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Coopers Regeln verletzt - Gast in SV angeschossen
Proud NRA Member antwortete auf BigMamma's Thema in Allgemein
Das ist dann aber nicht die Folge der Praxis, die Waffe nochmal abzuschlagen, sondern ein Resultat davon, daß überhaupt nicht verinnerlicht wurde, warum manche Leute und manche Sportordnungen das tun. Wenn man das nicht verinnerlicht hat, dann hat man so oder so ein Sicherheitsproblem. -
Coopers Regeln verletzt - Gast in SV angeschossen
Proud NRA Member antwortete auf BigMamma's Thema in Allgemein
Was ja gerade nicht Sinn der Sache ist. Es geht, wenn man das als zusätzliche Überprüfung oder auch nur weil die Waffe halt entspannt werden soll, ja darum, daß man es exakt in eine Richtung macht, in die ein Schuß vertretbar wäre. Deswegen ist das auch kein Verstoß gegen Regel #3, genausowenig wie z.B. Trockenüben in eine sichere Richtung das ist, obwohl man auch da im wörtlichen Sinne nicht schießen will. -
Deutschland ist wieder etwas sichererer geworden
Proud NRA Member antwortete auf Mausebaer's Thema in Allgemein
Ich schrieb ja nicht "wird" sondern "muß." Jedenfalls ist die Debatte, und zwar sowohl in ihrer inhaltlichen Gestalt wie auch in der Lehre ihrer Rhetorik, seit zweieinhalbtausend Jahren Grundlage jedes Staatswesens, das man auch nur im entferntesten Sinne als demokratisch bezeichnen kann. (Natürlich nicht in den "Volksdemokratien", aber das ist ja auch eine Orwell'sche Benennung für das Gegenteil des Gesagten.) Wenn man das nicht mehr machen kann, dann können wir in der Schule und auch sonst das Licht eigentlich ausknipsen und so zur Energiewende beitragen.- 1.040 Antworten
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Coopers Regeln verletzt - Gast in SV angeschossen
Proud NRA Member antwortete auf BigMamma's Thema in Allgemein
Tut hier doch keiner, das ist ein Strohmannargument. -
Deutschland ist wieder etwas sichererer geworden
Proud NRA Member antwortete auf Mausebaer's Thema in Allgemein
Das ist nicht von mir zitiert, sondern ich habe (klar gekennzeichnet) NO zitiert.- 1.040 Antworten
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Coopers Regeln verletzt - Gast in SV angeschossen
Proud NRA Member antwortete auf BigMamma's Thema in Allgemein
Also mit dem PCC machen sich bisweilen bei mir die ROs schon über die Notwendigkeit des Abschlagens lustig, zumal ich eine Flagge verwende, die wirklich offensichtlich die Kammer blockiert. Andererseits kostet es wenig Zeit, und es gibt auch Konstellationen, wo eine Flagge nicht in die Kammer reinpasst und deswegen nur den Verschluß blockert, also nicht die Leere der Kammer beweist, und bei manchen PCC sieht man auch schlecht in die Kammer. Bei der Pistole ist es auch schlicht die einfachste Möglichkeit, gleichzeitig die Leere der Kammer nochmals zu beweisen und das Ding zu entspannen, und zwar unabhängig von der Bauart. -
IPSC-Trikot / Steuerliche Einordnung von "Sponsoren"
Proud NRA Member antwortete auf ProArma's Thema in Allgemein
Eine solide Beurteilung wirst Du kaum ohne Betrachtung des Einzelfalls und auch nicht gratis aus einem Forum bekommen. Wenn es sich um kleine Beträge handelt, würde ich einfach danach gehen, ob da tatsächlich im Grunde des Herzens eine Werbeabsicht vorliegt, und wenn ja, dann wird bei einem kleinen Betrag vermutlich auch das Finanzamt einem daraus keinen Strick drehen wollen. Bei uns gibt es zum Beispiel eine Gruppe von Schützen, die Werbung für die Praxis eines ebenfalls mitschießenden Zahnarztes auf dem Trikot hat. Da ist zumindest plausibel, daß er auf diese Art mindestens einen Patienten gewonnen hat, was den Zuschuß zum Hemd vermutlich schon wieder reinbringt. Wenn es sich dagegen um ein Produkt handelt, wo die Werbeabsicht total unplausibel ist, sagen wir bei einem Unternehmen, das ausschließlich spezialisierte Maschinen nach China verkauft, würde ich es eher nicht als Betriebsausgabe behandeln. -
