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IGNORED

Arbeit als Kreissportleiter DSB


Empfohlene Beiträge

Geschrieben

Es wird wohl dringend jemand für diesen Posten gesucht. Ich grübel darüber...

Genannt werden folgende Aufgaben:

- KM planen

- mit der Software ZMI sowie ChampionShot die Startlisten zu erstellen

- Helfer koordinieren

- Ergebnisse zusammenzustellen.

 

Allein der 1. Punkt sieht nach viel Arbeit aus. Könnten hier Leute ihre Erfahrungen teilen? Mit welchem Arbeitsaufwand muss man rechnen? Ich weiß z.B. nicht, was die Software alles kann...

Geschrieben
vor 35 Minuten schrieb NO357:

Es wird wohl dringend jemand für diesen Posten gesucht. Ich grübel darüber...

Wenn Du Spaß an solchen Dingen hast und es gern machst: Warum nicht. Aber es wird Zeit kosten, all das zu erledigen. Diese freie Zeit musst Du haben
Aber wenn Du nicht ausreichend viel freie Zeit hast, oder Du die von Dir genannten Tätigkeiten nicht wirklich gern machst: Lass es lieber. 

Geschrieben

Das heutige Problem, wenn es um solche Ehrenämter geht: Diejeinigen, die es fachlich könnten haben oft keine Zeit und die, die Zeit hätten, stehen mit Büroarbeit, Software und organisatorischen Aufgaben auf Kriegsfuß.

Die Lösung, die ich immer öfter sehe (auch bei mir im Verein) ist das Ausfüllen solcher Posten durch ein kleines Team.
Generell darf man den Zeitaufwand, den eine solche Tätigkeit mit sich bringt, nicht unterschätzen.

 

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Geschrieben
vor 8 Minuten schrieb chief wiggum:

Das heutige Problem, wenn es um solche Ehrenämter geht: Diejeinigen, die es fachlich könnten haben oft keine Zeit und die, die Zeit hätten, stehen mit Büroarbeit, Software und organisatorischen Aufgaben auf Kriegsfuß.

 

Jetzt wo ich das lese - ja, absolut.

Geschrieben

Spreche doch mal mit dem bisherigen Kreissportleiter. Der kann dir sicherlich deine Fragen beantworten. 

Der Kreis kann doch nicht so groß sein, dass man ein solches Ehrenamt nicht "schafft". Nur Mut - man wächst bekanntlich mit der Aufgabe.

Geschrieben

Es hängt auch viel davon ab, wie groß der Kreis ist - an Vereinen/Startern und an räumlicher Ausdehnung. Es gibt Kreise, da werden mangels Teilnehmer nicht alle Disziplinen auf Kreisebene ausgeschossen, sondern vom Schreibtisch aus an den Bezirk bzw. höher weitergereicht. Es gibt auch andersrum Kreise, in denen so gut wie jede Disziplin auf Kreisebene geschossen wird. In großen Kreisen hat es hingegen aber auch einschlägige Referenten, die die jeweiligen KM bedienen können. Niemand verlangt vom Kreissportleiter, der Tausendsassa in allen Kugel, Blasrohr und Bogendisziplinen zu sein, die die Sportordnung hergibt.

Geschrieben

Also im Kreisschützenbund ist der Kreissportleiter die an sich aufwändigste Tätigkeit ... ich bin seit einem Jahr Vorsitzender eines Schützenkreises, da sind die Tätigkeiten im wesentlichen Organisation von Kreisversammlungen, die Vorstandsarbeit im Landesverband - also zeitlicher Aufwand für mich eher im Bereich von etwa einem Arbeitstag im Monat. So doll ist es hier nicht mit Umzügen und Festen, das spart mir hier sicher einen Haufen Aktivitäten :D

Der Kreissportleiter hat deutlich mehr zu tun, zumindest die Organisation der Kreismeisterschaft, Kampfrichter finden, Vereine finden, die die einzelnen Disziplinen austragen, Startlisten abstimmen, Auswertung der Wettkämpfe, Urkunden drucken, weitermelden zu Landesmeisterschaften und Mitarbeit im Sportausschuß des Landesverbandes. Während der Wettkampfsaison definitiv ein nicht zu unterschätzender Aufwand. Kommt auch darauf an, wieweit man da Arbeiten an die Vereine delegieren kann, einige Wettkämpfe werden komplett von ausrichtenden Vereinen organisiert (die bekommen dafür dann auch die kompletten Startgebühren).

