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weyland

WO Silber
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Everything posted by weyland

  1. Er war mal US-Präsident und wurde von einem Schauspieler namens Donald Trump im Fernsehen parodiert. War nicht lustich und völlig unrealistisch.
  2. Irgendeinen, mit einer gewissen Fehlerquote (z.B. andere Tiere), ja. Einen bestimmten? Eher nicht. Dafür brauchst Du hochauflösende Kameras aus verschiedenen Winkeln, gute Beleuchtung, längere Beobachtungszeit (z. B. für Bewegungsmustererkennung) - und letztendlich Toleranz für eine Fehlerquote von 5-10%. Also alles nichts, was eine Mini-Drohne auch nur annähernd leisten könnte. Diese Drohnen sind, wie @Proud NRA Member richtig schrieb, eigentlich nichts anderes als bewegliche Anti-Personen-Minen. Eine Abwandlung der Minen, die auf ihre Ziele zuhüpfen. Das Problem ist, daß klassische Streitkräfte als auch natürlich Zivilisten bisher keinerlei Abwehrmaßnahmen gegen so etwas mitführen. Insofern ist ein Verbot und Ächtung dringend geboten.
  3. Diese Art KI gibt's halt nicht. Schau Dir mal die DARPA Challenges der letzten Jahre an, höre mal ein paar Vorträge der führenden Forscher und setze Dich mal im Alltag mit den verfügbaren sogenannten "KI" auseinander. Das sind nur Algorithmen, viel Statistik, immenser Trainingsaufwand, hohe Fehlerquoten und noch viel mehr Marketing. Es gibt ein paar spezielle KIs, die einfache, sich wiederholende Aufgaben schneller und besser erledigen können als ein Mensch, Dinge wie Schach oder GO spielen, fehlerhafte Teile aussortieren, u.ä. Das sind aber komplexe Maschinen, energiehungrige Rechner, nichts mobiles. Keine davon kann sinnvoll auf eine unbekannte, sich verändernde Umwelt oder Regeln reagieren, sich daran anpassen, Schlüsse ziehen. Falls es doch irgendwann mal gelingt, eine universelle KI zu entwickeln, werden diese Systeme sich eher nicht gegenseitig bekämpfen sondern den Schädling ausmerzen, der am bedrohlichsten für sie und ihre Umwelt ist. Was man denn so "autonom" nennt wenn man Dinge an Leute verkauft, die von "cyber" faseln. Das Ding hat einen Autopiloten, kann also nachdem die Verbindung zum Piloten getrennt wurde, einem vorprogrammierten Kurs folgen und dann kurz vorm Einschlag explodieren und Schrappnelle freisetzen. Es hat weder geeignete Sensoren, um autonom auf seine Umwelt reagieren zu können noch die entsprechende Rechenkapazität an Bord. Es deutet auch nichts darauf hin, daß die Türken auch nur annähernd eine solche Technologie besäßen. Nur skrupellos zu sein reicht halt manchmal nicht um mitzuhalten.
  4. Vorne sitzt ein Schalldämpfer, die graue Ummantelung soll neben mechanischem Schutz die Radar- und Wärmesignatur verringern. Das ist kein MG, sondern ein Scharfschützengewehr, HA-Einzelfeuer, mit automatischer Zieleinrichtung auf einer ferngesteuerten Platform. Das Geräte hat meines Wissens keine eigene Intelligenz; die komplexe Elektronik an Bord dient nur der stabilen Fortbewegung und Orientierung. Der große Transport-Roboterhunde aus Boston Dynamic's ersten Generationen (BigDog, später LS3, AlphaDog) waren so laut, weil sie Verbrennungsmotoren besaßen. Diese Lärmsignatur, so die offizielle Aussage, hat sie dann auch im Test-Feldeinsatz (bei den Marines?) scheitern lassen. Meines Wissens sind die Projekte eingestellt. Die neueren Roboter haben alle Elektromotoren, sind schnell und leise. Schau Dir mal Atlas im Parcours oder im Freiland an (auch auf youtube). Oder Cheetah, der läuft bis zu 45 km/h. Der kommerziell erhältliche Roboterhund Spot schafft laut Prospekt 30 min ohne Laden, aber das ist halt Ziviltechnologie mit hartem Preislimit.
