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IGNORED

Feuerwaffen-Konferenz 16/11/16


Katja Triebel
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Wer es verpasst hat, kann sich Katja Triebels Rede (vorher auf Deutsch umstellen) hier ab 37:30 anschauen:
http://web.events.streamovations.be/index.php/event/stream/ecr-16112016
 

Ihre Power-Point-Präsentation findet man hier:
https://legalwaffenbesitzer.files.wordpress.com/2016/11/ppp.ppsx
 

Ihr Impact-Assessment findet man hier:
http://firearms-united.com/wp-content/uploads/2016/06/Impact-Assessment.pdf
Eine kurze Zusammenfassung auf 2 Seiten hier:
http://firearms-united.com/wp-content/uploads/2016/06/Impact-Assessment-short.pdf
 

Firearms United und German Rifle Association bedanken sich bei Herrn Bernd Kölmel für diese tolle Veranstaltung.

Eine sehr gute Zusammenfassung hat Oliver Huber hier auf Deutsch verfasst:


Sein Wortlaut - falls man den Link nicht öffnen kann:

Zurück aus Brüssel.
eine Menge Stoff zu lesen und das ohne Bilder!
Bei allem was ich dort erlebt und gehört habe rollen sich mir auf der einen Seite die Fußnägel auf und auf der anderen Seite sehe ich einen Schimmer von erfreulicher Hoffnung am Horizont.
Die von United Firearms,
der ECR (European Conservatives and Reformists Group),
Der Alliance and Democrats for Europe Group und
der EPP Group in the european parliarment organisierte Konferenz war eine Informationsveranstaltung zur Firearms Direktive.
Auf dem Podium anwesend waren:
Alian Alexis für die Kommission, die für den unsäglichen Vorschlag zur Waffenrechtsverschärfung verantwortlich zeichnet,
Bernd Kölmel facebook.com/BerndKoelmelMdEP/?fref=ts
für die Alfa und als Vertreter der ECR (European Conservatives and Reformists Group),
Dita Charanzová (Mitglied des europäischen Parlaments),
Eric Lakomaa (Wissenschaftler),
Katja Triebel (United Firearms/German-Rifle-Association),
Stephan Petroni (Vertreter der Sammler),
Mikko Personen (Verterter der Reservisten),
Stefano Maulu, (Mitglied des europäischen Parlaments),
Pia Certé (IPSC-Schützin),
Tomasz Stepie´n (United Firearms),
Jussi Halla-aho (Mitglied des europäischen Parlaments)
Die Konferenz war gegliedert in zwei Teile
Teil 1
1. Proposal (Vorschlag der Kommission)
2. Trilogue (Info zum Trilog)
3. Impact (Einflußfaktoren)
Teil 2
Emotional Impact (Darstellung der einzelnen betroffenen Gruppen)
zu Teil 1
Alain Alexis stellte die Position der Kommission vor.
Herr Alexis stelle eine in meinen Augen vollkommen ideologische Sichtweise dar, in der er betonte und im Besonderen unterstrich, dass eine Gesetzesinitiative immer ein Gleichgewicht zwischen der Sicherheit der Bevölkerung und einer Freiheit des Einzelnen zu berücksichtigen habe.
Er stellte plakative in den Raum, das die Anschläge von Paris mit halbautomatischen Waffen begangen worden sein und das aus diesem Grund halbautomatische Waffen ein großes Gefahrenpotential für die Bevölkerung darstellen.
Insbesondere führte er den Anschlag in Norwegen ins Feld, hierbei scheint ihm entgangen zu sein, dass Norwegen nicht zur europäischen Gemeinschaft gehört.
Weiterhin verteidigte er die „medizinische“ Untersuchungsplicht als ein wertvolles Mittel zur Kontrolle der Eignung zum Waffenbesitz.
Auf Fragen zu den Waffengesetzen und der nicht nennenswerten Deliktrelevanz in der Schweiz, Österreich und Tschechien, ebenso wie den steigenden Kriminalitätsraten in England und Australien äußerte er sich nicht und überging die Fragen geflissentlich.
Er beschwerte sich in hohem Maße darüber, das Waffenbesitzer der Meinung seien, sie würden pauschal mit Terroristen gleich gesetzt.
