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Alle Inhalte von weyland
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Wes Brot ich eß, des Lied ich sing.
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Das gleiche Interesse kann ja auch sein, bestimmte Arbeiten durch professionelle Kräfte gegen Bezahlung übernehmen zu lassen. Die wenigsten Vereine betreiben noch ehrenamtlich eine Vereinsgaststätte in Eigenregie, obwohl das früher auch dazu gehörte. Warum soll man als Verein nicht Minijobs anbieten, um z.B. Scheibenhalter zu bauen, die Ehrenamtspauschale für sowas nutzen oder den Kugelfang von Profis mit Profiwerkzeugen, passender Schutzausrüstung und Erfahrung erneuern lassen? Solange die einen dafür zahlen, ein anderer seine Rente damit aufbessert oder das lokale Handwerk unterstützt wird, paßt das doch.
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Deswegen nannte ich sie ja auch Flachzeitschriften. Totes Gewerbe, stirbt endgültig mit den Boomern. Was echte Fachzeitschriften anbetrifft leben diese meines Wissens derzeit vor allem von dubiosen Geschäftsmodellen, lassen sich z.B. Veröffentlichungen von den Autoren bezahlen und verkaufen deren Wissen dann gedruckt an Bibliotheken, öffentliche Einrichtungen etc. Die meisten Unternehmen stellen den Mitarbeitern doch inzwischen keinerlei Budget mehr für Abonnenments von Fachzeitschriften mehr zur Verfügung. Bei uns sind diese vor ca. 10 Jahren verschwunden, die Ständer seither leer. Wer außer den Herstellern soll denn das Blatt bezahlen? Die paar Abonnenten und Einzelkäufer decken noch nicht mal die Personalkosten, geschweige denn Produktion und Vertrieb.
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F(l)achzeitschriften sind allgemein ein toter Markt. Niedrige Leserzahlen, noch kleinere Abonenntenzahlen, und das vorwiegend alte Säcke. Geld bringt nur die Werbung darin, und sobald die zu elektronischen Medien abwandert, geht die Kohle aus.
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Im Abkommen von Schengen geht es um den Personenverkehr. In diesem Thread hier geht es aber um den Warenverkehr, und zwar mit Waren, die besonderen Beschränkungen unterliegen. Im Vorfeld der Grenze stehen seit Jahren Kamerasysteme, die automatisch Kennzeichen und Gesichter auswerten. Die "Zufallskontrollen" im Personenverkehr an der Schweizer Grenze haben wenig mit Zufall zu tun. Die könnten Dir sogar sagen, wie oft Du wann im letzten Jahr über die Grenze gefahren bist. Das hat z.B. auch steuerliche Implikationen.
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Ich verwahre mich gegen eine solche Unterstellung. Bin zwar alt, aber das ... Zu einer guten Vereinsführung gehört heutzutage, diese gesellschaftliche Veränderung nicht nur zu beklagen, sondern durch Änderung der Finanzstruktur zu begleiten. In ein paar Jahren wird kaum noch jemand da sein, der ehrenamtlich und unentgeltlich Scheibenrahmen zimmert, Löcher in Decke und Boden ausbessert oder sogar den kompletten Stand ausbaut. Da wird man mehr mit Ehrenamtspauschale, Minijob aber auch kommerziellen Dienstleistern arbeiten müssen. Und das will finanziert werden. Im Saarland kommen ein paar spezielle Problem hinzu: Niedriges Einkommens- und Rentenniveau, niedrigere Lebenserwartung, nun weniger Frührentner als früher (damals Niedergang von Kohle & Stahl), "graue Quellen" für Material fallen weg, etc. Da meine Vereine kommerziellen Ständen eingemietet sind, haben wir dieses Problem nicht. Wegen IPSC ist aber unser Bedarf an Aufsichten (= Range Officern) für Training und Wettkampf viel höher als beim statischen Schießen. Ein Wochenende Schießen und Arbeiten zehrt inzwischen auch mehr an meinen Knochen als noch vor 5 Jahren. Etliche ROs scheinen älter als ich, etliche auch erkennbar kränker. Todesfälle und Ausfälle durch längere Krankheit mehren sich. Ich bin sehr froh, daß wir doch einige junge Kollegen gewinnen können, sich zu engagieren und ausbilden zu lassen.
