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Bessere Ausrüstung und Munition als Standard-Militär oder Polizei. Wesentlich höhere Schußentfernung. Treffen im transsonischen und subsonischen Bereich. Bekämpfung auch (leicht) gepanzerter Ziele. Der polizeiliche Präzisionsschütze trainiert im Wesentlichen für relativ kurze Einsatzentfernungen im urbanen Umfeld, hat wenig bis keine Waffen-, Munitions- und Ausrüstungsauswahl. Er muß in der Regel nicht im transsonischen und subsonischen Bereich treffen. Luftdruck spielt eine geringere Rolle. Bewegte Ziele sind ein Thema. Der zivile Präzisionsschütze kann aus einem breiten Waffenangebot wählen, optimieren und optimal angepaßte Munition bauen. Nur wenig Ausrüstung ist ihm nicht zugänglich (SD, Nachtsicht, Zielrechner), sofern er es bezahlen kann. Bewegte Ziele spielen für ihn keine Rolle. Wirkung im Ziel spielt keine Rolle. Der Jäger bewegt sich irgendwo zwischen zivilem Präzisionsschützen und Polizei-Präzisionsschützen. Jagdlicher Weitschuß sind oft nur 200 - 300m. Was das "soll KSK Kenntnisse" des OP betrifft: Das Buch gab's anfangs mit Widmung des Autors, nur im Shop von Blackforest Precision. Das sollte es erklären.
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3Gun Fertigkeit könntest Du auf jedem Stand schießen, der für die passenden Kaliber freigegeben ist. Macht auch (fast) niemand. 3Gun Parcours, insbesondere mit PCC statt Rifle, müßte auf jedem Stand gehen, auf dem heute IPSC geschossen wird. Die sind nicht an jeder Ecke, aber inzwischen aber auch nicht mehr so wenige, gerade bei den kommerziellen. Die meisten Dorfstände sind halt schon Jahrzehnte nicht mehr auf aktuellen Stand gebracht worden. Aber viele wollen halt auch nicht und sind mit dem wenigen zufrieden, was da ist. Solche Sportarten zu betreiben kostet halt Zeit, Geld, Mühe, und da scheitert es meist. Ich mache Schießsport nun fast dreißig Jahre, habe zwei Vereine gegründet, war und bin Mitglied in einigen, aber am Ende brauchst Du genug Leute, die etwas ändern wollen und dafür etwas tun, nicht nur reden.
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Ich vermisse keine Disziplinen. Allein der BDS bietet mehr als ich zeitlich und finanziell hinbekomme. Neben den Klassikern gibt es Western, Steel, Silhoutte, IPSC, 3Gun, Long Range, ... Wenn's mir da langweilig würde, gäbe es sicher noch einiges im BDMP. Das Problem sehe ich eher darin, daß die Leute gar nicht wissen, was es alles gibt, wie man hier auch lesen kann Mühe und Kosten scheuen, wenn sie es denn wissen Stände fehlen - aber andererseits viele Leute aber auch nicht angemessen dafür zahlen wollen. Allein schon die Mitgliedsbeiträge vieler Vereine sind albern und aus Standsicht nicht nachhaltig. Aha. Ich schieße sogar mit 20 Schuß im Magazin und renne dabei über 'nen 50x50 m Stand. Das kannst Du sogar mit drei Waffen machen; nennt sich 3GUN. Schießen aber nur sehr wenige weil ...? Mehr als eine Waffe am Mann ist in Deutschland nicht genehmigungsfähig, wurde probiert. Da kannst Du Sportordnungen schreiben bist Du schwarz wirst. Auch das kannst Du jederzeit veranstalten; die BDS Sportordnung SpeedSteel gibt es her. Es muß halt jemand machen und genug Leute dafür zahlen. Daran scheitert es, nicht an Sportordnungen.
