Zum Inhalt springen
IGNORED

Grüne (MVP) fordern Abschaffung der Polizeimaschinenpistolen


Jan Reiter

Empfohlene Beiträge

Geschrieben

Die Landtagsfraktion der Grünen in Mecklenburg-Vorpommern fordert die Abschaffung der Maschinenpistolen der Landespolizei.

"Die Maschinenpistolen, von denen die Polizei mehr als 1000 besitze, seien gefährlich und entbehrlich, sagte der innenpolitische Sprecher der Fraktion, Johannes Saalfeld, am Donnerstag in Schwerin"

http://www.focus.de/regional/rostock/polizei-gruene-fordern-maschinenpistolen-der-polizei-abschaffen_id_3611918.html

Abrüsten, Deeskalieren, gut zureden - allein damit wird man Schwerkriminelle nicht beeindrucken können. Als Polizist würde ich mir z.B. in einer überraschend auftauchenden Amoklage oder einer bewaffneten Verbrecherbande gegenüberstehend mehr als nur eine Pistole wünschen. Mit einer Maschinenpistole (Einzelschuss) schießt es sich wesentlich gezielter. Oder verdächtigen die Grünen jetzt schon die Polizei des Waffenmissbrauchs ? Soll die Polizei "einseitig abrüsten" ?

Geschrieben

Alter Hut. War hier schon mal Thema. Passt in die Rubrik "Grüner Wahrnehmungsverlust". Sprich was die Ökos wollen und das reale Leben kollidieren da mal wieder. Leider haben die den "Marsch durch die Institutionen" geschafft, wogegen normal denkende, konservativ eingestellte Menschen zu sehr auf den gesunden Menschenverstand vertrauten. Haben nur vergessen, dass der seit Jahrzehnte andauernder Dauerberieselung von BLÖD, RTL und Co. gewaltig auf dem Rückmarsch ist.

Geschrieben

Ooch,

das ist doch nur eine Frage de Wahrnehmung.

Dass eine MPi. 5 eine Dorn im Auge dieser Klientel darstellt,

iss doch klar. Das Schlimme Symbol der BRD Staatsmacht.

Streiche das Produkt aus Oberndorf und setze Wiesa.

Dann noch das graue Kasperlkostüm zur Kaschi mit Klappschaft.

Und schon ist das Weltbild dieser verbödeten Kommunismus Sektierer wieder in Ordnung.

Auf gut Bayrisch:

Pfui Deifi

Dieses Pack hätte man durch die Minenfelder des Antifaschistichen Schutzwalls jagen sollen.

Geschrieben

Dass eine MPi. 5 eine Dorn im Auge dieser Klientel darstellt,

iss doch klar. Das Schlimme Symbol der BRD Staatsmacht.

Schwarze MP-5 auf rotem Stern?

Wußte gar nicht, daß die Bundesflagge neuerdings so aussieht. Man lernt ja nie aus.

Geschrieben

Beim Amoklauf in Erfurt hat ein Polizist mit seiner Pistole auf größere Entfernung auf den Täter Steinhäuser geschossen, der hinter einem Fenster stand - und ihn verfehlt. Hätte er getroffen, wäre der Amoklauf wahrscheinlich früher beendet worden.

Mit einer MP5 wäre die Trefferwahrscheinlichkeit m.E. höher gewesen. Natürlich alles spekulativ, aber das Beispiel zeigt, dass eine Maschinenpistole bei der Polizei durchaus Sinn machen kann - und das die Grünen sich mal wieder in sinnfreiem Populismus üben.

Geschrieben

Ganz geil die "Argumente" des grünen Politikers. Die Maschinenpistolen seien "gefährlich" und "entbehrlich".

Aha. Das Waffen "gefährlich" sind, haben sie so an sich. Dafür werden sie schließlich gebaut. Und dass sie "entbehrlich" seien sollen ist ja gerade die Forderung, aber doch kein Argument.

Ich schließe mich da lieber den pragmatischen Amis an:

"The only thing that stops a bad guy with a gun is a good guy with a gun"

Geschrieben

"The only thing that stops a bad guy with a gun is a good guy with a gun"

Und wer ist da jetzt der Polizist?

