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IGNORED

Firmendurchsuchung bei Heckler und Koch


tar

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Man könnte meinen, die Armatix Investoren werden ungeduldig und es muss jetzt unbedingt Geld her.

Deshalb wird nun auf den Verdacht eines "Boykottkartells" in der Waffenbranche herumgestochert - die Frage ist, schütteln sich die Schwergewichte wie H&K nur einmal oder holen sie die Fliegenklatsche 'raus?

FTD Artikel

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Hallo, Herr Frey! ;)

(Beim Armatix Link einmal auf Photos o.ä. klicken, damit ein Cookie gesetzt wird und dann im Browser die Seite zurückblättern, dann sollte es beim erneuten Laden angezeigt werden).

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Sollte sich HK wirklich gegen Armatix "verschwören" und gleichzeitig gegen jedliches biometrisches Sicherungssystem aussprechen, kommt bald mal wieder was von HK ins Haus :icon14:

Heeschen ist Mehrheitseigner beim Waffenhersteller Heckler & Koch. Seine Beteiligung am Gartengerätehersteller Wolf endete mit dessen Insolvenz. http://www.handelsblatt.com/unternehmen/ko...chaefte;2274416

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Die Firma mit A ist nur noch peinlich, solche Leute sind Fanatiker.

Falsch.. Die Firma ist nicht peinlich und die Leute sind keine Fanatiker... die haben lediglich eine Marktlücke der Zukunft erkannt.. sonst nix!

Ob uns das gefällt oder nicht spielt dabei keine nennenswerte Rolle!

Gruß

Hunter

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Sollte sich HK wirklich gegen Armatix "verschwören" und gleichzeitig gegen jedliches biometrisches Sicherungssystem aussprechen, kommt bald mal wieder was von HK ins Haus :icon14:

Du sagst es, wenn dem so ist, wird die nächste Anschaffung bgzl. Waffen eine H&K sein :eclipsee_gold_cup:

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Sollte sich HK wirklich gegen Armatix "verschwören" und gleichzeitig gegen jedliches biometrisches Sicherungssystem aussprechen, kommt bald mal wieder was von HK ins Haus :icon14:

Ich vermute eher das HK an einem eigenen biometrischen Sicherungssystem arbeitet.. und weil Armatix da anscheinend einen entscheidenden Vorsprung hat gibt's etwas Ärger ..

Gruß

Hunter

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Der kleine Hersteller ist sich wohl schon sicher, dass er von der "großen Politik" sehr kräftig unterstützt wird und geht deshalb in den Ring. Sollte der große Hersteller wirklich den Auftrag zu Entwicklung gegeben haben, dann kenne ich das nur so, dass auch alle Rechte der Entwicklung beim Auftraggeber liegen.

Da diese Kenntnisse aber etwas älter als 10 Jahre sind, muss es auf den Deal zwischen diesen beiden Herstellern nicht zutreffen.

Aber wer lässt schon was für sich entwickeln (und hat da bestimmt schon sehr weitreichende eigene Ideen entwickelt) ohne sich die Rechte zu sichern? Es würde mich wundern. Vielleicht, auch das ist Spekulation, denkt der kleine Hersteller aber auch, mit einem solchen Schritt kann er dem großen den Schneid abkaufen und weitere "Förderer" von seinem Produkt/Idee überzeugen.

Wir werden aufpassen müssen, auch durch Schreibarbeit an die Landesfürsten dagegen arbeiten, dass man unser aller Lieblingsspielzeug nicht durch die Hintertür und nahezu unbemerkt sehr schnell als verpflichtenden Geschenk auf den Gabentisch der Wahlen bekommt.

Eine bestimmte Klientel würde dies garantiert zu Freudentänzen anregen, eine Vereinigung hätte ein Stück der gewünschten Sicherheit erreicht und würde vielleicht die verantwortlich arbeitenden Leitfiguren in Ruhe lassen (denken diese).

In einer Firma würden die Korken knallen und die Caymans als Reiseziel gebucht, kleine Dealer "hätten es schon immer gewußt" und der Schützensport, die Jagd (zunächst nur in teilen, später sind sie auch dran), die einfach besitzenden Erben und vor allem die Sammler würden relativ schnell die finanziellen Belastungen nicht mehr tragen können, mithin verschwinden.