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Tun sie nicht. Bei uns kannst Du einfach schießen, die Anfänger auch gerne mit einer breiten Palette an Vereinswaffen (mehrheitlich KW). Die meisten wollen aber asap was eigenes. Man braucht eigentlich nur Brille und Gehörschutz für knapp 'nen Fuffi. Wenn's halt dynamisch sein soll, kommen Holster etc. Aber das muß ja keiner.
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Besser als der Glock-Abzug stimmt; deswegen und wegen des Griffwinkels habe ich sie ja gekauft. Das ist ein Trigger-Kit, das den SF-Abzug noch verbessert? Mein Händler, der vorwiegend HK verkauft, kennt nur ein in Deutschland nicht erhältliches US-Triggerkit. In den HK-Zubehör- und Ersatzteillisten habe ich auch nichts gefunden. Kennst Du die Bezeichnung dieses Kits?
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Ich mußte meine zwar bezahlen, aber ansonsten geht es mir genauso. Als es POL und noch keine Walther gab, eine gute Empfehlung. Walther baut nun die besseren Abzüge in ihre Waffen. Mit Wegfall vom POL machen Polymerwaffen die Sache unnötig schwer, also auf jeden Fall Stahlgriffstück nehmen.
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https://www.nc-outdoor-shop.com Stand heute noch ohne Fotos.
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Bei Steel gibt es auch Startpositionen, wo mit geladener Kurzwaffe aus dem Holster gestartet und kein SuRT verlangt wird (aber meist "Holstererfahrung") Speed Steel: "Lawman Ready" Steel Challenge: "Y-Position" (mit erhobenen Händen)
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Danke. Das ist der BDS Sportbeauftragte Steel Challenge und Speed Steel.
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Mir hat mal jemand beim Wettkampf erzählt, die Markenrechte lägen bei @webnotar . Vielleicht mag er etwas dazu schreiben?
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Durchaus. Ich möchte diese Disziplinen keineswegs abwerten und finde gut, daß es sie gibt. Es geht mir rein um mein persönliches Empfinden, was ich für mich aus den ja nicht geringen Gebühren an "Glücksgefühl" raushole. Das ist bei Steel für mich weniger als bei IPSC oder 3Gun. Konzentration auf das Wesentliche
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Als reiner Trainingsnachweis: Datum, Schießstand, LW oder KW, Stempel, Unterschrift Wenn kein Stempel vorhanden, empfiehlt es sich, den Unterschreibenden noch mit Klarnamen und Funktion zu nennen. Damit kann man, bei ansonsten knappen Nachweisen, die mögliche Diskussion entschärfen. Grunsätzlich empfehle ich unseren Standaufsichten aber, sich einen billigen Stempel anfertigen zu lassen (zweizeilig, Max Mustermann, Schießleiter / Range Officer / Standaufsicht). Wir sind ja in Deutschland. Bei Wettkampfnachweisen im Falle von Überkontigent sollte man zusätzlich die Waffe aufführen.
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Abgelehnter Voreintrag KW .44mag (Regelkontingent) : Lehmann-Kommentar zu §14 ???