Aber grundsätzlich ist der Job natürlich auch das Tor zu Änderungen der Sportordnung, ins Spiel bringen neuer Disziplinen, direkter Zugang zur technischen Kommission etc. Also, wenn Du etwas bewegen willst, machen :) 

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Templar2846:

Zitat (nur ne Kopie aus den Forenregeln!, nicht von mir, sind original deren eigene Worte!):

 

<Ausführlicher Kommenatar.>

 

Nein - ich lasse es.

Templar

Das verstehe ich nicht.

 

Geschrieben
22 minutes ago, NO357 said:

Das verstehe ich nicht.

 

Hm, ist doch ganz einfach.

 

Hinweis Forenregeln

Aus gegebenem Anlass möchten wir nochmals auf die Forenregeln hinweisen:
Beiträge, die sich offen oder unterschwellig um der Diffamierung willen gegen Sportverbände, Disziplinen oder Funktionäre richten, sind nicht erlaubt

 

Hm, ist doch also ganz einfach, was ist daran nicht zu verstehen ??

 

Muss ich mir aus Gründen der Kritik an Verbänden und Funktionären den Unmut diverser Moderatoren und einer Sperre durch diverse Moderatoren zuziehen?"

 

Das ist es nicht mehr wert, und bringt aus jahrelanger Erfahrung heraus auch nichts mehr, weder bei den Verbänden noch in diesem "Forum".

 

Das war jetz auch wieder so ein "böser" Satz.

 

Templar

Geschrieben

Ich finde es toll, wenn jemand sich für solche Ämter bereiterklärt. :respekt:

 

Der Arbeitsaufwand ist nicht zu unterschätzen. Zu den Tätigkeiten zu Hause kommen ja auch noch die Teilnahme an Sitzungen und Anwesenheit bei den Meisterschaften. 

 

Wenn du dafür Zeit und Lust hast, wünsche ich dir viel Spaß und Erfolg.  Gegenkandidaten wirst du bei der Wahl erfahrungsgemäß kaum befürchten müssen. 

Geschrieben

Höchst undankbare Aufgabe, aufgrund der mangelhaften Tools auf dem Entwicklungsniveau der frühen 2000er Jahre (Championshot / ZMI) zur Durchführung der auch noch unnötig bürokratisch und langsam.

Richtig nervig wird es wenn man Teilnehmer mit Terminkollisionen, Anträgen auf Vorschießen, höherwertiger Wettkampf am gleichen Tag des Schützen und der nicht vorhandenen zeitlichen Vorauswahl im Allgemeinen konfrontiert wird. 

Diejenigen die das organisatorisch komplett umkrempeln könnten sind entweder beruflich komplett raus oder schon mit Vereinstätigkeiten zeitlich ausgebucht.

Ich weiß wirklich nicht wie das in manchen Kreisen und Bezirken weiter gehen soll, da ist jetzt schon der Altersdurchschnitt der Ehrenamtlichen über 70. 

Bei uns kostet eine Kreismeisterschaft Sportpistole 5,50 Euro an Startgeld dafür sind 50min Zeit eingeplant, die Vereine welche den Schießstand dafür geben verzichten auf eine Miete oder nehmen nur eine symbolischen Betrag pro Tag. Wer stellt sich von morgens 0800 bis 1600 Uhr da hin und zieht den Wettkampf durch? 

Wenn das so drastisch unterfinanziert und überaltert ist, wird das zusammenbrechen.

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Templar2846:

Muss ich mir aus Gründen der Kritik an Verbänden und Funktionären den Unmut diverser Moderatoren und einer Sperre durch diverse Moderatoren zuziehen?"

Musst du nicht und die kannst du dir hier auch sparen. Es haben ja viele Antworten gegeben, die weiterhelfen. 

Leider wird es wohl so sein, dass ich das neben meinem Beruf nicht stemmen kann. Ich habe ja auch einen Posten im Verein, der wrwas Arbeit erfordert. Letztlich werde ich mich aber nochmal mit dem amtierenden KSL unterhalten und dann entscheiden. Die Arbeiten an ein Team abzugeben klingt auch nicht schlecht...

