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Technische Verbesserungen bei Handfeuerwaffen


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Hallo Freunde des Schwermetalls,

aus meiner Sicht (Jäger) gab es seit mehreren Jahrzehnten keine Meilensteininnovation im Waffenbau für private Anwender mehr.

Alles sind nur Schrittinnovationen wie die Handspannung, die es allerdings bereits bei K31 gab wie auch der Geradezugverschluss.

Gut die verringerten Fertigungstoleranzen machen Baukastensysteme möglich wie bei meiner Sauer 202 ebenso ist die Verriegelung im Lauf anstatt in der Systemhülse eine feine Sache.

Soviel aus Jägersicht, ich denke bei Sportschützen sieht es mit dem Stonersystem Mk 4.2.3.11.23 vom dreiundzwanzigsten Hersteller nicht viel anders aus.

Nun möchte ich eine Diskussion eröffnen welche Verbesserungen, mögen sie technisch noch so unrealisierbar erscheinen, aufzeigt, sammelt und zur Diskussion stellt.

Ich habe folgende Wünsche:

1. Die Möglichkeit eine in die Kammer einrepetierte Patronen noch in der Waffen wieder in das Magazin zu überführen um dann mit dem Magazin aus der Waffe entfernt zu werden.

2. Besserer Schutz der Systeme vor Verschmutzung

3. Jetzt wirds Abenteuerlich aber ich kenne das vom Bund: Ein Abgeschossenes Projektil zerlegt sich nach einer voreingestellten Reichweite und wird unschädlich da es zerstaubt oder "Bremsklapen ausfährt. Hintergrund ist die verrringerte Hintelandgefährdung.

Die moderne Mikroelektronik sollte das doch ermöglichen.

4. Eine Montagemöglichkeit für die 800g Optik (bei mir Swaro z6i auf Sauer 202) die nicht auf Kohäsion/Adhäsion sondern auf Formschluss basiert. Nicht dass es Probleme gäbe aber diese winzigen Schräubchen der EAW Basen im Leichtmetallsystem der Sauer mit Kleber unterstützt oder "Entlastet" finde ich für die 6k€ die ich gelöhnt habe irgendwie unangebracht. Ausserdem wurde dafür meine teure Ilaflonbeschichtung an den Kontaktstellen weggeschmirgelt, ebenfalls unbefriedigend.

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... Die moderne Mikroelektronik sollte das doch ermöglichen....

Der Ansatz ist für Schießstandschützen interessant, für Jäger aber nur bedingt.

Meine Meinung dazu ist: was nicht dran ist, kann auch nicht kaputt gehen.

Meine Lebenserfahrung hat mich gelehrt, dass je mehr an einem Bauteil dran ist, umso häufiger sind Fehler möglich.

Verstehe mich nicht falsch, ich bin alles andere als fortschrittsfeindlich, aber bei Mikroelektronik bei einer Jagdwaffe, die etliche Stunden im Regen/Kälte/Staub ihren Dienst zuverlässig verrichten soll, ist weniger oft mehr.

Liebe Grüße und viel Erfolg beim Ideensammeln

Peppan

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Jo ne Waffe die nur schiesst wenn ich sie in der Hand habe finde ich nicht schlecht. Ich habe kein Interesse daran dass jemand anders damit schiesst, es sei denn ich hab das autorisiert.

Allerdings alles nur auf freiwilliger Basis.

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Jetzt aber im Ernst.

Ich komm aus dem Maschinenbau, machen kann man fast alles und vieles gibts auch schon, aber das kostet. Ich höre, spezielle die grüne Zunft doch immer jammern wie teuer alles ist.

Innovationen dienen heute doch, um ehrlich zu sein, meist nur der Gewinnoptimierung, oder aber weils vorgeschrieben ist.

Punkt 3 ist aber jetzt schon realisierbar, high tech mit Microelectronik, low tech über Geschoßform und -stabilität in Abhängigkeit der Geschwindigkeit.

Auch die Nummer mir dem zurückrepetieren sieht nicht unmöglich aus.

Mats

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@Guest:

Auch gut, da sehe ich Innovationspotential auf der Seite der Schiesspulver da hat sich auch lange nix getan.

