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frosch

POLIZEI: MP5 nur noch halbautomatisch?

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Dauerfeuer bzw Feuerstösse sind technisch und auch rechtlich ein Problem für die deutsche Polizei. Da sich die Polizeigesetze in allen Bundesländern ähneln, gilt für alle Polizeibeamten in Deutschland, dass vor Abgabe eines jeden Schusses die Voraussetzungen für den Schusswaffengebrauch zu prüfen sind. das ist natürlich Rechtstheorie, schliesst aber Dauerfeuer und Feuerstösse aus. Nun zur praktischen Seite . Zumindest in Niedersachsen ist das Schiessen von Dauerfeuer und Feuerstössen auf Polizeischiessständen generell verboten. Umso mehr wundert es mich, dass die neu beschafften MP 5 jetzt statt der Dauerefeuerstellung den Feuerstossmodus haben. Eine Sperre zwischen Einzelfeuer und 3 Schuss  Feuerstoss ist nicht vorhanden ( im Gegensatz zu den alten MP 5). Selbst mit viel Training drückt man den recht schwergängigen Sicherungshebel über "E" hinweg  in den 3 Schussmodus. Ich bin mal auf den Ausgang eines Gerichtsverfahrens gespannt, wenn ein Beamter statt Einzelfeuer einen Feuerstoss (oder mehrere bis er in eine hochstresssituation gemerkt hat was passiert ist) abgegeben hat und dabei eventuell Unbeteiligte verletzt hat.

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vor 3 Stunden schrieb frosch:

Das gilt nicht für die Amis.

 

Nun, da sollte man aber nicht vergessen, daß in Amerika der Schußwaffengebrauch der Polizei im Prinzip jedenfalls strenger geregelt ist als in Deutschland. In meinen Matches schießen ein paar SWAT-Leute mit, aus einer ländlichen Gegend wo der tatsächliche Einsatz eher unwahrscheinlich ist, und von denen jedenfalls kann ich sagen, daß ihr Wunsch, das in der Praxis gegen Menschen auszuprobieren gleich Null ist. Die amerikanischen Probleme mit Gewalt untereinander und Gewalt sowohl gegen als ach von der Polizei konzentrieren sich zahlenmäßig auf ziemlich eingeschränkten demographischen und geographischen Sektoren, die wohl kaum "das wahre Amerika" repräsentieren. 

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P.S.: ich war in den frühen 70er jahren bei der Bundeswehr und habe viel mit britischen Soldaten trainiert, die hier in der Rotation für nordirland waren. Für die gab es nur Einzelfeuer mit ihrem L 1 A 1.

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vor 3 Minuten schrieb Alamo:

Dauerfeuer bzw Feuerstösse sind technisch und auch rechtlich ein Problem für die deutsche Polizei. Da sich die Polizeigesetze...

 

Selber Schuld, wer sowas nach Polizeigesetzte prüft...

 

vor 3 Minuten schrieb Alamo:

 Eine Sperre zwischen Einzelfeuer und 3 Schuss  Feuerstoss ist nicht vorhanden ( im Gegensatz zu den alten MP 5). Selbst mit viel Training drückt man den recht schwergängigen Sicherungshebel über "E" hinweg  in den 3 Schussmodus. Ich bin mal auf den Ausgang eines Gerichtsverfahrens gespannt, wenn ein Beamter statt Einzelfeuer einen Feuerstoss (oder mehrere bis er in eine hochstresssituation gemerkt hat was passiert ist) abgegeben hat und dabei eventuell Unbeteiligte verletzt hat.

 

Das wird die Angst der Beamten nicht schmälern. Also wird man noch vorsichtiger sein. 

Muss mir das aber Mal merken und einen hk Mitarbeiter auf der iwa Mal anhauen....

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vor 30 Minuten schrieb Alamo:

P.S.: ich war in den frühen 70er jahren bei der Bundeswehr und habe viel mit britischen Soldaten trainiert, die hier in der Rotation für nordirland waren. Für die gab es nur Einzelfeuer mit ihrem L 1 A 1.

 

7,62x51 ist dann auch nochmal was anderes als 9x19 (oder 4,6x30 oder auch 5,56x45).

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Gesetze sind nun mal vorhanden und jeder muss sich nach erfolgtem Schusswaffeneinsatz verantworten. So ist das nun mal. Wenn aber der Dienstherr billigend in Kauf nimmt, dass man statt Einzelfeuer einen Feuerstoss abgibt, handelt er im Vorfeld schon fahrlässig. Davon abgesehen , kann ich mir keinen polizeilichen Einsatz vorstellen, bei dem die Abgabe von Dauerfeuer oder Feuerstössen notwendig wäre .