Geschrieben (bearbeitet)
vor 5 Stunden schrieb chief wiggum:

Die Lösung, die ich immer öfter sehe (auch bei mir im Verein) ist das Ausfüllen solcher Posten durch ein kleines Team.
Generell darf man den Zeitaufwand, den eine solche Tätigkeit mit sich bringt, nicht unterschätzen.

 

Genau darauf würde ich bestehen! Denn als Organisator ist man viel am rumfragen, wer denn bei Veranstaltungen und Wettkämpfen hilft. Alleine ist das sehr demotivierend.

 

vor 40 Minuten schrieb CiscoDisco:

Bei uns kostet eine Kreismeisterschaft Sportpistole 5,50 Euro an Startgeld dafür sind 50min Zeit eingeplant, die Vereine welche den Schießstand dafür geben verzichten auf eine Miete oder nehmen nur eine symbolischen Betrag pro Tag. Wer stellt sich von morgens 0800 bis 1600 Uhr da hin und zieht den Wettkampf durch? 

Wenn das so drastisch unterfinanziert und überaltert ist, wird das zusammenbrechen.

 

Mir macht das eigentlich Spaß, man lernt viele Menschen kennen und hat nette Gespräche. Aber manchmal auch Diskussionen. Wenn man dann noch Essen & Trinken für den Tag bezahlen muss, wird es undankbar.

 

Bearbeitet von Qnkel
Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Templar2846:

Muss ich mir aus Gründen der Kritik an Verbänden und Funktionären den Unmut diverser Moderatoren und einer Sperre durch diverse Moderatoren zuziehen?"

Das ist es nicht mehr wert, und bringt aus jahrelanger Erfahrung heraus auch nichts mehr, weder bei den Verbänden noch in diesem "Forum".

Du hättest Dir Deinen Beitrag einfach komplett sparen können.
Er sollte wohl was sagen ohne etwas genau zu benennen, war also mehr oder weniger kryptisch. Inhaltlich hatte er für den Fragesteller keinerlei Nährwert. Keine Ahnung, was das soll und wem so etwas weiterhelfen könnte – außer vielleicht Deinem Ego...

Geschrieben

Ja, das ist ein Dilemma. Wenn nur die über 70-jährigen Funktionen übernehmen - selbst in unserem Landesverband sind bis auf den Geschäftsführer und einen Minijobber alles Ehrenamtler - muß man sich nicht wundern, wenn man dort irgendwann alles jenseits dessen, was vor 50 Jahren angesagt war als Norm - und alles andere als neumodischer überflüssiger Kram - angesehen wird. Die Arbeit frißt die auf, die einen gutbezahlten Job haben - also häufig die potentiellen Kandidaten für solche Positionen, und die wollen - was ich verstehe - nach einem gepflegten 10 - Stundentag nicht noch zur Entspannung logistische und Verwaltungsaufgaben erledigen ..... 

Andersrum - als Alternative ausreichend Personal bezahlt einstellen - werden die Beiträge so hoch, daß sich nur noch wenige den Sport leisten können.

Wir leben nun mal nicht in einem Land, in dem man sich bei Walmart eine Waffe kaufen kann und nach Feierabend mit ein paar Freunden auf dem Feld hinter dem Hausentspannt eine Runde plinken kann ... Ohne Verbände keine Wettkämpfe, ohne Wettkämpfe kein Sport, ohne Sport kein Bedürfnis (Jäger jetzt mal ausgenommen). Ich glaube leider, das Thema Schießsport in Deutschland erledigt sich mit der Zeit biologisch ;) 

Geschrieben

Guten Morgen...ich wohne in Wiesbaden...und wir haben die gleiche Probleme..Ehrenamt in die heutigen Zeit..nur was für Rentner oder auch immer...irgendwann bricht dieses Konstrukt zusammen.

Geschrieben
vor 11 Stunden schrieb NO357:

Letztlich werde ich mich aber nochmal mit dem amtierenden KSL unterhalten und dann entscheiden. Die Arbeiten an ein Team abzugeben klingt auch nicht schlecht...

Mach genau das!

Hier habe ich die Situation, das der KSL die Planung übernimmt, die Arbeit am Wettkampftag auf Helfer delegiert, somit also nicht selber vor Ort sein muss. Er bekommt die Ergebnisse als Datei und kann damit weiterarbeiten. Hier empfinde ich ChampionShot als echte Erleichterung gegenüber dem alten Startkartensystem.