Geschrieben

Und wer ist da jetzt der Polizist?

... schon schlimm, dass wir uns in Deutschland das schon wieder fragen müssen. :closedeyes:

Geschrieben

Und wer ist da jetzt der Polizist?

Das Zitat bezieht sich nicht auf Polizisten.

Geschrieben

Hier muss man ein wenig differenzieren:

a) In Zeiten, in denen SEK-Einsätze (z.B. Hausdurchsuchungen) gegen oftmals unbescholtene Bürger immer häufiger werden, ist der Ruf nach einer gewissen "Abrüstung" durchaus vernünftig, man denke nur an Alptraummeldungen/Presseberichten von wegen "es löste sich ein Schuss...". Die Polizei führt in D keinen Krieg gegen seine Bürger, also braucht sie mal ganz prinzipiell auch keine Kriegswaffen als Standardausrüstung.

b) Jeder Schütze weiß, dass schon ein Anschlagschaft an der Pistole, v.a. aber ein längerer Lauf wie eben z.B. bei der MP5 eine wesentlich bessere / umsetzbarere Präzision ergibt. Insofern - und das ist ja im Artikel anhand Gnadenschüsse der Polizei auf Tiere auch beschrieben - machen 9mm Langwaffen auch für die Polizei durchaus Sinn.

Die Lösung könnte wie in Norwegen aussehen:

Die norwegische Polizei führt dort seit vielen Jahren eine auf Halbautomatik blockierte MP5 mit sich.

Im Ergebnis könnte auch die MP5 im deutschen Streifenwagen bleiben - als treffsicherer Halbautomat. Vollautomatische Kriegswaffen sollten dem Militär und wenigen Spezialeinheiten der Polizei zur Terrorismusbekämpfung (und damit meine ich eher Einsatzgruppen wie die GSG-9, nicht jedes SEK bei einer Hausdurchsuchung bei Legalwaffenbesitzern) vorbehalten sein.

Ganz allgemein sind frühere Konzepte: "Die Polizei - Dein Freund und Helfer" zu begrüßen. Ist die Polizei in der Bevölkerung gut akzeptiert und verwurzelt, kann auch mit guten Ermittlungsergebnissen gerechnet werden. Setzt man hingegen auf ein immer martialischeres Auftreten der Polizei und muss bei jeder normalen Fahrzeugkontrolle gleich in die Mündung von Kriegwaffen, von in voller Kampfmontur steckenden Polizisten blicken, wird das für die Alltagsarbeit der Polizei eher kontraproduktiv und schafft ein Klima der Oppression und Angst in der Bevölkerung, was einer Demokratie nicht mehr würdig ist, sondern eher Kennzeichen von Diktaturen ist.

Grüße

Schwarzwälder

Geschrieben

... schon schlimm, dass wir uns in Deutschland das schon wieder fragen müssen. :closedeyes:

Warum schon wieder? Diese Frage gilt es sich jeden Tag und an jedem Ort zu stellen. Wie wir ja seit dem Gesetzgebungsverfahren zur Ursprungsversion des derzeitig geltenden Waffenverbotsgesetz wissen, ist der wesentliche Charakter von Schußwaffen, in den Händen bewaffneter Staatsorgane der Durchsetzung von Gesetzen gegen den Willen der Bürger zu dienen. Diese Sichtweise von zumindest Exekutive und Legislative trägt im Kern genau die Fragestellung nach dem "bad guy" in sich.

Geschrieben

Beim Amoklauf in Erfurt hat ein Polizist mit seiner Pistole auf größere Entfernung auf den Täter Steinhäuser geschossen, der hinter einem Fenster stand - und ihn verfehlt. Hätte er getroffen, wäre der Amoklauf wahrscheinlich früher beendet worden.

Mit einer MP5 wäre die Trefferwahrscheinlichkeit m.E. höher gewesen. Natürlich alles spekulativ, aber das Beispiel zeigt, dass eine Maschinenpistole bei der Polizei durchaus Sinn machen kann - und das die Grünen sich mal wieder in sinnfreiem Populismus üben.