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vor 11 Stunden schrieb German:

Und dann mit all dem Zeugs noch mit einer Langwaffe einen sauberen Anschlag hinzubekommen ist fast eine zirkusreife Leistung.

 

Dann sind die Cops in USA also alles Mitarbeiter des Circ de Soleil oder wie ? Das man sein Licht wirklich so tief unter den Scheffel stellen kann, wusste ich so bisher noch nicht...

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vor 9 Stunden schrieb mühli:

Am Flughafen (komme dort fast täglich vorbei) sehe ich hin und wieder Polizisten mit MP5 und Eotech drauf herumspazieren.

Wobei gerade auf Flughäfen die Distanzen doch ziemlich gross werden können.

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@schiiter
 War doch kein Ausweichgefecht, da hat mich meine Erinnerung getäuscht.

 

Battle of Wanat 2008:

http://www.washingtonpost.com/wp-srv/special/world/battle-of-wanat/correspondence/documents/2-Army-Historians-Report.pdf

 

 

"Thus, the American defenders at the main COP had only a single .50 caliber
machine gun, the Marine M240 machine gun, and their own small arms to repel the assault. It is to the
credit of the Chosen soldiers that they maintained at least fire parity from the COP. To achieve this, the
2d Platoon soldiers were firing their weapons “cyclic,” on full automatic at the highest possible rates of fire."

 

 

 

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Gast

Wenn man zu dünn aufgestellt ist, ist man zu dünn aufgestellt ;)

Dem ist man ja auch auf taktischer Seite begegnet.

bearbeitet von Gast

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vor 6 Stunden schrieb knight:

Da sehe ich zumindest die starke Umfeldgefährdung einer .223 als sehr valides Gegenargument. Nicht unbedingt, als KO Kriterium, aber das Problem ist nunmal da. ...

 

Gibt es eigentlich MPs in .357 SIG?

 

Dieses Problem ist wohl eher herbei geredet... Im Gegensatz zur 9x19 hat die 5.56 (richtige Mun voraus gesetzt) wesentliche Eigenschaften, die selbst auf kurze Entfernungen einem intaktem und damit gefährlichem Ausschuss deutlich entgegen stehen... 1. sie ist idR überstabilisiert (4.0g aus einem 1:7 Lauf), 2. neigt sie damit im Gegensatz zur 9x19 deutlich zum taumeln (M855 A1) und 3. fragmentiert sie zuverlässig selbst noch auf Entfernungen (ca. 150m aus dem M4), die mit der 9x19 kaum gezielt erreichbar sind... also von der Umfeldgefährdung würde ich die 5.56 sogar sicherer einschätzen als die 9x19...

 

Es gibt eine Version der MP5 in 10 Auto... ob das eine Verbesserung darstellt ?

bearbeitet von BigMamma

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Gast
vor 24 Minuten schrieb BigMamma:

 

Dieses Problem ist wohl eher herbei geredet... Im Gegensatz zur 9x19 hat die 5.56 (richtige Mun voraus gesetzt) wesentliche Eigenschaften, die selbst auf kurze Entfernungen einem intaktem und damit gefährlichem Ausschuss deutlich entgegen stehen... 1. sie ist idR überstabilisiert (4.0g aus einem 1:7 Lauf), 2. neigt sie damit im Gegensatz zur 9x19 deutlich zum taumeln (M855 A1) und 3. fragmentiert sie zuverlässig selbst noch auf Entfernungen (ca. 150m aus dem M4), die mit der 9x19 kaum gezielt erreichbar sind... also von der Umfeldgefährdung würde ich die 5.56 sogar sicherer einschätzen als die 9x19...

 

Es gibt eine Version der MP5 in 10 Auto... ob das eine Verbesserung darstellt ?

Wie weit fliegt die denn so? NIcht jeder Schuss ist ja auch ein entsprechende rTreffer ;)

DIe 9 Luger tut was sie soll.

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vor 11 Minuten schrieb schiiter:

Wie weit fliegt die denn so? NIcht jeder Schuss ist ja auch ein entsprechende rTreffer ;)

DIe 9 Luger tut was sie soll.

Im städtischen Umfeld nicht weiter als eine 9mm ausser man schiesst in die Luft... :victory:

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vor 33 Minuten schrieb BigMamma:

 

Wundert mich nicht sonderlich, das L1 A1 hatte nie eine Serienfeuerfunktion...

Richtig , aus gutem Grund. Ich habe 1975 mit den 10th SF aus bad Tölz trainiert, die haben immer wieder erzählt, wie ganze Kompanien in Vietnam nach kurzer Zeit bei Gefechten ohne Mun waren, weil die Soldaten alles mit Dauerfeuer verballert hatten, ohne Wirkung zu erzielen.