Mehrere Helfer sind fest als Obmann und mit Pc und Drucker ausgerüstet, weitere Mitarbeiter müssen die Vereine stellen.

Läuft hier seit Jahren so.

Da der KSL in absehbarer Zeit auch aufhören will, steht das Angebot, das Interessierte ihn bei den nächsten Meisterschaften begleiten können.

 

 

Geschrieben
vor 16 Stunden schrieb Ulli S:

Ich glaube leider, das Thema Schießsport in Deutschland erledigt sich mit der Zeit biologisch ;) 

 

Nein das tut es nicht, es wird auch in Zukunft mit dem Schießsport weitergehen, nur anders.

Unser Verein boomt ohne Ende, wir können uns vor Mitgliedschaftsanfragen kaum retten. Luftpistole / Luftgewehr, Kleinkalibergewehr (3 Stellung/50 & 100m) sind als Disziplin tot, Sportpistole läuft noch und GK Kurzwaffe Präzision sowie Mehrdistanz/IPSC sind randvoll besetzt. Als Verein kann man solche langfristigen Entwicklungen erkennen und sich entsprechend aufstellen.

 

Die Zeiten in denen man im Kreis und Bezirk in ewig langen, wie langweiligen Sitzungen die Meisterschaften geplant und durchgesprochen hat sind längst vorbei.

Die Kreismeisterschaft muss komplett digital organisiert werden und die Kollegen die vor Ort den Wettkampf betreuen müssen wenigstens Mindestlohn für ihre Zeit bekommen. Dementsprechend steigen die Startgelder, alles andere funktioniert nicht oder der Wettkampf hat keine Qualität.

 

Rechenbeispiel Sportpistole 2.40:

25m Schießstand mit 8 Ständen, Schießstandmiete 8 Euro pro Stunde und Bahn, 56 Starts.

3 Betreuer zu 14 Euro/h, 8 Stunden Einsatz. 

= Gesamtkosten 784 Euro, ergibt pro Teilnehmer Startgeld 14 Euro.

 

Jetziges Startgeld sind 5.50 Euro pro Wettkampf und Teilnehmer (bei uns im Kreis)

Und die ü70 Fraktion will partout nicht an den Startgeldern schrauben. Für den Tageseinsatz einer verantwortlichen Aufsicht gibt es 15 Euro.

Für den Schießstandbetreiber pro Tag 50 Euro.

Unter solchen Voraussetzungen DARF man nicht Kreissportleiter werden. Niemals.

 

Geschrieben
3 hours ago, CiscoDisco said:

 

Nein das tut es nicht, es wird auch in Zukunft mit dem Schießsport weitergehen, nur anders.

Unser Verein boomt ohne Ende, wir können uns vor Mitgliedschaftsanfragen kaum retten. Luftpistole / Luftgewehr, Kleinkalibergewehr (3 Stellung/50 & 100m) sind als Disziplin tot, Sportpistole läuft noch und GK Kurzwaffe Präzision sowie Mehrdistanz/IPSC sind randvoll besetzt. Als Verein kann man solche langfristigen Entwicklungen erkennen und sich entsprechend aufstellen.

 

Die Zeiten in denen man im Kreis und Bezirk in ewig langen, wie langweiligen Sitzungen die Meisterschaften geplant und durchgesprochen hat sind längst vorbei.

Die Kreismeisterschaft muss komplett digital organisiert werden und die Kollegen die vor Ort den Wettkampf betreuen müssen wenigstens Mindestlohn für ihre Zeit bekommen. Dementsprechend steigen die Startgelder, alles andere funktioniert nicht oder der Wettkampf hat keine Qualität.

 

Rechenbeispiel Sportpistole 2.40:

25m Schießstand mit 8 Ständen, Schießstandmiete 8 Euro pro Stunde und Bahn, 56 Starts.

3 Betreuer zu 14 Euro/h, 8 Stunden Einsatz. 

= Gesamtkosten 784 Euro, ergibt pro Teilnehmer Startgeld 14 Euro.

