeben.

 

Warum, wieso, weshalb - wir wissen es nicht.

 

frogger

Er selbst schreibt etwas von einer Waffe nach der gesucht wurde, wobei er angeblich den verbleib durch Dokumente nachweisen konnte was  aber wohl nicht interessiert hat. Zumindest taucht dies als x/Twitter post von ihm auf, auch ohne Account lesbar (habe keinen)

 

Geschrieben

Kurz erklärt, aber nicht zu diesem Fall:

1. anonyme Anzeige an Polizei, Nachbar oder XY hat eine Waffe und man hat Angst

2 anonyme Anzeigen gehen ungeprüft an die Staa, (natürlich versucht man den Anzeigenerstatter zu ermitteln, sowie auch das Umfeld der angezeigten Person)

3. Staa beantragt DB auch zur Entlastung des Verdächtigen (super Argument)

4. Richter erläßt DB mit dem Hinweis auf besondere Vorsicht

5. DB geht zurück an Polizei. bei Verdacht auf Schußwaffe hat das SEK das Sagen

Geschrieben
vor 15 Minuten schrieb uwewittenburg:

Kurz erklärt, aber nicht zu diesem Fall:

5. DB geht zurück an Polizei. bei Verdacht auf Schußwaffe hat das SEK das Sagen

bei mir war damals kein SEK...........

Geschrieben

Es wäre spannend mal den vollständigen Durchsuchungsbeschluss zu lesen. So ist der Sachverhalt doch schon sehr wirr und einseitig dargestellt und seit ein paar Tagen gibt es dann immer mal wieder neue kleine Infos.

 

Geschrieben (bearbeitet)

Hr Winkelsdorf steht der Rechtsweg zur Überprüfung des Durchsuchungsbeschlusses offen:

 

https://www.berlin-lex.de/fileadmin/bilder/pdf/Rechtsmittel_gegen_Hausdurchsuchung_und_Beschlagnahme.pdf

 

Der Rechtsweg ist steinig. Gerade die niederen Instanzen heißen Fehlentscheidungen hinsichtlich rechtswidriger Durchsuchungsbeschlüsse gut. Auch gibt es keine monetäre Wiedergutmachung für die rechtswidrige Durchsuchung an sich. Nur für nachgewiesene Schäden, be deren Begleichung man sich maximal kleinlich halten wird. Im Übrigen gibt es nur die Genugtuung ein Stück Papier zu erhalten, in dem die Rechtswidrigkeit des Beschlusses festgestellt wird und das für den Einsatz von ein paar tausend Euro Prozesskosten.

Bearbeitet von frosch
Geschrieben (bearbeitet)
vor 2 Stunden schrieb Giraffe:

Es wäre spannend mal den vollständigen Durchsuchungsbeschluss zu lesen. So ist der Sachverhalt doch schon sehr wirr und einseitig dargestellt und seit ein paar Tagen gibt es dann immer mal wieder neue kleine Infos.

 

Es wäre vielleicht genauso spannend (oder noch ganz viel spannender) mal zu recherchieren, was der Herr Winkeldsorf die letzten zwei, drei Wochen redaktionell veröffentlicht oder publiziert hat. Er tritt ja definitiv einigen auf den Schlips.

 

War doch auch erst vor kurzen. Da hat einer ein ausführliches Interview mit der Maria Sacharowa geführt und dann haben sie ihm den Verlag, das Büro und die Wohnung ausgeräumt. War der Mann im blauen Bademantel, glaube ich.

Bearbeitet von Lavendel
Geschrieben

Ist ein eindeutig waffenbezogenes Thema und der Typ ist in der Branche ja kein Unbekannter. Kann man schon drüber diskutieren, besonders, welche Widerstandsmöglichkeiten man beim zunehmend übergriffigen Staat hat.

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Geschrieben
vor 5 Stunden schrieb BlackFly:

Ich empfehle einfach mal auf X die restlichen beiträge zu dem 1/x Beitrag zu lesen, dann wäre das evtl ganz schnell geklärt...

 

In den weiteren Beiträgen unterstellt er das dies eine "Retourekutsche" zu einem seiner älteren Artikel ist. WENN das die (ganze) Wahrheit ist, dann wäre auch die anknüpfende Frage von @LARgeGun beantwortet...

 

Wenn ...

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