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Moskito

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  1. Moskito

    SEK gegen Soft-Air und dann noch gegen einen Kollegen

    Zum 70-Jahr-Jubiläum der Berliner Luftbrücke war in der deutschen Hauptstadt Grosses geplant. Oldtimer-Flugzeuge des Typs Douglas DC-3 hätten über die Stadt fliegen, Süssigkeiten abwerfen und auf dem Flughafen Tempelhof in einer feierlichen Atmosphäre landen sollen. Auch ein Flug über das Brandenburger Tor war angedacht. Zehn Maschinen flogen deswegen eigens aus Amerika an, im Gepäck zwei Tonnen Süssigkeiten. Organisiert wurde der Anlass vom Förderverein Luftbrücke Berlin 70. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier amtierte als Schirmherr. Am Ende ist von den Plänen kaum etwas übrig geblieben. Am Sonntag sind die «Rosinenbomber» einmal um Berlin herum geflogen. Das war’s. Die Innenstadt durfte nicht überflogen werden, eine Landung war nicht möglich, Süssigkeiten konnten nicht abgeworfen werden. Für das Scheitern machte der Berliner Senat die Organisatoren verantwortlich. Sie hätten es nicht geschafft, «die notwendigen Unterlagen vollständig und korrekt einzureichen». Die Unfähigkeit der Organisatoren traf auf die Gleichgültigkeit der Politik, dies zusammen führte zu einem kollektiven Versagen, wie es für Berlin durchaus typisch ist. «Hätten die Politiker es gewollt, wir hätten die Genehmigung innerhalb von Minuten gehabt», glaubt der amerikanische Pilot Sherman Smoot. Der Flug nach Berlin habe Hunderttausende von Dollars gekostet, sagte er der «Bild»-Zeitung. Er und seine Crew würden nie wiederkommen. Vom Juni 1948 bis im September 1949 sind die Alliierten 280 000 Mal nach Westberlin geflogen, um die von den Sowjets eingeschlossene Stadt mit Lebensmitteln und Kohle zu versorgen. Die Flugzeuge wurden bald «Rosinenbomber» genannt, weil sie beim Anflug oft kleine Fallschirme mit Süssigkeiten abwarfen, um den Kindern eine Freude zu machen. Die Idee dafür soll auf den amerikanischen Piloten Gail Halversen zurückgehen. Der Veteran ist 98 Jahre alt. Auch er ist nach Berlin gekommen, um noch einmal in einem «candy bomber» über die Stadt zu fliegen. «Früher hatte die Regierung nichts dagegen, dass wir hier landen», sagte er. Die Bürokratie war stärker als die Erinnerungskultur.
  2. Moskito

    Referendum: EU-Diktat nein!

    Der Bundesrat setzt die Revision am 15.August 2019 in Kraft.
  3. Nein, aufgrund der Einwohnerzahl erbärmlich und passieren wird nichts. Wie hat es Henning Hofman im Editorial des aktuellen Waffen Kultur richtig beschrieben: Danke allen CDU Wählern!
  4. Genau das, ist der springende Punkt!
  5. Ja, weil es den Meisten am Arsch vorbei geht. Genau dasselbe wie in CH.
  6. Moskito

    Referendum: EU-Diktat nein!

