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SPON: Umgebaute Deko- / Salutwaffen für Terroristen


Olt d.R.
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Also haben die Terroristen durch eine strafbare Handlung Waffen rechtswidrig wieder instand gesetzt? Obwohl ein Gesetz das verbietet? Wie geht denn sowas? Man sollte doch meinen, dass Terroristen die bereit sind zu morden sich mindestens an die geltenden Waffengesetze halten.

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Naja, bei SPON vermute ich eigentlich reflexhaft tendenziöse Berichterstattung.

Aber eigentlich ist alles recht übersichtlich dargestellt.

Hätte Frau Malmström ihren Auftrag erfüllt und bis 2010 gemeinsame Deaktivierungsrichtlinien für die EU-Staatendurchgesetzt,

dann wären die Menschen im Supermarkt nicht mit diesen Waffen getötet worden.

Vermutlich hätten sich die Attentäter zwar dann gleich richtige AKˊs besorgt, aber auch das Problem der mangelnden Grenzkontrolle im Schengenraum wurde treffend geschildert.

Das Schengenabkommen fusst auf dem Vertrauen, dass die betroffenen Länder die Aussengrenzen der EU schützen.

Wir wissen, dass dies nicht geschieht und für alle, die die Gesetze ignorieren, "Waffen auf Rädern" wohl kaum ein Problem darstellen.

Nur werden wir jetzt für die Versäumnisse der EU-Kommission haftbar gemacht und auf eine Stufe mit den Terroristen gestellt.

Gesetze betreffen immer nur diejenigen, die sich daran halten.

Aber das ficht die EU-Kommission nicht an.

Es ist ja auch leichter, Gesetze zu verschärfen, als auf die Einhaltung bestehender Gesetze hinzuwirken.

Bei den Maastrichtkriterien und den Dublinabkommen läuft das doch genau so.

Liebe Grüβe

fa

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Ich hatte auch bisher gedacht, daß "Waffenhändler" den interessierten Jungballistikern "Dekowaffen" verkauften, die in Wirklichkeit aber nie solche gewesen sind, sondern schon immer die ganze Zeit richtige, illegale Waffen waren.

Eigentlich schade, dass solche "Waffenhändler" nicht sonderlich kreativ sind und in die Auftragsbestätigung/Rechnung statt "Dekowaffen" nicht besser "Vegane Lebensmittel" geschrieben haben. Das hat zwar auch wie die halbautomatischen Legalwaffen so rein gar nichts mit Terror, Mord und Totschlag zu tun, aber eine ausreichend hirn- und vor allem gewissenlose EU-Kommission wäre derzeit zugange, veganes Essen zu verbieten :-)

(Übrigens kann veganes Essen sehr lecker sein: Bratkartoffeln mit Zwiebeln z.B.! Und erst recht, wenn es noch eine Wurst dabei hat)

Edited by ED2
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Paleo kann auch schmecken; 25 Unzen wohl gereifte Scheiben-Kuh, außen knusprig und innen fast noch "Muh" mit geschmelzten Zwiebeln und ohne Kräuterbutter, Brot, Reis oder Kartoffeln; OK, wenn's denn sein muss mit in Fett ausgebackenen Kartoffelstäbchen. :beach:

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Das ganze zeigt doch nur, dass der Mensch den einfachsten Weg geht, die Leute im Supermarkt wären sowieso erschossen worden, vielleicht andere, zu einem anderen Zeitpunkt, weil der Täter evtl. länger gebraucht hätte sich eine Waffe zu besorgen, sicher ist es nicht, er hätte sich aber auf jeden Fall eine zugelegt, wäre es nicht so einfach gewesen, hätte er sich halt etwas mehr anstrengen müssen, es wird doch keiner glauben, dass er sich gedacht hatte : "Ich weiß nicht wo ich ein Gewehr bekommen kann also lasse ich es sein." Wenn es so einfach wäre, gäbe es keine Probleme mit Waffen mehr.

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Also: Wer sich schon einmal ernsthaft mit dem Thema des Rückbaues befasst hat, sollte wohl wissen, das es gar nicht so einfach ist, eine nach deutschem Standart umgebaute Waffe wieder zu reaktivieren!

Bei Dekos ist es schier unmöglich, da wesentliche Teile schlicht zerstört wurden. Der geneigte Bastler müsste sich also EWB-pflichtige Teile beschaffen.

Da kann man ja gleich nach einer kompletten Waffe suchen. Das spart viel Bastelarbeit.

Bei Salutwaffen würde theoretisch ein Austausch des Laufes genügen. Woher aber einen bekommen? Ist ja auch wieder ein EWB-pflichtiges Teil!

Außerdem sind bei Salutwaffen die Läufe gegen Ausbau gesichert. Meist durch eingeschweißte Hartmetallstifte.

Natürlich lässt sich mit entsprechendem Aufwand und teurer Ausrüstung etwas bauen. Aber da kann man sich auch gleich hinsetzen und aus einer Eisenbahnschiene eine Kaschi feilen!

"Journalisten", die solch einen Blödsinn verzapfen, sollten sich erst einmal mit der Materie "Deko- und Salutwaffen" beschäftigen, anstatt iergendwelchen Blödsinn vom Höhren-Sagen abzuschreiben.

So wird jedenfalls mal wieder eine ganze Sammlergemeinde ins Zwielicht gerückt!

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Ab April wird dann irgendein "investigativer Journalist" herausfinden, wie man aus Airsoft-Püstern scharfe Terroristenwaffen macht!

:021: wenns nicht so traurig wäre, weil ein großer Teil der unbedarften Leserschaft ja glaubt, was in den Zeitungen steht!

