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IGNORED

WaffgG Bundesrats-Version, neue Details 12.12.07 *


AlexG

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Jennerwein, ich machs kurz. Wo in diesem Sammelsurium von Wahnsinn namens WaffG-Novelle steht bitte drin, dass Jaeger weiterhin ihre Waffen nicht schussbereit aber zugriffsbereit ins Revier fuehren duerfen? Angesichts der Tatsache, dass nun ja wirklich JEDE Waffe als Anscheinswaffe von irgendwelchen Paranoikern umgedeutet werden kann?

Wir kriegen das nicht zugriffsbereite Fuehren ins Revier, wenn da nicht noch ein Wunder passiert.

Sich hinstellen und es zu ignorieren, wird spaetestens bei der ersten Kontrolle nach neuem Waffenunrecht ein boeses Erwachen geben.

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Dem ist wohl so.

Denkfehler, heißt in den Empfehlungen "einfügen", nicht "ersetzen". Wer lesen kann dem ist weniger oft :peinlich:

Zur Empfehlung, das (am Besten Strafbewehrte) Führen im Waffenrechtlichen Sinn ohne die Einschränkung "zugriffs- und Schussbereit" auf die Anscheinswaffen auszudehnen, kommt doch einem (Verkaufs-)Verbot gleich.

OK,OK, natürlich durften auch Luftdruckwaffen verkauft werden, die man dann nach Hause transportierte (Führte)

Aber für die "nicht-Waffen"-Anscheinsgedönsdinger gibt es auch keinen "Vom Bedürfnis umfassten Zweck" der eine Ausnahme für Transport möglich machte. Als Sportschütze darf ich im Futteral meine OA zum Schießstand bringen. Aber einen "Real Action Marker" nicht. Logisch ist das schon lange nicht mehr.

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Ab morgen sollen die Dokumente öffentlich über die Website des Bundesrates abrufbar sein, das zum "bad link".

Aber um jetzt noch meinen unmaßgeblichen Sermon zur Diskussion zu geben: Es ist sehr vernünftig, die Anscheinswaffen-Affäre auch auf Pistolen etc. zu erweitern. Mir wird regelmäßig blümerant, wenn ich einen halbwüchsigen Angehörigen des Prekariats beobachte, der im Waffengeschäft unseres Vertrauens von seiner volljährigen (und geistig sicherlich nicht höher anzusetzenden Schwester) die Taler für die neue "SSSoft-Wumme" auf den Tisch des Hauses zählen läßt, um mit dem Ding im Hosenbund in die Fußgängerzone zu marschieren. Insofern: Sehr schön!

Keine Frage, die Durchsetzung des Verbots wird herkulianisch sein in diesem Bereich.

Auch die Frage "ver- oder ge-schlossen" ist für mich gut gelöst - es ist doch nicht zuviel verlangt, ein Vorhängeschloß ans Futteral zu basteln.

Und wie stand es eben hier schon mal: Abwarten, was Gesetz wird.

Am 20.12. tagt der Bundesrat und gibt seine Vorschläge an die Regierung. Die leitet den Gesetzesentwurf an den Bundestag weiter, dann noch einmal in den Bundesrat und dann muß Köhler unterschreiben. Und erst dann werden wir wissen, worüber wir alle so herzblutend streiten... ähem, diskutieren.

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@zum_zweiten,

wenn alle Waffenbesitzer"abwarten und Teetrinken"würden,

hätten wir, wegen dem Teetrinken, insulanische Verhältnisse.

Der erweiterte Anscheinsbegriff, trägt zur weiteren Verwirrung

bei, mehr nicht.

Näturlich kann"jeder"den Unterschied zwischen einer"Karnevalspistole"

und"Weichluft"sofort erkennen.(...und ruft"Helau"oder schickt eine"Murmel"auf die"Reise")

Gruß

Opa686

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Auch das nach " 3 jahre bei papi arbeiten und dann eigene WHE bekommen" fliegt raus----> SEHR GUT!!!

Gescheiter wäre ein bundeseinheitliches Prüfungsniveau, egal ob auf Suhler oder Stuttgarter Niveau aber eben gleich schwierig/leicht.

