Warum geht man nicht auf die Straße und klagt dort direkt vor den Parlamenten oder in Berlin vor dem Kanzleramt lauthals wie JEDE ANDERE Interessengruppe auch? Stattdessen wird nur der "geheime" Klage(rechts)weg forciert, der nicht nur Jahre dauert und Tausende Euros Geld verbrennt, sondern auch soviel Aussicht auf Erfolg hat, wie.... ja wie eigentlich... auf jedenfall nahe dem Promillebereich. Aber wer es halt hat, soll's eben ausgeben. Ich finds ehrlich gesagt nur noch affig. Einerseits behaupten mündige Bürger zu sein, aber dieses "Mundrecht" auch nicht einzufordern, weil wieder irgendeine imaginäre Angst überwiegt, ist mal wieder typisch LWB.
Auch ich habe zuvor gespendet, war mir aber auch klar das es mehr Spielgeld war, wollt aber nicht außen vorstehen und mit dem Tross zusammen los. Das gleiche würd ich gern mal REAL auf der Straße erleben!
Hab schon oft überlegt eine Demo anzuleiern, das Problem ist nur, mit ein paar einzelnen Hanseln ist das dann mehr eine scherzhafte Veranstaltung. Da müssten schon mind. 1000 Leute - und am besten noch mehr - mitmachen. Warum die Verbände zB. nicht gleiches fordern, verstehe ich auch nicht. Aber ich rede mich hier wieder nur um Kopf und Kragen. Das Problem ist nur, es gibt bis auf die Fachthemen kaum noch sinnvolle Lobby-Themen über die man sich unterhalten kann, da kaum einer auch direkt mitmachen möchte. Es muss tatsächlich erstmal wieder etwas passieren, das die "Enteignungsgefahr" wieder spürbar wird, bevor etwas seitens der LWB passiert. Doch habe ich dann nur die Befürchtung, dass es dann zu spät ist.
Ja, auch ich will das etwas seitens der LWB gemacht wird - plane ja auch selbst und organisiere teils schon, mangelt aber meist halt an Teilnehmern, zumindest lokal - nur muss es etwas sein das die Leute auch antreibt etwas zu tun. Ein jahrelanger Rechtsweg, den sich eh nur wenige finanziell leisten können, wird für viele auch nach einiger Zeit wieder "egal" sein. Besinnt euch doch endlich mal oder IRRE ich mich so sehr? :-?
grüße,
zykez