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heletz

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  1. Dabei geht's aber im wesentlichen um wissenschaftliche Inhalte und nicht um praktische Fähigkeiten. Nicht umsonst stehen viele "Pädagogen" den Kindlein am Ende des Studiums völlig hilflos gegenüber. Ja, es gibt diejenigen, die sich persönlich engangieren, ein gewisses Eigenverständnis von Pädagogik aufbringen und sich auch selbst weiterbilden. Beim Schulleiter ist dies nun überhaupt nicht gefragt. Der bekommt eine Wissensvermittlung im Verwaltungsrecht, mehr muß der nicht wissen. Selbst beobachtet: Studium mit einem Brucheinser abgeschlossen, dann 2 Jahre im Ministerium, danach hat man Anspruch auf eine Schulleiterstelle ohne jemals vor der Klasse gestanden zu haben. Ob ein Grundschulleiter also überhaupt Ahnung von Pädagogik hat, ist reiner Zufall. Kann sein, kann nicht sein.
  2. Ach, so: Man kennt das: Marodierende Banden von Grundschülern ziehen mordend und sengend durch's Land ... Dazu muß man wissen, daß Grundschullehrer so gut wie keine pädagogische Ausbildung bekommen, das vorauseilende Vertrauen der Eltern in deren "pädagogischen Fähigkeiten" also durch nichts gerechtfertigt ist. Meiner Meinung nach werden da nur äußerst billige Vorwände aufgeführt. Auch von Seiten der Klinik. Sollen sich denn die Patienten nicht in einer normalen Umgebung zurechtfinden? Die Frage ist natürlich, ob Frau Jöst sich durch den Gang vors VG den Aufwand an Zeit, Geld und Ärger antun soll. .
  3. Ah, ja. Die Psychiatrie kann also nicht ausschließen, daß ihre Patienten völlig austicken nur beim Anblick eines Waffenladens. Die Grundschüler sind wegen der Lehrer offenbar "grundaggressiv" und bewaffnen sich sofort, sobald sie es können. Gleichzeitig wünscht man dem Laden möglichst viele Kunden, stellt aber zu wenig Stellplätze fest. Sehr interessant!
  4. Reichsbürger und Waffenbesitz

