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24/25 August - Brownells All you can Shoot!
Proud NRA Member antwortete auf BrownellsDeutschland's Thema in Termine
Jo, aber wenn er das trotzdem tun möchte und für die winzige Minderheit der Besucher aus der EU keine Extraversion der amerikanischen Seite erstellen will, dann kann er die Verordnung halt dadurch erfüllen, daß er Dir den Zugriff sperrt. Es wird sich das vermutlich irgendwann im Sande verlaufen weil die Impraktikabilität der Sache zu offensichtlich wird, aber gerade direkt zur Einführung kann ich aus Erfahrung sagen, daß manche amerikanischen Unternehmen diesbezüglich tatsächlich Sch** haben. -
Ein unbedarfter Beobachter hat aber andererseits auch die MX gar nicht zur Hand, kennt sie wenn er unbedarft ist vermutlich auch gar nicht. Wenn er überhaupt eine der Waffen kennt, dann eher noch die Sportvariante. Das wiederum könnte sich natürlich ändern, sollte die MX4 ein großer Erfolg bei Behördenkunden werden oder, schlimmer noch, im nächsten James Bond einen Auftritt bekommen. Zur Zeit wäre der Anschein für den unbedarften Beobachter, wenn man den denn als Referenz setzen will, wohl so unkriegerisch wie bei einem Karabiner nur möglich.
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Solange keine neue Lizenzklasse jenseits der Extra eingeführt wird gibt‘s da nichts vorzubereiten. Im Übrigen schrieb ich „versuchen,“ und sagte nichts über den Erfolg, was auch bei manchen der hier vorgeschlagen Luftabwehrstrategien nicht anders sein dürfte. Sent from my iPhone using Tapatalk
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Also jemanden, der ohne guten Grund absichtlich eine Kollision mit anderer Leute Fluggerät herbeiführt, würde ich eigentlich für ebenso ungeeignet zum Umgang mit gefährlichem Gerät wie Kraftfahrzeugen, Luftfahrzeugen, Waffen, und dergleichen halten wie jemanden, der dazu Vogelschrot oder dergleichen nimmt. Zwei herunterkommende Drohnen sind auch nicht unbedingt ungefährlicher für Dritte als herunterkommender Schrot. Also: Wenn’s keinen wirklich überzeugenden Grund gibt, einfach die Sache gütlich mit dem Störer und/oder durch die geeigneten offiziellen Kanäle lösen. Für den Zerstörungsdrang könnte man bei Abbrucharbeiten aushelfen, Kampfsport machen, oder was einem sonst noch für Möglichkeiten einfallen. Sent from my iPhone using Tapatalk
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Im Fall die Situation wirklich außergewöhnlich und extrem ist dürfte Abschießen am praktikabelsten sei. Das erfordert dann aber schon einige Phantasie, sich eine Situation auszumalen, wo das sinnvoll und angemessen wäre. Für kürzere Distanzen vermittelt ein Flintenstand die nötigen Fertigkeiten. Für längere Distanzen wäre in Gegenden, die wirklich total unbewohnt und über ewige Distanzen einsehbar sind, ein von einem Modellflugzeug gezogenes Schleppziel eine interessante neue Disziplin, die allerdings vermutlich den Bewohnern der zentraleurasischen Steppen und vielleicht noch von Teilen Arizonas vorbehalten bleiben wird. Vielleicht könnte man ja in einem Planetarium ein Laserschießkino installieren, das die entsprechende Ballistik modelliert... Die Ergebnisse, bei welchen Winkeln, Geschwindigkeiten und Distanzen es möglich ist, ein Flugzeug mit präzisem Einzelschuß runterzuholen wenn man bis zum Erbrechen rechnet und übt, würden mich sogar interessieren. Sent from my iPhone using Tapatalk
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Ich weiß jetzt nicht, ob es schon Meinungen dazu gibt, ob das Luftfahrzeug eine bestimmte Größe haben muß, damit §315 einschlägig wird (auf einen Papierflieger z.B. ist er wohl eher nicht anwendbar). Aber es ist wohl hoffentlich offensichtlich, daß es eher suboptimal ist, Meinungsverscheidenheiten zur Nutzung von halböffentlichen Ressourcen eigenmächtig auszutragen. Soll ich als Funkamateur z.B. wenn jemand vermutlich verbotenerweise, z.B. durch ein schadhaftes Gerät, vielleicht auch absichtlich meinen Empfang stört, den fiesen 1500W-Verstärker an die Mutter aller Richtantennen koppeln und versuchen, das störende Gerät abzukokeln? Wenn ich die Störung abstellen will, dann kann ich die Ursache bestimmen und mich je nach Umständen direkt an den Verursacher oder an die zuständigen Behörden wenden. Es gibt Probleme im Leben, für die eine sofortige handfeste Lösung gut und richtig und wichtig ist, aber eine "Luftraumverletzung" des Grundstücks gehört da nicht dazu, einmal angenommen, es liegt keine eher unwahrscheinliche besondere Situation wie z.B. ein physischer Angriff durch das Fluggerät vor.
