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German

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  1. German

    Was macht eine Waffe mit mir?

    Da geht man aber von einem (ursprünglichen) Kriminalitätslevel und einer sozialen Situation aus, die beide nicht identisch mit der von Deutschland sind. Und grade in den USA passieren mit viel zu großer Häufigkeit Unfälle durch unsachgemäßen Umgang und unsachgemäße Aufbewahrung, so dass selbst da die Zahl der verhinderten Straftaten deutlich kleiner ist als die Zahl der Unfälle durch die liberale Besitzmöglichkeit. Insofern ist die Umdeutbarkeit der vermeintlichen amerikanischen "positiven Beispiele" nicht gegeben und betrachtet eben nur einen (genehmen) Teil der Gesamtsituation. Während zeitgleich fünf zusätzliche schwere Unfälle und zwei Todesfälle durch fehlerhaften Umgang mit Schusswaffen vorkommen, ist das nicht nur eine Milchmädchenrechnung sondern auch gesamtgesellschaftlich ein negativer Deal. Aber das ist natürlich nichts, was das testosterongetriebene Ego hören will. Einem selbst passiert das ja nicht. Nein, anhand der Statistiken nachweisbar. Interessiert wie gesagt nur keinen, weil es ja die eigene Argumentation untergräbt. Das sieht man ja an den Zahlen für den (vollkommen nutzlosen) kleinen Waffenschein. Da bekommt man zumindest schonmal einen groben Eindruck, wohin das gehen kann... Das kommt sogar noch dazu. Auch wenn hier der eine oder andere gerne mal eine große Klappe hat, gehört zum Eingreifen dann doch noch ein bisschen mehr. Wenn jeder sein verdammtes Handy benutzen und nicht weggucken würde, wäre das schonmal ein Gewinn für alle. Aber selbst das bekommen wir als Gesellschaft nicht hin.
  2. German

    Was macht eine Waffe mit mir?

    Joa, wir haben aber derzeit immer noch über 3.000 Verkehrstote (trotz immer sicherer werdenden Fahrzeugen) und über 65.000 Schwerverletzte im Jahr. Wieviele Verletzte und Tote haben wir durch Sport- oder Jagdwaffen? Es sollte einleuchtend sein, dass durch eine Liberalisierung des Besitzes und eine Heruntersetzung der Anforderungen an den Waffenbesitzer (siehe die hiesige Diskussion und diverse andere - und ja, mir ist bewusst, dass einige in diesen Diskussionen Anforderungen an den Waffenbesitzer postuliert haben, aber ich erinnere mich auch daran, dass da von wiederum anderen auch wieder dagegenargumentiert wurde, bis runter zu minimalsten Anforderungen) die Zahl der Vorkommnisse in Deutschland deutlich steigen wird. Ein Effekt, der in den gerne als Beispiel genannten "Positivländern" für den Waffenbesitz eben auch zu erkennen ist, was aber erfolgreich ignoriert wird. Und dagegen ist dann eben abzuwägen, was überhaupt ein liberalerer Waffenbesitz positives bewirken kann. Also hinsichtlich konkreter Fallzahlen mit Schusswaffen verhinderbarer Straftaten abseits des "warmen, bestätigenden Gefühls", dass die Waffe dem einen oder andern zu vermitteln scheint. Insofern gebe ich Dir Recht, das 'ne vernünftig geführte Waffe und ein vernünftig geführes Auto beide kein Problem sind. Das Problem ist eben das unvernünftige Führen von beidem. Das des PKWs kommt ob der absoluten Zahlen halt derzeit häufiger vor und das bei Waffen wird genauso steigen, wenn deren absolute Zahlen unter vereinfachten Erwerbsbedingungen hochgehen würden. Und das wird dann als vermeintlicher "Sicherheitsgewinn" verkauft. Eben weil die Waffe scheinbar etwas "mit den Menschen macht" und es da um nichts Rationales geht.
  3. German

    Was macht eine Waffe mit mir?