  5. Nö, der Leitfaden richtet sich an die Waffenbehörden, siehe die Bezugnahme auf X-Waffe, die Otto und Lieschen sicher nicht kennen. Das ist ein Leitfaden, kein Gesetzestext oder Rechtsnorm. Das BKA erläutert in vereinfachter Form seine Rechtsauffassung. "Die Erstellung der Broschüre erfolgte unter Einhaltung aller Sorgfalt und nach bestem Wissen und Gewissen. Auf Grund der technischen Prozesse zwischen Erstellung und Herausgabe dieser Unterlage besteht die Möglichkeit, dass sich die Rechtsgrundlage in der Gesamtheit oder in Teilen geändert haben kann. Änderungen und Irrtümer bleiben vorbehalten. " (vgl. Seite 2 des Leitfadens V 2.0) "Ein Leitfaden ist eine Abstraktion von Anhaltspunkten" (vgl. Seite 3 des Leitfadens V 2.0) Man findet auch eine Textstelle "Die Rechtsauffassung hat sich geändert." (vgl. Seite 15 des Leitfadens V 2.0) Die Juristerei ist nun mal keine exakte Wissenschaft. In der Juristerei legt man Texte aus, interpretiert sie, argumentiert hinsichtlich einer bestimmten Auffassung, und am Ende entscheidet die höchste Instanz. Diese Auslegung / Auffassung kann sich über die Zeit ändern. Das war schon im Thing so. Einmal: Version 1.0 -> Version 2.0 Ich kann Deiner Argumentation gerade nicht folgen. Dein AR15 Timney Drop-In Trigger ist auch kein wesentliches Teil und sicher nicht das führende Teil, eingebaut oder nicht. Die Entscheidungsdiagramm auf Seite 17 erläutert es doch ganz gut.
  6. Gerade bei Wettbewerben scheint mir das ein plausibles Szenario. Mir ist da auch schon das ein oder andere (nicht erwerbpflichtige) "abhanden" gekommen.
  7. Zuverlässigkeit ist eine Momentaufnahme. Jungjäger ist man AFAIK solange der erste Jagdschein gültig ist. Drei Jahre, in denen viel passieren kann.
  8. Kein Eintrag der Kategorie im Europ. Feuerwaffenpaß? Lassen sie das Feld einfach leer? Seltsam.
  9. weyland

    DM 3Gun

    Ups, das ging aber schnell. Die Restplätze scheinen nun weg zu sein. Ich freue mich auf ein spannendes Wochenende
  10. In der WBK, im Stammdatenblatt oder im Europäischen Feuerwaffenpass? Bei letzterem wird es nämlich interessant wenn man ins Ausland* fährt.
  11. Und welches Recht gilt wohl im Ausland* ?
  12. Natürlich erst ab 1.9.21, klar. Weil, die 25 Jahre vorher ging das ja nicht. Wenn Du vielleicht Dein eigenes Zitat nochmal liest: Im Gesetz steht etwas von "Tatsachen" und nicht von "Ideen" oder Gehirnfürzen. Man muß schon sehr um die Ecke denken, um anzunehmen, daß der mehrfach überprüfte, wohl beleumundete Legalwaffenbesitzer erst seine Altbestände nachmeldet, um dann mit ebendiesen (erst dann bekannten) Teilen eine Straftat zu gehen.
  13. Welche natürlichen Probleme sollte er denn bekommen? (Frage für einen Freund mit Lowern und Wechselsystemen aber ohne Internet)
  14. Ich sehe nicht, wie ein solcher Voreintrag zu erlangen wäre weil der Schütze regelmäßig keine Waffenherstellungserlaubnis haben dürfte. Was die Altbestandslower anbetrifft, ist IMHO der wesentliche Punkt "... noch nicht in einer Waffe verbaut war...". Ich habe in meinem Antrag auf Besitzerlaubnis konkret darauf hingewiesen, in welchen Waffen sie bereits verbaut waren und könnte durch vorhandene Aufkleber sogar nachweisen, daß sie bereits so in Wettkämpfen eingesetzt wurden.
  15. Wenn von 23 gemeldeten Magazinen bei der Kontrolle 3 fehlen wird's halt spannend. "Die habe ich halt entsorgt" ohne einen Beleg darüber zu haben scheint mir bei verbotenen Gegenständen keine hinreichende Antwort.
