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German

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  1. Wenn die Waffe vor 2003 anscheinsfrei erworben wurde und damals sportlich einsetzbar war, dann ist sie in diesem Zustand auch heute sportlich nutzbar und die Einschränkungen des §6 AWaffV greifen nicht, wie meine Vorredner richtig festgestellt haben. Lediglich bei den nachträglichen baulichen Veränderungen muss man sehr vorsichtig sein. Form und Funktionselemente z.B. des Vorderschaftes können (zumindest aus Sicht des BKA) den Anschein aufleben lassen. Siehe hierzu auch den aktuellen Thrad zum Hera 9er. Im Zweifelsfall lieber so lassen, wie es ist.
  2. Deine Aussage ist natürlich richtig (man denke an die technische Lösung z.B. bei den C-Mags), trotzdem liegt MT80 damit ja nicht falsch, dass keine 100 Patronen (plus Mechanismus) in der Trommel liegen sondern eben 80-85 plus entsprechendem Mechanismus. Wie der Mechanismus aussehen könnte, um zwei- oder dreireihig auf so engem Raum so viele Patronen unterzubringen und sie dann noch für militärische und polizeiliche Belange ausreichend zuverlässig und funktinssicher bewegen zu können, entzieht sich derzeit meiner Kenntnis.
  3. ... Ich redete auch vom beabsichtigten Zweck dieser Regelung, nicht von dem, was man im Rahmen der gängigen Rechtssprechung "darf". Einfach mal die Gesetzesbegründung zum Thema lesen. Dürfen darf man vieles, was nicht unbedingt richtig ist. Insofern kann ich die Reaktion des Händlers vollkommen verstehen, auch wenn der Kunde am Ende vermutlich Recht bekommen würde.
  4. Die Ausnahmen des Fernabsatzgesetzes sind eigentlich zur Prüfung der Ware auf ihre Eigenschaften vorgesehen, nicht um die Wankelmüdigkeit irgendwelcher Miteinkäufer anzufangen. Die Magazinböden weisen unwidersprochen die gewünschten und erwarteten Eigenschaften auf, das sind keine Schuhe oder Kleidungsstücke, die zu gross oder zu klein sind und nicht passen. Wenn der Händler seine Arbeitszeit frecherweise mitkalkuliert, ist er bei so 'ner Bestellung jetzt vermutlich schon im Minus. Und das dann jeden Tag zwei, drei mal, da hätte ich auch keine Böcke mehr drauf. Tritt lieber Deinem Mitbesteller berechtigterweise in den Arsch und fordere von ihm das Geld ein und drück' ihm die Magazinböden in die Hand anstatt dem Händler und Dir ein schweres Leben zu machen. Und die nächste Sammelbestellung dann nur noch für Freunde und nicht mehr für "Freunde".
  5. Nur dass das Calico-Magazin mit 100 Patronen 9x19 grob etwa 3-4 mal so groß ist... Wenn man sich die Größen und Kapazität von vergleichbaren Magazinen anschaut, wie z.B. Calico (50 oder 100), PP-19 (53 oder 64), CF05 (50), VD-01 (33), PP-90 (64) und was es da sonst so geben mag vergleicht, dann sind die alle größer und voluminöser und haben trotzdem bis auf die Calico alle weniger im Tank. Insofern ist die Frage durchaus gerechfertigt und ich würde mal vorsichtig davon ausgehen, dass da eher ein Dummy zu sehen ist denn ein voll funktionales Magazin. Das dürfte beim Volumen von ca. 85 Patronen (Rest im graden Teil) plus Mechanik und Federn ansonsten ziemlich eng werden.