Wems zu teuer ist der kann ja immer noch mit der 40 Jährigen bockbüchsflinte aus Tchechien jagen, das funktioniert nach wie vor, wie mein BGler eindrucksvoll beweist, sehr sicherer Schütze der Mann.

Eine "gewisse" technische Überlegenheit besitzt man bereits mit einem 8X50 Fernglas und ner Bochbüchsflinte. Damit kann man sicher, waidgerecht und gut Jagen.

Meine Motivation ist die Beobachtung, dass wir Menschen alles stets verbesserten und dadurch recht weit gekommen sind das fehlt mir wie gesagt so ein bischen beim Privaten Waffenbesitz.

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Ich habe folgende Wünsche:

Meine und allen sonstigen legal besessenen Handfeuerwaffen sind mit einer Beschichtung versehen,

die sämtliche dämlichen Verschärfungen, Verstümmelungen und Waffensteuer-Hirnfurz-Ideen

für alle Zeit wirkungslos daran abprallen lassen.

Sorry, aber DAS ist mein vorrangiger Innovationswunsch.

Alles andere kommt danach.

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Ach ja, ich hab noch ein anderes Hobby: Allrad-LKW-Oldtimer.

Davon hab ich zwei und einen PKW-Oldtimer.

Ebenso gibt es Foren zu dem Thema.

Was glaubst was da los ist mit Dummweltzonen, Autobahnmaut, Abschaffung des Oldimerkennzeichens, Spritverteuerung usw.

Dieses Leben in ständiger Angst dass man sein Hobby nicht mehr ausüben kann ist echt ätzend.

Merkwürdigerweise leben die Jäger die nicht in Foren unterwegs sind ganz ruhig. Eine Kontrolle gabs noch nicht und vom Rest hat man nie etwas gehört.

Gruppenparanoia oder reale gefahr

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Das Verschlusssytem der KRISS finde ich schon mehr als einfach nur eine Schrittinovation. Wenn man sowas noch platzsparender umsetzen könnte und vielleicht sogar für Sportpistolen.... ( http://www.kriss-tdi.com/ ).

Das Konzept der hülsenlosen Munition fand ich an sich auch nicht schlecht, genauso wie eine elektrische Zündung der Patrone.

bye knight

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1. Für Wiederlader:

Einen Messingmagneten, um sich das Bücken beim Aufsammeln der Hülsen zu sparen! Alternativ dazu: von selbst in die Box zurückspringende Hülsen.

2. Selbstlenkende Geschosse. Durch drehen der Geschosse vor Schussabgebe kann man an einer an der Hülse angebrachten Skala von 0 (Fehler) bis 10 die Trefferlage einstellen. Das ist nötig, damit Niemand was vom cheaten merkt. :ridiculous:

Im Ernst:

Eine manuelle Verstellmöglichkeit der Härte der Verschlussfeder. Oder gibt's das schon?

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...fand ich an sich auch nicht schlecht, genauso wie eine elektrische Zündung der Patrone...

Und genau da bauen wir uns selber einen Graben. Eine halbwegs zuverlässige

Smart-Gun auf mechanischer Basis zu erarbeiten ist nicht leicht. Wenn sie zusätzlich

auch noch manipulationssicher sein soll, ist es nahzu unmöglich.

Bauen wir allerdings eine elektronische Zündung ein, ist es ein Kinderspiel

die Zündung zu steuern. Dann lebt Armat.x auf einmal wieder ganz hoch.

Als Folge werden nach und nach nur noch elektronische Waffen zugelassen,

die vielleicht auch nur auf einem bestimmten Schießstand funktionieren. Durch

schrittweise Verbote oder unerfüllbare Auflagen werden die Mechanik's

abgeschafft.

Das wollen wir doch nicht!

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Wenn sie zusätzlich auch noch manipulationssicher sein soll, ist es nahzu unmöglich.

Bauen wir allerdings eine elektronische Zündung ein, ist es ein Kinderspiel

die Zündung zu steuern.

Warum soll eine elektronische Zündung automatisch manipulationssicherer als eine mechanische sein? Da lötest du eine 9V-Batterie oder eine LR-44 Knopfzelle dran und gut ist.

Das wollen wir doch nicht!

Natürlich nicht. Aber ich will mich auch nicht in Dinge reinsteigern, die nicht da sind.

bye knight

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.... mögen sie technisch noch so unrealisierbar erscheinen, ...

