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IGNORED

Magtech 9mm mit Fehlladung


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Geschrieben
vor 18 Minuten schrieb simpel:

Das hat bisher jeder gesagt, der die Patrone gesehen hat.

Der sichtbare Teil ist zylindrisch, magnetisch, schätzungsweise 1,5mm in Durchmesser, 3mm lang und steckt sehr fest im Geschoss.

Also wenn etwas im Geschoss steckt sann mach ich mir definitiv ein paar Gedanken :peinlich:

Geschrieben
vor 15 Stunden schrieb Fyodor:

Aber auch dynamisch und recht schnell. Auch eine Störung lässt sich ins Muskelgedächtnis trainieren. Zumindest ein Stück weit.

Grundsätzlich hast Du sicher Recht.

Allerdings traue ich mir nicht mehr zu das rechtzeitig zu registrieren bei den wirklich schnellen Dubletten, die z.B. auf die superkurzen

Entfernungen im vorbeieilenden „Tiefflug“ abgegeben werden… oder gar beim Dublettieren von grossen Targets auf weniger als 2m

während des Vorbeirennens im Ausland.

Deswegen sehe ich die Laufstecker-Gefahr auch beim PCC als viel grösser an, da schiesse ich erheblich öfter so schnell der Finger

überhaupt triggern kann.

Auf der anderen Seite.. die Wahrscheinlichkeit, solch eine Patrone zu erwischen ist an sich schon eher gering, dass das dann

auch noch als erste einer Dublette und gerade an so einem Array passiert wäre schon wirklich viel Zufall !

Geschrieben
vor 12 Stunden schrieb simpel:

Daher finde ich es unmöglich, dass der Fehler pauschal abgewiesen und auf mich geschoben wird.

Dann wäre doch gleich morgen der richtige Zeitpunkt nochmals nachzufassen?:rofl:

Geschrieben
Am 4.4.2026 um 17:14 schrieb Kugelfang78:

Irgendwie ist es langsam schon eine Überlegung wert,  auch die 9x19 selbst zu laden, wenn auch nicht des Preises wegen.

Und du glaubst die Quote an falsch geladener Munition ist dann prozentual kleiner? 

 

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb MB69:

wäre schon wirklich viel Zufall !

Und selbst wenn das alles zusammen kommt, stecken 90% der Squibs im Übergangskegel und stoppen Dich von ganz alleine.

Geschrieben

Das mag alles sein. Aber es entschuldigt die Schlamperei bei Magtech in keiner Weise, denn die Gefahren sind einfach ZU groß und die Zahl der Squibs bei dieser Marke in den letzten Jahren ist viel zu hoch. 

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb Fyodor:

Und selbst wenn das alles zusammen kommt, stecken 90% der Squibs im Übergangskegel und stoppen Dich von ganz alleine.

Und von den restlichen 10 % der Squibs reicht in 99,5 % der Fälle die Energie dann nicht aus, um nachzuladen, und deshalb kann kein Folgeschuss brechen.
(Zum Neuspannen reichen bei vielen modernen Waffen ja wenige mm Schlittenbewegung, aber zum Durchrepetieren braucht es ein Vielfaches an Energie.)

Geschrieben

Die Gefahr besteht eben darin, dass viele Schützen denken, es handelt sich einfach nur um einen kompletten Blindgänger. Ritsch, ratsch, alte Patrone (die nur eine Hülse ist) fliegt raus, neue Patrone rein, bumm und es fliegen die Fetzen. 

Geschrieben
vor 19 Stunden schrieb simpel:

Es läuft aktuell bekanntlich eine andere Rückrufaktion für die 9mm von Magtech.
Gleichzeitig wird meine Beschwerde mit Verweis auf die unfehlbare Qualitätskontrolle zurückgewiesen.

"Das hätte die Kontrolle ja gar nicht passieren können..."

Naja, von unfehlbarer Qualitätskontrolle allgemein schreiben die ja nichts, sondern nur, dass sie der Meinung sind, dass die QC dieses spezielle Fehlerbild verhindert hätte.

Und die Behauptung, dass ein Fehler, der technisch mit mäßigem Aufwand tatsächlich leicht zu detektieren wäre, wenn die Produktionsanlagen dafür ausgerüstet sind, nicht durchkommen könnte, wird nicht automatisch dadurch widerlegt, dass ein anderer Fehler, der erheblich mehr Aufwand zur Detektion braucht, aufgetreten ist.
 