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Wobei sich da die Sache mit dem Anschein natürlich schon vom Grundsatz her selber widerspricht: Wenn es gerade nicht um Konstruktionsmerkmale geht sondern um Aussehen, dann ist das natürlich keine fixe Eigenschaft der Waffe sondern eine des sozialen Kontexts. Wenn in einem Polizeiauto ein AR hängt und ich weiß, daß diese Polizeibehörde ausschließlich Vollautomaten hat, dann erweckt das auf mich den Anschein einer Vollautowaffe, auch wenn es tatsächlich eine mit Erlaubnis privat beschaffte Halbautowaffe größerer Präzision sein mag. Wenn ich umgekehrt ein ziemlich unsportlich wirkendes AR (nicht freischwingend, Vogelkäfig-MFD, usw.) auf einem Wettbewerb sehe, dann erweckt das bei mir den Anschein eines sportlich genutzten Halbautomaten, auch wenn sich herausstellt daß es dienstlich geführtes und mit Erlaubnis zum Sport verwendetes Vollauto ist (natürlich mit den feinen Hebelchen nur um 90 Grad rotiert). Beide Konstellationen habe ich so schon gesehen. Man müsste also um den Anschein überhaupt sinnvoll definieren können einen sozialen Kontext angeben, innerhalb dessen der Anschein gelten soll. Wenn man von waffen- und insbesondere sportwaffenkundigen Betrachtern ausgeht, dann erweckt z.B. ein aufgemöbeltes AR mit Freischwinger, Luxusoptik und der Mutter aller Kompensatoren vorne drauf eindeutig den Anschein einer reinen Sportwaffe. Wenn man vom Durchschnittsbürger als Referenzgruppe ausgeht, dann muß man wohl konstatieren, daß der zur Beurteilung des Unterschieds zwischen Sport- und Militärwaffe einfach nicht in der Lage ist und auch kein Interesse daran hat. Da könnte man genausogut jemanden, der nicht in der Medizin oder Pharmazie tätig ist, fragen, ob eine gegebene Pille (mit einer bestimmten Form und Farbe und einer Zeichenfolge drauf) jetzt wie ein Antidepressivum oder wie ein Präparat zum Empfängnisverhütung aussieht. In der Praxis kommt also das BKA gar nicht umhin, einfach sich selber als Referenzgruppe zu setzen und mithin frei Schnauze zu entscheiden.
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EU Richtline 2017/853: Magazin Verbot?
