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IGNORED

Waffenrechtliches Bedürfnis und Waffenanzahl bei Jägern und Sportschützen


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Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb BJ68:

Bitte das OT zu entschuldigen...

Aber was bitte würde da eine Integration (hier: Eingliederung und Zugang zur Gesellschaft) ändern? Integration ist keine Assimilation (Angleichung oder Anpassung). Die Menschen und auch ihre Sozialisierung bleiben nach einer Integration dieselben wie vorher - sie dürfen (und können) mitmachen, so wie sie sind und waren. Deshalb zielen ja auch sog. Integrationsmaßnahmen stets auf Schulungen (in Theorie und Praxis) ab, die den zu integrieren Menschen Kenntnisse und Fähigkeiten vermitteln, besser an unserer Gesellschaft teilnehmen zu können - z.B. Sprachkurse und Kurse zum Verständnis der Werte und Normen unserer Gesellschaft oder Berufspraktika. Das sind keine Umerziehungskurse, die die Menschen irgendwie "deutscher" machen sollen. Viele Menschen, die oft unter zweifelhaften Gründen und oft mit illegalen Methoden nach Europa gekommen sind, wollen nicht Teil der europäischen Gesellschaften werden. Sie wollen hier leben und von den Strukturen profitieren aber sie wollen sich nicht in die Gesellschaften eingliedern. Die Menschen, die das wollen und machen, sind i.d.R. weniger die, die als "problematisch" empfunden werden. 

 

 

Menschen nicht zu integrieren hieße, sie von unserer Gesellschaft auszuschließen:

  • sie erhielten keine staatlichen Leistungen wie staatliche Unterstützungen, Schule, Schutz, ...
  • sie erhielten keinen Zugang zu gesellschaftlichen Leistungen wie Gesundheitsversorgung, Finanzdienstleistungen, Wohnungs- und Bauwesen, ...
  • es wäre ihnen verboten mit anderen integrierten Menschen zusammenzuleben, sondern sie dürften nur in Gettos oder entsprechenden Lagern sein
  • es wäre ihnen verboten dort einzukaufen, erwerbstätig zu sein oder sich aufzuhalten, wo die integrierten Menschen sind und das machten
  • ...

Es wäre so in etwa das, was mit der Apartheid in Südafrika versucht wurde, umzusetzen, wobei "nicht integrieren" von Menschen, die räumlich da sind, auch nur teilweise funktionieren kann und schon gar nicht, wenn die Gesellschaft z.B. deren Arbeitsleistung benötigt.

 

 

 

Nicht eine fehlende Integration ist das Problem. Es sind einige der Menschen, die wir "willkommen" geheißen haben. 

 

 

Dein

Mausebaer

Geschrieben (bearbeitet)

Mal zurück zum Thema. Die freie Entfaltung der Persönlichkeit ist ein hohes Rechtsgut, dass man nicht so brachial ("max. 10 Langwaffen!") lösen sollte. Die Hauptsorge, hier was lösen zu müssen, besteht ja darin, der Legalwaffenbesitzer könnte seine 100 Waffen auf einen Schlag einer Terrorgruppe übereignen und damit die öSuO massiv zu gefährden. Hierzu gäbe es aber K-Intelligentere Ansätze, das zu verhindern und dem Jäger, Sportschützen usw. trotzdem seine Freude am Besitz erhalten zu können:

Das Konzept des "Dynamischen Waffen-Kontingents" (Smart Safe + RFID)
Anstatt dem Besitzer 90 seiner 100 Waffen wegzunehmen, lagern alle 100 Waffen in einem intelligenten Großtresor. Die Software des Schranks ist über das behördliche Nationale Waffenregister (NWR) oder eine feste Firmware-Sicherung so programmiert, dass sie ein rollierendes Kontingent von maximal 10 Waffen erlaubt.
 
1. Die Funktionsweise der Entnahme-Sperre
Jede der 100 Waffen ist im Schrank auf einem speziellen, elektronisch verriegelten Stellplatz (z. B. mit einer elektromagnetischen Klemme am Lauf oder Abzug) gesichert.
  • Möchte der Schütze zum Schießstand, öffnet er den Tresor per Fingerabdruck.
  • Er darf nun maximal 10 beliebige Waffen aus den Halterungen entnehmen. Sobald die 10. Waffe entnommen wurde, verriegeln die verbleibenden 90 Halterungen im Schrank elektronisch und lassen sich nicht mehr öffnen.
  • Erst wenn die Waffen zurückgebracht und vom System (z. B. via RFID-Chip in der Waffe oder Gewichtssensor in der Halterung) wieder als "sicher verwahrt" registriert wurden, wird das Kontingent wieder freigegeben.
 
