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weyland

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  1. Erstaunlich. Ist das bei diesen Holstern so vorgesehen oder zufällig? Gibt es eine Disziplin bzw. Sportordnung, wo dies vorgesehen / vorgeschrieben ist?
  2. Genau. Und haben sich dabei "unsafe weapon handling" angewöhnt. Mir sind die "unbeleckten" Anfänger oft lieber. Mit offenem Verschluß geholstert? Da hält die Pistole doch gar nicht sicher im Holster.
  3. Hat man es ihnen denn auch beigebracht? Nach meiner Erfahrung(*) ist die Ausbildung im sicheren Waffenhandling in Deutschland in der Breite kaum vorhanden. Kompensiert wird das durch strenge, oft aber auch unsinnige Regeln, auf die aber strengstens geachtet wird (nur 5 Schuß laden und auch nur auf Kommando). Es gehört sehr viel Glück dazu, gerade als Anfänger, einen Verein zu finden, der jemanden hat, der das wirklich kann und auch weitergibt. Ich hatte solches Glück: Bei meinem IPSC-Einstieg war da ein dahingehend sehr, sehr engagierter (aber leider inzwischen verstorbener) Trainer, durch den mir meine Defizite (trotz bis dahin >25 Jahre Sportschützendasein) bewußt wurden. * Ich schieße GK seit knapp 35 Jahren, ich bin seither auch BDS-Schießleiter, seit einigen Jahren auch IPSC Range Officer und viel auf Schießständen im In- und Ausland unterwegs.
  4. Sagt wer? Inwieweit ist das denn standabhängig? Und inwieweit gilt für ein IPSC-Training die Standaufsichtsprüfung nicht oder ist sie nicht erforderlich? Aber von mir aus können wir gerne auch gedanklich auf andere BDS-Disziplinen wechseln, z.B. 3GUN, Western, Steel Challenge oder Speed Steel.
  5. Du meinst vermutlich die "Weiterbildung für Schieß- und Standaufsichten nach §27 WaffG i.V.m. §10 Abs. 2, 3, 6 AWaffV." Daß man damit *nicht* das Wissen hat, jedes Schießen zu beaufsichtigen, weil einem möglicherweise die Kenntnisse der Sportordnung als auch der lokalen Standordnung fehlen, sollte man im Hinterkopf behalten. Außerdem sollte man sich gewahr sein, daß die sichere Waffenhandhabung in Deutschland wenig gelehrt wird, weder im Sportschützenwesen noch in der Jagdausbildung, und sich viele am ungesunden Menschenverstand ihrer Mitschützen orientieren. Sicherheitsverstoß. Cooper-Regel 1 + 2: "Jede Waffe ist immer geladen." und "Die Mündung überstreicht nur das, was ich gewillt bin, zu beschießen." Falls die Waffe auf sichere Art und Weise ausgepackt und abgelegt wird, aus Sicherheitsicht in Ordnung. Es kann aber trotzdem ein Verstoß gegen die örtliche Standordnung oder die Sportordnung sein. Wenn die Mündung Andere überstreicht, kann das nie sicher sein. Ich höre das regelmäßig hinter mir und muß mich darauf verlassen, daß die Leute wissen, was sie tun: Safety Area, sichere Richtung, ungeladene Waffe, niemanden mit der Mündung überstreichen, auch nicht sich selbst. Da muß ich energisch widersprechen: Wenn das Teil der (Wettkampf)Übung ist, der Sportordnung als auch Standordnung nicht widerspricht und sicher erfolgt, dann kann und sollte(!) das auch Teil des Trainings sein. Wenn Schützen im Wettkampf geladene Waffen aufnehmen müssen, sollte man ihnen das auch beibringen. Und nicht verlangen, daß sie das ungeübt im Wettkampfstreß zum ersten Mal tun. Ich nehme an, Du meintest "aufgeblieben", also offener Verschluß. Das geht bei einigen Waffen gar nicht und andere gehen auch ohne menschliche Interaktion einfach mal unvermittelt zu (schwere Masseverschlüsse rutschen gerne mal über die Halterast). Deswegen überlegt man sich besser eine sicherere Ablageart, die verhindert, daß jemand vor der Mündung tanzt (siehe Cooper #1) oder sichert die Verschlüsse anderweitig.