Deutschland ist wieder etwas sichererer geworden
Proud NRA Member antwortete auf Mausebaer's Thema in Allgemein
Wenn Du das im Unterricht auf die gleiche Art und Weise äußerst, dann illustriert das gerade das Problem... Also bei den Nazi jedenfalls waren sie deutlich überrepräsentiert, und zwar schon während der "Kampfzeit", als man davon noch Nachteile und keine Vorteile zu erwarten hatte. Böse Zungen sagten schon damals, daß das daran läge, daß sie Zeit hätten... Julius Streicher war übrigens Volksschullehrer, und die Vorstellung dieses Mannes mit ihm ausgelieferten Schülern, dazu zur damaligen Zeit vielleicht noch mit einem Rohrstock, taugt wirklich nur für die Geisterbahn, war aber Realität. Keineswegs. Damit könnte man sich einerseits Fächer sparen, in denen sich der aktuelle Bezug zur Tagespolitik nahezu zwangsläufig ergibt, und andererseits hat die Schule ja auch ausdrücklich eine Funktion zur Einübung von Argumentation und demokratischer Debatte. Es muß im Gegenteil gerade möglich sein, diese Debatten in der Schule zu führen, und zwar ohne daß der Mann, der jemandes Lebensweg über die Macht der Noten oder auch Empfehlungen usw. deutlich beeinflussen kann, da mit dem Bulldozer darüberfährt und aus der Debatte eine Indoktrinationsveranstaltung macht. Es muß, sagen wir, bei einer Erörterung zu dem Thema "Soll Deutschland mehr Flüchtlinge aufnehmen?" mit beiden Richtungen der Antwort gleichermaßen möglich sein, eine Eins zu bekommen, und das Genre erfordert bei beiden Richtungen der Antwort eine möglichst gute und nicht böswillige Darstellung der Argumente der anderen Seite. Das fiel mir übrigens bei meiner Migration nach Amerika (zwecks College) wirklich auf: Die Profs und Assis sind da nicht weniger links politisiert als in Deutschland, vielleicht sogar noch mehr. Es gibt aber eine ausgeprägtere Kultur, das aus der Benotung und aus Ratschlägen herauszuhalten. Da steht dann halt unter einem Paper, bei dem der Benotende wirklich nicht mit der Tendenz übereinstimmt, das aber gut geschrieben ist, so etwas drunter wie "professionell argumentiert." Ich habe umgekehrt als ich dann in der Position des Unterrichtenden war mich bemüht, bei jemandem, der einen marxistischen Aufsatz schreiben will, ihm eben Rat zu geben, wie er den überzeugender machen kann. (Mit dieser Kultur hört es allerdings auf, wenn es nicht um Noten sondern um Anstellung für eine akademische Karriere geht; ein Grund, warum ich mich gar nicht erst um eine solche bemüht habe, und weil ich das nicht als einziger so sehe auch ein Grund für das linke Meinungsmonopol unter den Lehrkräften. Ein anderer ist natürlich, daß Konservative einfach eine höhere Affinität zur Privatwirtschaft haben.)- 1.040 Antworten
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Deutschland ist wieder etwas sichererer geworden
Proud NRA Member antwortete auf Mausebaer's Thema in Allgemein