Wir erinnern uns, die Direktive wurde als Vorschlag zur Terroismusprävetion und zur Eindämmung des illegalen Waffenhandels vorgestellt und der ursprüngliche sollte sich mit der einheitlichen Deaktivierung von Schußwaffen und dem Umbau von Kriegs- und Waffen zu Deko- und Salutwaffen und der Verhinderung vom Umbau von Schreckschusswaffen zu schussfähigen „scharfen“ Waffen und der Verhinderung des Handels von illegalen Waffen befassen!
Die andauernden Beschwerden von Waffenbesitzern mit dem Gejammer der Diskriminierung (meine Interpretation seiner Aussagen) seinen nicht zielführend und sollten doch in einer sachlichen Diskussion, die nur zum Schutz der Bevölkerung diene nicht verwendet werden. Waffenbesitzer sollten sich darüber im Klaren sein, Dass Schusswaffen nun mal zum Töten gemacht sein und es damit legitim sei, die davon ausgehende Gefahr zu minimieren.
Weiterhin führte Herr Alexis aus, die Änderung der Gesetze jede Nutzung und den Besitz von Schusswaffen unter dem Aspekt einer Gleichwertigkeit zu behandeln habe, halb- und oder vollautomatische Schusswaffen, ob im Besitz eines Sammler oder eines Museums oder eines legalen Waffenbesitzers stellten die gleiche Gefahr dar auf Grund ihres ihnen innewohnenden Tötungspotetiales.
Wir erinnern uns, die Direktive wurde als Vorschlag zur Terroismusprävetion und zur Eindämmung des illegalen Waffenhandels vorgestellt.
Die Kommission betreibt aus meiner Sicht einen ideologischen Feldzug gegen jede Form von Waffen die nicht in staatlicher Hand sind.
Eric Lakomaa der als Wissenschaftler an einer Untersuchung zum Missbrauch entwendeter Waffen gearbeitet hat und einen Research zu Untersuchung von Delikten mit solchen entwendeten Waffen für Schweden vorgenommen hat, stellte dar, dass keine nennenswert Gefährdung von solchen Waffen ausgeht. Er berichtete weiterhin, dass es zu diesem Thema ansonsten keine Untersuchungen gibt.
Keine Gefahr – kein Problem.
Ammerkung:“ bei uns in Deutschland kann das Bundesinnenministerium trotz nationalen Waffenregisters keine Aussage machen wie viele Schusswaffen aus oder mit Sicherungsbehältnissen entwendet wurden machen und das obwohl die dauerhafte Zerstörung, Entwendung oder der Verlust einer Schusswaffe aktenkundig gemacht wird. Die spannende Frage gibt es im nationalen Waffenregister keine Möglichkeit so etwas zu vermerken, was sehr seltsam wäre, da ja die Weg einer solchen Waffe dann nicht nachvollziehbar sind, was ermittlungstechnisch eine schwere Fehler wäre oder sind die Zahlen einfach so gering, dass sie eine Verschärfung der Aufbewahrung nicht rechtfertigen?“
Katja berichtete über einen Research über den Einfluss von Waffendelikten den sie in eigener Regie gemacht hatte und der eigentlich von der Kommission dem Vorschlag zur Verschärfung der Waffengesetze hätte zu Grunde liegen sollen, aber nie gemacht wurde.
Stattdessen wurden 40.000.000 Euro (40 Millionen) von der EU ausgegeben um das Track and Trace of Exlosives also die 24stündige Verfolgungsmöglichkeit von Pulver und Zündschnüren sicherzustellen. Ansbach und das Brüsseler Bombenattentat 2015 und 192 getötete und 2000 Verletzte durch islamistische Extremisten wurden nicht verhindert.
Merke - Terrorismus kann nicht durch Verbot oder Restriktion legal erworbener oder legal besessener Güter verhindert werden.
Die Fragen der Teilnehmer richteten sich nur an Herrn Alexis der sich in eine Schmollecke zurück zog und voller Unverständnis auf kritische Fragen reagierte und einer kaputten Schallplatte gleich, die Wichtigkeit und gesellschaftliche und sicherheitspolitische Relevanz einer Beschneidung der legalen Waffenbesitzer betonte und nicht müde wurde zu proklamieren, dass keine Nachteile entstehen würden, da es ja für Sportschützen Ausnahmegenehmigungen und auch die Möglichkeit geben würde A7 Waffen in den europäischen Feuerwaffenpass einzutragen.
Sicher kostenlos? – oder?