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Weder Erfahrung mit Kontrollen noch jemals das Abkommen gelesen Schußwaffen sind bei Einfuhr in die Schweiz unaufgefordert anzumelden. Das Einzige, was gegenüber der dauerhaften Einfuhr entfällt, ist die Vorabgenehmigung durch Fedpol. Also ab auf die rote Spur (die eh meist schneller ist), kurz ins Häuschen, der Beamte schaut in die Papiere (EFWP und Einladung), manchmal noch auf die Waffe, und wünscht gute Weiterfahrt. Bei Wiedereinfuhr in die EU ist bei einer Zollkontrolle die Herkunft wertvoller Waren (hier: Waffe) nachzuweisen. EFWP und WBK reichen dazu regelmäßig nicht aus. Der Zoll schreibt dazu entweder das Auskunftsblatt INF 3 oder die Vereinfachte Nämlichkeitsbescheinigung vor, die man nach Terminvereinbarung und vor Ausfuhr unter Vorführung der Waffe beim lokalen Zollamt bekommt. https://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Reisen/Reisen-in-einen-Nicht-EU-Staat/Persoenliche-Gegenstaende/persoenliche-gegenstaende_node.html Ich habe schon erlebt, daß der deutsche Zöllner an der Schweizer Grenze im Rahmen des individuellen Ermessens stattdessen mitgeführte Kaufbelege akzeptiert. 1000 mal ist nichts passiert, ....
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Am Freitag bin ich leider nicht da: Da muß ich das Geld verdienen, daß ich Samstags verpulvere. Viele Erfolg.
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Das ist halt Saarland. Viele haben einen sehr knappen Geldbeutel, das Preisniveau insgesamt ist eher niedrig (außer vielleicht in SB und SLS). Aber ich fürchte auch, das Ganze geht auf Dauer den Bach runter, wenn ihr die Finanzierung nicht auf eine bessere Basis stellen könnt. Ob 120 € normal oder günstig sind, würde für mich davon abhängen, wie oft und wann ich dafür dann wirklich trainieren könnte. Mit Schweizer Preisen kann man es halt gar nicht vergleichen. Das Schweizer Durchschnittseinkommen liegt umgerechnet bei über 7000 € / Monat, ein saarländischer Durchschnittslohn bei 2400 € (ja, Lohn <> Einkommen, aber auf die Schnelle ...).
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Ja. Einfach einen Gang runterschalten, auf Sicherheit achten, Spaß haben :-) Mir als RO hilft es, wenn Du mir das bei Ankunft auf'm Stand sagst. Dann kann ich die Situation etwas entspannen, mögliche Fragen detaillierter beantworten und die Kommandos vielleicht etwas langsamer geben als für den Profi. Ich gehe davon aus, daß Stephanie und Michael etwas Nettes aufgebaut haben und schieße deshalb auch mit.
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Erfahrungen Ausnahmegenehmigung 30er Magazine für IPSC PCC
weyland antwortete auf Forino's Thema in Waffenrecht
Wen meinst Du mit "die Behörde"? Auch mir wurde von mehreren Seiten mitgeteilt, daß die neuen kein Training im Inland mehr beinhalten. Somit steht dem Training nach Sportordnung nichts im Wege, wie auch zuvor schon nicht. Genehmigungen werden befristet erteilt. Vor Ablauf der Befristung ist rechtzeitig ein Verlängerungsantrag - mit Nachweis der Teilnahmen - zu stellen. Zwischenkontrollen sind mir nicht bekannt, aber die Genehmigungen sind ja noch nicht soooo alt. -
Erfahrungen Ausnahmegenehmigung 30er Magazine für IPSC PCC
weyland antwortete auf Forino's Thema in Waffenrecht
Außerdem Waffentausch (z.B. Wechsel von Colt-/Uzi- auf Glock-Magazinstandard bei PCC) und Magazinverschleiß. -
Wenn ich einen (heutzutage sehr teuren) kommerziellen Schießstand oder ein Schießkino besäße, hätte ich ungern, daß dies nach kurzer Zeit so aussieht wie viele Vereinsschießstände, mit Löchern in Tischen, Wänden, Decken, Böden - oder, vor kurzem gesehen, Türen Außerdem erfüllen die beschossenen Materialien an der betroffenen Stelle nicht mehr die ursprünglichen Schutzanforderungen an das Material. Das könnte für gewerbliche Mieter ein Problem sein. Also würde ich in der Regel flächig tauschen, oder, wenn vom Hersteller vorgesehen, mit den davor vorgeschriebenen Materialien reparieren (ausgießen, füllen, etc). Das dürfte aber dann Kosten jenseits der 200 € verursachen. Oder man macht das "so", also ohne die Kosten wirklich zu kalkulieren, und legt dann im Zweifelsfall wegen wenigen Idioten (oder halt auch mal einem "Unfall") drauf. Die Alternative wäre: Man repariert nicht individuell, legt die "Strafe" / Pauschale zur Seite, ranzt die Anlage langsam runter und erneuert nur im normalen Wartungszyklus. 50 € "Schmerzensgeld" auf einem klassischen Vereinsschießstand halte ich für ok, wenn das bei den nomalen Wartungsarbeiten von den Ehrenamtlichen einfach ersetzt / repariert werden kann (zerschossene Bohlen etc.). Kommerziell kann das nicht reichen, allein wegen der Arbeitskosten.