    Sog. Reichsbürger können keine Waffenbesitzkarte oder einen Waffenschein haben, da sie waffenrechtlich nicht zuverlässig sind. Ob sich die betreffenden nun Reichsbürger/ OPPT/ freeman/ Selbstverwalter/ Germaniten/ Terranier/ RuStAGler etc. oder sonstwie nennen, kann dahingestellt bleiben, denn auch die Gerichte gehen nicht näher auf diese Definitionen/ Selbstdefinitionen ein. Entscheidend ist nämlich nicht die Bezeichnung, sondern ob jemand aktiv, also durch Taten, die Rechtsordnung der Bundesrepublik Deutschland offensiv ablehnt. Aus diesem Grund wird auch weiterhin einfach von "Reichsbürgern" gesprochen, da sich dies im Sprachgebrauch allgemein durchgesetzt hat. In Österreich heißen sie "Staatsverweigerer" oder "Staatsgegner" (dort strafbar gemäß § 247c StGB, zwei Jahre Mindeststrafe). Bereits vor etwas über einem Jahr habe ich auf die Entscheidung des VG Gera hingewiesen, daß Sympathiebekundungen gegenüber der Reichsbürgerbewegung allein nicht ausreichen, um die waffenrechtliche Zuverlässigkeit zu entziehen carcano hat dies kurz darauf ergänzt durch Hinweis auf ein weiteres Urteil (inzwischen Bestätigt durch OVG Cottbus im Dez. 2016 durch Verwerfen der Berufung) Die Kriterien mögen dort nachgesehen werden. Aus diesen beiden Urteilen geht schon hervor, daß die Beurteilung keineswegs willkürlich erfolgt, sondern an bestimmte Kriterien gebunden ist. Und da Urteile bzw. Beschlüsse nunmal öffentlich sind, können diese Kriterien auch öffentlich eingesehen werden. Nun gibt es ein neues Urteil des VGH Baden Württemberg in Mannheim zu diesem Thema und dort werden erneut relevante Feststellungen getroffen. Es handelt sich um 1 S 1470/17, vom 10.Oktober, vor kurzem erst veröffentlicht. Es geht um eine vierköpfige Reichsbürger-Familie, wohnhaft im Bereich des LRA Ludwigsburg, bei dem eines schönen Morgens das SEK vor der Tür stand und den Bescheid des LRA von der Unzuverlässigkeit überbrachte, verbunden mit der Auflage, sofort sämtliche Schußwaffen, Munition und Treibladungsmittel herauszugeben. Eine Durchsuchung erübrigte sich, da die Familie kooperativ war. Insgesamt wurden 100 Schußwaffen, 16.300 Schuß Munition und und 5,35 kg Treibladungsmittel sichergestellt. Im Nachgang wandten sich die vier gegen die Durchsuchung. Unter dem AZ 5 K 2481/17 hatten sie damit vor dem VG Stuttgart keinen Erfolg. Und auch jetzt drangen sie mit ihrer Beschwerde nicht durch. Der Beschluß des VGH kann nicht mehr angefochten werden. Daher lohnt es sich, näher anzusehen, was der Verwaltungsgerichtshof festgestellt hat. Die Waffenbehörde wurde nicht durch "Gedankenkontrolle" oder was sich die Reichis so einbilden auf die vier aufmerksam, sondern durch konkrete Taten: Zwei Monate später erfolgte die zweite Tat: Eine dritte Tat folgte: Ebenso eine vierte: Damit jedoch beließen sie es nicht bewenden, sondern ließen weitere Taten folgen: Und weiter: Einerseits sieht man hier, wie irrsinnig die Reichis agieren. Andererseits sieht man auch, daß man sie nicht denunzieren kann - oder wie abwegige Vermutungen sonst noch lauten, sondern daß sie selbst sich als Gegner des Staats outen, die die Gültigkeit der Gesetze und insbesondere für sich selbst, infrage stellen. Obwohl das VG in seinem Durchsuchungsbeschluß ausgeführt hatte, daß die Maßnahme auch ohne Anhörung erfolgen dürfe, wandten sich die Antragsteller dagegen, indem sie meinten, nur bei konkreter Gefährdung dürfe ihnen der Waffenbesitz entzogen werden. Jetzt auf einmal tun sie so, als ob sie ihre eigene Anträge für abstrus hielten und als ob sie nicht gewußt hätten, was sie da mit ihren Schreiben an das LRA bewirkten: Der Unsinn mit der Meinungsfreiheit wird ihnen vom Gericht jedoch bald ausgetrieben: Da sich Reichsbürger mal an die Gesetze der BRD halten, am anderen Tage dann wieder nicht, kann man eben nicht davon ausgehen, daß sie jederzeit ordnungsgemäß mit Waffen und Munition umgehen. Das Gericht hebt ausdrücklich hervor, daß Sympathiebekundungen gegenüber der Reichsbürger-Bewegung nicht ausreichen und daß jeder Fall einzeln geprüft werden muß. Offensive Ablehnung liegt vor Und das Gericht konstatiert weiter Oder - salopp ausgedrückt - zu erklären "Die BRD lehne ich als Staat ab, aber an die Aufbewahrungsvorschriften des WaffG halte ich ich" genügt einfach nicht, um als waffenrechtlich zuverlässig zu gelten. Denn: Eigentlich ist dies jedem klar, der sich mit diesem Thema schon etwas länger beschäftigt. Für denjenigen, für den es neu ist, der lerne daraus. Ziels dieses threads ist die Diskussion der Reaktion der Behörden, insbesondere Gerichtsentscheidungen auf die Entwaffnung der Reichsbürger. Bitte also keinen Spam, auch keine Sympathiebekundungen gegenüber den Reichsbürgern! Vermutlich sind diese Urteile ein Rückschlag für alle jene, die meinen - ohne Reichsbürger zu sein - man könne sich qua Naturrecht Waffen besorgen weil man ein Recht darauf habe. Erwerb, Besitz und Gebrauch von Schußwaffen richten sich aber allein nach dem WaffG der BRD und nicht nach einem ominösen "Naturrecht". Ja, ich weiß, bald wird einer kommen und mir irgendeinen Eifer, Verfolgsungsabsichten oder sonstwas unterstellen, aber ich wüßte nicht, wie ich jemanden verfolgen sollte, wenn ich ein Gerichtsurteil zitiere oder anführe. Daher bitte ich, solchen Spam ebenfalls zu unterlassen! Wem das Thema zu unangenehm ist, der lese oder kommentiere eben nicht.
  5. Verschärfung des Waffenrechts u.a. wegen "Reichsbürger"

    Jede einzelne zählt! Wie in diesem Forum soundsooft - nicht von mir - festgestellt wurde: Die illegalen sind das Problem!
  6. Verschärfung des Waffenrechts u.a. wegen "Reichsbürger"