Zu diesem eigentlich interessiertesten Teil gab es eine Zeit von 8 Minuten für Fragen aus dem Auditorium.
Herr Alexis entschwand umgehend! ….und Tschüß!
Zu Teil 2.
Vicky Ford berichtete vom Trilog. Der europäische Rat und das Parlament rücken näher zusammen und nehmen die Kommission zunehmend unter Beschuss.
Wie Michael Thoma schon berichtete:
Deaktivierte Waffen:
Klares Verständnis der Auswirkungen auf Bürger (1 „praktikabler“ Standard für EU), klarere Definitionen für Deaktivierung, Anhaltspunkte für Beschussämter. Parlament möchte Altbesitz aus nationalen Standards anerkennen, wenn vor April 2016 gekauft. Verkauf dieser älteren Waffen soll möglich bleiben.
Halbautomaten:
Rat und Parlament sind gegen A7, nach Aussehen. Sind für Einordung nach Magazinkapazität. Erlaubnisse für Sportschützen sollen existieren und sollen für Mitgliedsstaaten verpflichtend werden. Außerdem sollen die Waffen in A weiterhin auf EFP verwendet werden und auch auf Wettbewerbe mitgenommen werden können. Sonderregelungen für Reservisten und Filmemacher etc.
Konvertierte Halbautomaten :
Muss weiter diskutiert werden, viel Übereinstimmung zwischen Parlament und Rat. Altbesitz soll anerkannt werden.
Medizintests:
Parlament besteht auf Überwachungssysteme für Nationalstaaten, durchgehend oder nicht durchgehend. Jeder Mitgliedstaat soll System für Überprüfung haben. Nicht jeder einzelne Schütze muss überprüft werden. Bisherige Systeme sollen für alle Legalwaffenbesitzer gelten, keinen Unterschiede zwischen Sportschützen und Jägern etc.
Nehmen wir mal die augenscheinlichen Nettigkeit raus so bliebt eine große Unwägbarkeit in den „medizinischen“ Tests es gibt keine Definition die einer Landeswillkür Tür und Tor öffnen wurde. Eine Waffenbesitzerin aus Litauen berichtete über die „demütigenden“ Test die dort alle 5 Jahre durchgeführt werden.
Herr Petroni berichtete was es aus Sammlersicht bedeutet, wenn zu Bespiel eine Sammlerwaffe wie ein Prototyp mit nachträglich einer Nummer versehen wird. Es wäre so als würde man auf eine blaue Mauritius nachträglich eine Registrierungsnummer aufbringen, um sie gegen „Schwarzverkauf“ zu sichern!
Herr Maullu stellte aus italienischer Sicht dar welche wirtschaftlichen Probleme es für kleine Waffenhersteller bedeuten würde Kennzeichnungspflichten und Vorschriften zum Handel um zu setzten und zu erfüllen.
Fragen und Antworten wahren hier eher Anregungen für die anwesenden Parlamentarier die gegen jegliche sinnfreie Verschärfung des Waffengesetzes sind.
Tomasz Stepie´n stellte zum Abschluss sehr deutlich klar, dass die Kommission sehr willkürlich ihren Auftrag erweitert hat und – ein in meinen Augen sehr wichtiger Punkt – die Menge der Befürworter des europäischen Parlaments um 8% abgenommen hat und die der Gegner des europäischen Parlaments um 8% angestiegen ist.
Mein Fazit:
Die Kommission – Aufrag verfehlt – setzten 6 und alles faktenbasiert neu erarbeiten mit einer sauberen Evaluation. Ende einer ideologischen Kampagne gegen legale Waffenbesitzer! Focus auf Bekämpfung des illegalen Waffenhandels.
Evaluierung von Alternativen zur inneren Sicherheit, wie concealed carry und das Modell von Tschechien, Schweiz und Österreich.
Waffenbesitzer sollten keinen Schritt zurückweichen grade die Wahl in Amerika lassen viele Parlamentarier die Furcht um Jobverlust spüren.
Weiter aktiv Kontakt via Mail noch besser per Brief zu Parlamentariern aufnehmen, grade zu denen die für eine Verschärfung sind!
Grüße Oliver
P.S. einen besonderen Dank an Bernd Kölmel und Jussi Halla-aho die sich für eine sinnvolle Änderung des Waffengesetztes stark machen – nämlich KEINE da sie faktisch nicht notwendig ist, eben bis auf eine einheitliche Deaktivierungsvorschrift für Deko- und Salutwaffen und für eine Eindämmung des illegalen Handels und Transfers von Waffen!

