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IGNORED

Meisterschützen


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Geschrieben (bearbeitet)

Hab 30 Jahre BDS Erfahrung in einem Verein, wo die Spanne bei den Leuten auch von - bis geht.
Meine Erfahrung: Wer mal bei einem Wettkampf wegen Sicherheitsverstoß disqualifiziert wird, merkt sich das in der Regel.
Wenn nicht hat derjenige (und alle anderen) ein ganz anderes Problem.
Manche brauchen das einfach.

Lässt man den im Beispiel von F0BOS damit durchkommen, macht er das wieder.

Bearbeitet von chief wiggum
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Geschrieben
vor 36 Minuten schrieb berndfig:

Ich denke mal, dass die wenigsten Schiessleiter und/oder Aufsichten geil darauf sind irgendwelche Schützen gleich zu disqualifizieren.

Nein, das natürlich nicht. 

 

Aber wer einen DQ nicht vergibt, bestraft damit alle anderen, die sich dran halten. 

Geschrieben

Ich meinte damit auch nicht, dass man DQs nicht vergeben soll ... aber vielleicht nicht ganz so schnell ... oft reicht auch eine entsprechend nachhaltig formulierte Ermahnung ... kommt natürlich immer auf die Art des "Verstoßes" an.

 

Grüße Bernd

 

Geschrieben

Oder anders herum, ein guter Schütze muss nicht zwangsläufig ein guter Lehrer sein. Das hat nichts damit zu tun das er nich will.

Ausbilden (lehren) muss man können.

 

Als Handwerksmeister bin ich ja selber Ausbilder. Die Kunst liegt darin den Wissensstand deines Schülers genau zu kennen und darauf aufzubauen. 

 

 

Geschrieben (bearbeitet)
Am 28.8.2026 um 19:02 schrieb berndfig:

Ich habe mich heute dabei ertappt wie ich kurzzeitig keinen Kontakt zur geladenen Waffe hatte. Hat keiner gesehen, tut keinem weh .... 

...oder das erste Mal dabei ist...

Hat man Dir auch schon geladene ungesicherte Waffen vor die Füße geworfen die dann auch noch Kreisel gespielt haben? Wenn Dich das nicht stört dann ist es für Dich ja gut, hab Spaß! Dienstwaffenträger? Da soll das ja auch überdurchschnittlich häufig passieren, vom Letzten hört man erstaunlicherweise gar nichts mehr.

 

Wer auf der DM (statisch)  des BDS ist, dazu noch mit mehreren Starts und einem Sack voll Sportgeräten, der ist per Definition nicht auf seinem ersten Wettkampf. Sagt die Sportordnung.

 

Sicherheit im Umgang mit Waffen hat was mit Sozialisierung zu tun. Hat mir mein Herr Vater bereits mit der ersten Erbsenpistole beigebracht. Und das war auch gut so. Immerhin treiben wir (noch) Sport mit Waffen. Wem das in der Sachkundeausbildung nicht beigebracht wurde soll halt mal was mit Wundballistik lesen oder Youtube anschauen. 

 

Ich möchte jedenfalls anders sterben und noch weniger in der Matschbirnenverwahrung mit Holzklötzchen spielen nur weil andere Leute unfähig bzw. gemeingefährlich sind.

Bearbeitet von F0BOS
Geschrieben (bearbeitet)
Am 28.8.2026 um 19:55 schrieb berndfig:

... oft reicht auch eine entsprechend nachhaltig formulierte Ermahnung ...

Beim von mir am Freitag erlebten Geschehen war es EINE Person die innerhalb weniger als 1 Stunde 1. Eigenmächtig ausgepackt hat 2. Sich nach Märchenstunde und Begnadigung durch SL erst mal die stinkende Elektrokippe mitten im Stand zwischen anderen Schützen eingeschaltet hat. 3. Die Pistole "range up" im Rücken zahlreicher Menschen in eine wohl zu knappe/falsch geschnittene Tasche eines Gewehrfutterals gewürgt hat. Höhere Dosierung der Lerneinheiten? 