Lehrer sind keine Eltern, sondern in aller Regel Staatsbedienstete. Sie üben auch eine Macht über den Schulpflichtigen aus, die sich nach Abschaffung der Wehrpflicht bei uns eigentlich nur noch beim Strafrichter findet, und den kann man mit ehrlichem Verhalten und etwas Glück ganz gut vermeiden. Die Entscheidung ob und wo jemand studieren kann, auf was für einen Ausbildungsplatz er hoffen kann, hat gravierendere Folgen über das restliche Leben als die meisten strafrechtlichen Verfehlungen, jedenfalls solange man sich mit Rohheitsdelikten der übleren Sorte zurückhält. Gleichzeitig ist die Vermutung, daß die eine oder andere Lehrkraft es mit dem Mäßigungsgebot gegenüber der AfD nicht nur nicht immer ernst nimmt, sondern sich überhaupt gar nicht mäßigen will, auch nicht ganz aus der Luft gegriffen. Damit ist dann wiederum auch plausibel, daß Schüler, die sich im Unterricht bei entsprechenden Themen für Positionen der AfD aussprechen wollen oder für ein Engagement außerhalb des Unterrichts bei der AfD bekannt sind, Nachteile befürchten müssen. Und das geht nicht. Wie die AfD diese Portale betreiben wird wird sich zeigen. Das kann man auf mehr und auf minder produktive Art und Weise tun. Aber das zugrundeliegende Problem halte ich schon für existent.- 1.040 Antworten
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Keine Ahnung, daher meine Aussage, daß ich nichts dazu sagen kann. Wir haben hier USPSA, kein IPSC, und da gibt's meines Wissens keine KK-Variante von, wenn doch wird sie nirgends hier in der Gegend tatsächlich geschossen. Bei Steel Challenge tun's fünf Schuß so man denn trifft. Bei Outlaw-Stahl nehmen die Leute halt die 30er-Stöckchen, die sich aber öfter als das Originalmagazin mal danebenbenehmen.
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Wenn Dir 10 Schuß reichen ist die Konstruktion des Ruger'schen Revolvermagazins genial. Ich würde dazu raten. Dynamisch mache ich mit KK nicht (bzw. bei dem was es hier dynamisch mit KK gibt wird normal aus dem Low-Ready gestartet und Nachladen ist ohne Funktionsstörung nicht nötig), von daher kann ich zu entsprechendem Equipment nichts sagen.
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Coopers Regeln verletzt - Gast in SV angeschossen
Proud NRA Member antwortete auf BigMamma's Thema in Allgemein
Und dann ist es bei uns jedenfalls Usus, daß auch das Einpacken in eine sichere Richtung erfolgt. Wenn ich eine noch so ungeladene Waffe, auch mit aus dreißig Metern sichtbarer Neonflagge drin, zum Einpacken in die falsche Richtung zeigen würde, bekäme ich etwas gehustet, und zwar zu Recht. Ich kann auch nicht sehen, wie aus dem Einpacken in Richtung hinten irgendwie eine nennenswerte Zeitersparnis oder sonst ein Vorteil resultieren sollte. -
Es ist doch nicht mehr 1970. Bemüh Google und Du findest eine Bazillion Videos und Berichte. Kurz gesagt: Das Ding macht halt was es soll. Ob Du das brauchst ist Deine Sache.
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Wir hatten hier letztens eine 3Gun Stage mit 42 Flintenzielen (und der Flinte als einziger Waffe für die Stage). Da sollte man halt hinreichend viele Träger für die Patronen dabei haben, dann geht das schon. Acht am Anfang drin, 28 von der Brust, der Rest vom Gürtel, in meinem Fall.
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Die können noch so gut sein, wenn sich der Wind etwas ändert brauchen sie etwas bis sie gegengesteuert haben. Disziplinen mit laufender Scheibe hätten eher eine Zukunft.
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Da musst Du Dich entscheiden zwischen schlüsselfertigen Systemen und Selbermachen. Bei den schlüsselfertigen Systemen bekommst Du etwas, das (hoffentlich) garantiert funktioniert, zahlst aber natürlich für die Leistung der Integration und verlierst Flexibilität. Beim Selbermachen dagegen ist ja gerade der Reiz, daß man einerseits wenn man will billigste Teile nehmen und zu exzellenter Funktion bringen kann, und daß man andererseits beliebige Funktionen, limitiert nur von der eigenen Vorstellungskraft, implementieren kann. Diese Freiheit steht im direkten Widerspruch zur Hoffnung auf eine endgültige Lösung.
