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karlyman

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  1. Aus den selben Gründen, nur eben wiederum effizienter, einfacher, kostengünstiger als die Armbrust, haben sich dann aber ab dem späten 14. / frühen 15. Jahrhundert die Handrohre / Handbüchsen durchgesetzt. Die Vorteile, die schon die Armbrust bieten konnte, kamen bei diesen ersten Feuerwaffen nun noch deutlicher zum Tragen. Nochmals geringere Ausbildungszeit der Schützen, hohe Durchschlagskraft (waren wohl in der Lage, bis auf 100 m Distanz Plattenrüstungen zu durchschlagen), und einfache, preisgünstige Herstellung zu einem Bruchteil der Kosten einer Armbrust. Handbüchse und Armbrust wurden zwar noch für längere Zeit parallel eingesetzt, aber die Handbüchse (bzw. dann die Arkebuse) hat sich bekanntlich und aus nachvollziehbaren Gründen gegenüber der Armbrust durchgesetzt.
  2. 2. Laterankonzil, 1139, Papst Innozenz II., Verwendungsverbot der Armbrust. (Anm.: Beschränkt auf den Einsatz gegen Christen. De facto wenig beachtet).
  3. Ach, die wettern immer nur temporär bzw. äußerlich gegen solche Beschränkungen. Es wird ja auch offen gesagt, dass absehbare (durch entsprechende Werbung vielleicht gar "provozierte") gesetzliche Verbotsregelungen sogar verkaufsfördernd wirken können. Wenigstens eine Weile. Bis dann eben wieder eine schöne Tranche an den Produkten abverkauft ist, und man sich an die nächste Produktgestaltung, wieder "hart entlang der Kante" bzw. "in der Grauzone" macht. Für die natürlich dann wieder ein Verbot ins Haus steht... Und so weiter - to be continued.
  4. "Schubladen" sind m.E. unnötig. Wenn überhaupt, dann neige ich zu der Frage noch am ehesten dem Vorbeitrag (@Kugelfang78) zu.
  5. Du würdest dir also wünschen, dass jegliche solche Verfehlung im Straßenverkehr zum Entzug aller waffenrechtlichen Erlaubnisse führt... Seltsamer Wunsch. Denn da entstünde ein gewaltiges, nicht begründbares Ungleichgewicht. Solche Verfehlungen führen nämlich in D meist nicht zum Entzug der straßenverkehrszulassungsrechtlichen Erlaubnisse, sprich, Fahrerlaubnisse. Bis die Fahrerlaubnis entzogen wird (ich rede nicht lediglich von temporärem Fahrverbot), muss man in D nämlich einiges an Delikten anhäufen... Wie gesagt, es geht hier um Verfehlungen im Straßenverkehr... Da passt folglich etwas nicht zusammen.
  6. Das hört sich fast wie Satire an. Aber mal ernsthart nachgefragt: welcher Versicherungsschutz, für welche Anwendungen bzw. Fälle?
  7. Was vermutlich auch daran liegen könnte, dass das für viele Schützen eher "Randdisziplinen" sind, die sie eben auch mal so mitschießen.
  8. Kleiner Exkurs (aber da bin ich jetzt doch neugierig): Wie war das eigentlich bei der Jagd in der ehem. DDR, wo ja anscheinend Schalenwild ("systembedingt") sehr viel mit Flinte + FLG bejagt wurde...? Kann mir schwer vorstellen, dass da mit den FLG auf 50 m so sehr vorbeigeschossen wurde.
  9. Das Thema "VRF auf Gelbe" war und ist, salopp ausgedrückt, tief im Graubereich. Oder: Glatteis; oder auch: dünnes Eis... Ich bin ja auch nicht für unberechtigtes klein-bei-geben; aber an dem Cartoon oben ist echt was dran.
  10. Das erinnert an eine andere Freestyle-Gesetzesinterpretation, diesmal aus dem Innenministerium des Landes BW, was die VRF angeht. Die wird da (wenn klassisch auf schießsportlicher WBK Grün eingetragen) flugs zur sog. "Überkontingentwaffe" erklärt... obwohl die VRF gar nicht unter eine (Über-)Kontingentregelung des WaffG fällt.