Ich habe folgende Wünsche:

....

Eine Pistole / Revolver / Gewehr der/dem niemals die Munition ausgeht (wie im Film!) :00000733:

Geschosse mit eingebautem Zielsuchsystem wurden ja schon genannt...

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Die einstellbare Feder könnte ich bei meiner Tokarev auch gebrauchen und ich denke manch 1911er Schütze ebenfalls.

Hülsenlose Munition find ich auch extrem interessant, wegen der Rohstoff- und Gewichtsersparnis.

Elektronische Zündung find ich auch gut, weil die Patrone an sich vieleicht sehr ungefährlich ist. Ich stell mir gerade einen Schlabo vor der so leicht ist und so einen kurzen Weg hat dass er an den Zündverzug einer elektronischen Zündung heran kommt :crazy: , ausserden fällt endlich das Gefrickel mit irgendwelchen Metallstücken weg, die von anderen Metallstücken abrutschen müssen und das ohne zu kratzen und ohne Wiederstand. Findsch gut.

Na ja, wenn in der Waffe nur die Projektile gespeichert werden und der Energieträger vieleicht im Rucksack könnte schon eine beachtliche Anzahl von Schüssen erreicht werden.

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ZITAT(mühli @ 24.11.2011 - 17:15) *

Ich wünschte mir einen Revolver mit automatischem Hülsenauswurf nach jedem Schuss und beim nachladen entfällt das manuelle Hülsenaustossen. ...

Gibts schon - nennt sich "Pistole" :rotfl2: *duckundweg*

Der Pistolver ist von Dardick auch schon längst erfunden worden.

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Punkt 3 ist aber jetzt schon realisierbar, high tech mit Microelectronik, low tech über Geschoßform und -stabilität in Abhängigkeit der Geschwindigkeit.

Auch die Nummer mir dem zurückrepetieren sieht nicht unmöglich aus.

Für 35x228 ja gibts. Für unserer Kaliber? Vergiss es!

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Das Hauptproblem am System "Geschoss mit Mikroelektronik" dürfte wohl die Einstufung sein, denn solch eine Technik wird auch als Gefechtskopf bezeichnet und fällt halt unter militärische Aspekte.

Aber das Augenmerk geht ja eh immer mehr in Richtung

, somit wäre der Kreativität alternativer Waffensysteme keine Grenzen gesetzt.^^

Die Idee eines elektronischen Gewehrs samt hülsenloser Munition (G11-System) hat auch schon Voere mit seinem VEC-91 verfolgt, kA ob die das System noch weiter bearbeiten bzw. überhaupt noch anbieten. Die Ansätze könnte man halt weiter verfolgen bzw. verbessern.

Aber an den Ideen eines aschefreien Laufs oder einer auf knopfdruck sich entleerenden Patronenkammer könnt ich mich auch gewöhnen.^^

Die derzeitge Entwicklung zeigt schon wie schwer Multikaliberwaffen (ohne Wechselzwang) zu entwickeln sind, sowie deren Verkaufspreise.

Solange da die Nachfrage nicht entsprechend hoch ist, wird es solche Systeme eben auch weiterhin nur in geringerer Stückzahl geben - zu entsprechend hohen Preisen halt.

grüße,

zykez

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Das Hauptproblem am System "Geschoss mit Mikroelektronik" dürfte wohl die Einstufung sein, denn solch eine Technik wird auch als Gefechtskopf bezeichnet und fällt halt unter militärische Aspekte.

Ich sehe das Hauptproblem eher darin, dass kein Mensch der Welt freiwillig 5€ pro Geschoss ausgibt, wenn man für 20Cent eine ganze Patrone bekommt.

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Nun möchte ich eine Diskussion eröffnen welche Verbesserungen, mögen sie technisch noch so unrealisierbar erscheinen, aufzeigt, sammelt und zur Diskussion stellt.

Flüssiges, ggf. elektronisch gezündetes Pulver in der Patrone wäre toll. Über die Verdünnung könnte man die Stäke der Ladung beeinflussen und hätte trozdem immer 100% Ladeverhältnis. Das Abwiegen per Volumenmessung wäre genauer als beim Nitropulver und "abgescherte Körner" gibt es auch nicht mehr.

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