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IGNORED

Magtech 9mm mit Fehlladung


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Geschrieben
12 minutes ago, Andrè1 said:

Kannst den Test ja wiederholen. Diesmal treibst Du ein Geschoß so weit in den Lauf,daß es so 2 bis 3 cm vor der Laufmündung geparkt ist und dann setzt Du den Folgeschuss drauf.

 

edit: Ne Aufbauchung läßt sich sehr gut beim Durchblick durch den geputzten Lauf gegen eine Lichtquelle erkennen.

Ich habe ja jetzt festgestellt: Ohne Pulver kann man keine Folgepatrone zünden und selbst mit wenig Pulver wird das Geschoss nicht tief in den Lauf getrieben. Man braucht eine beachtliche Menge Pulver, um ein Geschoss fast bis nach vorne zu treiben. Das ist dann kein Squib mehr, das merkt man. 
 

Deshalb belasse ich es dabei, will ja auch nicht herumreiten auf der Sache.

 

Die Glock ist bereits verkauft an einen Sammler, wird nie mehr geschossen werden.

Geschrieben
10 minutes ago, HangMan69 said:

 

naja, neuer lauf rein und go...


Es könnten weitere, unsichtbare Schäden entstanden sein, auch am Rahmen zum Beispiel. Ich würde die Waffe niemanden als schussbereit anbieten, lediglich als Sammlerstück. 

 

Im übrigen bin ich nicht sicher ob das überhaupt wirtschaftlich ist, gebrauchte Glock 17 Gen 5 sind wirklich nicht teuer. 

Geschrieben
vor 12 Minuten schrieb Hunter375:

Wurde die unbrauchbar gemacht und ist jetzt eine Deko-Waffe?

Ist für einen Sammler doch zweitrangig und der Umbau zur Dekowaffe wäre wirtschaftlich absolut unsinnig, vor allem für einen Inhaber einer roten WBK.

Geschrieben
vor 8 Stunden schrieb JoergS:

Meine Tests sind abgeschlossen, mit durchaus unerwarteten Resultaten. Ich poste ja keine Links zu meinen eigenen Videos, aber wer will kann gern bei mir reinschauen (auf dem Sachverständigem-Kanal). 

 

Ich habs dir gesagt. Und das schafft nicht nur ne Glock! Die Bilder die du in dem Video hast sind teilweise von Überladungen!

Geschrieben
5 hours ago, Hunter375 said:

Wurde die unbrauchbar gemacht und ist jetzt eine Deko-Waffe?

Nein, das überlasse ich dem voll informierten und berechtigten Käufer. Der Kaufvertrag wird entsprechende Klauseln beinhalten. Möglicherweise lässt er sie ja auch erneut amtlich beschießen.

 

4 hours ago, callahan44er said:

 

Ich habs dir gesagt. Und das schafft nicht nur ne Glock! Die Bilder die du in dem Video hast sind teilweise von Überladungen!

Es gibt aber auch Videos, die selbst bei Glocks bei Verwendung von Fabrikmunition bei solchen Versuchen wie dem meinen Laufaufbauchungen und Risse zeigen. Glock hat wohl bei den 5 Waffen sowohl den Härtungsprozess als auch das Laufinnenprofil verändert. Darüber hinaus wurde auch die Formgebung der Kammer geändert. Ob dies geschah, (auch) um die Läufe stabiler zu machen, entzieht sich meiner Kenntnis. Aber meine Ergebnisse deuten darauf hin, dass Gen 5 Läufe möglicherweise solche Unfälle besser überstehen als Gen 3 Läufe. 

Geschrieben
Danke für den aufschlussreichen Test.
 
Hast du mal drüber nachgedacht, dass ein Mantelgeschoss als Laufstecker mehr Schaden angerichtet hätte.
 
Dein Wiederlader hat beschichtete Bleigeschosse verladen, die dürften deutlich weicher sein. 
Geschrieben

Egal welche Geschosse ich verwendet hätte - es hätte immer jemanden gegeben, der sich andere Geschosse gewünscht hätte. Wie ich im Video sagte - mein Test lässt KEINE generelle Aussage über die Folgen solcher Unfälle zu. Er zeigt nur, dass mit DIESER Waffe und den von mir verwendeten Patronen in DIESEM Einzelfall keine oder nur geringe Schäden enstanden sind, und das auch nur bei oberflächlicher Betrachtung. Es kann sehr gut sein, dass ein Test mit nur geringen Abweichungen den Lauf zerstört hätte. Für eine generelle Aussage wären sehr viel umfangreichere Versuche notwendig. 

