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IGNORED

Abgabe von Waffen!


andreas2044

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Jede Waffe weniger bedeutet mehr Sicherheit für alle – das war der Grundgedanke der fünfmonatigen Amnestie für Besitzer illegaler Waffen, die die Innenminister nach dem Amoklauf von Winnenden erlassen hatten.

Na das hat sich sehr gelohnt :021: Man kann sich ja soo einiges schön reden !

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schwerin:

462 waffenbesitzer

NEUN illegale waffen wurden abgegeben ! :00000733:

- 3 pistolen

- 1 selbstladeflinte

- 3 LEP-revolver

- 2 butterflymesser

hier der link:

http://epaper.media-guides.de/data/2/2/163...rinerKurier.pdf

Seite 3 in der unteren Hälfte "Illegale Pistolen bei Stadt abgegeben"

Vor allem die LEP-Revolver die in einem Anfall von Reglementierungswut und Aktionismus auf einmal WBK-pflichtig

wurden (die umgebauten Originale) als LEP-Revolver/Pistolen bringen die noch nicht mal die vom Gesetzgeber bei

freien Druckluftwaffen erlaubte Höchstenergie von 7,5J sondern meist viel darunter.

Wie auch bei den kleinen Messing Patrönchen die erst aufgepumt werden müssen die O-Ringe gehn ohnehin

schnell kaputt und halten kaum.

Die Schussleistung ist überaus bescheiden, na klar unser Land ist viel sicherer die sich solche Gesetze ausdenken

haben Ächtung verdient und einen kräftigen Tritt in den Allerwertesten.! :peinlich:

Es ist überaus interessant wie viele Waffen schon durch Gesetzesnovellen zu illegalen gemacht werden die einst

völlig frei verkauft wurden, angenommen solche Dumpfbacken von Politiker erklären auf einmal alle Druckluft

und Gaswaffen zu illegalen Waffen bzw. fü diese Waffen muss auch eine WBK beantragt werden mit all diesem

Dilemma wie Zuverlässigkeit,Führungszeugnis,Eignung usw. drumrum.

Wir hätten über Nacht gleich paar Millionen illegale Waffen mehr samt zig Millionen Waffenbesitzern die über

Nacht mehr oder weniger zu Kriminellen werden.

Das ist kein Staat der so handelt sondern eine Katastrophe! :icon13:

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Im Rahmen der Waffenabgabe vor dem Hintergrund der Amnestieregelung wurden in NW "offiziell" keine

statistischen Erhebungen über Kaliber, freie- nicht freie Waffen, tatsächliche Amnestieregelung usw. geführt.

Aus dem Bauch heraus nannte ein Sachbearbeiter allerdings grobe Zahlen.

Hier kann man bei etwa 70% der abgegebenen Waffen von sogenannten freien Waffen -Luft, Gas, Gegenstände- ausgehen.

Bei etwa 20% der abgegebenen Stücke dürfte es sich um freiwillig abgegebene "WBK-gelistete" gehandelt haben -

und nur bei maximal 10% der Gesamtmenge dürfte es sich um Waffen handeln, die tatsächlich unter die Amenstieregelung einzustufen sind.

Reiner

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.. bei etwa 70% ...

.. 20% ..

und nur bei maximal 10%..

In etwa von diesen Zahlen spricht man hier auch...

edit:

PS: was ich mich schon immer gefragt habe: warum

wird bei dieser Amnestie so ein Gedöns darum gemacht?

Bei der letzten ( und die ist ja noch nicht sooo lange her )

hat keine Sau irgendwelche Zahlen interessiert, geschweige denn,

daß es eine Meldung in der Presse wert war...

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Ich bin ja noch nicht so lange Waffenbesitzer, aber ich schätze, dass unsere Wahrnehmung sich geändert hat, dass wir jeden leichten Windhauch erfassen wollen. Uns bläst ja auch ein stärkerer Wind als früher um die Ohren, habe ich den Eindruck.

