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IGNORED

Langzeit-Lagerung von Munition...


BFPierce

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Hallo Leute,

ich möchte gerne mit Euch eine Problematik besprechen, die mir seit langem auf der Seele liegt.

Ich plane, mir einen entsprechenden Vorrat an Munition anzuschaffen.

Hierbei erscheint es mir notwenig, meine persönliche Planung für die Lagerung von Munition neu zu überdenken um entsprechende Vorräte anzulegen.

Es geht mir diesbezüglich nicht so sehr um eine Mengenplanung, hierfür habe ich bereits eine entsprechende Aufstellung eines 5-Jahres-Vorrates für alle meine Jagd-und Sportwaffen erstellt, es geht mir heute um das Thema Lagerung.

Und nun meine eigentlichen Fragen:

1. Wie Lagere ich Munition richtig und beständig gegen Korrosion ?

2. Welche Maßnahmen muss ich gegen Korrosion von Munition beachten ?

3. Welche Munitionshersteller bieten den besten Korrosionsschutz bereits ab Werk ???

4. Wie wird Munition taktisch am besten gestückelt (lagert man alle Kaliber zusammen oder in entsprechenden Aufteilungen (z.B. 1000 Schuss .22 lfB zusammen mit der Munition für die entsprechend verwendete Kurzwaffe ?)) ?

5. Wie verhindere ich Blei-Korrosion an KK-Patronen effektiv ?

6. Muss Munition bei einer bestimmten Lagerdauer bewegt werden ( wie das drehen eine noch nicht vollkommen vergorenen Sektflasche) ?

7. Gibt es besonders für die Munitionslagerung geeignete, luftdichte Behältnisse ? Sind diese überhaupt sinnvoll ???

U.s.w...... Fragen über Fragen

Ich würde mich über Eure Gedanken zu diesem Thema sehr freuen und hoffe auf einige gute Ideen zu diesem Thema !

Meinen Dank im voraus,

BFP

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Hallo,

mein Vater hat vor ca. 20 Jahren ein paar Schuss KK-Munition in Plastikbeuteln vakuumiert, weil er sie im Keller lagern wollte. Der ist zwar kühl aber auch feucht. Sie sehen aus wie neu, allerdings zünden sie erst nach dem 2.-3. Abschlagen. Ich vermute mal, dass sich der Zündsatz über die Jahre verändert hat.

Meiner Meinung nach ist die beste Lagerung eine möglichst kurze in kühler und trockener Umgebung mit wenig Bewegung.

Gruß

asmr

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Habe gerade folgendes im Web gefunden:

Die Technik der Einlagerung von Munition (lose Patronen, Packungen usw.):

- Die einzelnen Munitionspackungen mit ca. 10 Schichten Zeitungspapier umwickeln.

- Eine Holzkiste mit Ölpapier auskleiden.

- Ca. 5 cm tief trockenes, altes Sägemehl in die Holzkiste streuen.

- Die Fugen der Kiste abdichten. Mittel: Kerzenwachs, Bienenwachs, Kitt usw.

- Die Kiste mit Dachpappe umhüllen und ggfs. vergraben.

- Munition ist gegen Feuchtigkeit hochempfindlich! Deshalb müssen Zeitungspapier und Sägemehl alle

zwei Monate erneuert werden. Bei dieser Gelegenheit ist die Munition gründlich zu lüften.

Na, ob das wirklich klappt ???

BFP

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zitat

Die Technik der Einlagerung von Munition (lose Patronen, Packungen usw.):

- Die einzelnen Munitionspackungen mit ca. 10 Schichten Zeitungspapier umwickeln.

- Eine Holzkiste mit Ölpapier auskleiden.

- Ca. 5 cm tief trockenes, altes Sägemehl in die Holzkiste streuen.

- Die Fugen der Kiste abdichten. Mittel: Kerzenwachs, Bienenwachs, Kitt usw.

- Die Kiste mit Dachpappe umhüllen und ggfs. vergraben.

- Munition ist gegen Feuchtigkeit hochempfindlich! Deshalb müssen Zeitungspapier und Sägemehl alle

zwei Monate erneuert werden. Bei dieser Gelegenheit ist die Munition gründlich zu lüften.

