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IGNORED

Wie erlange ich die wbk für faustfeuerwaffen


Karl3784

Empfohlene Beiträge

vor 21 Stunden schrieb Shadow:

Besser wäre wohl die Formulierung:

Sinn und Zweck von Sportschützenvereinen ist es den privaten Waffenbesitz im Rahmen der Sportordungen zu fördern.

Lieber wäre mir allerdings ein liberales Waffenrecht wo jeder zuverlässige und unbescholtenen Bürger Waffen erwerben dürfte.
Wenn er diese auch führen möchte, soll er regelmäßiges, praxis bezogenens Training nachweisen müssen um das zu dürfen.

Der Waffenbesitz muss dem (Schieß-)Sport dienen, der Sport dient nicht dem Waffenbesitz. Dass viele - besonders in WO - das anders sehen und anders handhaben ist bekannt und Dein Post ist quasi ein Beleg dafür. Der Missbrauch des Sports als Vehikel des Waffenbesitzes wird so lange fortgesetzt, bis auch das letzte Schlupfloch geschlossen ist. Zum Nachteil derer die den Sport um des Sportes Willen betreiben und für die Waffenbesitz nicht im Vordergrund steht.

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vor 39 Minuten schrieb Bautz:

Der Waffenbesitz muss dem (Schieß-)Sport dienen, der Sport dient nicht dem Waffenbesitz.

Die künstliche Trennung ist der Versuch, Waffenbesitz als ein notwendiges Übel darzustellen.

1. es ist kein Übel, Das Böse kommt aus den Herzen der Menschen

2. Schießsport erfordert privaten Waffenbesitz, er ist unabdingbar. Dort, wo in totalitären Gesellschaften die Waffensportler als Eliteeinheit gehalten werden, mit Privilegien abgehoben vom Volk, ist das kein freiwilliger Sport sondern Machtdemonstration des Regimes.

3. Privater Waffenbesitz ist gut für das Individuum und die Gesellschaft. Er lehrt Verantwortung und drängt die Vollkasko-Mentalität zurück, die sich einen Nanny-State wünscht.

 

Sport und Wettkampf sollte eigentlich jedem offen stehen und nicht durch unbegründete Hürden erschwert werden, wie es über das WaffG geschieht. Von Schlupflöcher zu sprechen, ist eine ungesunde Geisteshaltung. Waffenbesitz ist ein eingeschränktes Recht. Wer durch den Sport als Bedürfnis eine Waffe erwirbt, übt dieses Recht aus. Falls jemand dann zu Hause besser schläft, weil er eine Waffe besitzt, täuscht sich vielleicht, aber es ist doch nicht schlimm.

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vor einer Stunde schrieb Bautz:

Zum Nachteil derer die den Sport um des Sportes Willen betreiben und für die Waffenbesitz nicht im Vordergrund steht.

Echten Schießsport kann man mit Licht"gewehren" ausüben. 

Großkaliberwaffen gehören nur  in die Hände von Vollzugsbeamten. Du bekommst als Rechtsanwalt und Organ der Rechtspflege natürlich eine Ausnahme, natürlich mit Waffenschein inkl. aller möglichen Ausnahmen und Erleichterungen, gut so?

PS. Waffen sammeln ist was für Museen und nicht für Privatleute.

Habe ich was vergessen?

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Freiheitlich wäre es, wenn unbescholtene sachkundige Bürger Schusswaffen besitzen dürften, ohne eine Begründung für die Bürokratie.

Ob sie diese des organisierten Sammelns wegen, für sportliche Zwecke, für die Jagd, oder wegen des Habenwollens erwerben, sollte dann egal sein.

 

In so einer Freiheit leben wir aber nicht. Wir haben ein Bedürfnisprinzip. So lange das so ist, werden sich diejenigen, die z.B. einen Revolver nur so haben wollen,

über die Jagd oder das Sportschießen ein Bedürfnis besorgen, und wenig weiteres unternehmen, das über das Notwendige hinaus geht.

