Jump to content
IGNORED

BVG: Ein Schuß unter Alkohol reicht für Verlust der Zuverlässigkeit


mühli
 Share

Recommended Posts

Ja, nee, is klar, da verwechselt die SZ mal wieder Waffenschein mit Waffenbesitzkarte.

Aber sonst stimmt's:

http://www.sueddeutsche.de/panorama/bundesverwaltungsgericht-jaeger-muessen-nuechtern-sein-1.2185604

Pressemitteilung des BVG: http://www.bverwg.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung.php?jahr=2014&nr=62

Einmaliges Fehlverhalten genügt

Geklagt hatte der Mann, weil die Behörden ihm nach dem Vorfall die Waffenbesitzkarte entzogen hatten. Die Begründung, die auch das Verwaltungsgericht in Köln bestätigte: Der Jäger sei im waffenrechtlichen Sinne unzuverlässig, weil er ein Gewehr im alkoholisierten Zustand geschossen habe.

Link to comment
Share on other sites

Und der Satz:

Ob und gegebenenfalls in welchem Umfang bei dem Kläger im konkreten Fall alkoholbedingte Ausfallerscheinungen aufgetreten sind, ist unerheblich. Unvorsichtig und unsachgemäß ist der Gebrauch von Schusswaffen bereits dann, wenn ein Waffenbesitzer hierbei das Risiko solcher Ausfallerscheinungen eingegangen ist.
Link to comment
Share on other sites

Wie immer ist es besser zunächst erstmal gar keine Angaben zu machen. Später kann sich ein Anwalt um alles kümmern. Eine AAK erfolgt ebenfalls freiwillig.

Nichts! Autofahren, da ohne Auffälligkeit und nicht über 0,5 Promille.

Nun doch deutlich über 0,5 Promille. Er hatte ja einen Wert von 0,39 mg/l auf der Wache und dieser Wert war schon absteigend.

Ein freiwilliger Alkoholtest vor Ort ergab einen Wert von 0,47 mg/l Atemluftalkoholkonzentration, ein späterer Alkoholtest auf der Wache einen Wert von 0,39 mg/l.

Edited by Guest
Link to comment
Share on other sites

Dürften so um 1 Promille gewesen sein da man die Atemluftalkoholkonzentration (laut Wiki) verdoppeln muss, um die Promille zu bekommen.

nachdem er zuvor zwei Gläser Rotwein (0,5 l) und ein Glas Wodka (30 ml)

Ist schon eine Menge Holz.

Edited by Nakota
Link to comment
Share on other sites

Wieso streng da gibts im Waffg. wesentlich strengere und sinnlosere Regelungen.

Alkohol und Waffen passen genausowenig zusammen wie Kreis,Kettensägen oder sonstige (E)-Werkzeuge oder Fahrzeuge aller

Art wenn ich Fahhrad fahre und Alkohol intus und werde erwischt wirkt sich das auch negativ auf die Fahrerlaubnis aus und kann

eine MPU nach sich ziehen.

Sonst heist es doch immer wir sollten Vorbilder sein insbesondere wenn wir mit den oben genannten Gegenständen hantieren.

Über die Leute aus dem "Besoffenenmilieu" die in der Stadt auf der Parkbank sitzen hingegen regt sich jeder auf, nur die hingegen

sitzen da nur und gefährden an sich niemanden.

Link to comment
Share on other sites

Wieso streng da gibts im Waffg. wesentlich strengere und sinnlosere Regelungen.

Alkohol und Waffen passen genausowenig zusammen wie Kreis,Kettensägen oder sonstige (E)-Werkzeuge oder Fahrzeuge aller

Art ..

So isses.

Auch wenn's einfgacher ausgedrückt ist als das Urteil des BVerwG.

Link to comment
Share on other sites

Man sollte meinen, daß sich das langsam mal rumgesprochen hat, daß es sich äusserst nachteilig auf die Zuverlässigkeit auswirken kann im angeheiterten Zustand am Straßenverkehr teilzunehmen oder gar zur Jagd zu gehen... Im hier vorliegenden Fall scheint das aber wohl nicht der Fall gewesen zu sein...

Link to comment
Share on other sites

Das Urteil geht absolut klar.

Wenn ein Sportschütze im Schützenhaus einen über den Durst trinkt, dann werden eben seine Ergebnisse schlechter. Es dürfte aber noch so viel soziales Korrektiv da sein, dass er nicht wild um sich herum schießen wird.

Beim Jäger ist dies aber anders. Er geht allein in den Wald und muss dann allein unter ggf. schlechten Sichtbedingungen entscheiden, ob er schießt, oder nicht. Er muss schnell entscheiden, ob er einen Hund vor sich hat, ein Stück Schwarzwild oder einen Fiat Panda. Dass Alkohol diese Entscheidungsfähigkeit beeinflusst, darüber müssen wir hoffentlich hier nicht diskutieren.

Und jemand, dem man bei 0,8 Promille nichts anmerkt, der ist ein gewohnheitsmäßiger Trinker.

Es liegt in unserem eigenen Interesse, dass es weder beim Sportschützen noch beim Jäger zu alkoholbedingten Unfällen kommt.

So, und jetzt könnt ihr über mich herfallen....

Link to comment
Share on other sites

Man sollte meinen, daß sich das langsam mal rumgesprochen hat, daß es sich äusserst nachteilig auf die Zuverlässigkeit auswirken kann im angeheiterten Zustand am Straßenverkehr teilzunehmen oder gar zur Jagd zu gehen... Im hier vorliegenden Fall scheint das aber wohl nicht der Fall gewesen zu sein...

Naja, viele brauchen den Alk weil sie süchtig sind. Leider wissen Sie das nicht und finden es ganz normal, wenn sie nen halben Liter Wein und dazu noch ein Schnäpschen trinken. Was diese Leute noch zu so einem Entzug der Pappe bräuchten, wäre ein Seminar bei den AA.

Und jeder der soetwas verteidigt sollte sich vorstellen wie seine Reaktion ausgefallen wäre, wenn es statt Alkohol ein anderes verbotenes Rauschmittel gewesen wäre...

@ Harry: 100%

Edited by prassekoenig
Link to comment
Share on other sites

Join the conversation

You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.

Guest
Reply to this topic...

×   Pasted as rich text.   Paste as plain text instead

  Only 75 emoji are allowed.

×   Your link has been automatically embedded.   Display as a link instead

×   Your previous content has been restored.   Clear editor

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.

 Share

×
×
  • Create New...

Important Information

Terms of Use
Privacy Policy
Guidelines
We have placed cookies on your device to help make this website better. You can adjust your cookie settings, otherwise we'll assume you're okay to continue.