weyland antwortete auf MB69's Thema in Waffenrecht
Irgendwelche Informationen fehlen in der Geschichte. Die Waffenbehörde hat regelmäßig nicht die Information, mit welchen Waffen im Training geschossen wurde. Der Antragsteller hat eine Bescheinigung seines Verbandes, daß er im Rahmen der gesetzlichen Anforderungen trainiert hat. In welcher Stelle sollte die Waffenbehörde da einhaken? Zweifelt sie diese Bescheinigung des Verbandes an? Dann wäre das ein Thema für den Verband und seinen Anwalt, nicht vordringlich eines des Antragstellers. Du schreibst auch von einem ablehnenden Schreiben, das aber kein Ablehnungsbescheid sei. Was ist es denn, was ist der Titel? Das Schreiben enthält doch sicher eine Rechtsbehelfsbelehrung. In der steht in der Regel sowas wie "gegen diesen Bescheid...". -
Die wurde dieses Jahr abgesagt ohne öffentliche Begründung. Es gab Gerüchte, daß Hera als Sponsor abgesprungen sei bzw. nicht das notwendige Budget zur Verfügung stellen konnte / wollte. Rein aus den (bisher relativ günstigen) Teilnehmerentgelten wäre die Veranstaltung nicht kostendeckend durchzuführen. Die Leute vergessen immer, wieviel Zeit und Manpower Auf- und Abbau kosten - und daß währenddessen auch die Stände bereits angemietet werden sein müssen. Wenn ich daran denke, frage ich mal, ob sie 2024 geplant ist. Oder weiß das hier bereits jemand? Ich habe mehrmals teilgenommen, es war ganz nett (die Steel Nightmare seeeeehr nett), aber irgendwie bin ich nie richtig happy heimgefahren. An den Ergebnissen lag es nicht. Ich bin eh kein Top-Schütze, trainiere zu wenig, bin ein gutes Stück von z.B. @Mateusz Ergebnissen entfernt, tummele mich eher wie die meisten im Mittelfeld. Das aber mit viel Spaß. Mir fehlt bei SC und SpSt zum wirklich dynamischen die eigene Bewegung durch einen Parcours, wie sie IPSC und 3GUN Parcours ermöglichen. Die eigene Bewegung, zusammen mit der dort möglichen Kreativität bei der Lösung der Aufgabe, gibt mir mein persönliches "Glücksgefühl", mit dem ich dann nach Hause fahren kann. Aber ich gönne jedem seine Disziplin, und bin froh, daß es inzwischen so viele verschiedene gibt. Die Zahl der Wettkämpfe ist jedoch so hoch, daß ich einfach nicht überall dabei sein kann.
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Ich muß mich übrigens schneller als erwartet korrigieren: Ein KK-Match ist nun im Gespräch. Wenn es konkret wird, gebe ich (oder jemand von der offiziellen Orga) Bescheid. Es hat sich ja keiner vom Verein daran bereichert sondern die Helfer (Tagespauschale + Mittagessen auf die Hand zwischendurch) und die Standgebühren damit bezahlt. Was alleine alle vier 200 m-Stände + beide 50 m-Stände für zwei Tage kosten kann man sich ja mit der Preisliste ausrechnen. Für ein IPSC Rifle-Match zahlt man inzwischen 140 €, mit mehr Teilnehmern und deutlich höherem Durchsatz. DM 3Gun Parcours macht trotz 85 € für einen halben Tag massiv Defizite. Wenn's soviel kostet, kostet es soviel. Wäre schöner, wenn es anders wäre, aber was will man machen? Jeder, der ein Match anbieten will, ist ja mehr als willkommen, gerne mit günstigeren Preis, auf eigener Anlage oder auch in P'burg oder sonstwo.
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Aktuell gibt es keine konkreten Planungen von Seiten des alten Orga-Teams. Personell ist's derzeit schwierig. Außerdem ist das Kostenrisiko hoch (Kalkulation war immer knapp) und der Aufwand wäre nur mit einem guten, starken Team stemmbar.
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Bundessportleiter und Syndikus z.B. Handreichung / FAQ von Seiten des BDS, in der zumindest mal die gesetzlichen Grundlagen, die anscheinsrelvanten Merkmale listen und den aktuellen Stand zusammenfassen könnte. Dann würde z.B. weniger von "sportlicher Zulassung" und "Feststellungsbescheid" in Zusammenhang mit Anschein gefaselt. Es gibt ja durchaus Handlungsanweisungen in anderen Disziplinen. Es gibt ja durchaus Sport jenseits der Standarddisziplinen. 2019. Weil ich sie hätte wenn es sie gäbe.