Aber der von denen publizierte geistige Dünnsch* hat auch was gutes: der Begriff der "letalen Vergrämung" ist :00000733::00000733::00000733:

Und: wenn schon der Gesetzgeber das ganze leseunfreundlich gestaltet (in der kath. Kirche darf ja auch wieder lateinisch gepredigt werden): könnte nicht das FWR das ganze in lesbare Form = alter Text mit eingearbeiteten Änderungen bringen so daß auch ich das lesen kann?

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Die Zahl wird 16 sein, da jedes Land sein"Wunschdenken"

mit"reinbasteln"will.

Ist die Bundesratssitzung am 20.12."Öffentlich"?.

Mir wird"übel", wenn ich daran denke wie ein B3-6 jetzt an der

Tastatur"hockt"und für z.B. Herrn Körting was "zurechtschnitzt".

Gruß

Opa686

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Guest bubsche2
Gibt es dort überhaupt noch einen Waffenhändler???

Hallo

Nein wir haben hier,in Leonberg keinen ! Der nächste ist in Sindelfingen :confused:

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* Empfehlung der Ausschüsse Inneres, Agrar, Frauen & Jugend an den Bundesrat:

(...)

Was bitte erwartet ihr auch von denen?

Die haben halt auch ihren Senf dazu geben müssen, dass man nicht merkt dass sie nichts tun.

Und Gesetz ist noch gar nichts.

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Aber zurück zum Thema, Stichwort Salamitaktik.

Wo sind denn die vielbeschworenen Lobbyisten eines FWR o. ä. Kreise? Ausgerichtet wird doch schier gar nichts. Anders die Lobbyisten der "Waffen weg"-Gruppen - bestens organisiert, ideologisch bestens verankert und auch wohl größtenteils staatlich subventioniert durch Arbeitsverträge im ÖD oder Fördermaßnahmen für Strickkreise in sozialen Brennpunkten *lach*

Es ist eine Salamitaktik. Ja.

Es ist verlogen. Ja.

Es ist offenbar der Lauf der Welt. Ja.

Und genau hier liegt das Problem. Glücklich ist, wer vergißt, was nicht mehr zu ändern ist. Was bringt das Lamentieren, wenn den Worten (meistenteils glücklicherweise) keine Taten folgen? Demos, Parteigründung, das wird doch im Sande verlaufen.

Darum: Nicht aufregen, es ist eben so. Denk mal an die Matrix. Denk an die Raucher. Die Kinderlosen. Ich habe mich Mitte 2007 noch gefragt, wer wohl als nächstes dran sein wird... Vielleicht die Dicken, weil Sie mehr Methan erzeugen?

Auf einer anderen Site gelesen: Die Abrodung der Regenwälder ist eine der Hauptursachen der globalen Klimakrise. Nur ist dem Bürger in Deutschland damit keine Steuer auszubürden. Dann doch lieber über die KFZ- oder Mineralölsteuer die "Schuldigen" zur Kasse bitten.

Wir müssen der Wahrheit ins Auge sehen - der Michel war, ist und bleibt Melkvieh von Interessengruppen.

Fazit meinerseits: Das Beste daraus machen und bloß keine Aufregung - damit vermiest man sich nur das Leben.

PS: Zum Thema KFZ - ich fahre Jeep.

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Vielleicht kann man mit wohlformulierten und sachlich begründeten Briefen aber doch noch an die Vernunft der Politiker appellieren?

Nur mal ein paar Ansätze:

1. Anschein: Was einer Waffe täuschend ähnlich sieht, kann immer Drohpotential und damit fatale polizeiliche Reaktionen erwecken. Daher muss entsprechendes Spielzeug markiert werden (Signalfarbe). Gesetzestreue Legalwaffenbesitzer, die aber echte(!) Schusswaffen besitzen, dürfen nicht weiter schikaniert werden, d.h. erwerbspflichtige (WBK) Schusswaffen sollten von den Anscheinsregeln erst gar nicht umfasst werden: einfach aus der Anscheinswaffendefinition erwerbspflichtige Schusswaffen ausnehmen!

