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IGNORED

Standaufsicht Situationen


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Geschrieben (bearbeitet)
vor 31 Minuten schrieb Bleigiesser:

Ich bin Schiessleiter und auch Standaufsicht !  <-- Jawolllll mit Ausrufezeichen !!!!!!

 

.... das zum Teil junge Schützinnen mit GK - KW überfordert sind. Da muss man höllisch aufpassen.

 

... am besten das erste Jahr sowieso nur Luftpistole ....

 

Alternativ bietet es sich natürlich auch an, den jungen Damen u. Herren den sicheren Umgang mit GK beizubringen! :pro:

Schonmal beim IPSC zugeschaut, was die zum Teil jungen Schützinnen für beachtenswerte Leistungen auf's Parkett zaubern???

Aber Vorsicht das geht manchmal über den eigenen Tellerrand hinaus und könnte Irritationen hervorrufen :allesgute:

Bearbeitet von berndfig
Geschrieben
vor 26 Minuten schrieb berndfig:

 

... am besten das erste Jahr sowieso nur Luftpistole ....

 

Alternativ bietet es sich natürlich auch an, den jungen Damen u. Herren den sicheren Umgang mit GK beizubringen! :pro:

Schonmal beim IPSC zugeschaut, was die zum Teil jungen Schützinnen für beachtenswerte Leistungen auf's Parkett zaubern???

Aber Vorsicht das geht manchmal über den eigenen Tellerrand hinaus und könnte Irritationen hervorrufen :allesgute:


das sollte ja keine Verallgemeinerung sein, natürlich können Jungschützen auch beim IPSC gut sein. Aber gerade in dieser Sportart ist das Sichere beherrschen der Waffe das A und O

Ich schoss selbst einige Jahre IPSC damals hieß es noch „ Praktisches Schießen“ daher weiß ich wovon ich rede.

Geschrieben
vor 4 Stunden schrieb weyland:

Da muß ich energisch widersprechen: Wenn das Teil der (Wettkampf)Übung ist, der Sportordnung als auch Standordnung nicht widerspricht und sicher erfolgt, dann kann und sollte(!) das auch Teil des Trainings sein.

Wenn Schützen im Wettkampf geladene Waffen aufnehmen müssen, sollte man ihnen das auch beibringen. Und nicht verlangen, daß sie das ungeübt im Wettkampfstreß zum ersten Mal tun.

Im Kontext dieses Threads befinden wir uns nicht bei IPSC sondern Ständen mit „klassischen“ Sportordnungen….

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb MB69:

Im Kontext dieses Threads befinden wir uns nicht bei IPSC sondern Ständen mit „klassischen“ Sportordnungen….

 

Sagt wer?

Inwieweit ist das denn standabhängig? Und inwieweit gilt für ein IPSC-Training die Standaufsichtsprüfung nicht oder ist sie nicht erforderlich?

Aber von mir aus können wir gerne auch gedanklich auf andere BDS-Disziplinen wechseln, z.B. 3GUN, Western, Steel Challenge oder Speed Steel.

 

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb Bleigiesser:

Was ich feststellen musste, bei meiner Tätigkeit als Standaufsicht, das zum Teil junge Schützinnen mit GK - KW überfordert sind. Da muss man höllisch aufpassen.

 

Hat man es ihnen denn auch beigebracht?

Nach meiner Erfahrung(*) ist die Ausbildung im sicheren Waffenhandling in Deutschland in der Breite kaum vorhanden. Kompensiert wird das durch strenge, oft aber auch unsinnige Regeln, auf die aber strengstens geachtet wird (nur 5 Schuß laden und auch nur auf Kommando).

Es gehört sehr viel Glück dazu, gerade als Anfänger, einen Verein zu finden, der jemanden hat, der das wirklich kann und auch weitergibt. Ich hatte solches Glück: Bei meinem IPSC-Einstieg war da ein dahingehend sehr, sehr engagierter (aber leider inzwischen verstorbener) Trainer, durch den mir meine Defizite (trotz bis dahin >25 Jahre Sportschützendasein) bewußt wurden.

 

 

* Ich schieße GK seit knapp 35 Jahren, ich bin seither auch BDS-Schießleiter, seit einigen Jahren auch IPSC Range Officer und viel auf Schießständen im In- und Ausland unterwegs.

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Geschrieben
vor 18 Stunden schrieb weyland:

 

Hat man es ihnen denn auch beigebracht?

Nach meiner Erfahrung(*) ist die Ausbildung im sicheren Waffenhandling in Deutschland in der Breite kaum vorhanden. Kompensiert wird das durch strenge, oft aber auch unsinnige Regeln, auf die aber strengstens geachtet wird (nur 5 Schuß laden und auch nur auf Kommando).

Es gehört sehr viel Glück dazu, gerade als Anfänger, einen Verein zu finden, der jemanden hat, der das wirklich kann und auch weitergibt. Ich hatte solches Glück: Bei meinem IPSC-Einstieg war da ein dahingehend sehr, sehr engagierter (aber leider inzwischen verstorbener) Trainer, durch den mir meine Defizite (trotz bis dahin >25 Jahre Sportschützendasein) bewußt wurden.