  6. Ja, in diesem Sinne ist der Wettkampf gedacht.
  7. Ein wesentlicher Faktor, der von Nicht-Top-Schützen gerne übersehen wird, ist das Teilnehmerfeld. Wer außer mir auch noch teilnimmt, bestimmt wesentlich meine Position im Teilnehmerfeld, neben den eher präsenten Themen wie dem eigenen Trainingsstand. Wenn man also objektiv an die Sache herangehen will, benötigt man a) eine deutlich höhere Anzahl Matches (Anekdote vs. Statistik) b) vergleichbare Referenzschützen als wiederkehrende Marker -> hier ist wichtig, die Schützen wirklich persönlich zu kennen, ihr Engagement, ihren Trainingsstand, evtl. Waffenwechsel etc. Dabei eben auch (uneigennützig) Bekannt- und Freundschaften zu schließen, erleichtert die eigene Einschätzung und bringt den dauerhaften Spaß, von dem viele gerade im IPSC reden.
  8. Sorry, ich verstehe den Hintergrund nicht ganz: Ist der Betreffende durch Nichteinlegen der Sicherung beim SuRT durchgefallen oder wurde er bei einem Match disqualifiziert oder was? (BTW, wenn jemand von "KI Hilfe" schreibt, hat er sich gerade selbst disqualifiziert.)
  9. Du wirfst Themen und Begriffe durcheinander. Fahrlehrer: Kommerzieller Ausbilder, nimmt (fast) jeden, rechnet (eher geringen) Stundensatz ab, prüft Ergebnis der Ausbildung nicht selbst ab. Je blöder sich jemand anstellt, desto besser verdient er -> Motivation. Coach: 1:1-"Begleiter" durch ein Thema, einen Lebensabschnitt, der durch Fragen, Anreize, Themensetzung mit jemandem zusammen dessen Weiterentwicklung betreibt. Funktioniert nur, wenn Coach und Coachee gut zueinander passen. Eher höherer Stundensatz. Keine Prüfung des Ergebnisses. Schießausbilder: (Klein-)Gruppentrainer, fortschritts- aber nicht ergebnisorientiert. Abgeschlossene, eher kurze Weiterbildung mit möglichst klar strukturiertem Inhalt, aber keiner strikten Prüfung des Ausbildungsergebnisses. Sachkundeausbilder: Großgruppe, fest definierter Inhalt auf eher niedrigem intellektuellen als auch physischen Niveau, niedriger Stundensatz, amtlich vorgebene Prüfung. "Professionalität" kommt von Profession und das widerum heißt Berufung. In diesem Fall meist "aus *eigener* Berufung". Deswegen lasse ich das als Argument hier außen vor: Ich gehe davon aus, daß die jeder Ausbilder in (seinem) gewissen Maße an den Tag legt. Du mußt unterscheiden, wie das Angebot aussieht und kannst das nicht in einen Topf werfen: Wenn jemand ein Standardangebot hat (Sachkunde, Fahrlehrer), dann tritt er in Konkurrenz mit anderen Marktakteuren und muß im Wettbewerb bestehen, aka mit fast jedem klarkommen. Wenn jemand ein Nischenangebot hat, Oligopol-ähnlich, dann ist die Konkurrenz begrenzt, aber der Lernende kann immer noch wählen. Das sollte er auch tun und nicht vom Ausbilder erwarten, daß der sich vor ihm bückt. Könnte ich ein Training bei Jerry Miculek bekommen, nehme ich das oder ich lasse es. Aber ich erwarte nicht, daß er mir in den Hintern kriecht wenn ich mich zu dumm anstelle. Wenn jemand gar nicht am Markt auftreten muß, weil er es nicht nötig hat, dann muß der Lernende entweder die Kröte fressen oder es lassen. Ich gebe regelmäßig IPSC-Training, das sehr gut angenommen wird. Ich bekomme dafür nichts und deshalb läuft das nach meinen Regeln. Wenn mir jemand dumm kommt oder eine Gefahr darstellt, fliegt er raus. Trüge der Verein eine solche Entscheidung nicht mit, mache ich das Training in einem anderen Verein, der mich mit Kußhand dafür nehmen würde oder ich lasse es ganz.
