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Anhörung im Innenausschuss: Titel "Handlungsbedarf im Waffenrecht für mehr öffentliche Sicherheit".  


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Am Montag, 28.11.2016 findet eine Anhörung im Innenausschuss in Berlin statt. Grund ist ein Antrag mit dem Titel "Handlungsbedarf im Waffenrecht für mehr öffentliche Sicherheit". 


Interessierte Zuhörer können sich bis zum 24.11.16 beim Ausschussmit Vor- und Zunamen sowie Geburtsdatum anmelden.

Die Anhörung beginnt um 14 Uhr im Paul-Löbe-Haus (Raum E 700)

 

Es geht um diesen Antrag:

Deutscher Bundestag Drucksache 18/9674 18. Wahlperiode 21.09.2016 Antrag der Abgeordneten Irene Mihalic, Dr. Konstantin von Notz, Luise Amtsberg, Volker Beck (Köln), Kai Gehring, Katja Keul, Renate Künast, Monika Lazar, Özcan Mutlu, Hans-Christian Ströbele und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Handlungsbedarf im Waffenrecht für mehr öffentliche Sicherheit Der Bundestag wolle beschließen: I. Der Deutsche Bundestag stellt fest: Die Verfügbarkeit scharfer Schusswaffen hat für die innere Sicherheit erheblich Bedeutung. Das haben auch die jüngsten Ereignisse wieder gezeigt. Insbesondere die Risiken des Handels und Erwerbs von Waffen sind dabei weiter offenkundig: Besorgniserregend sind die hohen Zahlen von Tötungsdelikten in Europa, die mit Schusswaffen begangen werden. Zugleich ist der Verbleib von nahezu einer halben Million Schusswaffen, die verloren gegangen sind, oder gestohlen wurden, in der Europäischen Union ungeklärt. Die Anschläge in Paris auf „Charlie Hebdo“ und am 13. November 2015 haben ebenso wie die Morde in München – just am Jahrestag der rechtsextremmotiviert, mit Feuerwaffen begangenen Anschläge von Utøya in Norwegen – erneut ein Schlaglicht auf die Notwendigkeit einer effektiven EU-weiten Kontrolle des Waffenhandels geworfen. Terrornetzwerke agieren grenzüberschreitend. Insbesondere die De- und sodann Reaktivierung von Waffen, eine fehlende einheitliche Registrierung sowie der Internethandel schaffen mangels europaweit identischer Regelungen spezifische Risiken. Das Bundeskriminalamt (BKA) konstatierte erst kürzlich, dass in Deutschland und Europa der illegale Umbau von im Ausland hergestellten so genannten Dekorations- und Salutwaffen zugenommen habe (vgl. Pressemitteilung des BKA vom 27. Juli 2016). In vielen Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU), einschließlich Deutschland, können Dekorations- und Salutwaffen erlaubnisfrei erworben werden. Diese nicht funktionsfähigen Schusswaffen können sodann mit vergleichsweise geringem Aufwand in letale Schusswaffen umgeändert werden. Deren Erwerb wird durch die Möglichkeiten des Internethandels begünstigt. Die reaktivierten Schusswaffen gelangen später in den illegalen Kreislauf und haben im Ausland nachweislich bei zum Teil schwersten Straftaten und terroristischen Anschlägen Verwendung gefunden. Aus einer von insgesamt drei bereits 2013 durch die Europäische Kommission in Auftrag gegebenen Studie zur Bewertung der Umsetzung der EU-Feuerwaffen-Richtlinie ergibt sich zudem, dass bestimmte halbautomatische Waffen leicht in automatische Waffen umgebaut werden können und einige bislang erlaubte halbautomatische Feuerwaffen sehr gefährlich sind, wenn sie über eine hohe Munitionskapazität verfügen. Drucksache 18/9674 – 2 – Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode Aufgrund dieser Erkenntnisse über Gesetzeslücken, neue Phänomene und „Modi Operandi“ wird eine gesamteuropäische Anpassung durch ein am 18. November 2015 verabschiedetes Maßnahmenpaket der Europäische Kommission anvisiert: Die geltenden Rechtsvorschriften zu Feuerwaffen sollen dahingehend vereinheitlicht werden, damit der Informationsaustausch und die Rückverfolgbarkeit von Waffen verbessert, eine einheitliche Kennzeichnung sowie gemeinsame Standards für die Deaktivierung von Feuerwaffen eingeführt werden. Halbautomatische Feuerwaffen sollen sich nicht – auch nicht wenn sie endgültig deaktiviert wurden – im Besitz von Privatpersonen befinden dürfen. Die Kommission hat außerdem eine Durchführungsverordnung (EU) 2015/2403 vom 15. Dezember 2015 zur Festlegung gemeinsamer Leitlinien über Deaktivierungsstandards und -techniken verabschiedet (ABl. L 333 vom 19. Dezember 2015, S. 62-67). II. Der Deutsche Bundestag fordert die Bundesregierung auf, 1. sich insbesondere auch im Ministerrat der