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IGNORED

LWB schießt auf die Polizei


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Geschrieben
  Am 3.6.2022 um 16:58 schrieb Fussel_Dussel:

In jeder Institution gibt es (meist alte) Führungskräfte die leider nach „haben wir immer schon so gemacht“ arbeiten.

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Eben nicht. Früher waren in solchen Fällen Hausdurchsuchungen in Abwesenheit des Bewohners keine Seltenheit, wofür man dann auch kein SEK braucht und eine Hand voll Polizisten reichen.
Da sind die SEK auch nur in absoluten Notfällen gekommen und waren nicht dauerüberlastet wie heute.

Aus meiner Sicht ist da heute sehr vieles Show of Force um nicht zu sagen politisch begründeter Missbrauch von Einheiten, die eigentlich für etwas ganz anderes da sind.

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Geschrieben
  Am 3.6.2022 um 22:06 schrieb joker_ch:

Die Sachlage ist so volatil, das man selbst die best vorbereitenden Gruppen in Schwierigkeit bringen kann.

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Das vergessen die meisten. Und das SEK besteht auch nicht aus Robotern. Warum

sollen die sich über den Haufen schießen lassen? klar erwartet man von denen mehr als vom normalen Polizisten. Aber nicht den Selbstmord. Natürlich können die auch zurückschießen. Der Preis dafür kann aber hoch sein. Ein Großteil der Einsätze erfolgt erst mit viel Krach aber danach wird es sehr leise, eben weil man alternativ zur Waffengewalt anderes anwendet. Die hätten gestern auch das Dach wegsprengen können. Und? Was hätte man davon gewonnen? Nix. 
 

Hier geht es um Menschen, und wenn das Gegenüber nicht will, tut sich auch das SEK schwer. Der Wille zählt, wenn Opi fest entschlossen ist, tut das auch dem SEK weh. Nicht umsonst bevorzugen die SE Hausbesuche zur Unzeit, weil die zu erwartende Gegenwehr bei schlafenden geringer ausfällt.

 

@chief wiggum wie vorher geschrieben scheitern ein paar Einsätze bereits am Schreibtisch. Und das muss ja nicht der Schreibtisch der Polizei / vom SEK sein.

Geschrieben
  Am 4.6.2022 um 07:23 schrieb Proud NRA Member:

Ob das wirklich der Fall ist? Wenn's bei mir nachts an der Tür rummst reagiere ich anders, als wenn jemand einfach freundlich an der Tür klingelt.

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Leider / zum Glück kann man nicht in anderer Leute Gedanken rein schauen. Und du weißt, dass du nix verbrochen und nix zu befürchten hast.

 

Aber die viele Menschen kennst du und wie viele unterscheiden sich jeweils vom anderen?

Geschrieben
  Am 4.6.2022 um 06:53 schrieb steven:

Hallo raze4711

 

Verbrechen vermeiden sollte oberstes Gebot sein.

Bei den Waffenbesitzern trifft die Gesetzesverschärfung auch oft zu. Blind und brutal. Dadurch wird natürlich keine Einzeltat vermieden. Die Gesetzesverschlimmbesserungen sind rein der politischen Gesinnung zu verdanken.

Wie wäre eine Gesetzesänderung, wenn ein Messerstecher wieder zugeschlagen hat?

 

Steven

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Zum Glück sind wir bis jetzt ja  mit einem blauen Auge davon gekommen  .

Verschärfung der Aufbewahrung ( VDS 0 und I ) und Beschränkung der Magazinkapazität wird keine Straftat verhindern . 

 

Die Beschränkung der Gelben , haben sich die Sportschützen selbst zuzuschreiben .

Das gleiche droht den Jägern aus dem selben Grund auch. 

 

 

 

Geschrieben
  Am 4.6.2022 um 07:23 schrieb Proud NRA Member:

Ob das wirklich der Fall ist? Wenn's bei mir nachts an der Tür rummst reagiere ich anders, als wenn jemand einfach freundlich an der Tür klingelt.

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Wenn es rummst geht es blitzschnell, der letzte klingelt dann.

Wenn du dann noch eine geladene Waffe zur Hand hast kannst du dir ausrechnen wie lange die Besitzerlaubnis noch Bestand hat. 

Darum geht es ja bei den Aufbewahrungsvorschriften! Die Selbstverteidigung gilt eben nicht als Bedürfnis.

Geschrieben (bearbeitet)
  Am 4.6.2022 um 07:23 schrieb Proud NRA Member:

Ob das wirklich der Fall ist? Wenn's bei mir nachts an der Tür rummst reagiere ich anders, als wenn jemand einfach freundlich an der Tür klingelt.

