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Nach Amoklauf in München: Verschärfung des Waffenrechts wird geprüft
Proud NRA Member antwortete auf J.A.K's Thema in Waffenlobby
Leider funktioniert diese Taktik. Deswegen ist es auch wirksamer, jemanden ins Fernsehen zu bringen, der als Opfer eines Gewaltverbrechens schwer lädiert wurde (aber noch lebt, denn sonst kann er oder sie ja seine Erfahrungen nicht schildern und seine Verletzungen nicht zeigen), gegen das sich das Opfer mit einer Feuerwaffe realistisch hätte wehren können und auch realistisch gewehrt hätte. In Illinois war das Mary Shephard, eine liebenswürdige Dame jenseits der siebzig, die Schießen kann und für dreißig Bundesstaaten Waffenscheine hatte, aber keinen für Illinois, weil es sie da nicht gab, als sie in der Kirche, in der sie gearbeitet hat, von einem Bandenkriminellen mit endlosem Vorstrafenregister halbtotgeschlagen wurde. Es ist von daher absolut glaubhaft, daß sie, wenn er ihr erlaubt gewesen wäre, tatsächlich eine Waffe gehabt hätte und sie wirksam hätte verwenden können. Das Bild ist öffentlichkeitswirksam, dreht einem aber den Magen herum: Die ist dann hingegangen und war Klägerin in einem von NRA, ISRA (so ähnlich wie NRA, aber für den Einzelstaat) usw. mitgetragenen Musterprozeß. Das zwang dann die Grapscher dazu, einer kreuzbraven Oma, die so zugerichtet wurde, ins Gesicht zu sagen, daß ihr Leben weniger zählt als das eines brutalen Kriminellen, der sie totschlagen will, und dann auch noch in einer Kirche. Dabei wollten die Richter dann aber nicht mitmachen, und so haben wir heute Waffenscheine. Jemand, der heult, weil er in Wettbewerben im praktischen Schießen seine Sechzig-Schuß-Trommel nicht mehr verwenden darf, erhält dagegen deutlich weniger Sympathiepunkte. Natürlich wird auch der praktische Gewehrschütze mit seiner coolen Trommel niemandem etwas tun, natürlich ist eine staatlich verordnete Magazinbeschränkung für ihn idiotisch, aber es interessiert keinen. Eine Oma hat oder hatte jeder, und Menschen mit Anstand wollen nicht, daß die so zugerichtet wird. -
Nach Amoklauf in München: Verschärfung des Waffenrechts wird geprüft
Proud NRA Member antwortete auf J.A.K's Thema in Waffenlobby
Also sollten wir nur noch von Moslems im Liberal-Islamischen Bund, die sich als Ausdruck ihrer Religion jedes zweite Wochenende in einer Suppenküche für Obdachlose engagieren, und von gehänselten und geschlagenen Schülern, die daheim ihre Bücher lesen und mit fünfundzwanzig Internetmillionäre werden, berichten? Helfen würde es vermutlich mehr als irgendwelche Waffenrechtsverschärfungen, wäre aber genauso wie jene nicht mit einer freien Gesellschaft verträglich. -
Nach Amoklauf in München: Verschärfung des Waffenrechts wird geprüft
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Wobei diese Welle ja seit einiger Zeit zum Erliegen gekommen zu sein scheint. Viele solcher Verbrechen seinen Nachahmungstaten zu sein, insofern Wellen die kommen und gehen wie ein Modetanz. Eine Weile lang waren es die Postler, dann die Schüler, zur Zeit hat es unter Moslems Konjunktur. Wenn es vom Einzeltäter, dahin kommt, daß das Verbrechen die ganze Gesellschaft beherrscht, dann können auch diese Wellen die ganze Gesellschaft beherrschen: 1929 war kaum jemand Nazi, 1939 waren sehr viele Nazis, 1949 kaum jemand mehr. Und auch außerhalb des Bereichs des Verbrechens gibt es das. Die Veröffentlichung der Leiden des jungen Werthers soll zu mehreren Selbstmordwellen geführt haben, sogar in Asien, auch wenn das umstritten ist--ein paar Dutzend waren es aber wohl allemal. Heute muß man die Schüler mit der Androhung einer schriftlichen Prüfung zu Lektüre dieses Buches treiben, und umbringen tut sich deshalb garantiert keiner mehr. -