Geschrieben
Am 12.4.2026 um 20:40 schrieb JoergS:

Ich habe ja jetzt festgestellt: Ohne Pulver kann man keine Folgepatrone zünden und selbst mit wenig Pulver wird das Geschoss nicht tief in den Lauf getrieben. Man braucht eine beachtliche Menge Pulver, um ein Geschoss fast bis nach vorne zu treiben. Das ist dann kein Squib mehr, das merkt man. 

Ohne Pulver wird das Geschoss nicht tief in den Lauf getrieben... 

Kann ich zum Beispiel für H&H CUHS 180gr mit Smal Pistol Magnum so nicht bestätigen. Da liegt da Geschoss auch schon mal vor einem.

Seitdem Lockout Die

 

Ausgerechnet beschichtete Blaigeschosse für den Versuch zu verwenden, ist nicht repräsentativ für 9x19 Fabrikmunition. 

 

 

Die Halterung für die Glock fand ich ganz gut, man sieht, dass Jörg viele Experimental-Modelle baut. Da sieht man bei Youtube deutlich schlechtere Halterungen für das Griffstück.

Das der Kugelfang gehalten hat,  hätte ich nicht gedacht. Der sah so nach KK aus. 

Ich bin irgendwie von einem neuen Lichtschalter oder einer neuen Steckdose in der Ecke ausgegangen, dass war bestimmt ein dramaturgischer Kniff von Jörg. 

Ein Haarlineal und ein Blick in den Lauf, so Zentimeter für Zentimeter wäre schön gewesen.

 

Bei einem Kollegen sah der "verformte"  Laufbereich Außen nicht mehr poliert und glänzend aus. Bei richtiger Lichtführung zeigte sich ein dunkler Ring im Lauf. 

Beides nur zu sehen, wenn explizit danach gesucht wird. 

 

Ich würde jetzt Glock auch nicht so feiern, weil die Pistole genau das geliefert hat, was in jedem Armee - Pflichtenheft steht. 

Geschrieben

Hier ging es ja um die Magtech Munition, die eben KEINE Magnum Zündhütchen verwendet. Wie ich sagte, mein Test ist sehr spezifisch und hat keine GENERELLE Bedeutung. Erst recht ist sie nicht repräsentativ. Es ist eine Einzelfallbetrachtung, nicht mehr und nicht weniger. Sie zeigt, dass ein solcher Unfall auch weitgehend folgenlos bleiben KANN. Jedenfalls hat der Test das auf Video dokumentierte Geschehen bei Tactical Dad bestätigt - das Geschoss drang auch bei ihm nicht tief genug ein, um eine neue Patrone zündfähig nachladen zu können. 

 

Der Kugelfang ist ein Krale-Produkt und besteht aus 3mm Stahlplatten, die Prallwand weist sogar 4mm Stärke auf und es gibt eine zweite 3mm Rückwand. Der Hersteller spezfiziert sie mit "bis 600 Joule problemlos". Da sind wir auf der sicheren Seite. In meinem Test des Kugelfangs hat das Ding sogar ein Flintenlaufgeschoss Kaliber 12/67 verdaut. 

Angesichts der vielen Bilder, Videos und Berichte über Glocks, die durch solche Unfälle zerstört worden sind, finde ich mein Testergebnis allerdings doch recht überraschend. Ich hatte (wie man in diesem Thread nachlesen kann) auf eine moderate Laufaufbauchung mit verklemmter Waffe getippt. Diese ist nicht eingetreten. 

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb JoergS:

Angesichts der vielen Bilder, Videos und Berichte über Glocks, die durch solche Unfälle zerstört worden sind, finde ich mein Testergebnis allerdings doch recht überraschend.

 

Das sind häufig andere Unfälle. Sprengungen von Handwaffen sind in der Regel völlig anders gelagert. Dort ist das Problem, dass die Hülse die Zündung nicht abdichtet und der sich aufbauende Druck den Weg des geringsten Widerstandes ins Gehäuse hinein sucht. 

 

Laufaufbauchungen gibt es hingegen meist dadurch, dass sich das auflaufende Projektil massiv verformt. Hier ist die Art und Form des Projektils ebenso wie die Energie des Geschosses entscheidend. 

 

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Bei FMJ Projektilen in 9 mm ist das fast gar kein Problem. 

 

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