 

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Danke für Euren Einsatz! Ohne Euch wäre das alles schon längst vom Tisch. Und Ihr zeigt mal wieder deutlich, welches Geistes Kinde sich da in dieser unsäglichen EU-Kommission breitmacht. Abscheulich, und erinnert an vergangene Zeiten.

 

Danke nochmal für Euren unermüdlichen Einsatz, und daß Ihr unentgeldlich die Arbeit macht, die 600 hochbezahlte "Fachkräfte" eigentlich machen müßten.

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vor einer Stunde schrieb Katja Triebel:

...
Waffenbesitzer sollten keinen Schritt zurückweichen grade die Wahl in Amerika lassen viele Parlamentarier die Furcht um Jobverlust spüren.
Weiter aktiv Kontakt via Mail noch besser per Brief zu Parlamentariern aufnehmen, grade zu denen die für eine Verschärfung sind!
Grüße Oliver
...

 

Nein.

 

Bei denen läuft das da dann i.d.R. kaum anders als hier z.B. mit dem Herrn Alain Alexis - die fühlen sich nur persönlich beleidigt und schmollen dann. So wird das schnell nur vergebene Mühe. Ein überzeugter Hasser des legalen, privaten Besitzes von Feuerwaffen durch verantwortungsvolle Bürger, ist mit den üblichen, demokratischen und legalen Mitteln normalerweise nicht zu bekehren - auch nicht durch das Risiko, seinen Posten zu verlieren. :mega_shok:

Daher ist mein Rat, sich an deren nicht so sehr ideologisch gefestigte Kollegen zu wenden. Die sind eher und mehr nur politische und organisatorische Mitläufer. Diese Menschen sind, wenn auch nicht unbedingt Sachargumenten, so doch der Aussicht auf ihre persönliche Einkommenslosigkeit gegenüber i.d.R. deutlich aufgeschlossener. :gutidee:

 

Euer

Mausebaer :bud:

Edited by Mausebaer
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vor 46 Minuten schrieb Katja Triebel:

Ich empfehle euch, insbesondere die letzten 10 Minuten.

 

Tomasz zeigt auf, wie unzufrieden die Bevölkerung mittlerweile mit der EU ist und Jussi Halla-Aho bekräfigt dies noch einmal - und das aus dem Mund eines MdEP. SAGENHAFT!