  6. Nachdem jetzt einige seitenlang Zeit hatten, sich für die Diskussion über moderne Sturmgewehre erfolgreich zu disuqalifizieren, kurz eine Feststellung, die an 'nen etwas älteren Beitrag zum 433 anschliesst: Der auf der Enforcetac gezeigte Konstruktionsstand ist wieder ein anderer als der, der bisher veröffentlich war. Das Griffstück und der Übergang von Griffstück zum oberen Waffengehäuse war wieder anders. Und soviel davon war noch Rapid Prototyping, dass man die Allgemeinheit lieber nicht damit spielen liess, sonst wär das Ding vermutlich noch am ersten Tag kaputt gewesen. Insofern bleibt für 'ne abschliessende Bewertung abzuwarten, wohin sich der finale Konstruktionsstand noch entwickelt. Zwangsläufig besser geworden ist es jetzt nicht unbedingt. Vielleicht durfte sich da aber auch nur mal unverbindlich ein Designer austoben...
  7. Wenn es denn stimmt, was er geschrieben hat, ist er das nicht. Und Du würdest Dich wundern, was manche "Atomkraftwerkbewachungsfuzzis" für kurioses Waffenzeugs führen... da habe selbst ich nicht schlecht gestaunt. Und das will was heissen. Aber das gehört nicht hier hin. Wenn es Schäden an der Waffe gibt und beim Auftreten der Schäden oder davor nicht-dienstliche und damit für die Waffe nicht-zugelassene Munition verwendet wurde, schliesst der Hersteller üblicherweise jegliche Gewährleistung aus. Welche Munition das im jeweiligen Bundesland ist, ist ziemlich genau festgelegt. Und zivil ist die üblicherweise nicht erhältlich. Ein Schelm, der... Ob sich der Dienstherr dann für den verursachenden Beamten die Mühe macht, dem Hersteller nachzuweisen, dass die Schäden ihre Ursache nicht in der verwendeten Munition haben, wage ich irgendwie zu bezweifeln. Insbesondere wenn er entgegen der Weisungslage eben ausserdienstlich mit nicht dienstlicher Munition geschossen hat.
  8. Das erfolgt dann aber häufig unter "Kraft eigener Arroganz" bzw. "Wird schon nicht schiefgehen und es wird schon keiner merken" oder "Mein Chef hat gesagt...". Insofern sind Aussagen wie "Für Baden-Würtemberg stimmt deine Aussage nicht. Polizisten dürfen hier..." sehr vorsichtig zu verwenden. Je nachdem, wer um Erlaubnis gefragt wird und wie der einzelne Beamte zu demjenigen steht kann es durchaus auch mal ein "OK, kannste machen" geben. Ob der Erlaubnisgeber zu dieser Freigabe aber berechtigt ist oder nicht, steht auf einem anderen Blatt. Kleiner Tipp: Meistens ist er es nicht. Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass in praktisch keinem Bundesland den Polizisten erlaubt ist, ihre Dienstwaffen ausserhalb des Dienstes und ausserhalb des dienstlichen Trainings mit nichtdienstlicher Munition zu schiessen. Zum einen hat das Haftungsgründe, zum anderen "versaut" das die bei der Beschaffung erfolgte Kalkulation zur durchschnittlichen Schussbelastung und vorgesehenen Lebens- bzw. Verwendungsdauer der Waffen. Es mag punktuell einzelne Ausnahmen zur Verwendung ausserhalb des eigentlichen Dienstes geben, aber selbst da erfolgt die Verwendung der Dienstwaffen meist über dienstliche Abstellungen und unter Verwendung dienstlicher Munition, um den entsprechenden rechtlichen Rahmen zu schaffen. In Bayern gibt es hierfür sogar Ersatzerlaubnisse, da könnten sich die anderen Bundesländer durchaus mal eine Scheibe abschneiden...
  9. Hast Du dafür einen schriftlichen Erlass? Ist diese "Erlaubnis" von höherer Stelle oder drückt da ein Chef ein oder beide Augen zu?
  10. Ein Rechtschreibkundiger wäre auch nicht schlecht gewesen. Wenn man etwas publiziert (und davon ausgehen kann, dass das gewisse Runden dreht), sollte man etwas mehr sorgfalt walten lassen. Das macht - grade auf der Gegenseite - keinen guten Eindruck und stellt die eigentliche Argumentation in ein unnötig schlechteres Licht.