Proud NRA Member antwortete auf feedbag's Thema in Waffenrecht
Oder als so schwerwiegend verkauft wird. Tatsächlich wird EU-Recht überall ohne Konsequenzen gebrochen, und zwar da, wo es wichtig ist. Der Stabilitätspakt aus dem Maastrichter Vertrag wurde von kaum einem Land dauerhaft eingehalten, und das Verbot der Finanzierung der Schulden anderer Mitgliedsstaaten auch nicht. Deutschland ist auch der Vorreiter bei der Untergrabung der mit dem Schengenraum einhergehenden gemeinsamen Regeln zum Umgang mit Einwanderung. Bei der NATO genauso--außer den Amis und den osteuropäischen Staaten leistet da doch keiner, wozu er sich selber verpflichtet hat. Ich bin mir ziemlich sicher, daß Deutschland nicht aus der EU fliegen würde, wenn es erklären würde, daß diese EU-Richtline schon wegen offensichtlicher Unzuständigkeit gegenstandslos ist. Im Gegenzug könnte man mit der Einhaltung von Dingen, die zweifellos gemeinsame Interessen berühren und wichtig sind, anfangen, z.B. bei der Einwanderungspolitik. Dann klappt's auch mit den Nachbarn. -
Sehe ich nicht so. Ich denke einmal, daß die meisten Leute, die sich die Mühe mache, Abgeordnete anzuprechen oder -zuschreiben, auch Wählen gehen. Das dürfte auch beim Empfänger so verstanden werden. Aber auch Klappern gehört zum Handwerk, erst recht für Positionen, die eigentlich ganz vernünftig sind, die aber kaum in der Öffentlichkeit bekannt sind. Also: Beides. Man darf auch vom einen wie vom anderen keine sofortigen Erfolge erhoffen. Die amerikanischen Waffenbesitzer, oder jedenfalls ein kleiner, politisch aktiver Teil davon, haben in den frühen Siebzigern gemerkt was Sache ist und angefangen sich zu engagieren. Rund zwanzig Jahre später haben sie angefangen zu gewinnen, und bis sich das dann an die Gerichte herumgesprochen hat, daß manche Leute die Verfassung lesen und ernstnehmen, waren es nochmal zwanzig Jahre mehr. Die Langsamkeit heißt aber nicht, daß es vergebens wäre. Vor meiner Zeit waren in meiner jetzigen Gemeinde Faustfeuerwaffen verboten und moderne Gewehre ebenso. Heute habe ich einen Waffenschein und kann so viele AR im Keller haben wie ich Verwendungen für unterschiedliche Konfigurationen finde oder mir sonst beliebt. Das kam nicht von nichts.
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USA: March for Our Lives - AntiWaffen Pöbel produziert sich !
Proud NRA Member antwortete auf LordKitchener's Thema in Allgemein
Im Allgemeinen ist es hilfreich, ein Problem zu charakterisieren bevor man wild Lösungen vorschlägt. Die genannten Zahlen deuten, wie Du ja schreibst, darauf hin, daß es ein Problem mit an bestimmte Ethnien gebundene Bandenkriminalität ist. (Wobei die Ethnien gewechselt haben--zur Prohibitionszeit waren das Leute mit deutschen und italienischen Namen und das vertickte Produkt war Alk.) Das deutet zunächst einmal darauf hin, daß es sich eben nicht um ein spezifischen Problem mit Waffen handelt. Bei der vorliegenden Sachlage und auch der enorm geringen Effektivität, welche die Typen mit Schußwaffen erzielen, könnte man wenn man irgendwie magischerweise und verfassungswidrig die legal besessenen Schußwaffen einsammeln könnte höchstens darauf hoffen, daß die Jungs mit Messern noch schlechter sind. Weiters deutet es darauf hin, daß das Problem einerseits in den Strukturen der Banden liegt, und andererseits darin, daß die gedeckt werden. Da wäre eine interessante Folgefrage jetzt, warum die eigentlich gedeckt werden. Bei den Opfern selber ist das vermutlich der Kodex der Kriminellen. Aber auch bei zufälligen Zeugen sind die Aussagebereitschaft und das Erinnerungsvermögen miserabel. Das könnte wohl drei plausible Gründe haben, die einander nicht ausschließen müssen: Die Zeugen könnten aus Furcht schweigen. In dem Fall wäre vielleicht wirksames Zeugenschutzprogramm ein Anfang. Die Zeugen könnten auch schweigen, weil sie zwar die Banden nicht mögen, aber den Staat noch mehr hassen. Oder aber die Zeugen könnten schweigen, weil sie den Ehrenkodex der Straße oft selber teilen. In den letzten beiden Fällen ist guter Rat in der Tat teuer. Mir scheint da am ehesten eine wirksame Strafverfolgung vielversprechend, insbesondere eine Vergrößerung des Aufwands, um der Täter habhaft zu werden, aber auch der Verzicht auf lächerlich geringe Strafen für Delikte, die jedenfalls nahe am versuchten Mord dran sind. Z.B. erscheinen mir plea bargain lediglich auf unerlaubten Waffenbesitz wenn ein Vorbestrafter ein Magazin in Richtung einer Gruppe rivalisierender Banditen leergemacht hat als Hohn, sowohl der praktischen Wirkung nach wie auch nach dem damit verbundenen Werturteil. Das Hauptproblem bei diesem Sachverhalt ist eben nicht die Waffe oder verbotene Besitz, sondern die Entscheidung, sie auf Menschen zu richten und abzudrücken. Die Jungs zu ermitteln und für eine spürbare Zeit einzubuchten würde kosten, aber vermutlich weniger als die Kosten dieser andauernden Morde. -
Wobei das in der Praxis natürlich trotzdem eine Verbindung mit Verhaltensauffälligkeiten ist, denn andernfalls fehlt ja normalerweise die Grundlage, um den Blutalkoholwert zu messen.