Alles zu unserer Sicherheit.

Gestern hat mir ein Vereinsvorstand gesagt, wenn dies kommen sollte, wird sein Verein zuerst alle sonst üblichen Tätigkeiten außer dem Schießbetrieb einstellen. Alle.

Ob man bedacht hat, dass auch andere so reagieren könnten bevor sie dann ein oder zwei Jahre später zusperren?

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Der kleine Hersteller ist sich wohl schon sicher, dass er von der "großen Politik" sehr kräftig unterstützt wird und geht deshalb in den Ring.

Und dann legen sie sich ausgerechten mit HK an... glaubt denn jemand, dass ausgerechnet HK keine guten Kontakte in der Politik hat? :lol:

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Ich vermute eher das HK an einem eigenen biometrischen Sicherungssystem arbeitet.. und weil Armatix da anscheinend einen entscheidenden Vorsprung hat gibt's etwas Ärger ..

Oder man hat im Hinblick auf astronomisch hohe Schadensersatzforderungen im Falle eines Versagens solcher Sicherungen im falschen Moment und die diesbezügliche Skepsis der potenziellen Verwender das Ganze als Irrweg erkannt.

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Und dann legen sie sich ausgerechten mit HK an... glaubt denn jemand, dass ausgerechnet HK keine guten Kontakte in der Politik hat? :lol:

Soweit ich einmal persönlich und dann auf mehreren Videos zu erkennen glaubte, könnte der eine oder andere Beteiligte an einem gestörten Selbstwertgefühl leiden...............Kompensation kann auf verschiedene Weisen erfolgen.

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Armatix - eine Ausgründung aus der Sicherheitstechnikfirma Simons Voss Technologie

soso, dann weiss ich zumindest, wer den anstehenden austausch unserer zutrittskontrolle im unternehmen nicht durchführt.

das gesicht des key account managers sollte ich glatt filmen :gutidee:

das gibt eine gute woche :eclipsee_gold_cup:

Gruß

Stoppel

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Sind nicht in Deutschland weitgehend alle bewaffeneten Behörden bereits mit neuen Dienstwaffen ausgerüstet worden oder werden es gerade?

Die Bundespolizei ist ja gerade dabei die P6 gegen die P30 zu tauschen. Volumen liegt, glaube ich, bei etwa 30.000 Pistolen.

Der Zoll hat doch zum Teil auch schon neue Dienstwaffen erhalten. Walther P99 und co.

Die normale Polizei ebenfalls.

Somit ist doch auf behördlicher Seite in Deutschland in den kommenden 15 bis 20 Jahren nichts mehr zu machen und die Armatix hat doch somit eh keine wirkliche Chance ihre Produkte dort an den Mann zu bringen.

Was ist mit der Budneswehr. Haben die nicht auch neue Dienstpistolen von HK und da mit die Walther abgelöst?

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Sind nicht in Deutschland weitgehend alle bewaffeneten Behörden bereits mit neuen Dienstwaffen ausgerüstet worden oder werden es gerade?

Bei dem, was so eine Waffe kostet kann man locker einen Entscheidungsträger mit Hilfe von "kleinen Zuwendungen" auf den Ideologiezug aufspringen lassen.

Dann werden eben im Namen der "Sicherheit" ein paar Tausend konventionelle Pistolen verschrottet.

Warten wir doch mal ab, welcher Dienstherr als erster so verantwortungslos ist und seine Schutzbefohlenen mit diesem Elektroschrott ausrüstet.

Auch wenn es zynisch klingt: Um dieses Problem aus der Welt zu schaffen müssen erst ein paar Beamte im Dienst verletzt werden/sterben weil ihre Dienstwaffe nicht funktioniert.

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Bei dem, was so eine Waffe kostet kann man locker einen Entscheidungsträger mit Hilfe von "kleinen Zuwendungen" auf den Ideologiezug aufspringen lassen.

Ich meine, die Nutzungsdauer einer Dienstwaffe in Deutschland liegt doch bei etwa 20 Jahren oder? So lange war doch z.B. die P6 im Dienst.