  11. Auf dem Stand gibt es für die abgelegten Waffen "seit Urzeiten" einfache, weithin bekannte Sicherheitsindikatoren. Waffe mit Mündung Richtung Kugelfang abgelegt. Bei Pistolen (und bei LW sofern vorhanden) Magazin entnommen und Verschluss geöffnet (Kipplaufwaffen gebrochen). Bei Revolvern Trommel komplett ausgeschwenkt. Das zeigt jedem, der sehen will, den Ladezustand. Ist er damit nicht erkennbar, dann ist es auf dem Stand zu schummrig (was durch Schaffung einer ordentlichen Beleuchtung leicht zu beheben ist).
  12. Wir haben im Verein nicht den gesamten Stand umgebaut, aber einen Standteil. Und nach meinem Eindruck war der Sachverständige da auch mit Rat / Tipps zur Stelle, wie die Anforderungen sparsam und wirtschaftlich zu erfüllen sind.
  13. Es geht nicht um Kenntnis sämtlicher Sonderlösungen. Sondern um hilfreiche Beurteilung, wie Anforderungen ganz un-exotisch, aber mit ökonomischen, für einen Verein machbaren Mitteln erreicht werden können. Wer als SV Erfahrung in seiner Materie hat, schon so einiges gesehen und gemacht/begleitet hat, kann das.
  14. Doch, von einem guten Sachverständigen kann man schon erwarten, dass er - in Kenntnis der Vorgaben - machbare / ökonomische Lösungsmöglichkeiten aufzeigt.
  15. Dann reicht dort entweder die Kopie der noch gültigen 27er-Erlaubnis zusammen mit den Unterlagen der Antragstellung... Oder man kann eben in dem Zeitffenster mal nicht teilnehmen.
  16. R.I.P.
  17. Wenn es nur um den Nachweis der Besitz-Berechtigung geht, dürfte sich hier doch kein Problem ergeben. Wer außer der Sprengstoffbehörde selbst sollte denn nach dem Nachweis fragen? (Ggf. kann noch die Kopie des bisherigen Erlaubnisdokuments sowie des gestellten Verlängerungsantrags nützlich sein.)
  18. Was war nicht mehr lieferbar - eine Austauschbatterie oder das ganze Schloss? Sollte letzteres gemeint sein: Die Schlösser greifen doch letztlich nur auf das Riegelwerk des Schranks zu, die sollten doch in gewisser Bandbreite auch gegen andere Schlösser tauschbar sein.
  19. Die Frage ist eben, und das ist die unromantisch-pragmatische Betrachtungsweise, was statt der Ampel ansonsten gekommen wäre. Absehbar auch nichts besonders Freiheitliches... So haben die Liberalen in der Ampel zumindest einiges an Mist (im WaffG / für die LWB, und andere Dinge) verhindert, abgebremst, partiell entschärft. Wie gesagt: Ist eine rein pragmatische Sichtweise.
  20. zu 1): Beim Gesetzgeber gab es bisher eben die Einstufung der Armbrust als zwar an sich durchaus "potente", allerdings relativ langsam und umständlich zu ladende Waffe. Bisher. zu 2): Danke für die zutreffende Feststellung. Bei der nächsten (Verschärfungs-)Runde werden wir wohl spüren, dass die FDP am Kabinettstisch fehlt; dass sollten sich durchaus auch die FDP-Hasser in unseren Reihen klar machen.
  21. Davon kann man im Fall vieler Privatverkäufe einst neu erworbener, und nun via Verkaufsplattform verscherbelter EWB-Waffen (insbesondere auf dem deutschen Markt) wohl sehr sicher ausgehen. Es mag ein paar wenige Gegenbeispiele geben, aber in aller Regel wird gerade auf diesem Markt ein merklicher Verlust unterm Strich stehen.
  22. Eine kleine Herde dicker weißer Elefanten, die im Raum steht.
  23. Ist halt auch schwierig, wenn ein solches Waffenrechts-Thema mindestens zur Hälfte inhärent politisch ist. (Wie eben naturgemäß bei vielen rechtlichen und Gesetzgebungs-Themen im Legalwaffenbereich..).
  24. Ich habe das Gefühl, so ganz langsam (mit zunehmendem Erstarken der blauen Partei, und weiterer Verbreitung der Wählerschaft) wird das Denken etwas differenzierter. Gestern bei "Miosga" fand ich schon Armin Laschet/CDU etwas differenziert, nuanciert argumentieren. Und im Nordosten hat mit der eingefleischte Linke "Monchi" (Feine Sahne...) auch mit einem Hauch Differenziertheit überrascht. Das muss alles wieder auf die rationale Ebene.
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