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USA: March for Our Lives - AntiWaffen Pöbel produziert sich !
Proud NRA Member antwortete auf LordKitchener's Thema in Allgemein
Eine Datenbasis hilft weiter, und im Falle von Chicago wird die dankenswerterweise von Freiwilligen gepflegt und in praktische Infographiken verarbeitet. Dabei fallen mir jedenfalls zwei Dinge in die Augen, die mit Schußwaffen eigentlich nichts direkt zu tun haben: Erstens gibt es eine extreme Konzentration der Morde auf bestimmte Örtlichkeiten bis hin zu bestimmten Straßenkreuzungen und auf--so ärgerlich das als demographische Kategorie ist--bestimmte Rassen und Ethnien. Für Weiße ohne lateinamerikanische Abstammung und Asiatischstämmige ist die Mordrate in Chicago sowohl in der Rolle als Täter wie auch der als Opfer vollkommen unproblematisch: Dieses Jahr gab es bisher in der Kategorie "White/Other" (was asiatisch, Indianer, usw. einschließt, alles außer schwarz und latino) 19 Tötungsdelikte als Opfer und 6 Fälle als Täter. Die genannten Gruppen stellen ziemlich genau die Hälfte einer Gesamtbevölkerung von 2.7 Millionen, so daß man auf das Jahr umgelegt auf eine Rate von Tötungsdelikten von 2.4/100'000 als Opfer und auf 0.8/100'000 als Täter kommt, was anderen westlichen Industriestaaten entspricht und für eine Großstadt gar nicht schlecht ist. Zweitens gibt es eine enorm geringe Aufklärungsrate, dieses Jahr bisher 15% der vollendeten Tötungsdelikte, und wo's dank miserabler Schießtechnik und moderner Medizin beim Versuch blieb sieht's wohl noch deutlich schlechter aus. Das hat wohl offenbar mit der extrem geringen Aussagebereitschaft der Zeugen und Opfer zu tun. Wenn jemand mit schweren Schußverletzungen insistiert, daß er keine Ahnung hätte, wer auf ihn geschossen haben könnte, obwohl das ganz offensichtlich ein Austausch unter Leuten, die sich kannten, war, dann erschwert das natürlich die Aufklärung. Die Zeugen haben ebenfalls regelmäßig ein Gedächtnis wie ein Politiker vor einem Parteispendenausschuß. Dazu kommt, daß der Bürgermeister von Chicago Straftaten mit Schußwaffen ganz offen als politische Gelegenheit ansieht, was einen daran zweifeln lassen kann, ob andere Lösungswege als Waffenverbote, z.B. wirksame Ermittlung und Strafverfolgung, für ihr eine wirkliche Priorität sind. -
Deutschland ist wieder etwas sichererer geworden
Proud NRA Member antwortete auf Mausebaer's Thema in Allgemein
Je nach Umständen eher der Mangel an Schärfe oder die umständliche Öffnung.- 1.040 Antworten
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Wie erlange ich die wbk für faustfeuerwaffen
Proud NRA Member antwortete auf Karl3784's Thema in Waffenrecht
Wobei es da auch eine Zone zwischen totaler Inkompetenz und Fähigkeiten wie Rambo gibt. Bei uns haben z.B. manche Cops, die Wettbewerbe mitschießen, die Möglichkeit dafür ihre Dienstwaffen und -ausrüstung zu verwenden. Absprachen, wer die Munition zahlt, variieren wohl je nach Stimmung und Finanzlage bei den Kommunen, die hier den Großteil der Polizei stellen. Da mag kein super-taktisches "Kombat schiessen" sein, aber regelmäßig unter einem gewissen Zeitdruck und aus der Bewegung zu schießen ist sicher produktiver