BFP

Halte ich heute für totalen Quatsch.Vermutlich aus einer Zeit wo es kaum geeignete Kunststoffe etc gab.

Munition sollte vor allem trocken lagern und nicht zu hohen sondern gleichbleibenden"normalen" Temperaturen ausgesetzt werden.

Ein normaler trockener Kellerraum tut es bestens.

Wer Munition gern vakuumverpackt aufbewahren möchte tut sicher nix falsches, ich halte das vieleicht für übertrieben aber denke das es schon die Haltbarkeit positiv beeinflussen wird.

Kk Munition ist notorisch bekannt dafür nach 10/20 Jahren Zündprobleme zu machen, sicher lässt sich das auch durch gute Lagerung verlängernm.

"Bleikorrosion"-Würde ich persönlich verhindern indem ich nur Munition mit verkupferten bzw. Vollmantelgeschossen einlagern würde.

Wichtig auch die Patronen Ölfrei zu halten da es wohl schon Fälle gab das Öl in die Zündhutchen "engewandert" ist und die Zündung beeinträchtigt hat.

Das betrifft aber eher die Munition die sich in der Waffe befindet oder befand.

Ich schätze das bei richtiger Lagerung Zentralfeuermunition mindestens 30 Jahre einwandfrei bleibt vermutlich länger.

Wem das nicht reicht der soll sich mit do it your self Schwarzpulverherstellung und Steinschlossen enschließlich Flintknapping beschäftigen --oder Bogenbauen und schießen lernen.

zitat

Die Technik der Einlagerung von Munition (lose Patronen, Packungen usw.):

- Die einzelnen Munitionspackungen mit ca. 10 Schichten Zeitungspapier umwickeln.

- Eine Holzkiste mit Ölpapier auskleiden.

- Ca. 5 cm tief trockenes, altes Sägemehl in die Holzkiste streuen.

- Die Fugen der Kiste abdichten. Mittel: Kerzenwachs, Bienenwachs, Kitt usw.

- Die Kiste mit Dachpappe umhüllen und ggfs. vergraben.

- Munition ist gegen Feuchtigkeit hochempfindlich! Deshalb müssen Zeitungspapier und Sägemehl alle

zwei Monate erneuert werden. Bei dieser Gelegenheit ist die Munition gründlich zu lüften.

BFP

Halte ich heute für totalen Quatsch.Vermutlich aus einer Zeit wo es kaum geeignete Kunststoffe etc gab.

Munition sollte vor allem trocken lagern und nicht zu hohen sondern gleichbleibenden"normalen" Temperaturen ausgesetzt werden.

Ein normaler trockener Kellerraum tut es bestens.

Wer Munition gern vakuumverpackt aufbewahren möchte tut sicher nix falsches, ich halte das vieleicht für übertrieben aber denke das es schon die Haltbarkeit positiv beeinflussen wird.

Kk Munition ist notorisch bekannt dafür nach 10/20 Jahren Zündprobleme zu machen, sicher lässt sich das auch durch gute Lagerung verlängernm.

"Bleikorrosion"-Würde ich persönlich verhindern indem ich nur Munition mit verkupferten bzw. Vollmantelgeschossen einlagern würde.

Wichtig auch die Patronen ölfrei zu halten da es wohl schon Fälle gab das Öl in die Zündhutchen "engewandert" ist und die Zündung beeinträchtigt hat.

Das betrifft aber eher die Munition die sich in der Waffe befindet oder befand.

Ich schätze das bei richtiger Lagerung Zentralfeuermunition mindestens 30 Jahre einwandfrei bleibt vermutlich länger.

Wem das nicht reicht der soll sich mit do it your self Schwarzpulverherstellung und Steinschlossen enschließlich Flintknapping beschäftigen --oder Bogenbauen und schießen lernen.

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Ich denke auch das Wichtigste ist keine zu hohe Luftfeuchtigkeit und über das Jahr keine großen Temperaturschwankungen.

Die meisten Keller dürften es da locker tun.

Wir haben im Verein kürzlich 7,65 Browning aus den 70er Jahren verschossen. Die gingen noch einwandfrei und waren auch in einem normalen Keller gelagert.