 

Wenn die Verbände sich nicht um Bedürfniskram kümmern müssten, sondern rein um den Sport, und sich vielleicht auch nicht die Sportordnung immer genehmigen lassen müssten,

wäre das auch für den Sport einen Zugewinn. So könnten leichter international betriebene Disziplinen auch hier geschossen werden. Sachliche Verbote im Schießsport wären doch genug.

Schön wär's...

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vor 3 Stunden schrieb Bautz:

Der Waffenbesitz muss ... ff

Und solche Einstellung hat uns genau dorthin gebracht, wo wir heute sind, vielen Dank dafür. Und der welcher das Gelb sternelt, nun ja... über derartige Sportgerätebesitzer möchte man besser den ganz großen Mantel des ganz festen Schweigens legen... kein Wunder, dass ihr/wir als Hobbyisten von Staats wegen nicht ernst genommen werden... das bestätigt mich immer wieder in der Tatsache: Der größte Feind des deutschen LWB ist der deutsche LWB.

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vor 6 Minuten schrieb BigMamma:

über derartige Sportgerätebesitzer 

Hab schon sämtliche Diskussionen mit denen durch.

Selbst bin ich der letzte, der irgendjemandem seinen Sport madig machen würde, oder darüber lacht. Egal ob GK, KK, LG/LP oder Airsoft-IPSC etc.

Aber an dem Tag, wo GK für Sportschützen verboten wird und das evtl. noch unter dem Beifall eines bestimmten Verbandes, schwöre ich beim Blick meines Hundes, dass ich monatelang Überstunden schiebe bis auch der letzte Hinterwäldler-Journalist und Politiker über die Gefährlichkeit eines 4,5 mm Pressluftgewehrs aufgeklärt wurde.

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vor 10 Minuten schrieb BlackBull:

...

"Waffen sind Gegenstände..."

...

 

Nur sind es für viele politische Beamte und Politiker sowie Personen, die ihr Wissen nur aus unseren Medien (einschließlich Unterhaltung) beziehen, keine normalen Gegenstände, sondern eine Art "magische" Gegenstände,

  • die gesetzestreue Bürger alleine durch die Möglichkeit den Besitz über sie ausüben zu können, zu "gefährlichen Schuswaffenverbrechern" oder zu "Fremde Heere Mitte" werden lassen
  • die ihren Besitzer Omnipotenz verleihen
  • die durch ihre bloße Existenz gefährlicher seien als große Tiere wie z.B. Pferde oder Hunde
  • die ...

Für uns, die ihr Wissen um und über Schusswaffen auch durch eigene Erfahrungen bildeten, sind das alles Ideen, die uns an Wahn denken lassen. Aber dieser "Wahn" herrscht in weiten Bereichen unerer öffentlichen Verwaltung, unserer Politik und unserer leider oft effektiv feuerwaffenentwöhnten Gesellschaft. :bad:

 

Euer

Mausebaer :hi:

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Waffen sind böse

 

Das ist die einfachste Antwort, man muss sich sonst um nichts kümmern und kann dank Erfassung der Legalwaffenbesitzer mit jedem neuen Gesetz ein Beruhigungsplacebo den aufgepeitschten Leuten präsentieren. Sonst hat ja niemand Waffen. Win-Win... 

 

Wäre es wirklich so einfach und könnte man mit Gesetzen was ändern an krimineller Verwendung von Waffen, auch Nichtschusswaffen, wären wir in Utopia. Aber in der realen Welt sieht man ja jeden Tag aufs Neue, was passiert.

Bearbeitet von Christian74
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vor 8 Stunden schrieb Tyr13:

Sport und Wettkampf sollte eigentlich jedem offen stehen und nicht durch unbegründete Hürden erschwert werden, wie es über das WaffG geschieht.

Sport und Wettkampf werden durch das WaffG nur insoweit eingeschränkt, wie es Waffen und Schießübungen gibt, die im Schießsport nicht erlaubt sind. Der Einfachheit halber zähle ich da das Verteidigungsschießen mal zu letzterem dazu.