 

Und der SL/RO/Aufsicht kann dann zum Pipi machen gehen wenn sein Stand sicher ist. 

Bearbeitet von F0BOS
Geschrieben
Am 28.8.2026 um 19:55 schrieb berndfig:

Ich meinte damit auch nicht, dass man DQs nicht vergeben soll ... aber vielleicht nicht ganz so schnell ...

Wasch mich aber mach mich nicht naß...

 

Wenn die SpoO einen DQ vorsieht, dann gibt man den, und keine Verwarnung. Wenn die SpoO keine Strafen vorsieht, dann gibt man auch keine Verwarnung.

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Fyodor:

Wenn die SpoO einen DQ vorsieht, dann gibt man den, und keine Verwarnung. Wenn die SpoO keine Strafen vorsieht, dann gibt man auch keine Verwarnung.

Zur allen Regeln der Sportordnung gibt es auch noch einen Ermessensspielraum! 

Geschrieben

wenn jemand aber 3 mal hintereinander scheisse baut, dann sollte auch dem freundlichsten RO klar sein: bis hier hin und nicht weiter"!"

und muss konsequenzen ziehen...

denn solche leutz kapieren es sonst nie...

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Geschrieben
vor 33 Minuten schrieb PPC Sniper:

Zur allen Regeln der Sportordnung gibt es auch noch einen Ermessensspielraum! 

So sehe ich das auch :hi2:

 

Aber ich bin jetzt raus aus dieser Diskussion.

Mit der Art von @F0BOS  und seiner Wortwahl möchte ich auch nicht weiter diskutieren.

 

Grüße Bernd

 

Und übrigens:

Ich hatte auch schon mein persönliches DQ-Erlebnis. Wie es dazu kam war zwar völlig unbeabsichtigt, aber absolut gerechtfertigt weil 1. regelwidrig und 2. definitv wegen überschreiten der 90° Regel nicht anzuzweifeln!

Andererseits kam ich als Anfänger bei ersten Meisterschaften auch schon mit einer Verwarnung davon, obwohl man mir einen DQ hätte reindrücken können. Es war ebenso unbeabsichtig und es bestand in dieser Situation bestand für niemanden eine Gefahr.

Ich habe mich damals bei der Aufsicht für mein Fehlverhalten entschuldigt, mich für den Hinweis bedankt und mir wird dieser Fehler in der Form auch nicht mehr passieren.

Geschrieben
Am 28.8.2026 um 19:55 schrieb berndfig:

... oft reicht auch eine entsprechend nachhaltig formulierte Ermahnung ... kommt natürlich immer auf die Art des "Verstoßes" an.

 

Ich kenne auch Schießleiter, die einen wegen angeblicher "Sicherheitsverstößen" während des Matches (nervend!!!) ermahnen (aber nicht disqualifizieren, weil sie damit auch nicht durchkämen), die zwar z.B. bei IPSC regelwidrig sind, aber eben nicht im Standardprogramm. Die also das Sporthandbuch zu Lasten des vollkommen richtig agierenden Schützen falsch auslegen. Und das ist grob unsportlich.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 5 Stunden schrieb Sal-Peter:

Die also das Sporthandbuch zu Lasten des vollkommen richtig agierenden Schützen falsch auslegen. Und das ist grob unsportlich.

Das lässt sich doch bestimmt in einem sachlichen Gespräch klären. Falls uneinsichtig, muss halt ne Ebene höher ran.