 

Ja,

sehr gut gemacht! :appl::good:

 

Es gibt (noch zu) viele Alain Alexis' und sie sitzen (noch zu) oft an politisch-bürokratischen Stellhebeln. Da sollte man sich nicht zu sehr auf einzelne Erfolge konzentrieren. Eine gewonnene Schlacht ist noch kein gewonnener Krieg. :closedeyes:

 

Dein

Mausebaer

Edited by Mausebaer
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vor 21 Minuten schrieb Mausebaer:

 

NEin überzeugter Hasser des legalen, privaten Besitzes von Feuerwaffen durch verantwortungsvolle Bürger, ist mit den üblichen, demokratischen und legalen Mitteln normalerweise nicht zu bekehren....

Daher ist mein Rat, sich an deren nicht so sehr ideologisch gefestigte Kollegen zu wenden.

 

Die "Swing States" sozusagen...

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vor einer Stunde schrieb karlyman:

 

Die "Swing States" sozusagen...

Bei Rot-Rot-Grünen Politikern kann man auch nichts mit Argumenten machen. In politischen Diskussionen sage ich immer, das die besagten Parteien ein Tempolimit von 120kmh auf der Autobahn wollen. Das hilft meistens am besten um diesen Parteien ein paar Wähler abzuwerben. Für Waffen interessieren sich viele einfach nicht so sehr. Viele haben da keinen Bezug dazu - das muß man halt akzeptieren.

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Es gibt noch Teile der SPD, die mitunter vernünftig sind. 

Aber für das Gesamt-Konglomerat R-R-G kann man das leider nicht sagen.

 

(Übrigens gibt es vereinzelt auch Beispiele, wo sich selbst die Grünen etwas "gemäßigter" als die SPD bei LWB-Themen verhalten haben.

Ich werde nie vergessen, dass die SPD 2010 in Stuttgart noch verbissen an dem Hirngespinst  "kommunale Waffensteuer" festhielt,

während die Grünen im Gemenderat schon Abstand davon genommen hatten..).

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vor 5 Stunden schrieb Raiden:

Gibt es denn mittlerweile wieder einen offiziellen Fahrplan? Ursprünglich sollte ja im November alles abgeschlossen sein.

 

Für den 15.12 ist die nächste Trilog Sitzung vorgesehen.

Danach keine Ahnung.

Sowas wie eine Roadmap mit genauen Terminen scheint es nicht zu geben.

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vor 50 Minuten schrieb karlyman:

Zuständig für ein (wie auch immer gestricktes) "Waffenrecht" sind sie als EU sowieso nicht.

Alle EU-Direktiven sind irgendwann in nationales Recht zu überführen. Insofern ist die EU sehr wohl die Quelle des kommenden Verbots-Übels. Und es ist genau die demokratisch nicht legitimierte Komission, die die verwerflichen Pläne vorantreibt. Wer hat die denn angestachelt ? Mit "ideologisch verblendet" ist ja nichts erklärt, wo ist denn eigentlich die Quelle für das Mehl im Hirn dieser Apparatschiks ? Hat der Small Arms Survey so viel Geld, jedem einen Einflüsterer ans Bett zu setzen ?

 

Ich finde die Konferenz sehr gelungen, Das ist eine ganz tolle Sache, mittendrin im politischen Prozess zu sein. Flagge gezeigt, unsere  Position würdig vertreten, mir fällt nur Positives auf. Daumen definitiv hoch

 

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vor 8 Minuten schrieb Tyr13:

Ich finde die Konferenz sehr gelungen, Das ist eine ganz tolle Sache, mittendrin im politischen Prozess zu sein. Flagge gezeigt, unsere  Position würdig vertreten, mir fällt nur Positives auf. Daumen definitiv hoch

 

 

Ich schließe mich voll an. Gute Sache!