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Warum sollte jemand eine Deko-Plempe rückbauen, wenn man die Kashi für 125 Euro in Bosnien kaufen kann,

und wenn schon mal da bist, nimmst das Kistchen Handgranaten auch gleich mit.

SPON macht hier die EU-Waffenrechtskampagne hoffähig. Es soll dem deutschen Angstbürger mal wieder kräftig

der Schreck in die Glieder fahren.

Fakt ist, das Drehkreuz für illegale richtige Kriegwaffen ist Brüssel, sozusagen direkt unter dem Bürofenster dieser EU-Helden.

Dagegen machen die gar nichts, sie schaffen es noch nicht mal eine europaweite Gefährderdatei aufzubauen, aber europaweit

gesetzestreue Bürger zu gängeln wo es nur geht, das betreiben sie mit nie gekannter Präzision.

Bei den Maastrichtkriterien und den Dublinabkommen läuft das doch genau so.

Du wirst erleben, dass sie da jedes Komma umsetzen werden.

Edited by ThomasMueller
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Nach heutigem Standard ist ein Rückbau gar nicht mehr möglich.

Die Vorschriften für Deko's wurden aber eben oft verändert, so dass auf dem Markt tatsächlich noch derartige Waffen vorhanden sind, deren Rückbau mit einfachen Mitteln möglich ist oder war.

Kenne aber keinen Fall wo rückgebaute Waffen für irgendwelche terroristischen oder andere kriminelle Zwecke benutzt wurden.

Es ist tatsächlich leichter an illegalen Waffen zu gelangen, als mühsam einen vor Jahren entschärften Karabiner zurück zubauen.

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Bei Dekos ist es schier unmöglich, da wesentliche Teile schlicht zerstört wurden. Der geneigte Bastler müsste sich also EWB-pflichtige Teile beschaffen.

Erfahrungsgemäß heißt das in Qualitätsjournalistensprech dann so:

Wir jedoch haben herausgefunden: Auch so genannte Dekowaffen, die eigentlich unbrauchbar sein sollten, lassen sich äußerst einfach wieder zu echten Kriegswaffen zurückbauen! Nur zwei Teile ausgetauscht [hier kann man noch einstreuen "wie uns Waffenexperte xy zeigt"] und schon funktioniert das Sturmgewehr wieder.

bye knight

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Kenne aber keinen Fall wo rückgebaute Waffen für irgendwelche terroristischen oder andere kriminelle Zwecke benutzt wurden.

Wenn Du Chefe beim IS wärst, müsstest Du da auf Dekowaffen zurückgreifen? Was mich am meisten ärgert ist, dass die EU

ihre Bürger für so doof hält. Obwohl, nicht wenige werden es glauben.

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Ich habe das neulich in einem eigenen Thema aufgegriffen. das wurde aber leider sofort gelöscht.

Das ist eine rein akademische Diskussion, und ich verstehe nicht das selbst in diesem Forum so viele so unwissend sind.

Solange ich mich zur normalen Ladenöffnungszeit in Deutschland aufhalte, bin ich in der Lage mir innerhalb einer Stunde eine funktionsfähige Schrotflinte herzustellen.

Ich bin der Meinung das, genau das von den Waffenbesitzern hier in Deutschland propagiert werden sollte, um dem Gesetzgeber aufzuzeigen wie sinnlos seine Kontrollversuche und Einschränkungen eigentlich sind.

Es gibt rein praktisch keine Möglichkeit mehr für den Staat so etwas zu unterbinden, jeder Kriminelle ist dazu in der Lage um damit ein Verbrechen zu begehen.Momentan profitiert er lediglich davon das die leute immer blöder werden.

Und nochmal, seit dem ich vor nicht allzulanger Zeit sehen konnte, was ein 3 D Drucker wirklich kann, habe ich eh keine Fragen mehr.

Wir werden uns in der Firma auf jeden Fall so ein Teil kaufen.

Das was SPON und weitere da machen, hat damit zu tun, das das alles leute sind die nie einen richtigen Beruf gelernt haben und auch sonst handwerklich völlig unbedarft sind.

Deswegen führe ich auch keine Diskussionen mehr mit Leuten die was davon faseln das sie Schußwaffen verbieten wollen, ich schau die nur noch an und denk mir das die Schwachsinnig sind und über ein Sonderschulniveau nie hinaus kommen werden.

Edited by micky123
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...

Ich bin der Meinung das, genau das von den Waffenbesitzern hier in Deutschland propagiert werden sollte, um dem Gesetzgeber aufzuzeigen wie sinnlos seine Kontrollversuche und Einschränkungen eigentlich sind.

...

Und genau das weiß der Staat auch. Desshalb wird in der nächsten Runde der Zugang zu Mun und Treibladungpulver weiter erschwehrt.

Eine Flinte zu bauen, ist ein Klax. Nur ohne Treibladung geht da garnichts.

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da jeder in vielen Ländern der EU Treibladungspulver und Munition frei erwerben kann, ist auch dies sinnlos.

Das Treibladungspulver relativ einfach selbst hergestellt werden kann ist auch nichts neues mehr.

Was mich vielmehr faszieniert ist folgendes "Airforce R1401"

Also ich meine in Schweden hat einer so etwas ähnliches mit einem 9mm Geschoß gemacht. Ich meine das hatte 700 Joule.

Ich will es jetzt aber nicht beschwören.

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Windbüchsen sind bis ins späte 18. Jahrhundert militärisch genutzt worden. Was ist daran also so faszinierend? :unknw: Eher wundert es mich, dass es immer noch nichts wirklich Besseres gibt. :AZZANGEL:

Dein

Mausebaer :hi:

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