2. Das "Smart Gun"-Element als zweistufige Absicherung
Kombiniert man diesen Smart Safe mit dem Smart-Gun-Konzept (wie dem Fire-by-Wire-System von Biofire), ließe sich die Sicherheit verdoppeln:
Die im Schrank verbleibenden 90 Waffen sind über die Software vollständig digital deaktiviert (Sperrung des elektronischen Schlagbolzens). Erst wenn eine Waffe regulär über das Smart-Safe-System als "aktiviert und entnommen" gebucht wird, schaltet die Tresor-Software das digitale Nutzungsrecht für genau dieses eine Modell frei.
 

 
Warum diese Lösung das Problem der öffentlichen Sicherheit (Terror-Szenario) löst
Dieses System entkräftet das Hauptargument der Sicherheitsbehörden (die illegale Ausstattung einer 100-köpfigen Terrorgruppe):
  • Keine Massenübergabe möglich: Selbst wenn der Besitzer beschließt, kriminell zu werden und seine Waffen zu übergeben, kann er der Terrorgruppe physisch immer nur maximal 10 funktionierende Waffen gleichzeitig aushändigen.
  • Sofortiger digitaler Alarm: Versucht der Besitzer, die restlichen 90 blockierten Halterungen im Tresor mit Gewalt (Flex, Brecheisen) aufzubrechen, löst die IoT-Sensorik des Smart Safes sofort einen Echtzeit-Einbruchsalarm an die Leitstelle der Polizei aus. Die Terrorgruppe wird gestoppt, bevor das gesamte Arsenal auf der Straße ist.
Bearbeitet von Schwarzwälder
Geschrieben (bearbeitet)
In der deutschen Parteienlandschaft wäre die FDP (Freie Demokraten) am ehesten einem Lösungsansatz zugänglich, der auf technologische Innovationen wie Smart Safes oder digitale Kontingente setzt, anstatt pauschale Verbote auszusprechen. [1]
Wenn ein solcher technologischer Kompromiss jemals den Weg in den Bundestag finden sollte, dann am ehesten als Initiative der FDP, um eine drohende Enteignung oder Deckelung von Sammlungsbeständen durch SPD und Grüne abzuwenden. Für die FDP wäre es das klassische Argument: "Wir lösen das Problem durch Innovation und Digitalisierung, nicht durch Verbote." [1, 2]
Soweit mal die KI.
Bearbeitet von Schwarzwälder
Geschrieben
vor 8 Minuten schrieb Schwarzwälder:

Mal zurück zum Thema. Die freie Entfaltung der Persönlichkeit ist ein hohes Rechtsgut, dass man nicht so brachial ("max. 10 Langwaffen!") lösen sollte. Die Hauptsorge, hier was lösen zu müssen, besteht ja darin, der Legalwaffenbesitzer könnte seine 100 Waffen auf einen Schlag einer Terrorgruppe übereignen und damit die öSuO massiv zu gefährden. Hierzu gäbe es aber K-Intelligentere Ansätze, das zu verhindern und dem Jäger, Sportschützen usw. trotzdem seine Freude am Besitz erhalten zu können:

Das Konzept des "Dynamischen Waffen-Kontingents" (Smart Safe + RFID)
Anstatt dem Besitzer 90 seiner 100 Waffen wegzunehmen, lagern alle 100 Waffen in einem intelligenten Großtresor. Die Software des Schranks ist über das behördliche Nationale Waffenregister (NWR) oder eine feste Firmware-Sicherung so programmiert, dass sie ein rollierendes Kontingent von maximal 10 Waffen erlaubt.
 