als das, was der Gesetzgeber bei uns fordert, nämlich ein Ziel, das einen (eher übergewichtigen...) Mann darstellt, ohne Zeitlimit auf zehn Meter aus dem Stehen zu treffen. Es ist das natürlich ein informales System, und diejenigen, die das auf Wettbewerben machen sind, wie auch unter den Privatleuten bei den Waffenbesitzern, natürlich eine winzige Minderheit, aber immerhin. Ein gewisses Maß der freiwilligen Spezialisierung in der Freizeit ist vielleicht auch beim Polizeiberuf insofern angemessen, weil der Polizist theoretisch alles können sollte, was natürlich nicht erreichbar ist. Jura, Sozialarbeit, Medizin, physische Durchsetzungskraft unterhalb der Auseinandersetzung mit tödlichen Waffen, und als eher unwahrscheinlich zu nutzende Fähigkeit effektiven Kampf mit Feuerwaffen. Auf jede dieser Fähigkeiten könnte man mindestens ein Studium, aber letztlich ein ganzes Leben verwenden. Das ist natürlich im Polizeidienst und auch sonst nicht umsetzbar.- 184 Antworten
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Nun ja, "Rauferei"...das Wort impliziert irgendwie etwas Spielerisches, so wie unter Hunden, die beste Freunde sind und sich nicht verletzen auch wenn die Sache laut und schnell aussieht. Der beschriebene Sachverhalt geht doch eher unter "gefährliche Körperverletzung". Wenn rudolf natürlich nur Opfer und nicht Beteiligter war, dann ist das in der Tat kein Grund, seine Zuverlässigkeit anzuzweifeln, dann aber nicht weil es eine "Rauferei" war, sondern weil er Opfer und nicht Täter war. Die Geschichte hat natürlich insofern etwas Seltsames, als daß die meisten Leute jemanden, der sie aus dem Hinterhalt angreift, und dann auch noch gegen den Kopf, kaum als "Freund" bezeichnen und auch nicht auf eine Anzeige verzichten würden.
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Proud NRA Member antwortete auf LordKitchener's Thema in Allgemein
Wobei der im Rahmen des Möglichen ja doch auch Aufgabe der Polizei ist. Man kann und soll nicht alles verhindern, denn den Versuch des Präventivstaates wollen wir gar nicht erst. Wenn aber jemand vielfache Behördenkontakte wirklich einschlägiger Art hat, dann ist es schon ein Versagen, wenn man im Rahmen des rechtlich Möglichen nichts gegen das eigentlich recht Vorhersehbare getan hat. Wenn z.B. jemand wegen einer Schießerei einfährt, relativ kurz danach wieder rauskommt (z.B. mit einem plea bargain, der die Schießerei fallenlässt und nur noch den Waffenbesitz als Vorbestrafter anklagt), dann zwei Wochen später wieder in eine Schießerei verwickelt ist, und dann wieder relativ kurzfristig rauskommt, und zwar ohne einen irgendwie glaubhaften Plan, was er diesmal anders machen wolle und ohne wirkliche Aufsicht, dann kann man sich fast schon denken, was da als nächstes passieren könnte. Wenn in Deutschland jemand frei herumläuft, der angibt, daß er nicht abgeschoben werden könne weil er daheim für den IS auf dem Marktplatz mehrere Ungläubige ermordet habe und die dortige Strafjustiz das eher negativ sehe, dann kann man sich fast schon denken, was er bei uns auf dem Marktplatz machen könnte wenn er einmal wieder eine Sinnkrise hat. -
USA: March for Our Lives - AntiWaffen Pöbel produziert sich !