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SuRT gibt's bei uns nicht, aber der Ratschlag für Anfänger ist 100% in die Scheibe, sinnvollerweise in die A-Zone, zu machen und sich um die Zeit nicht zu kümmern, denn die kommt dann schon. Wenn man das so macht, dann ist man schon mal nicht Letzter, denn irgendeiner wird sich schon disqualifizieren oder Ärger mit seiner überkandidelten Waffe haben...
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Ich unterstelle einmal, daß da (schon der Größe und des Preises wegen, wie auch aus anderen offensichtlichen Gründen) kein Sport- oder Jagdbogen mit der Wirkung einer Feuerwaffe genommen würde. Zu meiner Zeit was das ein gebogener Zweig mit Einkerbungen für einen Wollfaden als Sehne und einem eingekerbten und angespitzten Stöckchen als Pfeil. Die Gefahr dürfte ebenso groß oder klein sein wie sonst beim Umgang mit von Natur aus oder durch Anspitzen spitzen Stöckchen--man sollte halt nicht damit vor dem Gesicht fuchteln. Die ballistischen Eigenschaften entsprachen jedenfalls einem nassen Lappen. Gut, andere haben vielleicht mehr Talent bei der Materialauswahl als ich es hatte.
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Proud NRA Member antwortete auf BrownellsDeutschland's Thema in Allgemein
Jo. Aber um einen Hazet-Schraubenzieher als Schmuck zu tragen solltest Du schon arg hip sein, auch wenn es ein exzellenter Schraubenzieher ist. -
Bei USPSA sind in Production (und Carry Optics) keine Rennholster erlaubt. Ich nutze ein Comp-Tac International an einem BOSS Hanger. Für 3Gun nehme ich ein Safariland 6395 (mit ALS) an einer Safariland QLS Aufhängung.
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Proud NRA Member antwortete auf BrownellsDeutschland's Thema in Allgemein
Also mal mit Verlaub: Wer schreibt bei Euch denn die Werbetexte? Einerseits dürfte so ziemlich jeder potentielle Käufer wissen, was eine Glock ist. Andererseits: Schmuckstück???? Die Glock hat viele Vorzüge, aber als Schmuckwaffe gibt's glaube ich wirklich Geeigneteres. (Das ist nicht abwertend gemeint. Ich bin selbstverständlich dankbar für Eure Unterstützung des Forums, und ich bin zufriedener und regelmäßiger Kunde bei Brownells in Amerika.) -
Liste der Verbände - § 8 Bedürfnis, allgemeine Grundsätze
Proud NRA Member antwortete auf Paint's Thema in Allgemein
Wobei sich natürlich schon das Problem ergeben kann, daß man mit einer gegebenen Waffe zwar eine Disziplin schießen kann, sie aber nicht wirklich geeignet ist. Es wird auch, wenn wir ehrlich sein wollen, die riesige Vielfalt der angebotenen Präzisionsdisziplinen in Deutschland etwas mit dem Bedürfnisprinzip zu tun haben. Zum Vergleich: Die beliebteste amerikanische Disziplin im präzisen Löchleinstanzen mit Pistole kommt mit drei Einteilungen von Waffen aus, die sich auch noch überschneiden, so daß man mit zwei Waffen alles schießen kann: KK, GK, und .45 (wobei viele die .45 auch als GK nutzen, auch wenn ein kleineres Kaliber erlaubt wäre, wobei die .45 natürlich größere Löcher macht). Mit einer 1911 für NRA Bullseye dürfte man dann auch gleich noch in USPSA Open starten, wenn auch chancenlos. Daß sich die Bedürfnisse der Schützen ihre Disziplinen erzeugen, die dann wieder die waffenrechtlichen Bedürfnisse erzeugen, ist im deutschen Waffenrecht so angelegt. Es ergibt sich mathematisch betrachtet für den Neuschützen damit das Problem des Traversierens eines gerichteten Graphen, der zu den