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P.S.: Bevor eine Durchsuchungsbeschluß vollstreckt wird erfolgt eine Voraufklärung über Lage der Räume und Gewohnheiten der Bewohner, Anwesenheit von Kinder und Tiere.

Eben anders als eine Sofortreaktion auf eine aktuelle Tat mit Gefahr im Verzug.

Bearbeitet von uwewittenburg
Geschrieben (bearbeitet)
  Am 4.6.2022 um 08:15 schrieb uwewittenburg:

Wenn du dann noch eine geladene Waffe zur Hand hast kannst du dir ausrechnen wie lange die Besitzerlaubnis noch Bestand hat. 

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Mag ja sein, ist glücklicherweise nicht mein Problem. Aber als ich mal Gelegenheit hatte, mit ein paar Leuten, die das beruflich gemacht hatten, das Eindringen in ein Haus mit vier Mann zu üben (der berühmte Battle Drill #6), hatte ich stark den Eindruck, dass der Verteidiger im Vorteil ist. Als ich dann dazu etwas nachgelesen habe, stellte sich heraus, dass sie auf West Point gerade debattieren, ob man das überhaupt lehren soll, denn wenn man es lehrt, dann ordnet irgendein Hirnie es an, und wenn es einer anordnet, dann war es entweder grundlos oder es gab einen Grund, und in dem Fall hat mindestens Mann 1, vielleicht auch Mann 2 Blei im Kopf. Also schlagen ernstzunehmende Leute vor, das überhaupt nicht mehr zu üben weil es so regelmäßig schiefgeht. Meine Schlafzimmertür ist hinreichend gesichert, dass es da zumindest eine kleinen Zeitvorteil gibt und der Eindringling vermutlich nicht im Gleichgewicht sein wird. Ich hoffe, es nie außerhalb von Spielereien mit Kriegsveteranen ausprobieren zu müssen, habe deswegen auch keine Erfahrung mit wirklichen Situationen, aber ich würde mich auch nicht für einen nächtlichen Einbruch bei mir zuhause freiwillig melden, vorsichtig gesagt.

Bearbeitet von Proud NRA Member
Geschrieben
  Am 4.6.2022 um 08:19 schrieb uwewittenburg:

P.S.: Bevor eine Durchsuchungsbeschluß vollstreckt wird erfolgt eine Voraufklärung

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Gerade bei Vollstreckungen unter Einbeziehung eines SEK (in der aktuellen BRD nicht selten aus rein politischen Gründen) gibt es inzwischen einige Beispiele, inkl. Kollateralschäden wie falsche Adresse mit verletzten Bewohnern und erschossenen Haustieren, die ziemlich nahe legen das diese Voraufklärung eben nicht stattfindet.

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  Am 4.6.2022 um 08:24 schrieb chief wiggum:

gibt es inzwischen einige Beispiele

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Sind das diese berühmten "Einzelfälle", die bei Waffenbesitzern die Straftaten begehen zwar vollkommen irrelevant und nicht zu berücksichtigen sind, bei der Polizei aber selbstverständlich immer und überall hervorgezerrt werden müssen?

 

Wieviele SEK-Einsätze werden prozentual ohne jegliche Gewaltanwendung und Fehler durchgeführt?

 

Nicht, dass ich mich wundere, dass von einigen hier mit zweierlei Maß gemessen wird. Interessant ist es aber trotzdem.

Geschrieben
  Am 4.6.2022 um 08:24 schrieb Proud NRA Member:

hatte ich stark den Eindruck, dass der Verteidiger im Vorteil ist.

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Das ist grundsätzlich so, wenn man sich in fremde Gebäude begibt.

 

  Am 4.6.2022 um 08:30 schrieb Kreppel:

Wieviele SEK-Einsätze werden prozentual ohne jegliche Gewaltanwendung und Fehler durchgeführt?

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👍 wahrscheinlich mehr als 98%. Zumindest ohne Gewalt durch Schusswaffen. Der absolute Großteil aller Einsätze wird mit der schärfsten Waffe geführt: das gesprochene Wort.


 

  Am 4.6.2022 um 08:24 schrieb chief wiggum:

einige Beispiele, inkl. Kollateralschäden wie falsche Adresse mit verletzten Bewohnern und erschossenen Haustieren

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irgendwie muss man ja im Training bleiben.

Geschrieben
  Zitat

einige Beispiele

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= Einzelfall

Hast Du messerscharf erkannt. Arbeitsunfälle sind (zum Glück) auch Einzelfälle, bei denen Ämter und BG eine Welle machen.
Und wie kommst Du darauf, dass Einzelfälle bei LWB keine Berücksichtigung finden?
Denen verdanken wir ganz erheblich unser Waffengesetz bzw. die werden als Aufhänger dafür genommen.