2. Schalldämpfer: Schön dass selbige keine wesentlichen Waffenteile sein sollen. Es wäre wirklich schön, wenn wie in Norwegen zu jeder Waffe, die auf der WBK steht und somit gesetzlich registriert ist, auch ein (1) Schalldämpfer erworben werden duerfte. Herrlich für die Ohren, gut fuer die Umwelt (Lärmemissionen von Schuetzenständen) und auch mitunter sehr brauchbar für die Jagd. Warum muss JEDE waffenrechtliche Gesetzgebung immer nur in eine Richtung: Verschärfung laufen? Da die Schusswaffenkriminalität generell und die Legalwaffenbesitzer im Speziellen laut BKA-Statistiken weiterhin kein Problem und keine generelle negative Entwicklung zeigen, müssen punktuelle Erleichterungen (hier beim Schalldämpfer) auch mal möglich sein.

3. Kurzwaffenverbot < Kaliber 6,3mm: Dieses wird u.a. mit neuen technischen Entwicklungen begründet (von denen wir Legalwaffenbesitzer also ausgeschlossen sein sollen), ferner, dass Legalwaffenbesitzer keine Schutzwesten durchschiessen können dürfen und damit, dass es "noch" keine Sportordnungen für diese Waffen gäbe. Hier wird gerade ein neues Verbotsmerkmal (Geschossdurchmesser) geschaffen, mit dem in Zukunft die Legalwaffenbesitzer noch beliebig mehr gegängelt werden können (Einführung Mindestkaliber Langwaffen, Verbote via Max-kaliber, Spezialkaliberverbote usw.)! Sportordnungen wären gut vorstellbar (z.B. div. Pistolendisziplinen 50m und mehr , weil sehr flache Flugbahn etc.); die vermeintliche Gefährdung rührt nur vom Geschoss her (eine 5,7x28TM hat eine ziemlich schlechte Penetration) und Hartkern SS190 etc. unterliegen doch sowieso dem KWKG - wer sich vor den darin drohenden Rechtskonsequenzen (mehrjährige Haftstrafen) nicht abbringen lässt, den wird jetzt auch ein zusätzliches Verbot im WaffG kaum schrecken. Wieviele Polizisten kamen denn durch legal besessene 5,45x18 PSM-Pistolen o.ä. in den letzten knapp 20 Jahren in D durch Legalwaffenbesitzerhand um? Mit Sicherheit kein einziger - das Verbot ist ein so unnötig wie ein Kropf.

Grüße,

Schwarzwälder

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Einführung Mindestkaliber Langwaffen, Verbote via Max-kaliber, Spezialkaliberverbote usw.

Wohin die Reise geht siehst Du bei der amerikanischen Verbotslobby: Weil man mit einer Forderung nach einem offenen Totalverbot nicht durchkommt, werden alle Waffen als entweder zu klein ("Saturday Night Specials") oder zu groß ("Assault Weapons") für den gesetzestreuen Bürger verboten. Luftgewehre werden als Anscheinswaffen verboten (gibt es in einigen amerikanischen Städten wirklich) und übliche Gewehre als Kriegswaffen, und Kurzwaffen sowieso.

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Die Waffengegner sind (in gewisser Beziehung) ja nicht blöd. Die Wirksamkeit des Prinzips "Teile und herrsche" haben sie offenbar erkannt. Und auch die Strukturen der Legalwaffengegner; nämlich das kleinliche Aufeinanderhacken Großkaliber"fraktion" gegen KK- und LuPi-Schützen, traditionelle/statische Schützen gegen neuere dynamische Disziplinen, Jäger gegen Schützen und umgekehrt, etc.. Das macht es natürlich um so leichter, mit der Salamitaktik voranzukommen.

Jede kleine Fraktion der Legalwaffenbesitzer schaut auf ihr ureigenes Feld und gibt sich damit zufrieden, ja selbst nicht (oder nicht sooo, oder nicht dieses Mal..) von weiteren Einschränkungen betroffen zu sein. Es gibt bei jeder Verschärfungsaktion welche, die's trifft, und andere, die sich behaglich in das "tut MIR ja nicht weh"-Stübchen zurückziehen - und dann andere noch der unangemessenen Panikmache bezichtigen. Lässt sich auch hier in der Plattform WO beobachten.

Wenn wir das nicht überwinden, sprich nicht bald Lobbyarbeit als EIN Block betreiben, haben wir verloren.

Gruß,

karlyman

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