Mit Verlaub gesagt, und ohne zynisch klingen zu wollen: Ich finde die Suizid-Schusswaffen-Diskussion langsam zum Gähnen. Warum, wurde hier schon von anderen so oft gesagt, ich brauche es nicht zu wiederholen.
Wirkliich relevant ist die allgemeine sicherheitliche Situation in Zusammenhang mit dem legalen Schusswaffenbesitz. Und, da beißt die Maus keinen Faden ab, geht es eben in mitteleuropäischen Ländern mit höherer Schusswaffen-Besitzquote nicht ingsgesamt "unsicherer" zu, als in denen mit niedrigerer.
Sieh dir übrigens auch die Entwicklung in Tschechien an. Dort werden seit Jahren Liberalisierungen beim Thema privater Schusswaffenbesitz vorgenommen; siehe auch jüngste Initiative (im Parallelthread). Wie auch immer, dort ist für die Bürger unter genau definierten Umständen, aber deutlich leichter im Vergleich zu D, auch Waffenführen zu Verteidigungszwecken erreichbar. Hätte man in der CZ schlechte Erfahrungen damit gemacht, so würde die Sache wieder zurückgedreht bzw. würden keinesfalls weitere Erleichterungen auf den Weg gebracht. Es ist aber nicht so.
Über "amerikanische" Verhältnisse kann man ja viel diskutieren. Aber mir fällt nichts ein, was im Bedürfnis- oder Führens-Bereich gegen eine Angleichung etwa an schweizerische oder CZ-Regelungen, evtl. auch österreichische, spräche. Das sind unsere unmittelbaren Nachbarländer, da können wir uns die Thematik direkt ansehen.