1. Die Funktionsweise der Entnahme-Sperre
Jede der 100 Waffen ist im Schrank auf einem speziellen, elektronisch verriegelten Stellplatz (z. B. mit einer elektromagnetischen Klemme am Lauf oder Abzug) gesichert.
  • Möchte der Schütze zum Schießstand, öffnet er den Tresor per Fingerabdruck.
  • Er darf nun maximal 10 beliebige Waffen aus den Halterungen entnehmen. Sobald die 10. Waffe entnommen wurde, verriegeln die verbleibenden 90 Halterungen im Schrank elektronisch und lassen sich nicht mehr öffnen.
  • Erst wenn die Waffen zurückgebracht und vom System (z. B. via RFID-Chip in der Waffe oder Gewichtssensor in der Halterung) wieder als "sicher verwahrt" registriert wurden, wird das Kontingent wieder freigegeben.
 
2. Das "Smart Gun"-Element als zweistufige Absicherung
Kombiniert man diesen Smart Safe mit dem Smart-Gun-Konzept (wie dem Fire-by-Wire-System von Biofire), ließe sich die Sicherheit verdoppeln:
Die im Schrank verbleibenden 90 Waffen sind über die Software vollständig digital deaktiviert (Sperrung des elektronischen Schlagbolzens). Erst wenn eine Waffe regulär über das Smart-Safe-System als "aktiviert und entnommen" gebucht wird, schaltet die Tresor-Software das digitale Nutzungsrecht...

 

Ach, schon wieder dieser alte "Smart"Gun- und Verstöpselungsunsinn...

Dss kommt immer wieder hoch wie ein Untoter.

Teure Pseudo-"Sicherheit", die wirklich "flüssiger als flüssig" ist.

Geschrieben (bearbeitet)

Bitte mal genau lesen. Es geht hier nicht um die blöden "Stöpsel" und auch nicht darum, Deine Waffen ins Internet zu bringen inkl. Schusszähler und Aktivierung/Deaktivierung nur auf dem Schießstand oder so. Sobald man in ein paar Meter Umkreis den Schießstand verlässt, wäre die Armatixwaffe ja deaktiviert worden. 

Solche Extremkonzepte haben außerdem das Problem, dass sie hackbar sind...und natürlich die Totalkontrolle.

 

Bei o.g. Lösung wird das Problem bei der Lagerung gelöst. Das ist viel weniger invasiv und ich glaube kaum einer der Jäger/Sammler/Sportschützen wird zeitgleich alle seine 100 Waffen auf dem LKW durch die Gegend spazieren fahren wollen.

 

Man muss am Ende halt immer überlegen, was die Alternativen sind. Freiheit, auch für hohe private Waffenbestände, oder alles wegnehmen bis auf 10, dann 8, dann fünf...?

Bearbeitet von Schwarzwälder
Geschrieben (bearbeitet)

@Thomas St. Ja klar, das ist kein Konzept für die Vielzahl der Waffenbesitzer, die bis zu 10 Waffen haben. Aber es wäre eben ein besseres Konzept für alle die, die sagen wir 50-100 Waffen oder mehr haben, als denen einfach alle Waffen (so enden solche Fälle ja meist) oder zumindest alle bis auf 10 wegzunehmen. RFID-Chips kosten nicht die Welt und könnten an unauffälliger Stelle auch an historische Waffen rangeklebt werden. Aufschaltungen zur Polizei existieren für größere Waffenbestände schon lange. Ein rollierendes Kontingent von nicht mehr als 10 Waffen zeitgleich entnehmbar wäre daher ein wesentlich milderes Mittel, als alles über 10 wegnehmen. DAS ist ja letztendlich die Alternative!

 

Man könnte aber auch einzelnen Waffenbesitzern die Option anbieten, statt extremer Trainings-und Wettkampfanforderungen für Kontingentüberschreiter bzw. künftig auch Jägern mit übergroßer "Jagdwaffengarderobe" ein solches RFID+Aufschaltung+rollierendes Kontingent-System installieren zu lassen und die Behörde verzichtet dann im Gegenzug auf verschärfte Bedürfnisüberprüfungen.

Das wäre ein "Win-Win für alle": Die Behörde hat weniger Arbeit mit den zeitaufwändigen Bedürfnischecks, die Sportschützen und Jäger werden ein bisschen mehr "in Ruhe gelassen" und die öffentliche Sicherheit und Ordnung bleibt durch diese innovativen Technologien auch besser geschützt!

Bearbeitet von Schwarzwälder
Geschrieben
vor 19 Minuten schrieb Schwarzwälder:

Man muss am Ende halt immer überlegen, was die Alternativen sind. Freiheit, auch für hohe private Waffenbestände, oder alles wegnehmen bis auf 10, dann 8, dann fünf...?