 

Aber ja, auch mir sind über die Jahre "interessante" Regelauslegungen begegnet. Ob die Aufsichten die SportO nicht kannten oder in konkreten Situationen schlicht überfordert waren, keine Ahnung. Je verspielter eine SportO ist, desto eher geht was schief. Muss halt jeder entscheiden was er draus macht und wie wichtig es ist. Im Zweifel gerne auch selbst Aufsicht/RO machen um das Niveau zu heben; dürfe aber eher selten passieren

 

Bzgl Sicherheit: Hier verstehe ich selbst keinen Spass. Wenn jemand nicht in der Lage ist, sich so zu konditionieren, dass ihm und allen anderen nichts passiert und alle ohne ein "Schei..gefühl" ihrem Sport nachgehen können, weil nicht in der Lage, das gefährliche Ende der Waffe in eine sichere Richtung zu halten, sollte die Person nochmal üben gehen. Wettkampf erst dann wenn die sichere Handhabung gegeben ist (auch unter Wettkampfstress).

Bearbeitet von Zerberus
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Geschrieben
vor 20 Stunden schrieb PPC Sniper:

Zur allen Regeln der Sportordnung gibt es auch noch einen Ermessensspielraum! 

Mittlerweile finde ich die immer gleiche Auslegung besser.

Beispiel: Habe auf Wettkämpfen jetzt 6 mal dasselbe gesehen: Unbeabsichtigte Schussabgabe, nach "Waffe laden", vor "Schützen bereit". Jeweils in Scheibenrichtung. 

3x DQ, 3x Verwarnung. Verschiedene Handhabung sowohl bei LM als auch bei DM.

Sporthandbuch sagt DQ, und finde ich auch völlig ok. 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 20 Stunden schrieb PPC Sniper:

Zur allen Regeln der Sportordnung gibt es auch noch einen Ermessensspielraum! 

Nein. 

Entweder ist ist eine Regel, die ist dann einzuhalten. Oder es ist keine, dann sagt man gar nichts. 

 

Ansonsten werden verschiedene Schützen verschieden behandelt für den gleichen Verstoß. Und das ist unsportlich.

 

Ich habe als Schütze schon DQs erhalten, und als RO vergeben. Als Schütze habe ich sogar einmal einen Verstoß selbst angezeigt und den DQ eingefordert, aber nicht bekommen. Das war dann eine ganz seltsame Situation. 

 

Wenn ich als RO einem neuen Schützen einen DQ verpassen muss gebe ich danach gleich den Timer an einem anderen RO ab, und erkläre dem Schützen genau was passiert ist. Viele Neulinge bekommen das nämlich gar nicht richtig mit. Aber weder alte Hasen mit großen Namen noch Neulinge bekommen statt DQ nur eine Verwarnung, weil mir ihre Nase so gut gefällt. 

 

Verwarnungen sind nichts wert. Die haben keine Relevanz, und werden genau so behandelt. 

 

Die einzige Situation wo ich regelmäßig Schützen drauf ansprechen ist wenn sie mehrfach sehr knapp an den Sicherheitswinkeln dran sind. Aber das ist keine offizielle Verwarnung, sondern eher eine freundliche Erinnerung dass sie es nicht zu weit ausreizen. Aber klare Verstöße werden auch geahndet. Bei großen Namen die dadurch einen Titel verlieren, genauso wie beim Neuling der dann gefrustet ist. DQs gibt es normalerweise nicht für Lappalien.

Bearbeitet von Fyodor
Geschrieben

Der klassische und auch nur einmalige, verbale "Arschtritt",  wenn einer z.B. gerade mal dabei ist das Futteral in die falsche Richtung liegend zu öffnen, mag ja noch angehen.

Sobald aber irgendjemand ausser der Zielscheibe in die Mündung schauen darf gibt es Null Spielraum für irgendwas. Ich hoffe das wird auf den Ständen, nicht nur bei den Meisterschaften, auch weiterhin konsequent so gehandhabt.

Geschrieben (bearbeitet)
vor einer Stunde schrieb Fyodor:

...

Verwarnungen sind nichts wert. Die haben keine Relevanz, und werden genau so behandelt. <-- Falsch! Bei der Zweiten folgt der DQ und ich bin raus.