Wenn nun nahezu alle Waffenführenden Behörden bereits in den letzten 5 Jahren ode rauch 10 Jahren in ihrem Bundesland bereits die Dienstwaffen gegen neue getauscht haben, ist für die Armatix für mindesten die nächsten 10 Jahre in Deutschland nichts zu holen. Denn auch die haben laufende Verträge mit den Herstellern, die sie einhalten müssen und eine vorzeitige Beendigung würden empfindliche Pänalen mit sich bringen.

Somit sehe ich nicht, dass diese Teile hier in Deutschland überhaupt in Frage kommen würden.

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Macht euch um die Dienstwaffen mal nicht so viele Gedanken - da werden nicht wenige Beamte ganz schlicht und einfach verweigern, mit solchen Waffen ausgerüstet zu werden. Wenn es um die eigenen Haut geht, wird es hintr den Kulissen schwer rund gehen. Die sind nicht unbedingt blöde und sie bekommen auch so einiges mit. Selbst wenn sie privat keine Schützen sein sollten.

Abwarten, ich denke ein solcher Versuch wird in absehbarer Zeit vielleicht gestartet werden, aber ich sehe den Erfolg nicht. Auch die TR müsste dann geändert werden und die zusätzlichen Kosten für die zusätzlichen "Spielzeuge wie die Uhren werden auch etwas bewirken.

Ist aber nur die Meinung eines Unwissenden, vielleicht sind die Entscheidungen ja auch schon getroffen und wir wissen es nur nicht.

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Also wenn ich das jetzt richtig gelesen habe hat H&K eine Lizenz erworben für eine elektronische Sicherung von Waffen. Diese hat aber H&K nie genutzt und desshalb dachte Armatix naja wenn die das nicht nutzen dann machen wir das eben obwohl Sie gar nicht im Besitz besagter Lizenz waren.

Also so habe ich das jetzt dem Artikel entnommen ist das soweit richtig?

Ich weiss ja nicht was Armatix sich dabei denkt aber viele große Firmen kaufen Lizenzen und Patente auch wenn Sie diese nie nutzen das ist einfach gängige Praxis. Ich möchte nicht wissen was Firmen wie Siemens alles an Patenten und Lizenzen erworben haben die Sie nie nutzen. Nur weil jemand so etwas erwirbt und nicht nutzt kann man doch nicht von boykott sprechen. Also ich bin mir zu 100% sicher das der Schuss für Armatix nach hinten losgeht nur weil ein Unternehmen eine Lizenz hat kann man dieses nicht dazu zwingen das es davon gebrauch macht.

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Razzia bei Heckler und Koch

vom Sat Mar 20 16:10:04 CET 2010 | dpa

Das Bundeskartellamt hat mehrere Waffenfirmen durchsucht. Darunter befindet sich laut Nachrichtenmagazin "Spiegel" auch der bekannte Waffenbauer Heckler und Koch (H&K). Anlass ist ein Beschwerde des Münchner Waffenherstellers Armatix wegen Wettbewerbsbehinderung, wie ein Sprecher des Kartellamtes sagte.

Boykott von neuer Technologie

Auslöser der Untersuchung sind laut "Spiegel" Vorwürfe von Armatix, wonach H&K seine Lieferanten zu einem Boykott einer Technologie zur elektronischen Sicherung von Pistolen aufgerufen habe.

Heckler und Koch soll Vertrag nicht erfüllt haben

Das Münchner Unternehmen will selbst in die Produktion einsteigen, weil Heckler und Koch einen Vertrag über eine Zusammenarbeit nicht erfüllt haben soll. Dazu will Armatix mit denselben Zulieferern wie Heckler und Koch zusammenarbeiten, was dem bekannten Waffenbauer nicht gefällt.

Armatix bereitet Schadenersatzklage vor

H&K-Geschäftsführer Beyeler bestätigte die Durchsuchung gegenüber dem Magazin, sieht aber keine Hinweise, dass der Verdacht "irgendwie begründet sein könnte". Beyeler sagte, dass man für die Technologie von Armatix keinen Markt sehe und deshalb die Zusammenarbeit mit Armatix eingeschlafen sei. Armatix bereitet nun eine Schadensersatzklage in Millionenhöhe vor, schreibt der "Spiegel".

Quelle: dpa

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Armatix kann es wohl nicht lassen!

Schade nur, das JSM und VDB noch immer nichts gegen die Sicherheitsphilosophen unternehmen!

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