Nein, das spricht eher fün ein besseres Training der Polizei mit den Kunzwaffen! (Wobei ich jetzt nicht wieß, was "größere Entfernung" bedeutet! Ich kenne Leute, die treffen mit einer Vorderladerpistole ein Konservendose auf 50m und zwar nicht nur manchmal...)

Eine vollautomatische Maschinenpistole hat auch aus meiner Sicht (Und ich bin alles andere als ein "Grüner") nichts in einem Streifenwagen zu suchen. Schon garnicht bei dem Ausbildungsstand der potentiellen Benutzer! Da gehört eine Flinte rein und gut ist! Die erfüllt die Anforderungen, die dort benötigt werden um ettliches besser als eine 9mm - Machinenpistole.

Meine Meinung zu den Schießfähigkeiten der Polizei im allgemeinen soll hier bitte nicht als Kritik an den Polizisten verstanden werden. Die können meistens nichts dafür!

Geschrieben
Da gehört eine Flinte rein und gut ist! Die erfüllt die Anforderungen, die dort benötigt werden um ettliches besser als eine 9mm - Machinenpistole.

Forderst du etwa die Einführung des Bedürfnisprinzips?

bye knight

Geschrieben

Die MP5 hat einfach nur ein Kaliberproblem, ansonsten eine feine und treffsichere Waffe.

Wir fordern seit Jahren den Wechsel auf .223... vergeblich :-/ Immerhin hat das SEK mittlerweile die MP7 bekommen aber die "Turtles" haben auch eine andere Lobby in der Führung.

Geschrieben

Mal abgesehen von den Intentionen der Ökonazis,
ich frage mich auch was ein Polizist mit überschaubarer
Schießausbildung und der Anordnung nur gezielte Schüsse
abgeben zu dürfen mit einer MP5 machen soll?

Ich denke mal ein führiger Halbautomat mit optischer Visierung
und geeignetem Kaliber wäre hier die bessere Wahl.

Geschrieben

Mal abgesehen von den Intentionen der Ökonazis,

ich frage mich auch was ein Polizist mit überschaubarer

Schießausbildung und der Anordnung nur gezielte Schüsse

abgeben zu dürfen mit einer MP5 machen soll?

Ich denke mal ein führiger Halbautomat mit optischer Visierung

und geeignetem Kaliber wäre hier die bessere Wahl.

Dem kann ich mich nur anschließen, die Polizisten, die auf unserem Schießstand (weil sie keinen eigenen haben) ihre dienstlich notwendigen Übungen durchführen, schießen nur das absolut notwendige Pensum und haben dementsprechende Trefferleistungen mit der Pistole. Wenn sie mal mit der Langwaffe schießen geht es einigermaßen.

Die MP5 vom Zoll sind schon lange auf Einzelfeuer blockiert.

Wenn man allerdings in Betracht zieht wie ängstlich manche Polizisten( z.B. in Bad Reichenhall, wo ein 72 Jahre alter Mann mit einer Gaspistole und kleinem Waffenschein in der Tasche von hinten zu zweit gepackt und gefesselt wurde und anschließend grundlos mehrere Stunden eingesperrt wurde) gegen Bürger vorgehen, könnte man sich überlegen, das sich im Falle des sich versehentlich selbst lösenden Schusses, was ja bei Einsätzen doch mal vorkommt, es halt evtl. 3 oder 5 Geschosse sind die das Opfer treffen.

Davon abgesehen, sobald die Situation heutzutage ein bisschen gefährlich wird, wird ja sowieso ein SEK angefordert und für die stellt sich die Frage ja nicht.

Geschrieben

Beim Amoklauf in Erfurt hat ein Polizist mit seiner Pistole auf größere Entfernung auf den Täter Steinhäuser geschossen, der hinter einem Fenster stand - und ihn verfehlt. Hätte er getroffen, wäre der Amoklauf wahrscheinlich früher beendet worden. Mit einer MP5 wäre die Trefferwahrscheinlichkeit m.E. höher gewesen.