 

Jetziges Startgeld sind 5.50 Euro pro Wettkampf und Teilnehmer (bei uns im Kreis)

Und die ü70 Fraktion will partout nicht an den Startgeldern schrauben. Für den Tageseinsatz einer verantwortlichen Aufsicht gibt es 15 Euro.

Für den Schießstandbetreiber pro Tag 50 Euro.

Unter solchen Voraussetzungen DARF man nicht Kreissportleiter werden. Niemals.

 

Tja, und was tut ihr dagegen, was tust DU dagegen, vor allem effektiv dagegen, außer weinen und sich in WO beschweren?

 

Wer ist oder wer war es denn der in den letzten Jahren, warscheinlich Jahrzehnten, diese Verhältnisse erschaffen hat bzw. nicht´s dagegen unternommen hat, all die letzten Jahre und Jahrzehnte nicht?

 

Templar

 

 

 

isch in WO beschwerden?

 

 

effektiv

Geschrieben

Ich finde das Brainstorming hier nicht schlecht zu dem Thema. Die Aufwandsentschädigungen haben wir auch von 15 auf 75 Euro für Kampfrichter und Aufsichten hochgesetzt. Ob das reicht .. wir werden sehen. Grundsätzlich sind das immer noch unter 10 Euro Stundenlohn ...

Startgelder liegen bei 15 Euro. Dennoch, das Thema ist nicht zwingend das Geld .. wie der Präsident eines anderen Verbandes mal richtig sagte, wer sich das nicht leisten kann, muß halt Schach spielen.

Arbeiten in Teams delegieren funktioniert hier soweit gut, soweit ein Mitgliedsverein mit einem passenden eigenen Stand die dort ausgetragenen Disziplinen selbst organisiert, eigene Kampfrichter und Aufsichten hat, diese dann entweder die Stunden oder die 75 Euro bekommen. Schwierig wird es nur für Disziplinen, für die sich der Kreis auf "Fremdständen" einmieten muß, weil die vorhandenen Stände von Mitgliedsvereinen zum Beispiel zu wenige Bahnen haben. Aber hier kommt es wieder - wie bei der Suche nach einem Kreissportleiter schreien nicht unbedingt alle "HIER!!" ...

Digital organisieren hilft ein wenig - allerdings, wenn man der AI die Aufgabe stellt, muß man dennoch noch einmal alles genau prüfen .... Die kommt gern mal durcheinander, wenn es etwas komplexer wird, mehrere Schützen mit gleichem Namen etc. - aber geht natürlich besser als mit Zettel und Stift .

 

Und der Nachwuchs - es ist nicht so, das in meinem Stammverein die Mitglieder aussterben, wir haben durchaus gut Zulauf. Aber wenn ich mich so auf dem letzten Arbeitseinsatz zur Sanierung unserer Langwaffenbahn umschaute, waren da im wesentlichen diejenigen, die den Stand vor 32 Jahren gebaut haben ... Vielleicht müssen wir die Sätze für nicht geleistete Stunden doch auf den Stundensatz eines Handwerkers anpassen ... 

Geschrieben

Wenn keiner in den Vereinen und Verbänden, ganz egal in welchen und auf welchen Ebenen, irgendeine Art von, ich schreib jetzt mal vorsichtig "Tätitgkeit", übernehmen will, schon gar nicht an verantwortlicher Stelle, schon gar nicht Verantwortung übernehmen will, so wäre es wohl mal an der Zeit die Organisationen, die Strukturen und die Arbeitsumstände zu hinterfragen - oder nicht?

 

Warum liegt dieser Gedanke eigentlich sooo fern?

 

Templar 

Geschrieben
14 minutes ago, Ulli S said:

Ich finde das Brainstorming hier nicht schlecht zu dem Thema. Die Aufwandsentschädigungen haben wir auch von 15 auf 75 Euro für Kampfrichter und Aufsichten hochgesetzt. Ob das reicht .. wir werden sehen. Grundsätzlich sind das immer noch unter 10 Euro Stundenlohn ...

Startgelder liegen bei 15 Euro. Dennoch, das Thema ist nicht zwingend das Geld .. wie der Präsident eines anderen Verbandes mal richtig sagte, wer sich das nicht leisten kann, muß halt Schach spielen.