 

Ansonsten liegen die Einschränkungen bei den Verbänden, Vereinen und Veranstaltern. Die Sportordnungen sind Sache der Verbände, die tatsächlichen Angebote sind überwiegend Sache der Vereine und/oder Veranstalter.

 

Lediglich beim Mindestalter sehe ich Handlungsbedarf.

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vor 2 Stunden schrieb Bautz:

Sport und Wettkampf werden durch das WaffG nur insoweit eingeschränkt,

Das ist schlicht und ergreifend falsch.

- Das WaffG hat mit dem Bedürfnisprinzip und den daran geknüpften Anforderungen sehr hohe Hürden für die Teilnahme am Sport mit eigenen Waffen gesetzt

- Durch die Anforderungen an Verbände (Genehmigung der Sportordnung), Größe und Beirat beschränkt man die Freiheit des Sports

- Durch die Anforderungen an den Schützen führt man durch die Hintertür den Vereinszwang ein

- Die Altersbeschränkungen nennst Du selbst

- mit dem §6 AWaffV sind willkürliche Hürden zur Beschränkung der Verwendeten Sportwaffen eingeführt

- Mit den verbotenen Waffen sind Waffen weiter eingeschränkt, Five-Seven, PSM, kurze Pumpen.

 

Es gibt einfach zu viele Eingriffe des Staats in einen Bereich, der dereguliert gehört. Die Wirksamkeit all dieser Gängelungen ist nämlich mehr als Fragwürdig. Wenn von den Prinzipien des WaffG etwas sinnvoll ist, dann wäre es Eignung und Zuverlässigkeit. Schon bei der Sachkunde mit den zentralen Prüfungsfragen fangen bei mir Zweifel an. Und was abgeschafft gehört, ist das Bedürfnis.

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vor 2 Stunden schrieb Tyr13:

Es gibt einfach zu viele Eingriffe des Staats in einen Bereich, der dereguliert gehört.

Zumal diesen. Die Frage danach, wer Waffen hat, ist die Frage nach der Souveränität. Eben darin wird wohl der Grund für die Gängelei liegen. Der Rest ist eigentlich Beiwerk, aber es ist doch interessant wie dabei die freiheitlich-demokratische Grundordnung ab absurdum geführt wird. Zentraler Punkt ist da, daß wenn man den Bedürfnisquatsch überhaupt hat, der Schutz von Leben und Freiheit nicht--oder nur in Ausnahmefällen, die in der Praxis auf Nähe zum Beamtenstaat hinauslaufen--als Bedürfnis anerkannt wird, Sport, Sammeln, usw. aber schon. Da muß man sich dann schon fragen, was für ein perverses Wertesystem jemand hat, der ein Gesetz erlässt, das für Sport und Sammelleidenschaft gnadenhalber noch Ausnahmen gewährt, aber gleichzeitig deutlich macht, daß das Leben des einfachen Bürgers ihm weniger wert ist als Sport und Sammeln. Den Rest, wie die Einschränkung der negativen Koalitionsfreiheit durch den effektiven Verbandszwang, der Eingriff in das Rechtstaatsprinzip durch Vorschriften, bei denen lediglich Tatsachen irgendeine Annahme begründen sollen um dadurch einen Verwaltungsakt zu verweigern, die Einschränkung der Sportfreiheit insbesondere für Jugendliche, gibt's dann noch geschenkt.

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vor 6 Stunden schrieb Proud NRA Member:

deutlich macht, daß das Leben des einfachen Bürgers ihm weniger wert ist als Sport und Sammeln. 

Naja, das ist etwas einseitig aufgefasst. Man kann auch so argumentieren, dass man EBEN WEIL das Leben des einfachen Bürgers viel wert ist, ihn vor Schussverletzungen bewahren möchte, und Schusswaffen deswegen nur im streng regulierten Umfeld erlaubt.