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ihr macht mich total fertig.....

Mich auch, steht Krieg ins Haus? Oder willst Du günstig 30jährige Mun kaufen? Oder Vorrat für das totale Verbot ? (dann keine Antwort)

Ich kaufe auch gerne größere Mengen - der Preise wegen. Bis jetzt habe ich damit im Heizungskeller keine Probleme wegen alterung (längste 9 Jahre) gehabt und 5 Jahre schon mal lange nicht. Die Tipps die Du anführst scheinen 67 Jahre alt zu sein.

Die Fragestellung ist aber durchaus interresant.

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Wie lagern die Militärs ihre Munition ein?

Wir haben z. B. noch Surplus-Munition Kaliber 7,62 x 51 mm NATO in Verwendung, welche 1969 von DAG für Tansania gefertigt wurde und vor ca. 10 Jahren wieder zurück nach D kam.

Die Munition war in einer Munikiste aus Metall hermetisch verschlossen, bereits auf 5er Ladestreifen gezogen und zu jeweils 100 Schuss in Stoffbandoliere verpackt :00000733: .

Die Munition hat bis heute eine sehr gute Präzision und Zuverlässigkeit, benötigt dann aber auch eine Waffe mit kräftigem Schlagbolzen.

Alles in allem die beste Surplus-Muni die wir je hatten.

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Ich war vor 12 Jahren mal als Mun-Wart beim Bund eingesetzt.

Anhand der Losnummern konnten wir natürlich auch das Alter der Munition bestimmen. 10 bis 15 Jahre alte Munition war nichts ungewöhnliches. Und die war so gelagert:

Die Munitionsschachteln einvakuumiert (eventuell nicht immer, weiß ich nicht mehr genau), dann darum Ölpapier und das in ner Holzkiste. Die Holzkiste im Munitionsbunker, also eine art Betonschrank mit 2 Stahltüren, der auf freier Fläche stand.

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  • 1 Monat später...
Wie lagern die Militärs ihre Munition ein?

Wir haben z. B. noch Surplus-Munition Kaliber 7,62 x 51 mm NATO in Verwendung, welche 1969 von DAG für Tansania gefertigt wurde und vor ca. 10 Jahren wieder zurück nach D kam.

Die Munition war in einer Munikiste aus Metall hermetisch verschlossen, bereits auf 5er Ladestreifen gezogen und zu jeweils 100 Schuss in Stoffbandoliere verpackt :00000733: .

Die Munition hat bis heute eine sehr gute Präzision und Zuverlässigkeit, benötigt dann aber auch eine Waffe mit kräftigem Schlagbolzen.

Alles in allem die beste Surplus-Muni die wir je hatten.

Ich habe vor etwa 20 Jahren mal von einem Rentner eine Plastiktüte voll Munition im Kaliber 8x57 geschenkt bekommen. Die meisten Patronen stammten aus dem 2. WK, einige aber auch aus dem 1. WK. Die mit Stahlmantelgeschossen waren teilweise stark rostig. ich habe den Rost etwas abgeschmirgelt und die Patronen abgeputzt und in den folgenden Monaten verschossen. Fast alle funktionierten einwandfrei, die aus dem 1. WK zu 100%!

Dabei waren auch ein paar Schachteln schweizer Militärmunition mit dem alten Rundkopfgeschoss, d. h. aus der Zeit vor dem 1. WK. Von denen gingen manche gar nicht mehr los, einige zündeten mit deutlich erkennbarem Verzug (zusammengenommen fast die Hälfte davon).

Deshalb gehe ich mal davon aus, dass wenn man moderne Patronen einigermaßen trocken lagert, sie auch nach 100 Jahren noch recht zuverlässig zünden werden.

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Ich habe auch vor einiger Zeit .45 ACP aus den 40er Jahren (Marerikanische Krigsfertigung) verschossen.

Bei den Hundert Schuss die ich gemacht hab war keine einziger Blinggänger dabei.

Die Hälfte davon hab ich bei ner Meisterschaft mit echt gutem Ergebniss geschossen.

Ich bezweifel das die irgendwie supertoll, dh mehr als trocken und nicht zu heisse, gelagert waren.