    Das ist durchaus kein OT. Denn Damit hast Du ja grade wieder gezeigt, dass bei diesem Thema heiss mitdiskutiert und dann in der anderswo waffenrechtlich liberaleren Praxis irgendwas gemacht wird, ohne wirkliche Ahnung davon zu haben. Egal, ob das jetzt irgendwelche wahrgenommenen oder angenommenen Risiken reduziert oder nicht und unbetrachtet der Tatsache, dass dadurch (z.B.) das Unfallrisiko steigt. Dementsprechend ist das ein perfektes Beispiel dazu, dass die reine Möglichkeit zum Waffenbesitz eben nicht wirklich etwas bringt, ausser vielleicht ein warmes Bauchgefühl bei denen, mit denen "die Waffe etwas macht". Insofern bringt es im dümmsten Fall auch nichts, Dich mit anderen Schützen zu unterhalten, wenn Du deren tatsächliche Expertise nicht einschätzen kannst. Den Effekt kann man regelmäßig hier im Forum beobachten. Und nicht, dass Du denkst, dass das böse gemeint ist. Es zeigt aber eben einen meiner Punkte in vergangenen Diskussionen hier im Forum zum Thema wunderbar auf, daher danke dafür.
  4. German

    Was macht eine Waffe mit mir?

    Womit wir wieder bei a) wären.
  5. German

    Was macht eine Waffe mit mir?

    a) Nach Deiner Aussage vom 24.01.19 hast Du Dir "einen Tag" zeigen lassen, wie man mit Waffen auf dem Schiessplatz umgeht und willst die Thematik Schiessen mal "im Sommer" angehen. b) Eine nicht fertig geladene Schusswaffe ist in einer reaktiven Verteidigungssituation nutzlos und mehr Gefahr als nützlich.
  6. German

    Was macht eine Waffe mit mir?

    Das Du und diverse andere User hier nicht verstehen, dass die Ausgangsvoraussetzungen, die gesellschaftlichen Zustände sowie die Sicherheitslage und die Fallzahlen "überall auf der Welt" unterschiedlich sind und man das Thema eben nicht 1:1 überall drüberbügeln kann und dass das hier in Deutschland eben nicht "gut" wäre, wurde ja jetzt schon vielfach klar gezeigt. Dass keiner der Bewaffnungsbefürworter auch nur ansatzweise Interesse daran hat, sich damit auseinanderzusetzen, ist typisch und bezeichnend. Daher kann man sich diese Diskussion auch sparen. Der Thread hier ist mal wieder ein gutes (Negativ-)Beispiel dafür.
  7. German

    Was macht eine Waffe mit mir?

    Es ist in Deutschland (waffen-online.de) nicht erlaubt. Punkt. Meine Aussage basierte auf der Annahme, dass Du das in Deutschland so machst. Das habe ich extra nochmal klargestellt. Der überwiegende Teil der legalen Waffenbesitzer in Deutschland besitzt seine Waffen nicht mit dem Bedürfnis Selbstverteidigung. Das dauerhafte Bereithalten einer Sport- oder Jagdwaffe zur Selbstverteidigung zu Hause ist also nicht vom Bedürfnis entdeckt, und wer das macht wird eher dazu beitragen, dass jeglicher Waffenbesitz für alle noch strenger reguliert oder verboten wird (der anstehende Referentenentwurf zeigt ja mal wieder, wohin es geht). Das ist das Problem. Der reine Waffenbesitz ohne ausreichende Fertigkeiten, damit unter Stress auch sicher umgehen zu können, ist dann nochmal ein ganz anderes Thema. Während Dich die Bereithaltungsthematik nicht betrifft, sieht der Teil bei Dir nach eigener Aussage ja auch ganz schwach aus (was sich dann auch wieder in Deinen Aussagen zum Ladezustand wiederspiegelt) Das ist aber nicht Teil dieser Diskussion hier und meine Meinung dazu habe ich in diversen Threads zum Thema Selbstverteidigung hier im Forum in der Vergangenheit bereits kundgetan.
  8. German

    Was macht eine Waffe mit mir?

    Du solltest damit vielleicht mal in Behandlung gehen.
  9. German

    Was macht eine Waffe mit mir?