 

Das ändert aber an der - fehlenden - Zuständigkeit der EU für waffenrechtliche Direktiven nichts. Das ist nicht "aus den Fingern gesaugt", sondern das hat der Dt. Bundesrat Ende 2013 ausdrücklich so festgestellt. Die Umetikettierung auf "Handelsrecht" ist eine ziemliche Roßtäuscherei - ein einfacher Blick auf die Inhalte reicht. Die stricken da ein scharfes Euro-Waffenrecht.

 

Folgerichtig müsste man da als nationale Regierung in diesem Waffenrechts-Vorhaben eigentlich intervenieren. Nur, wie das so häufig ist mit dem Geschwätz von gestern...

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Bern Kölmel hat die Konferenz auf FB treffend zusammengefasst:

 

+++ Ergebnis der Konferenz zum EU-Waffenrecht +++

 

Bei der gestrigen Konferenz im Europäischen Parlament zum Thema „Verschärfung des europäischen Waffenrechts“ kamen rund 200 Gäste aus Nah und Fern.

 

Die Redner, u. a. mein #ECR Fraktionskollege Jussi Halla-aho, Katja #Triebel – laut Tagesspiegel ist sie der Mensch, der in Deutschland am meisten über Waffengesetze und Waffenrechtshistorie Bescheid weiß – und auch ich lieferten dem Publikum verschiedene Sichtwinkel und Aspekte, warum eine Verschärfung des Waffenrechts unsinnig und daher abzulehnen ist.

 

Der Vertreter der Kommission, Alain Alexis übernahm die Rolle der Gegenseite und sprach über die Position der Kommission zur Verschärfung des Waffenrechts. Es ist eine große Bereicherung, bei solch einer Veranstaltung nicht bloß einseitige Meinungen zu hören, auch wenn sich niemand so recht von den Ansichten der Kommission hat überzeugen lassen.

 

Es kristallisierte sich klar heraus, dass jegliche Art von Schussfeuerwaffe, egal ob Vollautomatik, Halbautomatik, mit 10 oder bis zu 50 Schuss im Magazin oder auch ein funktionierendes Sammlerstück, gleich gefährlich ist. Entscheidend ist doch, dass von Waffen, die von Jägern, Sportschützen oder auch Hobbybetreibenden gehandhabt werden, keine Gefahr für die Allgemeinheit ausgeht. Die Gefahr geht glasklar von Kriminellen aus, welche illegale Waffen benutzen – aber die kümmert auch kein Gesetz.

 

Daher ist eine Verschärfung des europäischen Waffenrechts eindeutig abzulehnen. Die Kommission muss davon überzeugt werden, dass ihre vorgelegten Fakten nicht der Realität entsprechen!

 

 

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Dita Charaznova haut in die gleiche Kerbe

 

+++ Jeder Gesetzesvorschlag muss auf einer Folgenabschätzung und einer breiten öffentlichen Debatte basieren +++

 

Ich bin im EU-Geschäft seit mehr als 12 Jahren. Ich habe gehofft, dass die Kommission unter dem Präsidenten Herrn Juncker dem Prinzip der "Intelligenten Regulierung" folgen wird. Leider ist dieser Gesetzesvorschlag nicht das, was ich unter intelligenter Regulierung verstehe.

 

Jeder Gesetzesvorschlag muss auf einer Folgenabschätzung und einer breiten öffentlichen Debatte basieren. Das war hier nicht der Fall. Ich freue mich, dass das Europäische Parlament viele Bedenken - alles, was Sie (Gäste) erwähnt haben - teilen. Und wir sind bereit, auch weiterhin mit Ihnen zu arbeiten. Denn am Ende - was ich erreichen will - soll etwas Sinnvolles stehen, das umsetzbar ist und auch in den Mitgliedstaaten durchgesetzt werden kann.