Allerdings muss halt auch deutlich gesagt werden, dass es durchaus so einige Fälle gab, in denen fehlerhafte Produkte, die nie und nimmer durch die QC hätten kommen dürfen, doch durchgekommen sind. Durch unfassbare Schlamperei der Mitarbeiter, etwa wenn bei Defekten (z. B. ausgefallene Kameras) diese nicht behoben werden und die Anlage nicht so lange stillsteht, sondern dieser Kontrollschritt einfach manuell übergangen oder abgeschaltet wird. Oder aus der Anlage gefallene oder bei der Störungsbeseitigung herausgezogene Produkte werden einfach zu den fertigen Produkten in die Kiste geworfen, obwohl bestimmte Kontroll- und manchmal sogar Veredelungsschritte noch gar nicht erfolgt sind.

Interessant wäre da mal die Chargennummer deines Loses! Nicht, dass es dieselbe oder die direkte Vorgängercharge ist!


Es wäre natürlich ein fast unglaublicher Zufall, aber ein gewisser Anteil schwerer Produktmängel, gerade Verunreinigungen oder Fehldosierungen, kommt dadurch zustande, dass es einen mechanischen Fehler an der Anlage oder in der Produktionshalle gibt, wodurch Fremdstoffe in Form von Materialsplittern der Maschine oder z. B. Glas von Leuchtmitteln der Halle, es gab auch schon Uhrendeckgläser von Mitarbeitern etc., in das Produkt kommen, es dadurch direkt gefährlich kontaminieren (bei Lebensmitteln) oder aber dann für Fehlfunktionen an anderen Stellen der Fertigungslinie sorgen.
Manchmal bleibt die Verunreinigung zunächst unbemerkt (abgefallenes Uhrglas), es gibt aber auch die Fälle, in denen der ursprüngliche Fehler bemerkt und behoben wird, aber niemand darüber nachdenkt, was das für Folgen auf die gerade in der Anlage befindlichen Teilprodukte hat, beziehungsweise niemand die Entscheidung treffen will, die Produktion abzubrechen, die Anlage zu leeren, alle Teilprodukte sowie die seit dem möglichen Auftreten des Problems fertiggestellten Chargenanteile zu entsorgen und die Maschine bzw. Linie gründlich zu reinigen, bevor man weitermacht.

vor 19 Stunden schrieb simpel:

Das Fehlerbild ist sehr ungewöhnlich und ich sehe keine Möglichkeit als einen Produktionsfehler.

Bitte berichtigt mich andernfalls.

 

Wirklich ungewöhnlich!

Um Genaueres zu sagen, müsste man wirklich exakte und scharfe Detailaufnahmen (Mikroskop mit geringer Vergrößerung) der Übergangsstelle zwischen Geschossmaterial und Fremdkörper sehen.

Und idealerweise wissen, wie es im Geschoss weitergeht. Dann kann man sehen, ob es mit großer Kraft (Tonnen) eingepresst wurde, was einen Produktionsfehler natürlich wahrscheinlich macht (wenn man vorsätzliche Manipulation mal ausschließt), oder ob nur geringe Kräfte wirkten, was halt andere Möglichkeiten eröffnet.

Oder ob es vielleicht sogar eingegossen ist (was aber nicht so aussieht), was natürlich der Beweis für einen Produktionsfehler wäre.

vor 19 Stunden schrieb simpel:

Daher finde ich es unmöglich, dass der Fehler pauschal abgewiesen und auf mich geschoben wird.

Dem schließe ich mich an.

Lagen Frankonia denn die Fotos vor? Rein in Textform klingt das natürlich tatsächlich erst einmal „unglaubwürdig“. Mit den Fotos ist es dann schon etwas anderes.

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb JoergS:

Die Gefahr besteht eben darin, dass viele Schützen denken, es handelt sich einfach nur um einen kompletten Blindgänger.

Wenn es um statische Disziplinen geht sehe ich gerade hier das Risiko als recht gering an. Denn in dem Fall achtet man darauf, was da raus kommt, da man den vermeintlichen Blindgänger ja wieder einpacken muss.

Geschrieben
vor 5 Stunden schrieb JFry:

Naja, von unfehlbarer Qualitätskontrolle allgemein schreiben die ja nichts, sondern nur, dass sie der Meinung sind, dass die QC dieses spezielle Fehlerbild verhindert hätte.

Und die Behauptung, dass ein Fehler, der technisch mit mäßigem Aufwand tatsächlich leicht zu detektieren wäre, wenn die Produktionsanlagen dafür ausgerüstet sind, nicht durchkommen könnte, wird nicht automatisch dadurch widerlegt, dass ein anderer Fehler, der erheblich mehr Aufwand zur Detektion braucht, aufgetreten ist.
 