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Erfahrungen Ausnahmegenehmigung 30er Magazine für IPSC PCC
weyland antwortete auf Forino's Thema in Waffenrecht
Könnte man, wenn man denn mehr Stellen bewilligt bekäme. So sind sie halt nur zu zweit oder dritt. -
Ausnahmegenehmigung 30er Magazine IPSC für eine Jagdwaffe
weyland antwortete auf Aslan's Thema in Waffenrecht
Den hat der Threadersteller als Nichtjäger, Nichtsportschütze und Nichtwaffenbesitzer ja gar nicht. Deswegen brät er seine Gehirnwurst ja hier. -
Optionen für 22lfb auf dem AR15 als Sportschütze
weyland antwortete auf Kaminari's Thema in Waffenrecht
Sind ein nichtverstellbarer Schaft und ein Kompensator Anscheinsmerkmale? -
Herzlichen Glückwunsch: Erster Beitrag und direkt voll in die Hose gegangen Es empfielt sich, Paragraphen auch mal komplett zu lesen und vielleicht auch mal ältere Beiträge zu diesem Thema zu konsultieren...
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Wäre dann nicht die Konsequenz, auf das ZF zu verzichten? Ich bin bei Rifle ein großer Verfechter von zwei Optiken, aber bei PCC schnell davon abgekommen - obwohl ich eher schlecht sehe und auf weitere Entfernung profitieren würde. PCC ist nun mal von Geschwindigkeit und Handling näher an der Kurzwaffe als an der Rifle, selbst wenn man wie ich deutlich langsamer als z.B. @Monsieur ist. Nochmal zum OP: Die Heras sind schon vom Grundaufbau eher schwer gebaut, das HS 510 ist für ein Red DOT auch ein ordentlicher Trümmer ... da noch eine weitere Optik paßt für mich nicht.
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Das darfst Du anders sehen, mußt es aber mit Deiner Waffenbehörde ausdiskutieren, nicht mit uns. Geh - je nach Behörde und Bundesland - davon aus, daß Du die Diskussion vor Gericht führen mußt. Das wurde an anderer Stelle im Forum bereits hoch und runter diskutiert und tut bei der Fragestellung hier nicht Not. 3420 3420 3420 3420 3420 ...
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Ja, ok, an der Schützenlinie möchte ich das auch nicht. Bei vielen endet die sichere Waffenhandhabung leider, sobald ein Problem und Streß auftritt.
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Wenn ich Training gebe, habe ich insbesondere bei Temperaturen unter -5 Grad Celsius öfter Schützen mit Waffenstörungen, meist aufgrund falscher Schmierung. Die kann ich dann nicht so einfach heimschicken, weil die Waffen sich oft auch nicht mehr einfach entladen lassen. Wenn das Problem beseitigt ist und gut Öl reingesprüht wurde, laufen sie meist auch wieder problemlos. Lose Optiken gibt's auch schon mal, eine Schlagbolzenspitze fliegt auch mal weg (früher öfter, inzwischen eher selten), Schmeisser-Durchladehebel neigten zum Selbstzerlegen, ... Ich habe ich schon ein Korn durch ungeschicktes Handling in einem Fenster verloren oder es hat mir einen Stift herausvibriert. Die Leute sind dann oft über eine Stunde angereist. Was soll ich sie heimschicken wenn die Sache schnell erledigt ist? Unter anderem dafür haben wir ja die Safety-Area.
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Ich habe im Auto eine Munitionskiste mit: Wera Tool Check Plus mit geänderter Bestückung Wiha Drehmoment-Schraubendreher 0,8-5,0 Nm Knipex Elektronik-Greifzange AR Wrench Uhrmacherhammer Putzschnüre für versch. Kaliber Waffenöl sowie Ersatzteile: Für die SIG P226 LDC Auszieherkralle, Verschlußfeder und Korneinsatz. Für die ARs Schlagbolzen, einen Durchladehebel sowie Upper- und Lower-Reparatur-Sets. (Für HK und BUL brauchte ich bisher keine Ersatzteile). Außerdem in der Schießtasche eine Taschenlampe, ein Taschenmesser, das 3er-Set "Gorilla Fold up-Tools" von Bondhus (o.ä. von Wiha) sowie Ersatzbatterien für alle meinen Optiken und die Kopfhörer. Zum Beispiel, obwohl das in der Regel auch ohne geht. Oder um im Dämmerlicht des Standes zu schauen, ob die winzige Schraube TORX oder INBUS ist. Oder etwas kleines wiederzufinden, das herunterfiel. Oder die Seriennummer unterm Handschutz zu lesen. ...