Proud NRA Member antwortete auf LordKitchener's Thema in Allgemein
Und es gibt auch eher peinliche Waffenbesitzer. Ich habe zufällig die Witzbolde vom Utah Gun Exchange in der Mittagspause an meinem Büro auf dem Weg zu einer Demo gegen Waffenbesitz vorbeifahren sehen. Und zwar in einem Laster mit einem propanbetriebenen Böller mit Aussehen eines MG auf dem Dach. Die sollten natürlich besser daheim bleiben. Das waren aber fünf Leute oder so, die nicht im Geringsten repräsentativ für die üblichen Besucher von Demos für den Waffenbesitz sind, während bei der Demo dagegen die Begehung von Straftaten, in diesem Fall die Blockade einer Autobahn, von den Organisatoren angekündigt und beabsichtigt war. Sent from my iPhone using Tapatalk -
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Proud NRA Member antwortete auf LordKitchener's Thema in Allgemein
Na ja, da gibt es ja verschiedene Pötte. Wenn jemand an NRA-ILA einen Betrag überweist, dann tut er das ja gerade in der Absicht, daß damit Werbung für legislative Willensbildung in eine gewisse Richtung betrieben wird. Deine 30 Millionen wurden auch zum überwiegenden Teil nicht an Trump geschickt (was strengen Beschränkungen unterliegt) sondern für Wahlwerbung ausgegeben, davon ungefähr ein Drittel für Werbung, die Trump unterstützte, und zwei Drittel für Werbung, die sich gegen Hillary Clinton richtete, und davon ein erheblicher Teil zum Thema Waffenrecht. Wenn ich da speziell an den Teil der NRA, der für Wahlwerbung zuständig ist, Geld hinschicke, dann erwarte ich ja, daß damit den etwas Verschlafeneren eingebimst wird, daß Hillary Clinton nicht gut für ihr Recht auf Waffenbesitz ist, was als Aussage auch ohne Frage sachlich richtig ist, wenn natürlich in der Werbung eher plakativ dargestellt. Genauso richtig ist allerdings, daß sich die Ausgaben der NRA weit mehr als die vieler anderer Lobbyorganisation aus kleinen Beiträgen von Normalverdienern finanzieren. Die Industrie hat ihre eigene Stiftung, die National Shooting Sports Foundation. Daß die NRA, wie von manchen behauptet wird, der verlängerte Arm der Waffenwirtschaft sei und sonst eigentlich gar nicht waffeninteressierten Amerikanern aus wirtschaftlichen Gründen Kanonen aufdrücke, ist schon deshalb unglaubhaft, weil dafür einfach nicht genug Geld reinkommt. Der Umsatz des Waffenmarktes an Privatkunden ist ungefähr in derselben Größenordnung wie der Verkauf von Kaugummi. (Manche kauen wohl mehr als ich schieße...) Sowohl Waffenhersteller als auch Standbetreiber sind oft auch nicht eben wirklich profitabel. Ich kann auch aus Erfahrung berichtet, daß bei von der NRA oder entsprechenden einzelstaatlichen Organisationen angeleierten Demonstrationen die Leute auf eigene Rechnung anreisen, sich den Tag freinehmen, und auch aus langjähriger Überzeugung dabei sind. Hingegen war z.B. der Chef meines Chefs ganz aus dem Häuschen, daß bei der Teilnahme der Schüler, die seine Kinder besuchen, an einer Demonstration gegen das Recht auf Waffenbesitz "alles perfekt vorbereitet war". Die Alternative im Namen der Meinungsfreiheit war wohl, daß wer überhaupt nicht mittun wollte in einem Klassenzimmer ohne Unterricht aber mit Aufsicht hätte sitzen dürfen. Da ist es wohl nicht vollkommen unrealistisch, zu unterstellen, daß ein Teil der angeschleppten Schüler lediglich aus Gruppendruck, des Friedens mit den Lehrern wegen, oder wegen der weniger spannenden Alternative dabei war. Genauso dürfte es realistisch sein, daß es schwieriger ist, von kleinen Einzelspendern Kohle gegen Waffenbesitz als dafür einzusammeln, und entsprechende Initiativen deswegen mehr auf Großspender angewiesen sein werden. Es gibt nicht wenige Waffenbesitzer, die bezüglich ihres Rechts auf Waffenbesitz extrem motiviert sind--jedenfalls bei den Amis, die Deutschen schlafen da leider etwas. Hingegen gibt es zwar auch viele, die gerne wie die Rohrspatzen über den Waffenbesitz schimpfen, aber meistens offensichtlich ohne eingehende Beschäftigung mit der Materie, und das dürfte auch mit einer geringeren Spende- und sonstigen Teilnahmeneigung korrelieren. -
Wie erlange ich die wbk für faustfeuerwaffen
Proud NRA Member antwortete auf Karl3784's Thema in Waffenrecht
Die Sportschützen (oder auch Jäger-) Eigenschaft wurde halt zu einer Art besonderer Mütze des kleinen Mannes ausgebaut...und weil der Bedarf an besonderen Mützen groß ist, kann man so das Volk dazu bringen, seine eigene Entrechtung zu zelebrieren.- 184 Antworten
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Aber mal blöd gefragt (aus der Sicht von jemandem, der das auch in Amerika seltene Glück hat, einen langen Außenstand zu haben): Die Hauptschwierigkeit bei langen Entfernungen ist ja der Wind. Wie attraktiv ist da langfristig der Graben, der möglicherweise auch eigene Windverhältnisse entwickeln mag, aber halt mit eher geringer Praxisrelevanz?