Allerdings muss halt auch deutlich gesagt werden, dass es durchaus so einige Fälle gab, in denen fehlerhafte Produkte, die nie und nimmer durch die QC hätten kommen dürfen, doch durchgekommen sind. Durch unfassbare Schlamperei der Mitarbeiter, etwa wenn bei Defekten (z. B. ausgefallene Kameras) diese nicht behoben werden und die Anlage nicht so lange stillsteht, sondern dieser Kontrollschritt einfach manuell übergangen oder abgeschaltet wird. Oder aus der Anlage gefallene oder bei der Störungsbeseitigung herausgezogene Produkte werden einfach zu den fertigen Produkten in die Kiste geworfen, obwohl bestimmte Kontroll- und manchmal sogar Veredelungsschritte noch gar nicht erfolgt sind.

Interessant wäre da mal die Chargennummer deines Loses! Nicht, dass es dieselbe oder die direkte Vorgängercharge ist!


Es wäre natürlich ein fast unglaublicher Zufall, aber ein gewisser Anteil schwerer Produktmängel, gerade Verunreinigungen oder Fehldosierungen, kommt dadurch zustande, dass es einen mechanischen Fehler an der Anlage oder in der Produktionshalle gibt, wodurch Fremdstoffe in Form von Materialsplittern der Maschine oder z. B. Glas von Leuchtmitteln der Halle, es gab auch schon Uhrendeckgläser von Mitarbeitern etc., in das Produkt kommen, es dadurch direkt gefährlich kontaminieren (bei Lebensmitteln) oder aber dann für Fehlfunktionen an anderen Stellen der Fertigungslinie sorgen.
Manchmal bleibt die Verunreinigung zunächst unbemerkt (abgefallenes Uhrglas), es gibt aber auch die Fälle, in denen der ursprüngliche Fehler bemerkt und behoben wird, aber niemand darüber nachdenkt, was das für Folgen auf die gerade in der Anlage befindlichen Teilprodukte hat, beziehungsweise niemand die Entscheidung treffen will, die Produktion abzubrechen, die Anlage zu leeren, alle Teilprodukte sowie die seit dem möglichen Auftreten des Problems fertiggestellten Chargenanteile zu entsorgen und die Maschine bzw. Linie gründlich zu reinigen, bevor man weitermacht.

 

Wirklich ungewöhnlich!

Um Genaueres zu sagen, müsste man wirklich exakte und scharfe Detailaufnahmen (Mikroskop mit geringer Vergrößerung) der Übergangsstelle zwischen Geschossmaterial und Fremdkörper sehen.

Und idealerweise wissen, wie es im Geschoss weitergeht. Dann kann man sehen, ob es mit großer Kraft (Tonnen) eingepresst wurde, was einen Produktionsfehler natürlich wahrscheinlich macht (wenn man vorsätzliche Manipulation mal ausschließt), oder ob nur geringe Kräfte wirkten, was halt andere Möglichkeiten eröffnet.

Oder ob es vielleicht sogar eingegossen ist (was aber nicht so aussieht), was natürlich der Beweis für einen Produktionsfehler wäre.

Dem schließe ich mich an.

Lagen Frankonia denn die Fotos vor? Rein in Textform klingt das natürlich tatsächlich erst einmal „unglaubwürdig“. Mit den Fotos ist es dann schon etwas anderes.

Sehr guter und sachlicher Beitrag. Danke.

Dass 100% niemals möglich sind, ist mir auch bewusst. Fehler können immer passieren. Deshalb würde ich hierfür auch keine Vorwürfe erheben. 

Im Gegenzug sollte man aber auch nicht mit "was nicht sein darf, kann auch nicht sein" argumentieren. 

Bilder von der Kuriosität hatte ich bei der Reklamation selbstverständlich angehängt.

 

CE0409 L-70159 aus dieser Schachtel stammt die Patrone.

 

Bisher habe ich noch nicht ernsthaft versucht, den Fremdkörper zu entfernen. Ich wollte die Patrone zunächst so belassen, wie ich sie aus der Pistole entnommen habe. 

Mit dem Fingern bekommt man ihn definitiv nicht herausgepopelt.

Geschrieben
Am 5.4.2026 um 17:44 schrieb Fyodor:

...

Die zwei Dienstwaffenträger in meinem engeren Bekanntenkreis habe ich übrigens dazu befragt. Der eine ist gewöhnlicher Polizist, der sagt in der Ausbildung und dem Training werden Störungen nicht behandelt. Der andere, Soldat, sagt auch dort wird auf Störungen nicht näher eingegangen, außer dass eine defekte Waffe durch eine andere zu ersetzen ist. 

 

Keiner von beiden konnte bestätigen dass in Falle jeder Störung zuerst "Tap-Rack" eingedrillt wird.

Bei der Bundespolizei ist Störungsbeseitigung Teil der jährlich zu schiessenden Kontrollübung.

In der Ausbildung kam es öfter vor, das grade Frauen mit kleineren Händen Probleme hatten die Pistole fest genug zu halten, so das es zu Ladehemmungen kam. "Störung!" > Aufsicht prüft kurz optisch: "Störung beseitigen!"

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