Europäischen Union dafür einzusetzen, dass a) Privatpersonen die Nutzung halbautomatischer Schusswaffen verboten wird, wenn diese nach objektiven Kriterien besonders gefährlich sind (Anzahl der Selbstladungen, Beschaffenheit des Laufs, Kaliber, Magazinkapazität); b) ein zentrales Register in allen EU-Mitgliedstaaten eingerichtet wird, in welchem alle essentiellen Bestandteile von Schusswaffen einschließlich Munitionsverpackungen geführt werden; diese nationalen Register müssen auf europäischer Ebene miteinander verknüpft sein und damit den Informationsaustausch zwischen Mitgliedstaaten ermöglichen; c) strenge Aufbewahrungsregeln für Schusswaffen und Munition erlassen werden, die u. a. die getrennte Lagerung der Schusswaffe und der zugehörigen Munition in Sicherheitsfächern, sowie die ständige Kontrolle durch den autorisierten Besitzer vorsehen; d) die Mitgliedstaaten ein Kontrollsystem einrichten, worüber die physische, kognitive und psychologische Eignung für den Erwerb und Besitz von Schusswaffen sichergestellt wird; e) beim Erwerb einer Schusswaffe eine Haftpflichtversicherung durch den Käufer nachgewiesen werden muss; f) Ausnahmen für den Erwerb und Besitz von Schusswaffen der Kategorie A (Verbotene Feuerwaffen) ausschließlich für Museen, nicht aber für Sammler, gelten; eventuelle Ausnahmen vom Waffenverbot unbedingt in einer abschließenden Liste mit eng umrissenen Definitionen genannt werden müssen; g) Autorisierungen für den Erwerb und Besitz von Schusswaffen alle fünf Jahre erneut werden müssen; h) eine sogenannte verpflichtende „Abkühlperiode“ von mindestens einem Monat zwischen dem Kauf und der Übergabe beziehungsweise der Auslieferung und Zustellung von Schusswaffen eingeführt wird; i) nach diesen Maßgaben eine europaweite Angleichung des Waffenrechts, das den privaten Waffenbesitz weiter begrenzt, und effektive Kontrollmechanismen, geschaffen werden; 2. die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, die zur Anwendung der gemeinsamen Deaktivierungsstandards und -techniken entsprechend der Durchführungsverordnung (EU) 2015/2403 der Kommission vom 15. Dezember 2015 zur Festlegung Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode – 3 – Drucksache 18/9674 gemeinsamer Leitlinien über Deaktivierungsstandards und -techniken, vorgesehen sind, und schnellstmöglich die in Anhang I der Verordnung zur Deaktivierung festgelegten technischen Spezifikationen zur Deaktivierung von Feuerwaffen einzuführen; 3. einen Entwurf zur Reform des Waffengesetzes vorzulegen, der a) regelmäßige qualifizierte Eignungs- und Zuverlässigkeitsprüfungen und entsprechende Kontrollen des privaten Waffen- und Munitionsbestands einschließlich deren Lagerung vorsieht; b) die besondere Missbrauchsgefahr angemessen berücksichtigt, die aus der gleichzeitigen Verfügbarkeit von schussfähigen Waffen und Munition in Privathaushalten resultiert; c) spezielle Vorschriften für die Aufbewahrung von Waffen vorsieht, die tatsächlich einen angemessenen Widerstandsgrad für Waffen- und Munitionsschränke gewährleistet, um unbefugten Zugang zu verhindern; d) die Verwendung von Großkaliberwaffen und Munition mit besonderen Schusswirkungen im Sinne einer erhöhten Durchschlagskraft oder einem gesteigerten Verletzungspotenzials durch Sportschützen verbietet; e) für Signal- und Schreckschusswaffen, die bei missbräuchlicher Anwendung erhebliche Verletzungen verursachen können, einen Erlaubnisvorbehalt (gemäß § 2 Abs. 2 des Waffengesetzes) vorsieht; f) für Erwerb und Besitz von Reizstoffwaffen die Vorlage des kleinen Waffenscheins vorsieht; 4. sich im Rahmen der Konferenz der Innenminister dafür einzusetzen, dass a) relevante Informationen der Sicherheitsbehörden, einschließlich solche der Verfassungsschutzämter, im Rahmen der Antragsprüfung hinreichend berücksichtigt werden; b) das Führen von Schießbüchern für den Nachweis der schießsportlichen Aktivitäten als Kriterium bei der Prüfung des Bedürfnisgrundes Sport vorzuschreiben und eine entsprechende regelmäßige Überprüfung des tatsächlichen Bedürfnisses zum fortbestehenden Erwerb und Besitz von erlaubnispflichtigen Schusswaffen und Munition vorzusehen; c) geprüft wird, wie der Bestand an illegalen Waffen durch geeignete polizeiliche Maßnahmen, einschließlich einer zeitlich begrenzte Amnestie wie zuletzt 2009 reduziert werden kann. Berlin, den 20. September 2016 Katrin Göring-Eckardt, Dr. Anton Hofreiter und Fraktion