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Das dürfte Dir auch wenig bringen. Die Konstruktion in unserem Waffenrecht "Tatsachen, die die Annahme rechtfertigen" ist so schwammig, daß sie gar nicht konsistent ausgelegt werden kann. Du kannst, wie von Harry vorgeschlagen, einfach Spaß am Schießen haben und dann einen Antrag stellen. Wenn der abschlägig beschieden wird, kannst Du Dir abhängig von Deinem Budget an Geld, Zeit und Nerven natürlich den Rechtsweg überlegen. So rein logisch betrachtet (auch wenn das ein Fehler sein mag) würde ich übrigens nicht darauf herumreiten, daß Dir kein Konsum nachgewiesen wurde, denn die Alternative wäre ja wohl Handel, und das ist wegen des Verbots eben ein Feld, das von der mehr oder minder organisierten Kriminalität samt gewalttätiger Revierstreitigkeiten beeinflußt wird...
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Wie erlange ich die wbk für faustfeuerwaffen
Proud NRA Member antwortete auf Karl3784's Thema in Waffenrecht
Wie genau würdest Du denn bitte den "Scheinsportschützen" definieren? Tatsache ist, daß jedem Sport ohne hohe rechtliche oder tatsächliche (z.B. finanzielle) Eingangshürden der Breitensport mehr Anhänger hat als der Leistungssport. Es gibt mehr Jugendliche, die auf dem Bolzplatz kicken als solche die ernsthaft versuchen, es in die Bundesliga zu schaffen. Leistungsgeilheit ist weder Voraussetzung für das Vorliegen von Sport noch eine Voraussetzung im deutschen Waffenrecht. Gleichzeitig wird sich in vielen Fällen die Leistungsgeilheit erst aus dem Spaß am lockerer ausgeübten Sport entwickeln. In bezug auf eine Unterscheidung zu irgendwie schwammig verstandenen und angeblich schlechten Kampfübungen ist der Sport als Abgrenzung übrigens erst recht nicht zu gebrauchen, denn der Kampf hat es ja an sich, daß er die meiste Zeit nicht stattfindet weil kein Angreifer da ist oder vermutet wird Insofern haben militärische Übungen letztlich auch sportlichen Charakter in dem Sinne, daß es um die Erbringung einer möglichst hohen Leistung im Rahmen definierter Regeln geht ohne daß dabei direkt externes Ergebnis angestrebt wird (eben weil kein Feind da ist, sondern bloß Pappscheiben, Ausbilder mit Stopuhren und dergleichen). Bei uns schießen z.B. bisweilen Polizisten in voller Montur mit ihren Dienstwaffen Wettbewerbe mit, weil das halt eine gute Möglichkeit ist unter Aufsicht und einem gewissen Druck zu üben ohne gleich das Budget des Arbeitgebers zu sprengen. Ist das jetzt Sport oder Beruf (zumal realistischerweise die Chance, als Cop den Karabiner für etwas anderes als angefahrenes Wild zu brauchen eher gering ist)? Gerade bei den Kampfsportarten lässt sich das nicht wirklich trennen.- 184 Antworten
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Wie erlange ich die wbk für faustfeuerwaffen
Proud NRA Member antwortete auf Karl3784's Thema in Waffenrecht
Dieses Argument könnte man vielleicht für Anforderungen an die Sachkunde gelten lassen, wobei da sicherer Umgang in der Praxis sicher wertvoller wäre als das Memorieren irgendwelcher theoretischer Geschoßreichweiten und dergleichen. Mir fällt aber weiß Gott keine Begründung ein, mit der man in einem irgendwie normalen moralischen Wertesystem sagen könnte, daß der Schutz von Leben und Freiheit kein Bedürfnis begründet, Sport und Sammeln, also Möglichkeiten der Freizeitgestaltung (die ja offensichtlich Leben und Freiheit zur Voraussetzung haben), aber schon. Da ist der Herr Grafe noch konsequenter, wenn er sagt, daß nachdem dem Bürger nicht zum Schutz des Lebens und der Freiheit mit Waffen vertraut werden könne ihm auch nicht zu sportlichen Zwecken mit Waffen vertraut werden könne. Wer dieses Argument macht, der ist dann allerdings in der--meines Erachtens unerfüllbaren--Bringschuld, zu erklären, wem dann mit Waffen vertraut werden könne, und wenn die Antwort darauf ist: staatliche Organe, zu erklären wie sich das damit verträgt, daß die weit überwiegende Mehrzahl der Morde mit Feuerwaffen in der deutschen Geschichte staatlich organisiert waren. Das Bedürfnisprinzip steht und fällt einfach damit, daß jemand sagt, das Leben und die Freiheit des Bürgers wögen weniger schwer als ein irgendwie schwammig verstandener ordre public, und genau diese Ansicht verträgt sich nicht mit dem Menschenbild des Grundgesetzes sondern war der Grundfehler der Ordnungen, die in ganz Deutschland und dann nochmal dem östlichen Teil vor dem Grundgesetz herrschten.- 184 Antworten
