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BKA kauft Sportwaffen


Luger
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Bei einem Schützenkollegen, der aus Altersgründen, seine Sportpistolen verkaufen wollte und diese öffentlich anbot, erschien ein Beamter des BKA/Halle, wies sich aus und kaufte ihm die Sportwaffen ab. Mit Quittung, Beleg  und er würde alles notwendig weitere veranlassen. Woher er die Informationen hatte und über die Gründe für den Kauf, darüber wollte er sich nicht äussern. Als mein Schützenkollege mir dies erzählte dachte ich gleich an Betrug und Anzeige. Doch zwei Tage später bekam mein Kollege von der örtlichen Waffenbehörde eine Aufforderung seine Waffen aus der WBK austragen zu lassen und eine Rechnung dafür.

 

Meine Frage: Weis jemand warum das BKA Privatwaffen aufkauft und wurden schon öfters Privatwaffen vom BKA aufgekauft ?

 

Luger

 

 

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vor 4 Minuten schrieb alzi:

soviel zu Datenschutz! ...und ausschließlich befugte Zugriffe aufs NWR......

 

 

...irgendwie beschleicht mich da ein ungutes Gefühl!

 

 

 

 

wenn dann noch für private Zwecke wäre........

vor einer Stunde schrieb Luger:

... , seine Sportpistolen verkaufen wollte und diese öffentlich anbot, ...

 

Da wird wohl kaum etwas mit Datenschutz und NWR gewesen sein. :closedeyes:

 

Dein

Mausebaer

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@Luger

Ich habe jetzt nicht alle ~ 144.000 Fundstellen von Google gesichtet, aber einen Sitz des BKA in Halle fand ich nicht. :closedeyes: 

 

... und warum sollte das BKA oder vielleicht doch vielleicht eher LKA von einem solchen Verkaufsbegehren nichts erfahren? Mein M24/47 stand auch nur bei einem Dealer viele hundert Kilometer weit weg in Neufünfland herum und ich erfuhr davon. :AZZANGEL:

 

Dein

Mausebaer

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Am 13.9.2016 um 16:46 schrieb BBF:

BKA? oder doch vielleicht Verfassungsschutz? Vielleicht planen sie mal wieder eine False-Flag Operation

 

Und dann steht in riesigen Lettern auf der Titelseite der Blöd-Zeitung: "Die MORDWAFFE stammt von einem SPORTSCHÜTZEN!!!" Und dann muss wieder ganz dringend das WaffG verschärft werden.

 

Um dem vorzubeugen wäre es schön, wenn hier Modellbezeichnung und die letzten Ziffern der Seriennummer veröffentlicht würden.

Edited by mwe
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Hmmh,

grundsätzlich gilt, daß wenn eine Polizeibehörde Waffen aufkaufen will, sie nicht den Bestimmungen des Waffengesetzes unterliegt.

Das Risiko für den veräußerer liegt nur darin, die Berechtigung zur Vertretung der Behörde bei dem betreffenden Mitarbeiter zweifelsfrei festzustellen.

Ohne schriftlichen Kaufvertrag, von den zuständigen Behördenvertretern unterschrieben, würde bei mir nichts über den Tisch gehen...

 

Im konkret geschilderten Fall scheint ja alles OK zu sein; die Waffenbehörde hat sich ja gemeldet...

 

Gruß,

 

frogger

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"Kein Witz Berliner Polizei kauft alte Dienstpistolen aus Schleswig-Holstein – Quelle: http://www.berliner-kurier.de/24754844 ©2016

Die Berliner Polizei erhält 1139 alte Dienstpistolen vom Land Schleswig-Holstein. Sie bezahlt dafür einen symbolischen Kaufpreis von einem Euro pro Waffe. – Quelle: http://www.berliner-kurier.de/24754844 ©2016"

 

Darüber regen  sich jetzt einige auf einschließlich die "Waffen-Profis" vom Berliner Kurier und der Landesvorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter Michael Böhl.

 

Hoffentlich sehen das einige von Euch auch so, dass nämlich die P6 als Modellvariante der P 225 Familie von Sig Sauer einer der besten Waffen darstellt, die es überhaupt gibt. Es spielt überhaupt keine Rolle, ob die total neu oder 20 Jahre alt ist, vorausgesetzt technisch in Ordnung, was der Fall ist. Solche "Vorurteile" kann nur jemand abgeben, der von Waffen absolut keine Ahnung besitzt! Die Walther PPK ist seit 85 Jahren im Amt und kein bißchen technisch überholt, im Gegenteil sicherer und präziser wie manch andere neuentwickelte Waffe.

 

 

 

 

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vor 31 Minuten schrieb Glückspieler:

...

 

Hoffentlich sehen das einige von Euch auch so, dass nämlich die P6 als Modellvariante der P 225 Familie von Sig Sauer einer der besten Waffen darstellt, die es überhaupt gibt. ...

 

 

 

 

 

Nö,

aber das ist doch völlig normal, wenn einer Ersatz bei etwas Altem braucht, er das oft billiger oder überhaupt nur noch gebraucht bekommt, als neu. :hi:

 

Dein

Mausebaer

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Am 13.9.2016 um 16:33 schrieb Luger:

erschien ein Beamter des BKA/Halle, wies sich aus und kaufte ihm die Sportwaffen ab. Mit Quittung, Beleg  und er würde alles notwendig weitere veranlassen.

 

Ich hätte dem die Waffe so im Leben nicht verkauft, sondern den Mann wieder weggeschickt. Mit dem freundlichen aber klaren Hinweis das wir inzwischen in einer Zeit leben, wo ich Beamten durchaus zutraue mich als LWB mit so einer Aktion gezielt in die Scheixxe reiten zu wollen.

 

BTW: Immerhin mal ein Bereich, in dem Berlin spart. Die P6 ist nicht mehr auf der Höhe der Zeit, aber sie tut es für Polizisten, die sich in der Mehrzahl ohnehin lieber verkloppen oder aufschlitzen lassen, bevor sie aus dem Teil Schüsse abgeben.

Und aus Schleswig-Holstein - eine P6 vom Postendienst, irgendwo zwischen Nibeüll und Preetz, dürfte auch nach über 20 Jahren längst noch nicht ausgenudelt sein, höchstens ein bisschen rostig.

Edited by chief wiggum
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Davon ausgehend, dass es sich mehr oder weniger um die P6 handelt, wie sie Anfang der 80er bei der Polizei eingeführt wurde:

 

Das Muster des Plastikgriffschalen und auch die Kontrasteinlagen des Visiers - man merkt eben deutlich das die Waffe konzeptionell aus den 70er Jahren stammt.

Ich habe eine Walther P5 (wenn auch in 7,65 mm Para) und bei der ist es genauso. Vergleichen mit einem modernen 3-Dot Visier, mit modernen, wirklich rutschfesten Griffschalen ist es halt wie ein Golf III gegen einen Golf VIII.

 

Das sieht man auch deutlich bei der HK P7 PSP vs. neuere M8/M13 Fertigungen.

Teilweise sicher Kleinigkeiten, aber das meinte ich mit Höhe der Zeit.

Von den höheren Magazinkapazitäten fange ich da gar nicht an, weil viele ja der Meinung sind, dass das Überflüssig ist (und zudem den Gewichtsvorteil des Plastiks wieder aufhebt).
Bis man halt mal durch einen dummen Zufall den Texas Seven gegenübersteht, dann ist man froh über jede Mumpel mehr, die man dabei hat.

Edited by chief wiggum
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