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IGNORED

Kommendes Verbot von Armbrüsten?


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Geschrieben
vor 11 Minuten schrieb JoergS:

Um eine Luty bauen zu können braucht man eine Metallbearbeitungswerkstatt mit Schweißgerät und allem anderen sowie die Fähigkeiten diese Geräte bedienen zu können. 

Die Herstellung komplexer Waffen, also von allem, was mehrschüssig ist, ist durch 3D-Druck definitiv einfacher geworden. Wobei man sich auch da erst einmal hereinfuchsen muss.

Aber zumindest wenn man es auf Einschüssiges beschränkt, ist es auf traditionelle Weise wirklich kein Akt und erfordert weder großes Können noch Fachwissen.

Das erste Mal etwas mit „Feuerkraft" beschleunigt habe ich, als ich vom Alter her noch einstellig war: ein im Werkkeller gefundenes, recht gut passendes Metallrohr und ein Hammer. Damit habe ich die Flobert-Platzpatronen gezündet – genommen aus einer Dose, die ich zufällig in einer Krimskrams-Schublade bei den Großeltern gefunden hatte – und das aus Knete bestehende Geschoss an die Garagenwand befördert. (Ja, auch die etwas strengeren Aufbewahrungsregeln für SRS-Munition heute sind nicht so unsinnig – spätestens dann nicht, wenn Kinder im Haus sind.)

Etwas später – okay, mit 12 oder 13 – habe ich mit einem Kumpel auf diesem Wissen aufbauend das erste Mal Blei beschleunigt. Nämlich das Blei von .22-lr-Patronen, die er gefunden hatte und die ebenfalls seit Jahren in einem Schrank lagen. Da etwas mehr Wissen vorhanden war, haben wir – wohl sogar viel zu übervorsichtig – mühsam ein 5 cm tiefes Loch in einen Stahlstab gebohrt. Zündung mit Hammer. Das Holzbrett hat es durchschlagen.

Zumindest einschüssige Waffen waren wirklich NIE das Problem, selbst zu bauen – genau DESHALB hat man 2002 ja auch beim Munitionsbesitz verschärft. Für Schrot und KK reichen einfache Rohre.
Will man etwas mit mehr Druck, braucht man halt eine Drehmaschine. Aber auch die sind heute nicht mehr so teuer und so kompliziert. Wenn man sich da ein paar Tage mit beschäftigt, bekommt man das auch hin. Vielleicht nicht so, dass man auf 100 m in die Zehn landet, aber auf 10 m ein 50x50cm Ziel treffen – das schafft man auch ohne Metallbaulehre oder Studium, selbst als blutiger Mechanikanfänger, nach ein paar Tagen ausprobieren.

Geschrieben
vor 7 Stunden schrieb hydrou:

aber auch Kampfmesser

Beim Thema Messer sehe ich das etwas anders.

Der Stich mit einem Küchenmesser tut genauso weh wie der mit einem Kampfmesser. Nur ist ein Küchenmesser erst mal ein Alltagsgegenstand, ein Kampfmesser dagegen vom Zweck und Auftreten her deutlich näher an einer Waffe.

Was mich stört, ist dieser blinde Aktionismus: Statt sauber zwischen Besitz, Führen, Missbrauch und gefährlichen Personen zu trennen, wird wieder der Gegenstand zum Problem erklärt.

Wer Böses vorhat, nimmt im Zweifel auch ein Küchenmesser, einen Schraubendreher oder sonstwas. Pauschale Verbote treffen am Ende oft die Falschen und lösen das eigentliche Problem nicht.

Geschrieben

Sind Armbrüste wirklich ein Sicherheitsproblem? Ich glaube nicht. Wenn ich da so in meiner Heimat schaue, wo solcherlei (noch) frei verkauft werden darf, passiert erstaunlich wenig damit. Klar kann man Armbrüste missbrauchen, aber wie oft kommt das vor? Wohl wirklich sehr selten im Jahr. Ich glaube der deutsche Staat scheint wirklich irgendwie Angst vor seinen eigenen Bürgern zu haben böse gesagt. 

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