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Wie erlange ich die wbk für faustfeuerwaffen
Proud NRA Member antwortete auf Karl3784's Thema in Waffenrecht
Zumal diesen. Die Frage danach, wer Waffen hat, ist die Frage nach der Souveränität. Eben darin wird wohl der Grund für die Gängelei liegen. Der Rest ist eigentlich Beiwerk, aber es ist doch interessant wie dabei die freiheitlich-demokratische Grundordnung ab absurdum geführt wird. Zentraler Punkt ist da, daß wenn man den Bedürfnisquatsch überhaupt hat, der Schutz von Leben und Freiheit nicht--oder nur in Ausnahmefällen, die in der Praxis auf Nähe zum Beamtenstaat hinauslaufen--als Bedürfnis anerkannt wird, Sport, Sammeln, usw. aber schon. Da muß man sich dann schon fragen, was für ein perverses Wertesystem jemand hat, der ein Gesetz erlässt, das für Sport und Sammelleidenschaft gnadenhalber noch Ausnahmen gewährt, aber gleichzeitig deutlich macht, daß das Leben des einfachen Bürgers ihm weniger wert ist als Sport und Sammeln. Den Rest, wie die Einschränkung der negativen Koalitionsfreiheit durch den effektiven Verbandszwang, der Eingriff in das Rechtstaatsprinzip durch Vorschriften, bei denen lediglich Tatsachen irgendeine Annahme begründen sollen um dadurch einen Verwaltungsakt zu verweigern, die Einschränkung der Sportfreiheit insbesondere für Jugendliche, gibt's dann noch geschenkt.- 184 Antworten
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Das Wort hat zwei grundverschiedene Bedeutungen, deren Durchmischung zu einiger Verwirrung führt. Einerseits gibt es die Möglichkeit, bei einer nuklearen oder thermonuklearen Bombe die Erzeugung radioaktiven Fallouts massiv zu erhöhen. Aus dem Film "Goldfinger" bekannt ginge das mit einem Mantel aus Gold, der durch den Neutronenfluß aktiviert wird. Kobalt wäre eine andere Möglichkeit. Eine solche Bombe wurde soweit bekannt nie gebaut, und es wäre wohl auch nicht sinnvoll, denn man kann das auch erreichen wenn man einfach die Detonation auf oder unter der Erde statt--wie zur Ausnutzung der Explosion und Hitze--in der Luft stattfinden lässt. Würde eine solche Waffe irgendwo in der Nähe explodieren hat man ein wirkliches Problem und sollte an rasche Umsiedlung denken... Andererseits wird das Wort für die triviale Möglichkeit verwendet, beliebige Sorten unangenehmen Materials durch eine kleinere konventionelle Explosion aerosolisieren zu lassen. Die unangenehmsten radioaktiven Materialien wären dafür eher unwahrscheinlich, denn die sich nicht trivial zu bekommen, zu isolieren und zu lagern. Wahrscheinlicher erscheint da die Verwendung beliebigen besonders unangenehmen Sondermülls. Die Fässer aus Seveso standen ja bekanntermaßen aus ungeklärten Abläufen in einem französischen Schlachthof herum, und der Ablauf in Seveso selber war auch eher trivial und konnte aus Nachlässigkeit in einem einfachen Bottich unabsichtlich in Gang gesetzt werden. Man könnte auch beliebige Sorten nachlässig gelagerten mittelaktiven Atommülls reinmischen. Die Verwendung giftiger Kampfstoffe leidet schon seit den Versuchen im ersten Weltkrieg daran, daß es schwer ist, ein Aerosol genau richtig hinzubekommen, daß es sich in der Luft direkt über dem Boden hält und so leicht aufgenommen wird--üblicherweise setzt sich das Zeug entweder auf dem Boden ab oder wird vom Winde verweht. Die direkte Opferzahl wäre vermutlich gering und der Effekt eher auf die Psychologie ausgerichtet.