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Moin,

 

hier gibt's das Ganze in lesbarer Form

 

Wenn ich die Liste der geladenen Sachverständigen sehe sträuben sich mir die Nackenhaare:

Zitat
  • Prof. Dr. Thomas Feltes, Ruhr-Universität Bochum
  • Roman Grafe, Sprecher der Initiative „Keine Mordwaffen als Sportwaffen!“
  • OStA Rainer Hofius, Staatsanwaltschaft Koblenz
  • Hans Herbert Keusgen, Präsident des Forum Waffenrecht e.V., Ratingen
  • Hans-Jürgen Marker, Gewerkschaft der Polizei, Berlin
  • Dr. Heike Michael-Schulz, Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung, Berlin

 

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Öffentliche Anhörung am Montag, dem 28. November 2016, 14.00 Uhr zu den Anträgen der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zum Waffenrecht - BT-Drucksachen 18/7654, 18/9674

 

https://www.bundestag.de/ausschuesse18/a04/anhoerungen#url=L2F1c3NjaHVlc3NlMTgvYTA0L2FuaG9lcnVuZ2VuLzk2LS1zaXR6dW5nLWluaGFsdC80ODEyMjg=&mod=mod458740

 

Anwesende Sachverständige:

Zitat
Prof. Dr. Thomas Feltes
Ruhr-Universität Bochum
Roman Grafe
Sprecher der Initiative „Keine Mordwaffen als Sportwaffen!“
OStA Rainer Hofius
Staatsanwaltschaft Koblenz
Hans Herbert Keusgen
Präsident des Forum Waffenrecht e.V., Ratingen
Hans-Jürgen Marker
Gewerkschaft der Polizei, Berlin
Dr. Heike Michael-Schulz
Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung, Berlin