 

Es ist sehr bedauerlich, dass wir erst kürzlich die Daten der Mitgliedstaaten und der Kommission erhalten haben. Und sie zeigen deutlich, dass die Bedenken, die Sie (Gäste) erhoben haben Tatsache basiert.

 

Herr Alexis, ich bin einverstanden mit dem Hauptzweck der Gesetzgebung. Ich sage ja zu einheitlichen Regeln für die Deaktivierung von Schusswaffen. Und es ist Ihre Aufgabe, so schnell wie möglich das Endergebnis der Deaktivierungsregeln aufzustellen. Ich sage Ja zu einem besseren Informationsaustausch zwischen den Mitgliedstaaten. Und ja, gegen den illegalen Handel zu kämpfen. Ich sage auch Ja, die Kennzeichnungsregeln zu verbessern, was die Rückverfolgbarkeit von Schusswaffen erleichtert.

 

Wo ich nein sage: Ich sage definitiv nein zu einem breiten Schusswaffenverbot, das derzeit legal besessen werden und keinerlei Sicherheitsbedenken aufweisen.

 

Ich hoffe aufrichtig, dass wir gemeinsam mit unserer Berichterstatterin Vicky Ford einen Kompromiss finden und eine vernünftige, intelligente Gesetzgebung liefern.

 

In English:

 

Intelligente Regulierung - Anpassung an die Bedürfnisse kleiner und mittlerer Unternehmen :

http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=COM:2013:0122:FIN:DE:PDF

 

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Ich empfehle jedem, unseren Youtube Channel aufzusuchen.

 

Dort dann auf automatische englische Untertitel klicken und dann auf automatische Übersetzung ins Deutsche.

 

https://www.youtube.com/channel/UCmJU5tbdkv5Rf-fmmTFZooA

 

Das letzte Video von Stephen hat der Franzose von UNPACT aufwändig mit der PPP verknüpft, so dass ihr diese bei der Rede sehen könnt.

Viel Arbeit, die sich lohnt, wenn Ihr TEILT!

 

Peu a peu kommen weitere Beiträge. Ich kann auch den Beitrag von Fritz Gepperth aus der Playlist sehr empfehlen

 

 

playlist.png

youtube-subtitles.png

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Generelles

 

  • Es ist noch nichts in "trockenen" Tüchern.
  • Die Kommission will etwas verbieten.
  • Der Rat möchte etwas verbieten.
  • Die Anti-Gunner im Europäischen Parlament möchten etwas verbieten.
  • Die vernünftigen Leute wollen nur die Waffen, die nicht zu Kategorie A bis D zählen, stärker regulieren mit technischen Richtlinien.

Es steht eine kleine Anti-Gun und kleinen Pro-Gun Gruppe sich gegenüber im Parlament. Die meisten Abgeordneten haben von dem Thema keine Ahnung.

 

Es ist weiterhin Eure Pflicht, die Unwissenden aufzuklären!

 

Während dieser Konferenz habe wir euch dafür genügend Fakten an die Hand gegeben!

 

Es gab auch schon neutrale Presseartikel, die müssen aber mehr werden. So ein Bericht wie im Tagesspiegel, wo mir das Recht zugesprochen wurde, Waffenbesitz für Privatleute einzufordern, ohne in die rechte Ecke oder Spinnerecke geschoben zu werden, ist ein Anfang. Hier brauchen wir aber mehr. Ihr müsst die lokalen Journalisten einladen und ihnen erklären, dass die EU euer Hobby kaputt macht.

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Danke Katja Triebel, für die aufreibende Arbeit der gemeinsamen Sache.

Und Danke für das Durchhalten, und das immer und immer wieder währende Ankämpfen gegen ideologisch verblendete.

Das Sammeln und vorstellen von Fakten.

 

Und die (von mir) gefühlt wiederliche Zusammenarbeit von Lügnern und Faktenverdrehern.

 

Respekt von mir für Euer Team.

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