 

Ich finde die zeitliche (Sportschütze) oder finanzielle (Jäger) Zusatzhürde vor der EWB nicht nur schlecht. Ich kenne den einen oder anderen Idioten persönlich, bei dem ich froh bin, dass "Habenwill" als Bedürfnis nicht ausreicht. Wie willst du die aussortieren? Gewissensprüfung vor einer Jury? Da filtern die 12 Monate Schützenverein halt doch so einiges aus.

 

Das ist ein schwieriges Thema. Natürlich fände ich es für mich gut, wenn ich mir den Initialaufwand sparen und auch einfach mehr als zwei Kurzwaffen im Tresor haben könnte. Aber will ich das wirklich für jeden, der sich noch nicht erwischen hat lassen und die paar Fragen der Sachkundeprüfung auswendig gelernt hat?

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vor 16 Stunden schrieb Mausebaer:

Nur sind es für viele politische Beamte und Politiker sowie Personen, die ihr Wissen nur aus unseren Medien (einschließlich Unterhaltung) beziehen, keine normalen Gegenstände, sondern eine Art "magische" Gegenstände,

  • die gesetzestreue Bürger alleine durch die Möglichkeit den Besitz über sie ausüben zu können, zu "gefährlichen Schuswaffenverbrechern" oder zu "Fremde Heere Mitte" werden lassen
  • die ihren Besitzer Omnipotenz verleihen

Das aber nur für Verbrecher und Polizisten. Als Ottonormalverbraucher wirst Du niemals lernen, Dich mit einer Schusswaffe verteidigen zu können. Daher brauchst Du keine und bekommst keine. Bei 18 jährigen Polizisten mit 100 Schuss Training ist das natürlich ganz anders.

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vor 2 Stunden schrieb ChrisH:

Ich kenne den einen oder anderen Idioten persönlich, bei dem ich froh bin, dass "Habenwill" als Bedürfnis nicht ausreicht. Wie willst du die aussortieren?

Fleißkärtchen liegen am Ausgang links, nimm Dir 2!

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vor 4 Stunden schrieb ChrisH:

1. Man kann auch so argumentieren, dass man EBEN WEIL das Leben des einfachen Bürgers viel wert ist, ihn vor Schussverletzungen bewahren möchte, und Schusswaffen deswegen nur im streng regulierten Umfeld erlaubt.

 

2. Wie willst du die aussortieren?


1. Das Leben und die Sicherheit des Normalbürgers geht ganz besonders dem BRD-System völlig am Arxxx vorbei, sonst sähen wesentliche Teile der Innenpolitik (Kriminalität, Verbraucherschutz, Gesundheitswesen etc.) völlig anders aus.

Zum Schutz des Bürgers reguliert und eingegriffen wird hier nur, wenn ansonsten der volkswirtschaftliche Schaden zu groß wäre und zu viele Steuerzahler wegsterben oder erwerbsunfähig würden.
Und die Kosten-Nutzenrechnung muss stimmen. Bevor man z.B. teuer und aufwändig etwas gegen Krankenhauskeime tut, nimmt man halt lieber 40.000 Tote im Jahr hin.
Ansonsten dienen Schutz- und Regulierungsmechanismen (besonders beim WaffG) in erster Linie dem Schutz des Staates und der herrschenden Strukturen.
 

2. Es gibt Länder, in deren Sprache existiert das Wort "Intensivtäter" nicht. Warum?
Weil dort das entsprechende Klientel gar keine Chance hat eine solche Karriere zu beginnen, sondern vorher aus dem Verkehr gezogen wird. Wenn es sein muss, für immer.

Dort kümmert man sich um die Problemfälle direkt. Weil man das in Deutschland nicht kann oder will (ich vermute Letzteres), beschränkt man einfach die Freiheit für alle. Das fängt bei Kleinigkeiten wie Alkoholverbot an öffentlichen Plätzen an, und führt in dieser Logik dann auch zu dem Waffengesetz, das wir haben.
Und zu vielen anderen Dingen.
 

 

Bearbeitet von chief wiggum
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