  11. Wenn die Beschaffung der Waffe sowieso nicht der TR unterliegt (wäre das so, wär's ja keine Glock), kann ich mir (leider) durchaus vorstellen, dass da irgendwer aus irgendeinem Grund seinem Spieltrieb unterlag. Notwendig ist - vom Visier und (IMHO) dem Magazinlöser abgesehen - keine der genannten Änderungen. Aber das lässt sich ja recht einfach rausfinden, ob das individueller Trieb oder dienstliche Notwendigkeit war. Mal schauen, wann ich die Herrschaften wieder mal treffe. Bei einzelnen Waffen kann es sich übrigens wie gesagt auch um beschlagnahmte Waffen handeln, die nach Verurteilung ggf. weiterverwendet werden. Das wird vermutlich nicht in jedem Bundesland gemacht, gelegentlich aber schon. Dazu müssen aber einige Beteiligte in der Entscheidungskette ihre Zustimmung geben.
  12. Ab Werk gibt es soetwas nicht, das wird dann eher ein Aftermarket Teil sein. Doch, tut sie, Nr. 2.2 Solange die Einheit den Regularien der TR Pistolen unterliegt und nicht davon ausgenommen ist, gilt dieser Punkt auch für die. Zumal "die Kriminalpolizei" sicherlich keine eigenen Waffentests durchführt. Das Saarland hat "erst" 2001 auf die HK P10 umgestellt, ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass dieses wirtschaftlich florierende Bundesland grade mal 16 Jahre später schon wieder etwas Neues beschafft, auch wenn Glocks die wirtschaftlich bessere Anschaffung gewesen wären - dem entgegen steht halt wie gesagt die TR. Wenn der Kollege woanders ist und das Woanders sich nicht nach der TR richten muss, kann das aber durchaus sein, dass er eine Glock als Dienstwaffe führt. Und wenn sie aus einer Beschlagnahme ist und andere woanders andere Waffen führen... Eingefräste Kühlrippen zur Ableitung der zusätzlichen Abwärme durch die heisser verbrennende Dienstmunition. Das ist zumindest der belächelte Teil.
  13. Im Griffstück einer Langwaffe und sogar in Griffstücken von Kurzwaffen (man denke an die Glock) ist üblicherweise genügend Platz, um Sensorik, Auswerte- und Speicherelektronik und eine Batterie unterzubringen. Die Elektronik ist heute ziemlich genügsam, Lithiumbatterien recht lange haltbar und haben eine hohe Kapazität, bestimmte Speicherarten sind nichtflüchtig und brauchen nicht dauerhaft Strom. So wie Armbanduhren hält das dann Jahre. Wenn ich es noch schaffe, das bereits diskutierte Piezo-Element unterzubringen, verlängert sich das dann noch. Aber so ein Element wäre letztendlich nichtmal notwendig. Wenn ich jetzt nicht nur eine bestehende Waffe aufrüste sondern so einen Zähler bei Entwicklung und Bau einer neuen Waffe von Anfang an integriere, kann ich das nochmal entsprechend optimieren. Da geht heute schon ziemlich viel.
  14. Soso? Immer? Haste denen das auch mal gesagt?
  15. So im Ansatz in etwa. Der "Hauch Halbleiter" ist je nach Modell etwas komplexer und basiert auf einer Technik, die auch in den Gyroskopsensoren heutiger Handys verbaut ist (daher haben die Hersteller auch die Elektronik). Die Auswerteelektronik ist je nach Hersteller, Modell und beabsichtigtem Zweck des Gerätes/Einsatzes dementsprechend ggf. etwas mehr oder weniger komplex. Wenn ich nur eine summierte Schusszahl unabhängig von der verwendeten Munition brauche, ist das natürlich einfacher zu realisieren als ein detailliertes Schuss- und Nutzungsprotokoll. Wobei das letztendlich nur eine Frage der Auswertung und Speicherung ist. Letztendlich macht und nutzt das Mantis X Traningssystem auch nix anderes, nur dass Sinn und Zweck und die sich daraus ergebende Darstellung eine andere sind, Auswertung und Übertragung sind gar nicht mal so unähnlich.