 

 

 

Aus der Stellungnahme der Polizeigewerkschaft:

Zitat
mit dem 1. Gesetz zur Änderung des Bundesjagdgesetzes wird es gestattet, halbautomatische
Langwaffen, die mit insgesamt höchstens 3 Patronen geladen sind, für die Jagd einzusetzen. Die
vorherige Diskussion um Magazine, die höchstens 3 Patronen fassen, ist damit erledigt. Magazin und
Waffe zusammen dürfen nur jetzt mit 3 Patronen geladen sein. Das tatsächliche Fassungsvermögen
des Magazins spielt dabei keine Rolle.
Für den Jagdbereich mag diese Regelung akzeptabel sein, weil die Ausbildung zum Jäger,
insbesondere die Schießausbildung, sehr hohe Anforderungen, auch an die Zuverlässigkeit des
Bewerbers stellt. Akzeptabel ist sie auch hinsichtlich einer kurz hintereinander folgenden
Schussabgabe von bis zu 3 Schuss bei der Jagd auf Sauen. Aufgrund der Gefährlichkeit solcher Tiere,
wenn sie angeschossen sind, ist es sehr zweckmäßig, die zweite tödliche Kugel sehr schnell hinter der
ersten, fehl gegangenen, anzutragen. Höchstens aber die 3. Kugel – über die sich allerdings schon
trefflich streiten lässt.
Für alle anderen Bereiche sind Halbautomaten eher fraglich. Auf Kriegswaffen wird an dieser Stelle
nicht eingegangen.

 

 

Zitat
  • Man kann daher aus kriminologischer Sicht nur fordern, dass die Rückverfolgbarkeit von Waffen verbessert wird
  • eine einheitliche Kennzeichnung sowie gemeinsame Standards für die Deaktivierung von Feuerwaffen eingeführt werden,
  • halbautomatische Feuerwaffen sich nicht – auch nicht wenn sie endgültig deaktiviert wurden – im Besitz von Privatpersonen befinden dürfen,
  • zumindest dann nicht, wenn diese nach objektiven Kriterien besonders gefährlich sind (Anzahl der Selbstladungen, Beschaffenheit des Laufs, Kaliber, Magazinkapazität);
  • die Anzahl der aus einer Waffe abgebbaren Schüsse beschränkt wird;
  • ein zentrales Register in allen EU‐Mitgliedstaaten eingerichtetwird, in welchem alle essentiellen Bestandteile von Schusswaffen einschließlich Munitionsverpackungen geführt werden;
  • strenge Aufbewahrungsregeln für Schusswaffen und Munition erlassen werden, die u. a. die getrennte Lagerung der Schusswaffe und der zugehörigen Munition in Sicherheitsfächern,
  • sowie die ständige Kontrolle durch den autorisierten Besitzer vorsehen;
  • die Mitgliedstaaten ein Kontrollsystem einrichten, worüber die physische, kognitive und psychologische Eignung für den Erwerb und Besitz von Schusswaffen sichergestellt wird;
  • eine europaweite Angleichung des Waffenrechts, das den privaten Waffenbesitz weiter begrenzt, und effektive Kontrollmechanismen, geschaffen werden.

 

 

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Achtung! Start einer Mailaktion! Bitte zahlreich teilnehmen!
 
Es gibt nächste Woche eine Anhörung des Innenausschusses zum Waffenrecht. Besonders gefährlich ist, dass sowohl anwesende Sachverständige (Prof. Dr. Thomas Feltes, Ruhr-Universität Bochum) als auch die Gewerkschaft der Polizei generelle Verbote von Halbautomaten fordern oder deren Eignung anzweifeln. Zusätzlich ist auch noch Roman Grafe als Experte mit am Tisch. Desweiteren werden Daten aus Katja Triebel’s Arbeiten herangezogen und als „fehlinterpretiert“ oder „missbraucht“ bezeichnet.
 