  16. Ja, kann ich mir denken, daß sie das nicht umsonst machen Nun sind ja Berliner Behörden bisher auch nicht durch Funktionsfähigkeit oder gar Fleiß aufgefallen. Auf telefonische Androhung von Arbeit mit Arbeitsverweigerung zu reagieren paßt da ins Bild. Leider ist dieses Vorgehen nicht hilfreich: Die Geschichte bleibt Hörensagen, nix mit Substanz und vor allem kein rechtsmittelfähiger Bescheid. Somit kann auch ein Verband nicht reagieren.
  17. Und sie hat sich auch dagegen verwehrt, das Gehäuseunterteil gegen Vorlage eines entsprechenden Bedürfnisses einzutragen? Was sagt denn Dein Schießsportverband dazu? Ist bekannt, wie sie es dort mit den Blaser Griffstücken mit Schaft handhaben?
  18. Kannst Du bitte ein konkretes Beispiel dafür nennen? Mir ist bisher keines untergekommen oder sollte ich das überlesen haben?
  19. @Josef Maier Mir fällt da wirklich nix mehr ein ...
  20. Ziviler Ungehorsam, indem mal sich in vorauseilend besonders tief bückt ... das ist mal ganz was neues. Mircofilm? Und dann per Telex in zweifacher Ausführung an den Behördenleiter? Ich glaube, irgendwo zwischen uns ist die Zeit stehengeblieben, vor ca. 25 Jahren, und wir leben nun in sehr verschiedenen Welten. Mir fällt nichts mehr dazu ein...
  21. Bei Steelmatches sieht man das auch in Deutschland oft, aber bei IPSC läßt schon die (Über-)Buchungssituation das meist nicht zu. Wenn es die Matchausschreibung nicht ausdrücklich verbietet (was zum Teil der Fall ist), wüßte ich nicht, das etwas dagegen spricht. Ich glaube aber, daß das Matchsystem hinter ipscmatch, steelmatch, ipsc-dm, ... diese Schützen automatisch markiert und für alle sichtbar macht. Um es auf die Spitze zu treiben: Du kannst auch Mi - Fr aufbauen, Samstags als RO arbeiten und Sonntags schießen - falls Du das körperlich schaffst. Dann hat man alles gesehen... Grundsätzlich habe ich aber nicht den Eindruck, daß die Schützen jenseits der Top 5 so etwas wirklich in einen ernsthaften Vorteil umsetzen könnten. Man probiert halt eine zweite Lösung aus, die aber nicht unbedingt die bessere sein muß. Man wird dadurch ja nicht schneller, als man eh ist, und trifft auch nicht besser, als man es sowieso tut. Dann lieber am Tag zuvor ernsthaft zuschauen.
  22. Das mag "hinter den sieben Bergen bei den sieben Zwergen" noch funktionieren. Hier ist sind de Akten schon lang elektronisch. Der Papierkram geht in den Scanner, wird rechtssicher archiviert und Dein Papier geht in den Schredder. Ich weiß nicht, ob sie heute schon OCR drüberlaufen lassen, ansonsten kommt das irgendwann auch noch. Und dann wird sich bei Bedarf in dem Datenwust schon ein Fehler finden lassen...falsches Datum, falsche Kategorie, ... womit die Leute halt so ihre Unzuverlässigkeit demonstrieren. "Gehe nie zu Deinem Fürst wenn Du nicht gerufen wirst." Und meine Ergänzung: Wenn man gezwungernermaßen doch mal da ist, drückt man ihm kein Fallbeil in die Hand.
  23. Bei Deinem jeweiligen Schießsport-Landes- und -Bundesverband. Im BDS wären das auf Bundesebene: https://www.bdsnet.de/kalender https://www.bdsmeisterschaft.de/ https://www.steelmatch.de/ Bitte ergänzen, wenn ich etwas vergessen habe. IPSC und Western lasse ich wegen SuRT bewußt außen vor.
  24. Verinnerlichte Vorurteile? Ich bin seit März 2020 permanent im Home Office und wir werden fast alle nicht mehr Vollzeit ins Büro zurückkehren. Pendeln im Stau macht keinen Sinn und die Produktivität ist gestiegen.
  25. Das kenne ich leider auch nur zu gut. Einige Trainer unseres Vereines hatten zu Zeiten der Kontaktbeschränkungen unseren Anfängern sogar Einzeltrainingsstunden mit ihren eigenen Waffen auf angemieteten Ständen angeboten. Man hätte erwarten können, daß das immer ausgebucht gewesen wäre ....
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