  10. Ja, sofern der Schüler kooperiert. Und das heißt auch nicht, daß man jeden an jedem Ort abholen muß, sei letzterer noch so tief oder noch so abseits, vor allen wenn es um *Gruppen*Training geht. Darüberhinaus: Daß jeder Ausbilder mit jedem Schüler kompatibel ist, widerspricht der Lebenserfahrung. Es müssen sich die richtigen zusammenfinden oder der Schüler(!) muß sich am Riemen reißen.
  11. Hier haben wir aber den Sonderfall, daß er fast ausschließlich Waffen verkauft, bei denen die Nachfrage deutlich größer ist als das Angebot. Nimmt Kunde A nicht ab, stehen schon B und C in der Schlange und wedeln mit den Scheinen. Ich würde hier, wie Mathias schrieb, einfach den Handel zwischenschalten. An diese "Garantie für Treppchen" glaube ich eh nicht, vor allem da besagter Hersteller - nach meiner persönlichen Erfahrung - nun wahrlich keine Wunderwaffen baut sondern auch mal etwas vergurkt.
  12. Soweit ich gehört habe, sind die Vorteile auf Ausrichter- / Orgaseite.
  13. Nicht erreichbar hatte ich noch nie, hoher Load und träge Antworten gibt es schon mal punktuell. Geld in die Leistung der Server zu stecken, obwohl die Anzahl zu vergebender Plätze gleich limitiert ist, wäre Unsinn: Dann wären sie ja noch schneller weg. Wem's so wichtig ist, der meldet sich zum Arbeitseinsatz und schießt im Prematch bzw. der RO-Squad.
  14. Es gab je schon immer mehrere Portale für Matches: ipscmatch.de, practiscore, MOS, ..., sowie individuelle für einzelne Matches. MOS gibt es wohl nicht mehr; z.B. der Bayerische LV ist nun auf ipscess. Ich glaube aber nicht an eine generelle Vereinheitlichung. Zumindest für viele 2026er Matches habe ich mich noch anders angemeldet. Tatsächlich erfolgt die Anmeldung für die IPSC DMs nun über das ECM Portal der IPSC: https://portal.ipscess.org/portal (Quelle: Sportdirektor IPSC) Wer dort noch keinen Account hat, muß sich erst registrieren: https://portal.ipscess.org/portal/register Die Registrierung muß vom jeweiligen Regional Director bestätigt werden. Das hat bei mir (DE) ein paar Tage gedauert; daher frühzeitig erledigen. Hintergründe kenne ich nicht.
  15. Wer schon länger schießt, wählt die Matches oft nach Qualität / Anforderungen oder auch Squadstruktur aus. Ich schieße inzwischen nur noch ungern in großen Squads, weil es (mir) mit zuviel Wartezeit verbunden ist. Die Preisgestaltung der Matches wird angetrieben von der - Anzahl Miettage inkl. Auf- und Abbauzeit - Anzahl Stände - Typ Stände (z.B. 25 m vs. 50 m vs. 200 m) und deren jeweiligen Kosten - Mietequipment und dessen Kosten, inkl. Kosten bei Beschädigung / Zerstörung - Personalkosten (Aufwandsentschädigung, Getränke, Verpflegung, ggf. Reise- und Übernachtungskosten) - Verbrauchsmittel (da habe ich z.B. die hohen Kosten für Abkleber / Patches völlig unterschätzt) Was Du "Friends & Family" nennst, sind üblicherweise die Leute, welche die Arbeit vor, nach und während des Matches machen, während Du Spaß hast. Plus (oft, nicht immer) die Vorjahresgewinner bzw. die Topschützen des BDS EM-/WM-Kaders, welche die Matches als Leistungsnachweis benötigen.
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