 
Das schreit mach einer Mailaktion, und zwar einer PRÄVENTIVEN!
 
Hier sind die Adressen der Mitglieder des Innenauschusses. Bitte argumentiert freundlich und höflich über die bekannten Argumente (Legalwaffenbesitz nicht das Problem, Gründe für Halbautomaten, Gründe gegen zentrale Lagerung etc.)
 
CDU/CSU
ansgar.heveling@bundestag.de
guenter.baumann@bundestag.de
clemens.binninger@bundestag.de
wolfgang.bosbach@bundestag.de
michael.frieser@bundestag.de
joerg.hellmuth@bundestag.de
thorsten.hoffmann@bundestag.de
andrea.lindholz@bundestag.de
stephan.mayer@bundestag.de
tim.ostermann@bundestag.de
anita.schaefer@bundestag.de
armin.schuster@bundestag.de
erika.steinbach@bundestag.de
oswin.veith@bundestag.de
nina.warken@bundestag.de
marian.wendt@bundestag.de
barbara.woltmann@bundestag.de
heinrich.zertik@bundestag.de
 
SPD:
lars.castellucci@bundestag.de
gabriele.Fograscher@bundestag.de
uli.groetsch.wk@bundestag.de
wolfgang.gunkel@bundestag.de
sebastian.hartmann@bundestag.de
burkhard.lischka@bundestag.de
mahmut.oezdemir@bundestag.de
susanne.mittag@bundestag.de
gerold.reichenbach@bundestag.de
matthias.schmidt@bundestag.de
ruediger.veit@wk.bundestag.de
 
Linke:
frank.tempel@bundestag.de
ulla.jelpke@bundestag.de
jan.korte@bundestag.de
martina.renner@bundestag.de
 
Grüne:
Haha, sehr witzig ;)
 
 
Veranstaltung:
Öffentliche Anhörung am Montag, dem 28. November 2016, 14.00 Uhr zu den Anträgen der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zum Waffenrecht - BT-Drucksachen 18/7654, 18/9674
 
Adresse:
Deutscher Bundestag
Innenausschuss
Platz der Republik 1
11011 Berlin Tel.: +49 (0)30 227 32858
Fax: +49 (0)30 227 36994 / 76875
E-Mail: innenausschuss@bundestag.de
 
 
Stellungnahme von Prof. Feltes (Verbotsforderung Halbautomaten):
 
Stellungnahme der Gewerkschaft der Polizei (Infragestellung Halbautomaten):
 
 
 
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vor 46 Minuten schrieb Michael Grote:

Wenn ich die Liste der geladenen Sachverständigen sehe sträuben sich mir die Nackenhaare:

 

Sachverständige? Wenn ich da den Namen Roman Grafe lese..... der hat doch nun wirklich keinen Sach.....Verstand.

Das Einzige was der im Bundestag in der Lage ist zu bringen hat er schon bewiesen. Haßreden gegen LWB.

Und wer steht u.a. für diesen Antrag?

Ehemaliger RAF Anwalt Hans Christian Ströbele und natürlich die verehrte Frau Künast, die vielleicht Ahnung von vegetarischer Ernährung hat, aber bestimmt nicht vom WaffG.

Eine Schande, dass sich der Bundestag mit solchem Schwachsinn befassen muss.

Es wird wie glücklicherweise sehr viele Anträge der Grünen im Sande verlaufen.

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  • Winzi locked this topic
vor 21 Minuten schrieb Empty8sh:
(...)
 
Stellungnahme von Prof. Feltes (Verbotsforderung Halbautomaten):

 

(...)

 

Die Stellungnahme ist eine Frechheit. Wenn ich das, was er über Legalwaffenbesitzer mutmaßt z.B. über Homosexuelle äußrn würde, würde ich verklagt und vermutlich auch verurteilt.