 

 

* Ich schieße GK seit knapp 35 Jahren, ich bin seither auch BDS-Schießleiter, seit einigen Jahren auch IPSC Range Officer und viel auf Schießständen im In- und Ausland unterwegs.

Ja da mangelt es bei vielen Vereinen mit der Unterweisung für GK - Schiessanfänger. Diese unsinnigen Regeln, wie du schreibst mit 5 Schuss auf Kommando laden, dem kann ich auch nichts abgewinnen.

Aber darauf bestehen mache Aufsichten kategorisch, nach dem Motto, heute müssen alle das machen was ich sage.🥴

 

Geschrieben

Ich würde das mit der Überforderung nicht am Alter festmachen.

Klar ist, dass Anfänger bei den ersten paar Trainings eine 1:1 Betreuung brauchen. Die normale Aufsicht kann und sollte das nicht leisten.
Wie schnell man diese Anfänger dann alleine lassen, also ohne individuelle Betreuung am normalen Training teilnehmen lassen kann, ist individuell.
Aktuell geht das bei mir im Verein gefühlt von nach dem 3. Training bis zu einem guten halben Jahr.
 

Was mir in den letzten Jahren auffällt ist das Interessenten kommen, die vorher noch nie irgendeine Waffe in der Hand hatten.
Das gab es früher™ so nicht, da hatten die meisten zuhause ein Luftgewehr und Schreckschusswaffen und waren grundsätzlich schon mal mit dem rudimentären Handling vertraut.

Geschrieben
vor 52 Minuten schrieb chief wiggum:

... Was mir in den letzten Jahren auffällt ist das Interessenten kommen, die vorher noch nie irgendeine Waffe in der Hand hatten.
Das gab es früher™ so nicht ...

 

Früher hatten wir als Hosenscheisser ja (meist zu Fasching) schon ständig Spielzeugknarren (Käpselespistolen und Gewehre) in den Pfoten .... 

Geschrieben (bearbeitet)
vor einer Stunde schrieb chief wiggum:

... Was mir in den letzten Jahren auffällt ist das Interessenten kommen, die vorher noch nie irgendeine Waffe in der Hand hatten...

 .... und es ist gut dass AUCH solche kommen :pro:

Bearbeitet von berndfig
Geschrieben

Bei uns ist es egal ob jemand 5 oder 10 Schuss läd. Bei den Fallscheiben würden 5 schuss auch oft gar nicht ausreichen. Da sind aber auch mehr zugelassen. Auch auf Kommando laden kenne ich nur aus dem Wettkampf. Wenn allerdings sicherheit ausgerufen wird sind alle weg vom Stand. Und wenn nicht werden sie weggeholt. Personen mit der Waffen " überstreichen " = einpacken und heimgehen. Ich bestehe nicht auf rote Fähnchen in den Waffen. Aber bei Pistolen Magazin raus, so abgelegt das das Auswurffenster nach oben zeigt und beim Revolver Trommel ausgeklappt reicht mir. Auf verschiedenen Wettkämpfen sind solche Fahnen oder rote schnur durch den Lauf vorgeschrieben, da mache ich das dann auch. Bei uns schiessen Altgediente neben Frischlingen, KK neben HA Flinte, dazwischen noch ein Jäger mit AR15 und Schalldämpfer, wenn da einer mit " 5 Schuss  laden " kommt würde es sicher Lustig . Aber wenn die Aufsicht drauf bestehen würde wäre es dann an dem Abend so. Die ist für den Schiessbetrieb "verantwortlich " und hat damit auch das Hausrecht auf dem Stand. 

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Geschrieben
vor 9 Stunden schrieb PetMan:

Ich bestehe nicht auf rote Fähnchen in den Waffen

Die sind in unserer RAG Pflicht. Da kann auf der 1000m Bahn die Feuerlinie schon mal 50m lang sein. Jedes Patronenlager einzeln zu kontrollieren ist kaum leistbar. Mit den Safty Flags ist das einfacher. Der Leitende führt mit Trillerpfeife, ein Pfiff= Feuer frei, 2 Pfiffe= Waffe entladen, Sicherheit herstellen. Hört man auch auf 50m durch den abgeriegelten Gehörschutz. 

Geschrieben

Ich schiesse überwiegend GK -KW bei uns wird das noch so stur nach Vorschriften gehandhabt. Ist abhängig von der Person die die Aufsicht hat. Manche sehe es verbissenerer, andere lockerer.

das mit der roten Fahne im Patronenlager wir nicht gefordert, aber Magazin raus und Verschluss offen, natürlich schon. Ich schiesse jetzt seit über 60 Jahren und habe schon mit 12 mit dem KK -Gewehr meines Vaters geschossen 😉😄

Geschrieben

was ich bei uns (DSB Verein) jetzt gesehen habe ist, das die Luftgewehr schützen eine "Schur" durch den lauf ziehen (müssen?), die vorne und hinten aus dem lauf heraus ragen tut.

ist das "vorgeschrieben"?!? also vom DSB her?