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Das ist halt in zweifacher Hinsicht Unsinn: Weder gibt es eine "Freigabe für Sportschützen" noch geht es in einem "Feststellungsbescheid" um §6 AWaffV. Ich hatte das vor Jahren schon mal in einem Telefonat an den Bundesportleiter adressiert. Eine Handreichung an die Wettkampffunktionäre sei geplant. Die kam aber nie und der Unsinn steht nun explizit so in den Ausschreibungen. "Lasst, die Ihr eintretet, alle Hoffnung fahren!"
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Doch. Die meisten Matches in Skandinavien und Finnland findet man auf https://shootnscoreit.com/ Die Viking Rifle Series wollte für die Matchorganisation auch dahin wandern.
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Erfahrungen Ausnahmegenehmigung 30er Magazine für IPSC PCC
weyland antwortete auf Forino's Thema in Waffenrecht
Es ist in Deutschland ein verbotener Gegenstand; Du brauchst eine Sondergenehmigung dafür. Inwieweit es da bereits ein funktionierendes oder sogar vereinfachtes Verfahren gibt , ist mir nicht bekannt. Letztes Jahr gab es das nicht, wie mir ein dänischer Schütze in Polen erzählte. -
Erfahrungen Ausnahmegenehmigung 30er Magazine für IPSC PCC
weyland antwortete auf Forino's Thema in Waffenrecht
Esten ;-) Sorry, ich hatte Deine Frage übersehen. Nein, sie haben größere Magazine und die Waffe ist Kat. A, so wie es der europäische Gesetzgeber es IMHO beabsichtigt hat. Irgendeinen Halbautomaten kann schwierig sein: Er darf nicht nicht unter das Kriegswaffenkontrollgesetz fallen (wie z.B. SIG-Sturmgewehre, div. Kashis, ...) und nicht vom sportlichen Schießen ausgeschlossen sein (bestimmte optische Merkmale, aber auch Maschinenpistolen-Derivate). 30er Magazine sind grundsätzlich verbotene Gegenstände, für deren Einfuhr Du einen Ausnahmegenehmigung des Bundeskriminalamtes benötigst. Zur sportlichen Verwendung sind sie danach auf 10 Schuß zu blockieren. Die meisten ausländischen Sportschützen besorgen sich stattdessen 10er. -
Taugt die Sabatti tactical evo?
weyland antwortete auf Shortcut's Thema in Precision Rifle Series (PRS)
Da Du die Frage in der PRS-Rubrik gestellt hast: Schloßgang ist bei PRS definitiv ein Thema, neben der Präzision. Wenn die Waffe beim schnellen Repetieren hakelt, kostet Dich das wertvolle Zeit, die Dir beim Zielen und Schießen fehlt. Das will man nicht; insoweit lieber das bißchen mehr investieren. -
Magazinkapazität Pistole mit nachgerüstetem Anschlagschaft?
weyland antwortete auf LordKitchener's Thema in Waffenrecht
Waffenrechtlich nicht. Sportlich kann das jeder Veranstalter in seinen Ausschreibungen festlegen wie er möchte sofern es die zugrundeliegende Sportordnung hergibt. Bei IPSC ist das z.B. sinnvoll, wo Anschlagschäfte gegen PCC antreten. Da sind einzelne Stages so designt, daß Du sehr schnell schießen und trotzdem treffen mußt. Mindestschußzahl 10, damit nur ein Schuß Reserve zum danebenballern, sonst zeitraubender Magazinwechsel. -
Teilverdeckte Waffennummer unter einem Diopter oder einer Montage.
weyland antwortete auf 1913's Thema in Waffenrecht
Lasern ist ja relativ leise. Insoweit ... SCNR -
Teilverdeckte Waffennummer unter einem Diopter oder einer Montage.
weyland antwortete auf 1913's Thema in Waffenrecht
Bei meinen ARs ist die Waffennummer meist vom Handschutz oder den daran montierten Picatinnyschienen verdeckt. Die älteren Waffen haben meist keine Seriennummer auf Lower und Verschlußträger. Irgendwann haben die Kontrolleure aufgegeben weil sie Mittag machen wollten .