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  • 3 Wochen später...

Ihr kennt doch diese Munitionsboxen aus Metall, mit den Gummidichtungen am Deckel. Die sind soweit ich weiss Luft und Wasserdicht. Um sicher zu gehen würde ich die einzulagernde Munition eventuell Trocknen, eventuell für ein paar stunden bei 50 C° oder ähnlich warmen temperaturen im Backofen :17: Wenn die dann ganz trocken sind einschweißen. Die eingeschweißte Munition nochmals einschweißen, diesmal jedoch mit diesen Kügelchen die in Schuhkartons etc. drin sind, die die Luftfeuchtigkeit anziehen. Das ganze dann in diese Munitionsboxen rein, eventuell noch die Dichtungen behandeln damit diese nicht so schnell Spröde werden. Ich würde mal vermuten, das diese Kombination extrem lange hält.

Andere Möglichkeit wäre auch die Munition in Konservendosen einzupressen. Die halten ja bekanntlich auch ewig. Heutzutage werden ja schliesslich noch welche aus dem 2.WK gefunden, deren Inhalt noch genauso zu essen ist wie damals.

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Kunstoffcontainer mit Dichtung im .50 BMG Format von Caseguard

Munition von PAPIER verpackung befreien . In Polybeutel zu 50 verpacken.

Kiste bis Rand packen - obendrauf Trocknungspatrone an der Deckelunterseite Feuchtigkeitsindikator - ( so ein Papierstreifen)

Kiste beschriften - gepackt am : cal Los etc

Pro Behälter nur ein Kaliber

Lagerung kühl und Trocken.

Leider weiß ich den Versand nicht mehr der Trocknungspatronen / Beutel und Papier für wenig Geld verkauft hat! Das sind nur kleine Patronen so groß wie eine Streichholzschachtel ! Reicht für den Container. Gibt es aber in allen Größen aus Alu

Ach so Behältnis hat nicht öffnen !

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  • 3 Wochen später...
die Russenmun schaut noch nagelneu aus oder?

Für kanpp 40 Jahre.

Genau die Kisten hatte Albert in Luxemburg vor ein paar Jahren verkauft....den " Dosenöffner " hab ich noch..... :00000733:

Die haben alle ordentlich Bumm gemacht und so gut oder so schlecht getroffen wie neue........waren nur viel billiger.......gibts aber wohl seit Jahren keine mehr......

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Mun, die ich länger lagern können möchte, habe ich in den Schachteln gelassen und in luftdichte Toppits-Beutel gepackt. So stehen die dann bei mir im Tresor.

Ich mag diese Beutel:

www.toppits.de/Zipper-Beutel-341.html

www.horizont.net/kreation/tv/pages/protected/show.php?timer=0&params=&id=34502

In einen 1 Liter-Beutel passen z. B. 6 Schachteln .223er S&B Match Munition à 20 Schuss, also 120 Schuss.

Nötig ist es wohl bei mir nicht, so alt wird die Mun bei mir wohl nicht werden. Aber ich denke, so lange die Beutel luftdicht bleiben, ist das eine sehr gute Konservierung. Ich weiß aber nicht, wie haltbar der Kunststoff ist, aus dem die Beutel sind.

Solche angeblich luftdichte Kunststoff-Kisten sind vielleicht noch besser:

Klein:

www.beschaffung.de/DE/Produkt/Lock-&-Lock-Luftdichte-Boxen-1,9-Liter-4281800/show_14794390_0_8_1_35_38099.html

clickbox.de/Kunststoff-Verpackungen/Lock-Lock-Luftdichte-Boxen/Lock-Lock-1-9-Liter.html

Groß:

www.beschaffung.de/DE/Produkt/Lock-&-Lock-Luftdichte-Boxen-16-Liter--4289000/show_14794390_0_8_1_35_38107.html

clickbox.de/Kunststoff-Verpackungen/Lock-Lock-Luftdichte-Boxen/Lock-Lock-16-Liter.html

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Ich würde so vorgehen:

Die Munition in einen großen Plastiksack geben (robuster 60 Liter Müllbeutel) und dann eine Stickstoff-Stahlflasche kaufen und anständig Stickstoff reinzischen lassen, so daß gewährleistet ist, daß keine Luft mehr drin ist.