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb Cannon Balls:

Die sind in unserer RAG Pflicht. Da kann auf der 1000m Bahn die Feuerlinie schon mal 50m lang sein.

Das ist ja auch was anderes als eine 25m Bahn mit 5 Plätzen. Und ich brauche keine Pfeife, meine Stimme ist überall auf dem Stand sehr gut zu hören, wenn ich das will :wos_armee_044:

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb HangMan69:

was ich bei uns (DSB Verein) jetzt gesehen habe ist, das die Luftgewehr schützen eine "Schur" durch den lauf ziehen (müssen?), die vorne und hinten aus dem lauf heraus ragen tut.

ist das "vorgeschrieben"?!? also vom DSB her?

Ja

Geschrieben

Die Waffenausbildung erfolgt bei uns im Vorfeld durch eine Theorieeinheit, und anschließend ständig durch die 1 zu 1 Betreuung.

Ich kenne es aber auch anders, was ich tatsächlich bedenklich finde.

Wir schießen und laden tatsächlich, bei KW 25 Meter, immer 5 Schuss. Ist aber auch darin begründet, dass wir einen Scheibenwagen haben, der alle Scheiben gleichzeitig zum Schützen fährt. Da ist diese Regelung sinnvoll, außerdem schult es den Schützen für entsprechende Wettkämpfe, woes so gehandhabt wird.

Deswegen gibt es auch nur ein Betreten des Standes, wenn der Wagen beim Schützen ist, was zwangsläufig eine Schießpause ist.

Platz spielt auch eine Rolle.

Bei KK und 100 Meter, mit Seilzuganlagen, ist das nicht erforderlich.

 

Wir sind allerdings in einer Sache konsequent, ignorantes oder aggressives. Verhalten gegenüber der Standaufsicht wird mit Rausschmiss bedacht, notfalls auch aus dem Verein.

Geschrieben
Am 11.6.2026 um 17:42 schrieb Tobias Reineck:

Hypothetische Situation 1:
Ein Schütze betritt während einer Sicherheitsphase den Schützenstand, also dort wovon geschossen wird. Zu diesem Zeitpunkt befinden sich die anderen Schützen an den Scheiben, um diese zu wechseln.
Der Schütze legt seine Waffe auf dem Schützenstand ab. Die Waffe ist entladen, Magazin entnommen, gesichert und zusätzlich mit einer Schnur im Lauf versehen.

Wie würdet ihr diese Situation bewerten?

 

So jemand wird isntant zurückgepfiffen und bekommt eine entsprechende, konstruktive Ansage.

Langwaffen: Alle Langwaffen sind während der Sicherheitsphase nach Kontrolle des Verschlusses durch die Aufsicht in den Ständer zu stellen, ins Futteral oder den Koffer zu legen und dürfen von da nicht mehr angefasst werden, bis die Aufsicht was anderes sagt.

Bei uns auf dem Stand kommt es jedoch nicht zu einer solchen Situation, dass, wenn die Scheiben getauscht werden, sich jemand VOR dem Lauf einer Langwaffe aufhalten muss wegen der Seilzuganlage.

Kurzwaffen: hier wird es kritischer. Bei uns gilt: Niemand fasst die Waffe während der Sicherheitsphase an, wenn sich Personen VOR den Waffen befinden sollten, da diese auf einem Tisch bei zum Beispiel 25m liegen. Der Verschluss ist offen, die Trommel ausgeschwenkt oder die Waffe ist bei Pistolen mit offenem Verschluss und ohne Magazin geholstert. Revolver müssen ausgeschwenkt auf dem Tisch liegen oder weggepackt sein. Die Aufsicht bleibt die ganze Zeit bei den Waffen auf dem Tisch und stellt sicher, dass niemand diese anfasst. Selbst Trockenübungen werden unter Einhaltung aller Sicherheitsmaßnahmen vorgenommen und auch nur dann, wenn alle HINTER der Feuerlinie stehen.

 

 

Am 11.6.2026 um 17:42 schrieb Tobias Reineck:

 

Hypothetische Situation 2:
Ein Schütze betritt während des laufenden Schießbetriebs den Schützenstand und legt seine gesicherte Waffe auf dem Schützenstand, also dort wovon geschossen wird,  ab.

Wie ist dieses Verhalten zu bewerten und wie sollte die Standaufsicht reagieren?
 

 

Ich habe erlebt, dass sowas bei einem offenen Training auf allgemein zugänglichen Schießständen durchaus üblich ist. Es gibt dann aber die Regel mit dem roten Band oder einer "Empty Chamber"-Flagge im Verschluss.

Ist man als Verein geschlossen auf dem Stand, gilt auch hier: Die Aufsicht entscheidet. Ich persönlich halte nichts davon, wenn der Schütze seine Waffe auspackt, kontrolliert und das im Rücken der anderen Schützen. Es kommt auch immer auf den Stand an. Bei unseren Ständen, auf denen wir schießen, müsste die Waffe tatsächlich im Rücken der anderen Schützen ausgepackt und kontrolliert werden. Im Zweifelsfall muss der Schütze warten, bis der Ablauf übersichtlicher wird und maximal mögliche Sicherheit gewährleistet werden kann.

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