Ich muss nächste Woche mal wieder zu meiner Waffenbehörde, ich versuch mal zu fragen, ob es Zahlen gibt.

Normalerweise handhabt mein SB das so, dass wir keine große Gelegenheit zur Konversation haben.

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... das die Amnestieregelung nur heise Luft ist um den Leuten nach Winnenden zu zeigen "wir tun was für euch" ( vor den Wahlen ) war ja klar.

Klar war auch das kein Krimineller sein Zeug abgibt. Der Mensch geht immer den Weg des geringsten Widerstands, wenn es also leichter ist an eine illegale Waffe zu kommen wie legal über Zwangsmitgliedschaften, WBK und nun auch Kontrollen in den eigenen Räumen...

Na ich bin mal gespannt wann von offizieller Seite aus etwas über einen vollen Erfolg der Amnestieregelung zu hören ist.

... das Ziel istr der Weg - es gibt aber auch Geisterfahrer !!

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Hallo

eine Menge der gezählten Waffen wurde schon seit längeren von den Behörden gelagert. Da hortete man über Jahre abgegebene Waffen und sieht jetzt die Möglichkeit alle auf einmal zu entsorgen. Es wurden einfach die abgegebenen Waffen der letzten Jahre in die Gesamtsumme integriert.

Steven

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Im Rahmen der Waffenabgabe vor dem Hintergrund der Amnestieregelung wurden in NW "offiziell" keine

statistischen Erhebungen über Kaliber, freie- nicht freie Waffen, tatsächliche Amnestieregelung usw. geführt.

in einem Land, wo alles und jedes per Strichliste erfasst wird, halte ich das für die Methode, womit die Politik sich selber und uns etwas vorlügen kann. :peinlich:

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aus der Taunuszeitung vom 18.01.2010

Von Heinz Habermehl

Die Amnestie-Regelung, wonach Waffen und verbotene Gegenstände ohne strafrechtliche Ahndung bis zum 31. Dezember 2009 bei den zuständigen Behörden abgeliefert werden können, hat ein unerwartet positives Echo gefunden..

Hochtaunus. Allein im Landratsamt Bad Homburg wurden in den vergangenen Wochen 185 Waffen – darunter ein Totschläger und zwei Elektroschocker – entgegengenommen. Dazu kamen noch etwa 20 000 Schuss Munition. Das entspricht einem Gewicht von etwa 100 Kilogramm.

«Die meist älteren Bürger wollten die irgendwo im Haus lagernden ,Schießgewehre‘ und Pistolen sowie Revolver einfach nur los werden», sagte Kriminalhauptkommissar Harri Bender. Er hatte die Schusswaffen nach Typ und Nummern registriert, um sie später nach Wiesbaden überbringen zu lassen. Die Herkunft der Lang- und Kurzwaffen war unterschiedlich. Manche Waffen waren ganz formell zugelassen und bei der Waffenbehörde im Landratsamt eingetragen. Aber es gab auch Gewehre und Pistolen, die dem verstorbenen Ehepartner gehört hatte. Natürlich gab es auch Waffen, deren Herkunft sich nicht mehr feststellen ließ.

Abgegeben wurden auch zwei besonders gefährliche Waffen: eine funktionstüchtige Maschinenpistole und eine Pump Gun.

Einen Überblick über die Gesamtzahl der im Hochtaunuskreis abgelieferten Waffen wird sich die Bad Homburger Kriminalpolizei in den nächsten Wochen verschaffen. «Bei uns liegen noch unzählige Pistolen und Gewehre im Keller, die zu den Polizeidienststellen gebracht und von uns übernommen wurden», berichtete der Kripo-Hauptkommissar. Die müssen noch genau registriert werden.

Der überwiegende Teil der abgelieferten Waffen werde, so Harri Bender, in die Landeshauptstadt zum «Präsidium für Technik und Logistik» gebracht. Dort werden die Waffen vernichtet.

nur so zur Info

Gruß

Samurai

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