Dann den Plastiksack thermisch "verschweißen".

Anmerkungen:

1.) Stickstoff ist auch in der Luft enthalten, Du bekommst ihn daher problemlos ohne Giftschein.

2.) Bei geöffnetem Fenster arbeiten, damit Du nicht erstickst.

3.) Nicht aus Sparsamkeit CO2-Patronen verwenden! CO2 verbindet sich mit der Luftfeuchtigkeit zu Kohlensäure. Ist aggressiv zu Metallen!

Den Plastiksack dann UV-geschützt lagern. Dort wo nie Sonnenlicht hinkommt. Denn UV-Licht zerfrißt Plastik nach einigen Jahren.

Wenn Du das so machst, müßte die Munition 20 Millionen Jahre lang halten, bei etwas Glück auch etwas mehr . . .

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Ich würde so vorgehen:

Die Munition in einen großen Plastiksack geben (robuster 60 Liter Müllbeutel) und dann eine Stickstoff-Stahlflasche kaufen und anständig Stickstoff reinzischen lassen, so daß gewährleistet ist, daß keine Luft mehr drin ist.

Dann den Plastiksack thermisch "verschweißen".

Anmerkungen:

1.) Stickstoff ist auch in der Luft enthalten, Du bekommst ihn daher problemlos ohne Giftschein.

2.) Bei geöffnetem Fenster arbeiten, damit Du nicht erstickst.

3.) Nicht aus Sparsamkeit CO2-Patronen verwenden! CO2 verbindet sich mit der Luftfeuchtigkeit zu Kohlensäure. Ist aggressiv zu Metallen!

Den Plastiksack dann UV-geschützt lagern. Dort wo nie Sonnenlicht hinkommt. Denn UV-Licht zerfrißt Plastik nach einigen Jahren.

Wenn Du das so machst, müßte die Munition 20 Millionen Jahre lang halten, bei etwas Glück auch etwas mehr . . .

Ich denke mal, wenn Du da "anständig Stickstoff reinzischen läßt" wirst Du anständig Luftfeuchte in den Beutel holen ??? Expandierter Stickstoff dürfte ordentlich kalt sein.

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Ich denke mal, wenn Du da "anständig Stickstoff reinzischen läßt" wirst Du anständig Luftfeuchte in den Beutel holen ??? Expandierter Stickstoff dürfte ordentlich kalt sein.

Wenn die Luft verdrängt wurde, ist damit auch die Luftfeuchtigkeit draußen.

Kälte macht dann nichts mehr. Denn reiner Stickstoff ist trocken.

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Plastik Müllsäcke sind aber nicht gasdicht.

Selbst wenn man metallbeschichtete nimmt müssen da Sauerstoff- und Feuchtigkeitsabsorber mit rein wegen der Diffusion.

Aber ich halte das ganze für ziemlich übertrieben um Munition zu lagern, für Lebensmittel macht das ja noch Sinn.

Wie lange willst du die Munition denn lagern 1000 Jahre?

Ich würde eine von diesen netten MTM Munitionskisten nehmen die Munition da reintun zusammen mit einem Feuchtigkeitsabsorber (gibt es günstig bei ebay, am besten mit Farbindikator und im Backofen reaktivierbar), dann sollte man keine Probleme bekommen.

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In der Luft die wir atmen ist Sauerstoff zu ~21% und Stickstoff zu ~75% enthalten, der Rest sind diverse Edelgase (~4%) in nennenswerten Konzentrationen und Spuren von anderen Gasen. Hab ich mal so gelernt :eclipsee_gold_cup:

Interessant wäre, wie man die Langzeitlagerung ohne grossen Aufwand betreiben kann. Was spricht eigentlich dagegen, eine grössere Menge Patronen (Messinghülse, Tombakmantelgeschoss, überall Kupfer) einigermassen luftdicht in "Tupperware" zu verpacken und ein gänzlich unedles Metall dazuzugeben. In der Seefahrt werden solche Opferstücke gerne verwendet wenn ich richtig informiert bin.

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