 

Beispiel:

Waffen an sich machen nicht krank. Aber: Die Verfügbarkeit und auch der Reiz bestimmter Waf‐

fen begünstigt die Tatausführung, löst sie ggf. auch erst aus (Trigger‐Funktion), verschärft die Folgen

für die Betroffenen, erhöht die – potentielle und tatsächliche - Zahl der Betroffenen und leistet Bei‐

hilfe zur Selbst‐ und Fremd‐Heroisierung solcher Taten. Waffen sind Symbole von Macht und Gewalt,

oder, wie Hans von Hentig  schrieb, „wahrscheinlich gibt es viel mehr  Waffenfetischisten als wir kennen, platonische, die sie nur ölen, putzen sammeln, liebevoll betrachten“. Jedoch erst wenn „der Anblick einer Waffensammlung, mehr noch bloße Berührung wollüstige Schauer und nachfolgende Erektionen verursacht “, wird es problematisch.

 

Er fordert übrigens nicht nur ein generelles Verbot von halbautomatischen Lang- und KURZwaffen, sondern auch ein generelles Verbot von großkalibrigen Waffen.

 

Ebenso selbstverständlich sollte das Verbot der Verwendung von Großkaliberwaffen und Munition mit „besonderen Schusswirkungen im Sinne einer erhöhten Durchschlagskraft “ oder einem „gesteigerten Verletzungspotenzials“ durch Sportschützen sein. Denn was soll daran „Sport“ sein oder wieso sind gerade diese Waffen dafür notwendig? Ist es das Bewältigen des besonders starken Rückschlages? Oder das Stemmen des Gewichts der Waffen? Beides kann man gefahrlos auch in einem FitnessStudio trainieren.

 

 

 

 

Edited by JasperBeardley
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Habe grade die Stellungnahme von dem Kriminalitätsprofessor überflogen. Eine bodenlose Sauerei, was der da von sich gibt. Beispielsweise werden einfach die fachlich unlogischen Passagen aus dem grünen Antrag rauskopiert und als seine eigene Meinung verkauft:

 

Zitat
halbautomatische Feuerwaffen sich nicht – auch nicht wenn sie endgültig deaktiviert wurden
– im Besitz von Privatpersonen befinden dürfen,zumindest dann nicht, wenn diese nach objektiven Kriterien besonders gefährlich sind (Anzahl der Selbstladungen, Beschaffenheit des Laufs, Kaliber, Magazinkapazität)

 

Außerdem

Zitat

Ebenso selbstverständlich sollte das Verbot der Verwendung von

Großkaliberwaffen und Munitionmit „besonderen Schusswirkungen im Sinne einer erhöhten Durchschlagskraft“ oder einem „gesteigerten Verletzungspotenzials“ durch Sportschützen sein

 

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Sehr unschön das Ganze, aber das Die Grünen  hier was planen war ja seit Monaten bekannt.

 

Solange es nicht zu Rot Rot Grün kommt, werden sie das aber nicht durchsetzen können.

 

Ich hoffe mal, Frau Wagenknecht festigt ihre Macht innerhalb  der Linke und    macht so weiter wie bei ihrer Rede heute im Bundestag, dann dürfte Rot Rot Grün auch nicht kommen wenn es rechnerisch möglich wäre.

  

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Gerade eben schrieb JasperBeardley:

Interessant ist auch, dass er den Begriff des "Waffenfetischismus" aus einem Buch von 1969 (!) entlehnt, in dem es ausschließlich um Straftäter geht. Und das wird dann mal eben so auf Legalwaffenbesitzer übertragen. 1:1

 

Absolut unseriös.

Danke! Bringt weiter sachliche Argumente. Ich schreibe dem Kerl grade eine Mail, die sich hauptsächlich auf die wissenschaftliche Qualität seiner Stellungnahme bezieht.