gewünschten Disziplinen und den passenden Waffen führt. Da ist dann halt die Frage, welche Disziplinen geschossen werden sollen (oder von mir aus auch im stillen Kämmerlein die Frage, welche Disziplinen zu den gewünschten Waffen passen würden). Die sind dann in der Reihenfolge so zu sortieren, daß er möglichst nicht in die Situation kommt, daß eine schon vorhandene Waffe zwar erlaubt, aber ungeeignet wäre. Aufgrund der Vielfalt der Disziplinen wird sich da keine allgemeine Liste angeben lassen, sondern es kommt halt darauf an, was Du machen willst. -
Umsetzung der EU Waffenrichtlinie in Österreich
Proud NRA Member antwortete auf fritzthemoose's Thema in Waffenlobby
Dann sollten sie doch eigentlich die jeweiligen Positionen dem Wähler erläutern. Meinungsunterschiede gehören ja zur Demokratie, aber man sollte schon wissen, wofür man mit der Stimme für eine Liste eigentlich stimmt. -
Es könnte sich ja mal jemand einen Spaß erlauben und um die Kontrolle eines Behältnisses für nicht angemeldete Waffen bitten...
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Das Problem ist nicht, daß jemand die Waffen angucken will. Wer das will, soll zu einem Match kommen und wenn er freundlich fragt und der Veranstalter kein Problem damit hat, dann darf er meinen Spezial-Blaster auch ausprobieren und kriegt sogar Munition von mir. Insofern sind meine Waffen sehr genau polizeilich inspiziert weil schon zahlreiche Cops, auch in Uniform, mit ihnen geschossen haben. Das Problem ist der wissentliche und willentliche Verstoß gegen das Grundgesetz, der dem Gesetzgeber auch völlig klar war, wie man aus der Formulierung sieht: Der Satz mit dem "gegen die Willen des Inhabers" ist offensichtlich ein Feigenblatt vor der offensichtlichen Verfassungswidrigkeit. Wenn man das so liest, daß bei in Wohnräumen gelagerten Waffen halt keine Kontrollen stattzufinden brauchen, wenn der Inhaber (der ja gar nicht nur der Waffenbesitzer sein muß--auch z.B. Ehepartner haben Rechte) das nicht will, dann wird offensichtlich der Zweck des Gesetzes vollkommen verfehlt. Wenn man es aber so liest, daß der Inhaber gefälligst den Willen zur Gestattung des Betretens zu haben hat, dann wird gerade ohne den erforderlichen dringenden Grund ein Grundrecht abgeschafft, und zwar ein zentrales. Man kann diese Ambiguität so oder so auflösen, das Gesetz geht nicht. Es sind auch die Schritte auf dem Weg zur Knechtschaft meistens kleine. Eine über Nacht eingeführte Militärdiktatur, welche das Grundgesetz für abgeschafft erklärt, ist in Deutschland extrem unwahrscheinlich. Was wir dagegen sehen ist seine Aushöhlung in kleinen Schritten, wegen derer halt die Leute, in Deinen Worten, "kein Faß aufmachen." Das Netzdurchsetzungsgesetz ist ein anderes Beispiel. Es wurde beschlossen gegen den Rat der eigenen Experten, die es für grundgesetzwidrig hielten, und dazu noch von einem offensichtlich nicht beschlußfähigen Bundestag. Jedes dieser Gesetze für sich alleine wäre nur soweit ärgerlicher aber harmloser Quatsch. In der Summe erleben wir aber eine bedenklich Aushöhlung der bürgerlichen Abwehrrechte, maskiert durch die Einführung neuartiger "sozialer Rechte." Auch dafür ist das Netzwerkdurchsetzungsgesetz ein gutes Beispiel, denn ein Grund für die Beschlußunfähigkeit des Bundestages war, daß sich draußen gerade die Abgeordneten an ihrer Courage ob der "Ehe für Alle" besoffen, während sie drinnen das Grundgesetz von die Hunde gehen ließen.