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vor 44 Minuten schrieb BigMamma:

Es gibt eine Version der MP5 in 10 Auto... ob das eine Verbesserung darstellt ?

 

imho hat hk die seinerzeit für das fbi hergestellt, hat sich aber nicht wirklich durchgesetzt und wieder vermehrt auf die 9mm variante zurückgegriffen...

 

vorteil bei den 10mm varianten war, das sie eine "bold-hold-open" funktion mit sich brachte (war auch forderung vom fbi)...

 

direkt gab es wohl die mp5-40 (kal. .40s&w) und die mp5-10 (kal. 10mm auto)...

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Gast
vor 14 Minuten schrieb joker_ch:

Im städtischen Umfeld nicht weiter als eine 9mm ausser man schiesst in die Luft... :victory:

Das bestreite ich mal energisch.

Warst du schonmal in Berlin?

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vor 1 Stunde schrieb BigMamma:

Dann sind die Cops in USA also alles Mitarbeiter des Circ de Soleil oder wie ? Das man sein Licht wirklich so tief unter den Scheffel stellen kann, wusste ich so bisher noch nicht...

 

Du kennst aber schon die extra für diese Thematik beschafften oder in Beschaffung befindlichen Terror-/Amoksausstattung der diversen Landespolizeien und hast damit schonmal ein kleinwenig praxisnah trainiert? Nein? Merkt man... :rolleyes:

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vor 13 Minuten schrieb Alamo:

Richtig , aus gutem Grund. Ich habe 1975 mit den 10th SF aus bad Tölz trainiert, die haben immer wieder erzählt, wie ganze Kompanien in Vietnam nach kurzer Zeit bei Gefechten ohne Mun waren, weil die Soldaten alles mit Dauerfeuer verballert hatten, ohne Wirkung zu erzielen.

Ja richtig, da fehlte auch die Feuerzucht.

 

Aber um wieder auf das Problem MP5 in Halbauto zurückzukommen.

Es kommt immer auf das Einsatzszenario an, und dann muss man seine Feuerkraft selbst wählen können.

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vor 57 Minuten schrieb BigMamma:

und 3. fragmentiert sie zuverlässig selbst noch auf Entfernungen (ca. 150m aus dem M4),

 

Aus praktischen Überlegungen heraus haben diverse SEKs und andere Behörden aber teilweise auf das G36C gesetzt oder setzen müssen. Und auf einmal liegt die Vo nur noch irgendwo zwischen 600 und 700 m/s und da fragmentiert gar nix mehr zuverlässig und selbst die spezielleren Polizeipatronen bekommen in diesem Bereich so ihre Problemchen. Daher fängt man nach und nach an, über .300 BLK nachzudenken (das HK237 ist nicht aus reinem Zufall auf der Hk-Webseite gelandet), weil das Waffenformat ein wesentliches Kriterium ist.

 

9x19 kann auch aus wesentlich kürzeren Läufen funktionieren. Unter'm Strich zwar etwas weniger/schlechter, aber das ist ein Kompromiss, den man ggf. unter Betrachtung aller Umstände einzugehen bereit ist.

 

Die Welt ist dann leider doch nicht ganz so einfach und man muss mehr als einen Faktor betrachten, um qualifizierte Entscheidungen treffen zu können.

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vor 27 Minuten schrieb German:

Terror-/Amoksausstattung

 

hast damit schonmal ein kleinwenig praxisnah trainiert?

 

Hast du doch auch nicht, also töne nicht... in USA hängt ein M4 heutzutage in quasi jedem Streifenwagen neben der Kal. 12 ... man könnte sagen, er ist heute Standardausrüstung... völlig unabhängig von Amok oder Terror... 

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vor 29 Minuten schrieb German:

haben diverse SEKs ... teilweise auf das G36C gesetzt ...

 

Tja, wenn man mehr täcktikuul als praktisch orientiert sein will... selbst geschaffenes Elend würde ich sagen... die ESU arbeitete jahrzehntelang erfolgreich mit dem Mini-14... und haben es heute noch... schon als zuverlässige Reserve, falls die M4 mal versagen... oder man mal grob werden muss... schon mal versucht, mit so einem klapprigen Plastikschaft des M4 ein Fenster einzuschlagen ? Mit dem Holzschaft der Mini absolut kein Problem...

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Gast

Nö. Das ist einfach falsch.

Ob German was trainiert hat oder nicht, solltest du besser nicht bewerten.

Er hat zumindest die Ausrüstung schonmal befummelt.

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