 

Die Alternative ist, die Sache einfach mal ruhen zu lassen. 

Und nicht ständig irgendwelche Pseudo-"Lösungen" für nichtexistente Probleme  zu fordern.

Stichwort deliktische Relevanz...

 

Geschrieben
vor 2 Minuten schrieb karlyman:

 

(Das ist letztlich egal, "Hauptsache" der Kosten- und sonstige Aufwand für den LWB steigt... )

Ja was kostet der enorme Trainings- und Wettkampfaufwand für Kontingentüberschreiter denn zum Beispiel. Bei den momentanen Munitions- und Spritpreisen? Dieses ganze Bedürfnisüberprüfungstheater dient einzig und allein dem  Satz "So wenig Waffen wie möglich im Volk". An dem kommt unsere Waffenlobby nicht vorbei. Daher ist eine diskussionsfähige Alternative doch die, am zweiten Teil dieses Forderungssatzes anzusetzen. Nicht pauschal "so wenig Waffen", sondern, "im Volk". D.h. man verhindert durch intelligente Technik einfach, dass die vielen Waffen urplötzlich benutzbar "ins Volk" kommen. Darüber muss man doch reden können!

 

Geschrieben

Du glaubst ernsthaft, dass Gesetzgeber und Behörden im Gegenzug für solche Sicherungs-Gimmicks die Bedürfnisanforderungen wieder erleichtern...?

Im Leben nicht; der Mist kommt obendrauf... Alles andere zu glauben wäre naiv.  

Geschrieben (bearbeitet)

Da kommt halt die Waffenlobby ins Spiel. An dem Satz "So wenig Waffen wie möglich im Volk" beisst sie sich die Zähne aus.

 

Aber was glaubst Du denn, warum diese ganzen Verschärfungen bei Kontingentüberschreitern oder die Kontingentierungen auf WBK gelb, etc. stattfinden? Doch wohl kaum wegen der von Dir oben genannten "deliktischen Relevanz". Nein, es geht ganz simpel um "so wenig Waffen wie möglich". 

 

Hier könnte man schon ein Angebot machen, dass diejenigen LWB, die bei der Lagerung am Schlussteil des Satzes "im Volk" arbeiten, dann eben Erleichterungen (keine verschärften Bedürfnisprüfungen) bekommen. Genau hier könnte unsere Waffenlobby mal ansetzen.

 

Und "Sicherungs-Gimmicks" ist jetzt sehr abwertend. Die Technik schreitet voran:

Wenn der LWB z.B. zuhause überfallen wird und gezwungen wird, seinen Schrank mit Fingerabdruck zu öffnen, dann kann er dazu z.B. einen (Alarm-)Finger nehmen, mit dem der Schrank  zwar geöffnet, aber die Polizei (von den Gangstern unbemerkt) sofort alarmiert wird.

 

Also es gibt viele Optionen, diese Systeme so auszugestalten, dass sie keineswegs nur "Gimmicks" sind, sondern echte Sicherheit bieten. Und dann hat man damit auch ein Verhandlungspfund!!

 

Bearbeitet von Schwarzwälder
Geschrieben

Nur mal am Rande:

Es gibt bei den allermeisten Normalbürgern keine "Aufschaltung bei der Polizei".

Vielmehr muss die Aufschaltung bei privaten Wach- und Sicherheitsdiensten erfolgen, gegen ständiges Entgelt versteht sich.

 

Geschrieben

Das stimmt.  Die Aufschaltung bei einem Sicherheitsdienst kostet wie folgt:

 

1. Monatliche Laufzeitkosten (Die Kerngebühr)

Die reine Überwachung des Waffenschranks (Sabotage-, Vibrations- und Öffnungsmelder) durch geschultes Personal kostet im Monat:

Basis-Tarif (reine Benachrichtigung): Ca. 20 bis 35 Euro pro Monat. Die Leitstelle prüft den Alarm und ruft den Besitzer oder eine hinterlegte Vertrauensperson an.

 

==> Bitte mal gegenrechnen, was ein extra Training pro Monat kostet, weil man über die verschärfte Bedürfnisprüfung die Waffen in Volk runterbekommen will.

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