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Gerade eben schrieb Kappa:

Danke! Bringt weiter sachliche Argumente. Ich schreibe dem Kerl grade eine Mail, die sich hauptsächlich auf die wissenschaftliche Qualität seiner Stellungnahme bezieht.

 

Dein Engagement in Ehren, aber das wird an ihm abprallen. Der sitzt schön fett und vollgefressen auf seiner lebenslangen Professur und wird von rot-grün bezahlt. Da darf man nicht zu viel erwarten, sonst gibt es Puls!

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Das auch. Aber die Ausschussmitglieder werden nunmal von den Sachverständigen mehr beeinflusst, als durch uns. Und auch wenn manche Positionen der Antis schon jetzt klar sind, sollte man auch versuchen, die angeblich neutralen Sachverständigen anzusprechen. Im Fall von diesem Prof hier geht es nämlich einfach entweder um verblendete Ideologie oder um ein fachlich unterirdisches Gutachten. Da ich weiß, wie solche Sachen von Profs geschrieben werden, tippe ich eher auf letzteres.

 

Und ja, der wird von Rot bezahlt. Die Ruhr Uni Bochum ist ein  Hort der Linken.

Edited by Kappa
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vor 1 Minute schrieb Kappa:

Aber die Ausschussmitglieder werden nunmal von den Sachverständigen mehr beeinflusst, als durch uns.

 

Rainer Hofius z.B.

 

Der war 2009 gut und der war 2012 gut.

 

Schade, daß Prof. Dr. Dietmar Heubrock vom rechtspsycholgischen Institut der Uni Bremen nicht geladen ist.

 

Aber man kann halt nicht alles haben.

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An: Vereinte Nationen

Betrifft: Antrag von Bündnis 90/Grüne

 

Wir beantragen hiermit: Die Weltherrschaft! Ausserdem beantragen wir die sofortige Herausgabe aller Nuklearcodes von Russland, der USA und Großbritannien.

 

Begründung: Wir sind die Einzigen, die wissen, was zu tun ist! Nach dem Wahlsieg von Donald Trump (USA), Vladimier Putin (Russland) und dem Brexit sind diese Waffen nicht mehr in guten Händen.

 

Hochachtungsvolle Greetings!

Die Parteizentrale

Bündnis90/Die Grünen

Die Besseren!

 

:pilot:

---------------------------------------------------------------------------

Sorry für diesen sarkastischen Kommentar

 

Leute, macht euch nicht zuviel Mühe mit denen!

 

Letzte Woche war Dieter Zetsche (Daimler) bei denen auf dem Parteitag und wurde ausgebuht. Könnt ihr euch vorstellen, was der sich heute in den USA anhören musste? ("Ähm, Herr Zetsche, waren sie wirklich bei diesen Sp....")

 

 

Edited by JDHarris
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vor 39 Minuten schrieb Kappa:

Da ich weiß, wie solche Sachen von Profs geschrieben werden, tippe ich eher auf letzteres.

 

 

Eigentlich dachte ich an einen sehr jungen Herrn, als ich z.B. das unprofessionelle "So ist es" in seiner Stellungsnahme gelesen habe.

 

Aber der Vogel ist doch schon etwas älter:

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Feltes

 

Den M.A. hat er in Pädagogik.

 

Immerhin wird er bald zwangsweise pensioniert.

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vor 13 Minuten schrieb chapmen:

Und kein GRA Vertreter wurde als Sachverständiger eingeladen?

Sorry, konnte ich mir nicht verkneifen.

Warum sollen die kommen-mit Grafe ist das Niveau doch schon auf einer Lattenhöhe angekommen die schwer zu reissen ist. Ohne grün.

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Warum sollen die kommen-mit Grafe ist das Niveau doch schon auf einer Lattenhöhe angekommen die schwer zu reissen ist. Ohne grün.


Na da bin ich ja mal gespannt, welche Sachverständigen die ALT-Verbände schicken würden, falls sie hier mal aus dem Knick kommen.

Auch ohne grün.
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