    Es wurden doch oben mehrere Fälle von illegal besessenen Waffen genannt, die bei Reichsbürgern gefunden wurden! Sobald Du darüberhinaus entsprechende Beobachtungen machst oder Entsprechendes zu Ohren kommt, darfst Du das gerne den zuständigen Behörden mitteilen.
  7. Verschärfung des Waffenrechts u.a. wegen "Reichsbürger"

    Besonders lustig sind ja stets Postings mit "ich bin ja kein Reichsbürger, aber ...!
  8. Verschärfung des Waffenrechts u.a. wegen "Reichsbürger"

    Das Entwaffnen entspricht voll und ganz der freiheitlichen demokratischen Grundordnung, denn die Reichsdeppen gefährden mit ihren unzähligen Gewalttaten höherwertige Rechte ihrer Mitbürger. Die Behörden machen da alles vollkommen richtig.
  9. Verschärfung des Waffenrechts u.a. wegen "Reichsbürger"

    Nein! Entwaffnet werden müssen sie auch dann, wenn sie keine unmittelbare Gefahr sind, aber die Existenz der BRD und ihre Gesetze verneinen! Denn Waffen - erwirbt - besitzt - verwendet man auf dem Gebiet der BRD nach den Gesetzen der BRD. Und nicht nach einem komischen "Naturrecht" oder was die Hanswurschten sich da so einbilden. Außerdem gibt es hunderte von Gewalttaten durch Reichis. Die Reichsdeppen wollen als gewalttätig wahrgenommen werden -> sie werden als gewalttätig wahrgenommen! .
  10. Verschärfung des Waffenrechts u.a. wegen "Reichsbürger"

    Erstens ist das Falsch! Zweitens hat der hier seine Freundin totgeprügelt. Das geht jetzt in die Revision. Der gehört vermutlich in die Forensische.
  11. Verschärfung des Waffenrechts u.a. wegen "Reichsbürger"

    Und was willst Du damit sagen? Willst Du relativieren?
  12. Verschärfung des Waffenrechts u.a. wegen "Reichsbürger"

    Selbstverständlich! Man wird nicht warten, bis es 150 sind. Ganz sicher nicht! Es gibt ja auch noch genügend weitere Gewalttaten der Reichis. Hier haben wir aktuell so ein Prachtexemplar, eines "geistig-sittlichen Menschen, nicht auf Hoher See verschollen": Unterhalt nicht zahlen, dann gegen einen Gemeindearbeiter tätlich werden und ohne Waffenschein eine scharfe Pistole führen und offenbar eine illegale daheim (wir hatten den Fall bereits im Januar kurz angesprochen, jetzt kommt es zur Verhandlung, er saß auch einige Zeit ein): Vorgeschichte, zur Erinnerung: https://www.pz-news.de/pforzheim_artikel,-Pistole-und-Pumpgun-Pforzheimer-Waffennarr-weiter-hinter-Gittern-_arid,1146802.html https://www.pz-news.de/pforzheim_artikel,-Pistole-und-Pumpgun-Pforzheimer-Waffennarr-weiter-hinter-Gittern-_arid,1146802.html .
  13. Verschärfung des Waffenrechts u.a. wegen "Reichsbürger"

    Im Falle der Reichsbürger haben dieselben selbst dafür gesorgt. 30 Jahre lang hat man sie in Ruhe gelassen, aber die Herren Ursache und Plan mußten ja dringend auf Polizisten schießen. Jetzt ist halt mal Schluß mit Lustig.
  14. Verschärfung des Waffenrechts u.a. wegen "Reichsbürger"

    Das ist der typische Unsinn, den sich die Reichis gegenseitig erzählen, wie erfolgreich "drüben" angeblich die "sovereign citizen" sind und wie man sie in Ruhe läßt. Wie die Cops mit sowas umgehen, das gerade die Allgemeinheit nicht gefährdet, kann man aber selbst nachprüfen. Neuerdings versuchen sie es ja mit einem Affen David. Nützt aber auch nix. Am schönsten finde ich es immer, wenn das Glas zerbricht. Die Frage ist nur, wie lange das bis dahin dauert: Ja, ja "Right to Travel" In keinem Land der Welt funktioniert es. Ach, so, er hier versucht es mit Beten. Nützt aber auch nix. Nützt gar nix! .
  15. Verschärfung des Waffenrechts u.a. wegen "Reichsbürger"

    Geht denn die Polizei überhaupt mit aller Härte gegen diese winzige Gruppierung vor?
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