 

 Und doch ist es eine der drei genannte Möglichkeiten im Sporthandbuch des BDS.

 

1. Die Möglichkeit der förmlichen Verwarnung ...

2. Die DQ für das gerade laufende Wettkampfschiessen

3 Die DQ für die komplette Meisterschaft

 

Dass eine sofortige DQ erfolgen muss, wenn jemand mit einer geladenen Waffe irgendwo anders herumfuchtelt als die zulässige Richtung,  darüber sind sich vermutlich alle einig.

Wenn bei der Waffenkontrolle die geprüft ungeladene Waffe kurzeitig aus der Richtung zeigt, besteht keine unmittelbare Gefahr und ich weiß nicht ob man dann gleich dicken Alarm machen muss.

Ich sehe auch immer mal wieder Kontrolleure die kurzzeitig mal die "Orientierung verlieren" .....

Aber wenn ich meinen UHR beim Fallplattenschiessen vorgeladen auf dem Tisch liegen habe und die Pfote kurzzeitig nicht an der Waffe habe, weiß ich nicht ob man da mit einem sofortigen QD handeln muss.

Es besteht in dem Moment keinerlei unmittelbare Gefahr. Prinzipiell besteht sogar weniger Gefahr als wenn ich meine Pfote an der Waffe habe ... theoretisch ...

 

Ich hatte beim Wettkampf auch schon eine übereifrige Dame, die mich DQen wollte weil ich laut ihrer Aussage keinen Kontakt zur Waffe hatte.

Allerdings war mein Unterarm (aus dem Winkel der Aufsicht wohl nicht einsehbar) die ganze Zeit direkt in Kontakt mit der Waffe und ich zog mir den Schiesshandschuh über.

Da erwarte ich dann von der Aufsicht oder des Schiessleiters, dass man erstmal seinen Blickwinkel ändert bevor man die Welle macht, auf mich zurennt und mich DQen will.

Und nach der Aufklärung wo mein Unterarm die ganze Zeit war, mir noch den Spruch drückt, dass man seinen Handschuh ja auch schon vorher anziehen kann.

Nicht gscheit hinschauen, erstmal Unruhe in die ganze Runde bringen und dann noch übergriffig daher labbern .... es gibt nicht nur Schützen die sich manchmal falsch verhalten! 

 

Grüße Bernd

 

 

 

 

Gruß bernd 

Bearbeitet von berndfig
Geschrieben
vor 50 Minuten schrieb berndfig:

 Wenn bei der Waffenkontrolle die geprüft ungeladene Waffe kurzeitig aus der Richtung zeigt, besteht keine unmittelbare Gefahr und ich weiß nicht ob man dann gleich dicken Alarm machen muss.

Hier bin ich anderer Meinung, falls die Mündung auf eine Person gerichtet ist u.ä. (gilt aber auch erst mal nur für mich). Bin ein großer Fan von KISS. Ein System, falls möglich, für alles. Hier: die Mündung überstreicht nur das, was ich ggfs beschiessen möchte. Habe ich das verinnerlicht, kann auch bei einer geladenen Waffe nichts ernsthaft passieren (ggfs klingeln die Ohren).

 

Ob real eine Gefahr besteht weiss derjenige, der in die Mündung schaut eventuell auch nicht, wenn er vorher nicht positiv mitbekommen hat, dass die Waffe leer ist. Allein dieses Gefühl reicht mir schon um hier eine Aktion einzufordern. 

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb berndfig:

Und doch ist es eine der drei genannte Möglichkeiten im Sporthandbuch des BDS.

 

1. Die Möglichkeit der förmlichen Verwarnung ...

Wo diese möglich ist, steht es aber auch dabei. Und das mit der zweiten Verwarnung... das ist ein zahnloser Papiertiger, völlig sinnlos. Eine Verwarnung hat keine Relevanz für den Wettkampf, weil sie folgenlos ist.

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