 

Geschrieben
  Am 4.6.2022 um 08:11 schrieb raze4711:

Die Beschränkung der Gelben , haben sich die Sportschützen selbst zuzuschreiben .

Das gleiche droht den Jägern aus dem selben Grund auch. 

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Hallo raze4711

und welchen Sinn macht die Beschränkung auf 10 Repetierer? Ist der 11. so viel gefährlicher wie die ersten 10?

Reine Ideologie und Willkür. Hier wird der Wille hoher Beamter durchgedrückt. Das Volk wird nicht berücksichtigt. Hatten wir schon 2 mal, ging nie gut aus.

Deshalb wurde ein liberales Grundgesetz geschaffen. Da wird gerade drauf geschissen. 

 

Steven

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Geschrieben
  Am 4.6.2022 um 08:15 schrieb uwewittenburg:

Wenn es rummst geht es blitzschnell, der letzte klingelt dann.

Wenn du dann noch eine geladene Waffe zur Hand hast kannst du dir ausrechnen wie lange die Besitzerlaubnis noch Bestand hat. 

Darum geht es ja bei den Aufbewahrungsvorschriften! Die Selbstverteidigung gilt eben nicht als Bedürfnis.

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Und genau dort kann auch alles schief gehen. Die Tür falsch eingeschätzt, geht nicht auf. Einen Bewegungsmelder der versteckt ist und den Besitzer vor warnt. Dann hat er genug Zeit...

 

Solche Sachen funktionieren durch den Überraschungsmoment, fällt dieser aus welchem Grund auch immer aus und ist derjenige den man kriegen will mit dem entsprechenden Mindset ausgestattet, geht schnell alles schief.

Aber in 99% der Fälle, wollen die Betroffenen gar keinen shootout mit der Polizei und alles geht friedlich zu.

 

Geschrieben
  Am 4.6.2022 um 08:50 schrieb joker_ch:

Aber in 99% der Fälle, wollen die Betroffenen gar keinen shootout mit der Polizei und alles geht friedlich zu.

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Mit der Polizei nicht. Mit einem Einbrecher, der brutal genug vorgeht, ziemlich ordentlich verschlossene Türen, hinter denen vermutlich jemand ist, aufzurammen, dagegen.... Und woher soll man im ersten Moment oder durch eine Tür wissen, ob es die Polizei ist, wenn die sich eben nicht in üblicher Weise vorstellt, sondern sich benimmt wie Einbrecher der extrabrutalen Sorte?

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  Am 4.6.2022 um 08:50 schrieb joker_ch:

Die Tür falsch eingeschätzt, geht nicht auf.

 

Kenne ich, Ramme 20 x gegen Tür und wird dann von innen aufgeschlossen.

 

Aber in 99% der Fälle, wollen die Betroffenen gar keinen shootout mit der Polizei und alles geht friedlich zu.

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1 % kann schon schlimm sein.

 

Bearbeitet von uwewittenburg
Geschrieben
  Am 4.6.2022 um 08:24 schrieb chief wiggum:

Gerade bei Vollstreckungen unter Einbeziehung eines SEK (in der aktuellen BRD nicht selten aus rein politischen Gründen) gibt es inzwischen einige Beispiele, inkl. Kollateralschäden wie falsche Adresse mit verletzten Bewohnern und erschossenen Haustieren, die ziemlich nahe legen das diese Voraufklärung eben nicht stattfindet.

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Stimmt, hatte ich irgendwann ja schon mal beschrieben, wenn sie "starten" sind sie nicht zu bremsen.

Geschrieben
  Am 4.6.2022 um 06:53 schrieb steven:

Hallo raze4711

 

Verbrechen vermeiden sollte oberstes Gebot sein.

Bei den Waffenbesitzern trifft die Gesetzesverschärfung auch oft zu. Blind und brutal. Dadurch wird natürlich keine Einzeltat vermieden. Die Gesetzesverschlimmbesserungen sind rein der politischen Gesinnung zu verdanken.

Wie wäre eine Gesetzesänderung, wenn ein Messerstecher wieder zugeschlagen hat?

 

Steven

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Hatten wir doch alles .

Heute ist doch als Taschenmesser nur noch eine größere Fingernagelfeile mit erschwerten Öffnen ,  zulässig. 

Geschrieben
  Am 4.6.2022 um 08:23 schrieb Christian 555:

Weil?

Warum und wofür wurde die neue gelbe WBK ins Leben gerufen?

Was war dadurch vom Gesetzgeber als logische Folge mit einkalkuliert?

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Das haben wir auch schon ausgiebig diskutiert. 

Warum also wieder das Gleiche von vorne beginne  ? 

Da gibt es einen eigenen Faden dazu , kannst du alles nachlesen. 

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