    Kommentar aus der NZZ Es war ein Kampf gegen Windmühlen Die Anpassung des Schweizer Waffenrechtes kommt. Die Stimmbürger sind am Sonntag der Landesregierung klar gefolgt und haben sich für die Übernahme der EU-Waffenrichtlinie ausgesprochen. Die Kampagne der Gegner verfing nicht. Ihre Ausgangslage war aber auch schwierig. So gelang es den Schützenverbänden, welche die treibenden Kräfte hinter dem Referendum waren, zwar in kürzester Zeit, die nötigen Unterschriften zu sammeln. Dass die Mobilisierung über die eigenen Kreise hinaus anspruchsvoll werden würde, war aber von Beginn weg klar. Mit den Schützen allein war die Abstimmung nicht zu gewinnen. Deren Verbände zählen heute noch an die 130 000 Mitglieder. Nur noch 60 000 davon sind aktive Schützen. Von der politischen Macht von einst ist nicht mehr viel übrig. Die kleiner gewordene Basis reicht offensichtlich noch, um Referenden zu ergreifen, aber nicht mehr, um Abstimmungen zu gewinnen. Auch inhaltlich war es von Anfang an ein Kampf auf verlorenem Posten. Das auf vielen Kanälen portierte Schreckgespenst einer bevorstehenden Entwaffnung des Schweizer Bürgers verfing nicht – zu Recht. Unbestritten werden die beschlossenen Änderungen im Waffengesetz reale Auswirkungen für Käufer und Besitzer bestimmter Waffentypen haben. Betroffen sind vor allem jene Personen, die in Zukunft eine halbautomatische Waffe mit grossem Magazin kaufen möchten, ohne dass sie gleichzeitig Mitglied in einem Schützenverein sind oder regelmässig schiessen. Solche halbautomatischen Waffen werden mit dem Ja vom Sonntag der Kategorie «verbotene Waffen» zugeordnet. Es braucht anstatt eines Waffenerwerbsscheines neu eine Ausnahmebewilligung. Die Ordonnanzwaffen bleiben indessen unangetastet. Jäger und Vereinsschützen haben mit der neuen Regelung nichts zu befürchten. Von einer Entwaffnung kann keine Rede sein. Dies mag mit ein Grund sein, weshalb sich das Referendumskomitee schnell auf allfällige Verschärfungen in der Zukunft einschoss. Bereits 2022 würde es zu einer erneuten Anpassung bei der EU-Waffenrichtlinie kommen. 2027 käme dann die nächste, so seine Mutmassungen. Der dabei viel zitierte Artikel 17 der EU-Richtlinie fordert in der Tat regelmässige Überprüfungen der bestehenden Regelungen. Für das Referendumskomitee ist schon heute klar, dass ein absolutes Verbot halbautomatischer Waffen für Private und psychologisch-medizinische Tests als Grundvoraussetzung für den Besitz von jeglicher Art von Feuerwaffen das Ziel der kommenden Überprüfungen seien. Sollten solche Verschärfungen tatsächlich Realität werden, könnte dagegen erneut das Referendum ergriffen werden. Der Ausgang der Abstimmung wäre vermutlich offener, als dies jetzt der Fall war. Die Rechnung ist für all jene Kreise nicht aufgegangen, die im Referendum gegen die Verschärfung des Waffenrechts einen willkommenen Hebel gegen Schengen und Dublin gesehen haben. Eine Mehrheit der Stimmbürger ist bei der Güterabwägung zwischen den Vorteilen von Schengen/Dublin und den überschaubaren Einschränkungen im Waffenrecht der Argumentation des Bundesrates gefolgt. Auch wenn dies erst die Nachbefragungen abschliessend klären werden: Das Votum vom Sonntag dürfte vielerorts keine Stimmabgabe für eine Verschärfung des Schweizer Waffengesetzes gewesen sein, sondern vielmehr ein Ja für die Fortführung der Zusammenarbeit im Rahmen von Schengen und Dublin. Den Beteuerungen des Referendumskomitees, dass bei einer Nichtumsetzung der EU-Waffenrichtlinie die beiden Mitgliedschaften nicht gefährdet seien, wurde offensichtlich nicht geglaubt.
  7. Moskito

    Referendum: EU-Diktat nein!

    https://www.fedpol.admin.ch/dam/data/fedpol/sicherheit/waffen/schengen-besitzstand/2018-11-30/vorentw-d.pdf
  8. Moskito

    Referendum: EU-Diktat nein!

    Nö: Die Verordnung zum Gesetz liege bereits vor, der Bundesrat werde weitere pragmatische Änderungen dort vornehmen, so würden die Gebühren für Ausnahmebewilligungen auf 50 Franken gesenkt. Die Verordnung werde so rasch als möglich in Kraft gesetzt. https://www.20min.ch/schweiz/news/story/Jetzt-spricht-Karin-Keller-Sutter-zum-Waffenrecht-Ja-20446694
  9. Moskito

    Referendum: EU-Diktat nein!

    Wie ich es manchmal hasse recht zu haben. War aber zu erwarten, da es dem grossen Rest am Arsch vorbei gegangen ist. Nun den: no guns - no planes
  10. Moskito

    Referendum: EU-Diktat nein!

    Heute in der NZZ
  11. Moskito

    Referendum: EU-Diktat nein!

    Da kann ich Dir leider nur beipflichten. Vor den Schreiben Hirn einschalten...
  12. Moskito

    Referendum: EU-Diktat nein!

    Wie ich schon lange geschrieben habe, brauch die Kampagne Geld. Jeder bei ProTell hat einen ES dafür erhalten. Man kann auch in den Vereinen dafür sammeln können. 100'000 Schützen à 500.- = 50'000'000.- Nachher soll keiner meckern oder jammern!!!!
  13. Moskito

    Referendum: EU-Diktat nein!

    Ich stimme Dir zu, wenn wir gewonnen haben. Wenn wir knapp verloren haben, haben wir es schlicht verpennt... "Klotzen, nicht kleckern"
  14. Moskito

    Referendum: EU-Diktat nein!

    Wann geht eigentlich die Kampagne von ProTell und Co. los? Die Plakate und Inserate die ich bis jetzt, ausserhalb von Waffengeschäften etc., gesehen habe waren in Summe ja im ppm Bereich. Unterschriftenbögen kann ich selber drucken, aber Plakate? In zwei Wochen gehen die Abstimmungsunterlagen raus...
  15. Moskito

    Referendum: EU-Diktat nein!

    Das ist die andere Seite der Medaille bez. Suiziden: https://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/sterbehilfe-warum-ich-gern-natrium-pentobarbital-haette-a-1262914.html Recht auf Suizid und freie Wahl der Mittel, ohne Dritte damit über Gebühr zu belasten oder gar zu schädigen.
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