Arbeiten in Teams delegieren funktioniert hier soweit gut, soweit ein Mitgliedsverein mit einem passenden eigenen Stand die dort ausgetragenen Disziplinen selbst organisiert, eigene Kampfrichter und Aufsichten hat, diese dann entweder die Stunden oder die 75 Euro bekommen. Schwierig wird es nur für Disziplinen, für die sich der Kreis auf "Fremdständen" einmieten muß, weil die vorhandenen Stände von Mitgliedsvereinen zum Beispiel zu wenige Bahnen haben. Aber hier kommt es wieder - wie bei der Suche nach einem Kreissportleiter schreien nicht unbedingt alle "HIER!!" ...

Digital organisieren hilft ein wenig - allerdings, wenn man der AI die Aufgabe stellt, muß man dennoch noch einmal alles genau prüfen .... Die kommt gern mal durcheinander, wenn es etwas komplexer wird, mehrere Schützen mit gleichem Namen etc. - aber geht natürlich besser als mit Zettel und Stift .

 

Und der Nachwuchs - es ist nicht so, das in meinem Stammverein die Mitglieder aussterben, wir haben durchaus gut Zulauf. Aber wenn ich mich so auf dem letzten Arbeitseinsatz zur Sanierung unserer Langwaffenbahn umschaute, waren da im wesentlichen diejenigen, die den Stand vor 32 Jahren gebaut haben ... Vielleicht müssen wir die Sätze für nicht geleistete Stunden doch auf den Stundensatz eines Handwerkers anpassen ... 

Und du willst uns wirklich erzählen es liegt am Geld, an den Stundesätzen für die Kampfrichter und Aufsichten?

 

Templar

Geschrieben
19 minutes ago, Ulli S said:

Ich finde das Brainstorming hier nicht schlecht zu dem Thema. Die Aufwandsentschädigungen haben wir auch von 15 auf 75 Euro für Kampfrichter und Aufsichten hochgesetzt. Ob das reicht .. wir werden sehen. Grundsätzlich sind das immer noch unter 10 Euro Stundenlohn ...

Startgelder liegen bei 15 Euro. Dennoch, das Thema ist nicht zwingend das Geld .. wie der Präsident eines anderen Verbandes mal richtig sagte, wer sich das nicht leisten kann, muß halt Schach spielen.

Arbeiten in Teams delegieren funktioniert hier soweit gut, soweit ein Mitgliedsverein mit einem passenden eigenen Stand die dort ausgetragenen Disziplinen selbst organisiert, eigene Kampfrichter und Aufsichten hat, diese dann entweder die Stunden oder die 75 Euro bekommen. Schwierig wird es nur für Disziplinen, für die sich der Kreis auf "Fremdständen" einmieten muß, weil die vorhandenen Stände von Mitgliedsvereinen zum Beispiel zu wenige Bahnen haben. Aber hier kommt es wieder - wie bei der Suche nach einem Kreissportleiter schreien nicht unbedingt alle "HIER!!" ...

Digital organisieren hilft ein wenig - allerdings, wenn man der AI die Aufgabe stellt, muß man dennoch noch einmal alles genau prüfen .... Die kommt gern mal durcheinander, wenn es etwas komplexer wird, mehrere Schützen mit gleichem Namen etc. - aber geht natürlich besser als mit Zettel und Stift .

 

Und der Nachwuchs - es ist nicht so, das in meinem Stammverein die Mitglieder aussterben, wir haben durchaus gut Zulauf. Aber wenn ich mich so auf dem letzten Arbeitseinsatz zur Sanierung unserer Langwaffenbahn umschaute, waren da im wesentlichen diejenigen, die den Stand vor 32 Jahren gebaut haben ... Vielleicht müssen wir die Sätze für nicht geleistete Stunden doch auf den Stundensatz eines Handwerkers anpassen ... 

Es liegt nicht am Stundesatz, es liegt an der Wertschätzung der Mitglieder und ihrer Arbeit, und wenn diejenigen Mitglieder die den Stand vor 32 Jahren aufgebaut haben auch heute noch dabei sind ist das schön, aber wenn sie dann den "jüngeren" vorschreiben wollen was "HIER auf UNSEREM Stand geschossen wird !!", "und Magnum und Scheiß wie Combat (gemeint ist dann Mehrdistanz oder IPSC) schon gar nicht !!", dann war es das halt.

 

War nur ein (EIN) Beispiel.

 

Templar

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