    Das wir hier in Deutschland sind, das andere Regeln für den Umgang hat und nicht auf den ersten Blick erkennbar ist, dass ein deutschsprachiger User nicht aus Deutschland kommt.
  10. German

    Was macht eine Waffe mit mir?

    Streiche, setze. Sehe grade: Schweiz.
  11. German

    Was macht eine Waffe mit mir?

    Das heisst, Du hälst Deine geladene Sportwaffe dauerhaft zugriffsbereit, weil die Reaktionszeit bei der Wohnungsgröße ja recht kurz ist? Also, natürlich nur im Sommer...?
  12. German

    Tausch von Waffen gleiches Kaliber WBK

    Weil Du behauptest, es gäbe keinen Ermessensspielraum. Das habe ich. Alleine schon durch die Tatsache, dass manche Behörden dieses Ermessen ausnutzen. Und manche eben nicht. Du behauptest dann halt einfach, dass die betreffende Waffenbehörde vom Gesetz keine Ahnung hätte. Dem Gesetz, in dem keine Gültigkeitsdauern für die Bedürfnisbescheinigung festgeschrieben sind, wie Du ja selber feststellst und dann halt Deine eigene Interpretation dafür entwickelst... Es lässt uns feststellen, dass ich Recht habe. Denn es gibt durchaus etwas, das man zur Auslegung heranziehen kann: Die aktuelle und gelebte Verwaltungspraxis. Der vorhandene Ermessensspielraum wird eben mancherorts ausgenutzt und mancherorts nicht. q.e.d. Und damit soll's gut sein. Ich muss und will (und vermutlich werde ich) Dich (auch) nicht umstimmen. Der Rest der Mitleser sollte mitbekommen haben, was ich sagen wollte.
  13. German

    Tausch von Waffen gleiches Kaliber WBK

    Ja. Du hast behauptet, dass es eine gesetzeswidrige Verwaltungspraxis sei. Tatsache ist aber, dass es eine Verwaltungspraxis im Rahmen des Ermessensspielraums ist, von dem Du behauptest, dass es ihn nicht gäbe. Ähmjoa. Die Argumente sind die Teile in den obigen Beiträgen, die Du so angestrengt ignorierst. Mittlerweile von mehreren Leuten vorgetragen, denen Du vorwirfst, dass sie gar nicht diskutieren wollen. Aber wie Du halt magst.
  14. German

    Schalldämpfer sportlich nutzen

    Hier gibt's 'n extra Unterforum "Präzisionsschützengewehre", wo fast jeder sich eigene Munition zusammenmurkst, weil das halt abgestimmt auf die vorgesehene Verwendung besser ist als von der Stange. Wobei meine Munition alles Fabrikmunition ist, weil ich trotz Pappe gar keine Zeit zum Wiederladen habe. Ob ich jetzt die eine oder die andere Kiste Munition im Laden mitnehme ist doch kein Aufwand. Aber wenn Du meinst, dass Du Dir das so zurechtargumentieren musst, werde ich Dich nicht weiter mit Fakten belästigen... Wie Du schon sagst:
  15. German

    Schalldämpfer sportlich nutzen

    Ich erinnere an den Threadtitel: Deine Aussage: Dein Kontext: Kurzum: Du gehst ggf. von den falschen Voraussetzungen aus bzw. hast falsche Bilder im Kopf. Denn sportlich ist das meist vollkommen unnötig. Die ist bei Disziplinen mit vergleichsweise kurzer (lies: bis sagen wir mal 100 m) Schussentfernung relativ uninteressant. Zumal Geschosse aus "großen" und leistungsstarken Patronen auf die Distanz u.U. noch nicht mal richtig stabilisiert sind. Bei einem Kaliber mit weniger Gasschlag beim Mündungsaustritt und ggf. noch einem SD aber vielleicht schon. Wie gesagt: Kopf frei machen von verzerrenden Bildern. Man könnte durchaus sportlich interessante Dinge mit Schalldämpferwaffen machen, wenn man darauf achtet, die systemimmanenten Nachteile zu umschiffen.
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