Genau diesen Bezug auf die neue Einsatzkonzeption in "Amoklagen" hat der Sprecher des MVP-Innenministeriums, H. Teich, ja u.a. genommen. Und das ist ja richtig und korrekt - die MP hatte schon vorher ihr spezielles Einsatzfeld, spätestens seit dem neu konzipierten Vorgehen in den o.g. Szenarien (auch "normale" Schutzpolizei-Einsatzkräfte gehen sofort vor und warten nicht auf Sonderkräfte) spielt die MP noch eine - und eine wichtige - Rolle.

Die Argumente von B90/Die Grünen für die Abschaffung sind allein schon aus diesem Grund veraltet und - für die Tonne.

Aber mit Sach- und Fachwissen haben die Grünen ohnehin nie geglänzt.

Geschrieben

Ich schließe mich da lieber den pragmatischen Amis an:

...

Ich auch, denn die Amis haben in ihren Streifenwagen so etwas wie eine MP nicht. Und hier hat der Grüne doch recht, der alte Rotz ist entbehrlich, statt dessen gehört in jeden Streifenwagen eine Remington 870 und ein M4. Ganz pragmatisch, wie bei den Amis halt.

Geschrieben

... im deutschen Streifenwagen bleiben - als treffsicherer Halbautomat. ...

Dafür tut es aber auch ein Ruger PC9. Der dürfte als Karabiner mit langem Lauf sogar noch präziser sein als die olle MP5 mit ihrem Klapperrollenverschluss.

Geschrieben

Alternative Bewaffnung mit Langwaffen (so sinnvoll eine Rem. 870, ein M4 oder auch eine Rem.7615 sein mögen...) ist aber definitiv nicht Thema der Grünen. Die möchten schlicht "weniger Waffe(n)".

Heute Abrüstung auf "nur noch Kurzwaffe", morgen dann möglichst auf "nur noch Taser", übermorgen auf Pefferspray...etc.

Geschrieben

Ich versteh jetzt das ganze Problem nicht - die Ordnungsbehoerden sind auch nur eine Organisationen von Menschen und deren Mitglieder trainieren teilweise weniger als jeder Sportler und Jaeger. Konsequent waere doch nur, das WaffG auch auf die Polizei anzuwenden und die Uniformtraeger nicht immer davon auszunehmen. Haette natuerlich interessante Folgen:

- Zuverlaessigkeit und Beduerftnis regelmaessig ueberpruefen.

- Lagerung der Waffen in Sicherheitsbehaeltnissen

- Entzug der Waffen und Rueckgabe an den Steuerzahler bei Wegfall der Voraussetzungen

- Anwendung des KWKG

Im Endeffekt wuerden Polizisten in ruhigen Gegenden dann wie die britischen Bobbys unbewaffnet sein und nur dort, wo bereits wiederholt Konflikte aufgetreten sind, bei denen Waffen zum Schutz geeignet waeren, duerfte die Streife eine Schusswaffe tragen - und muesste die Waffen beim Verlassen des Gebietes wieder einschliessen.

In vorangegangenen Diskussionen sind auch weitere interessante Ansaetze zum Schutz der Oeffentlichkeit vor Demozid, wie z.B. ein funkgesteuerter Safe, der sich nur durch ein Signal der Zentrale oeffnen laesst, genannt worden. Natuerlich braeuchte man dann eine persoenliche Haftung des Mitarbeiters, der die Waffen freigibt analog zur Verantwortlichkeit jedes anderen Waffenbesitzers dessen Werkzeuge entwendet werden.

Archiviert

Dieses Thema ist jetzt archiviert und für weitere Antworten gesperrt.

×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Bitte beachten Sie folgende Informationen: Nutzungsbedingungen, Datenschutzerklärung, Community-Regeln.
Wir haben Cookies auf Deinem Gerät platziert. Das hilft uns diese Webseite zu verbessern. Du kannst die Cookie-Einstellungen anpassen, andernfalls gehen wir davon aus, dass Du damit einverstanden bist, weiterzumachen.