Nach Amoklauf in München: Verschärfung des Waffenrechts wird geprüft
Proud NRA Member antwortete auf J.A.K's Thema in Waffenlobby
Die Frage ist doch aber auch, warum eine Winzgruppe von traumatisierten Kriminalitätsopfern und verkrachten Existenzen, die diese Opfer ausnutzen um in die Medien zu kommen und ein paar Euro einzusammeln, ihre Ansicht besser in die Öffentlichkeit bekommt als Millionen von Waffenbesitzern. -
Nach Amoklauf in München: Verschärfung des Waffenrechts wird geprüft
Proud NRA Member antwortete auf J.A.K's Thema in Waffenlobby
Und gegen dieses Argument kommt man schlecht an, solange man sich nur auf Sportschützen und Sammler bezieht (Jäger sind ein Sonderfall, die unter scharfen Restriktionen auch in den repressivsten Staaten irgendwie eine Waffe bekommen, und sei es mit Aufbewahrung im Polizeirevier). Natürlich kann man sagen, daß bei einer gewissen, geringen statistisch zu erwartenden Anzahl von Todesfällen durch Mißbrauch von Feuerwaffen dieser Gruppen auch nicht mehr passiert als bei vielerlei anderen Hobbies und Aktivitäten, die mit einem gewissen Potential für Fremdgefährdung behaftet sind. Das stimmt zwar soweit, ist aber kein besonders schlagkräftiges Argument. Die beiden Fragen die man stellen muß, und an denen jeder breite Waffenbesitz hängt, sind: 1. Nachdem die ganz überwältigende Mehrzahl von Morden mit Feuerwaffen in unserer Geschichte und überhaupt von staatlichen Akteuren oder staatlich organisierten Akteuren begangen wurde, wie kann irgendjemand ein Monopol auf Waffen für genau diese Gruppe vorschlagen? 2. Wie kann irgendjemand einem anderen Menschen sein Recht auf Leben absprechen, inklusive der praktischen Möglichkeit sich gegen einen Angriff auf sein Leben mit geeigneten Mitteln zur Wehr zu setzen? Darauf hat die ganze Waffengrapscherei bis heute keine Antwort gefunden. Wenn nur noch Engel Uniform tragen oder Uniformierten Befehle erteilen wäre ich einem Waffenmonopol gegenüber vielleicht aufgeschlossener. Solange das aber Menschen tun, die einerseits anfällig sind für Versuchungen und Zwang und andererseits nicht überall sein können, ist die beste Strategie immer noch die Vermeidung eines Monopols auf Waffen. -
Nach Amoklauf in München: Verschärfung des Waffenrechts wird geprüft
Proud NRA Member antwortete auf J.A.K's Thema in Waffenlobby
Da ist dann aber die Frage, warum das so ist. Wenn man sich z.B. Parlamentsdebatten aus der Hochzeit des Parlamentarismus und Liberalismus im neunzehnten Jahrhundert durchliest, dann findet man oft ein hohes Niveau kontrovers geführter Debatten, bei denen Gesetzesvorschläge Satz für Satz abgeklopft wurden und Budgets Posten für Posten. Ich könnte zwei Erklärungen anbieten warum das so ist. Zum einen hat sich der Staat mit seiner Einmischung in alle Lebensbereiche vollkommen übernommen. Die Anzahl und der Umfang der verabschiedeten Gesetze sind so groß, daß es auch dem gewissenhaftesten Abgeordneten, mit einer für eine regelmäßige Achtzigstundenwoche ausreichenden Fitness, völlig unmöglich wäre, sie überhaupt durchzulesen und an eigene Nachforschungen dazu gar nicht zu denken ist. Zum anderen sorgt der Einfluß der Parteien dafür, daß die Fähigkeiten und die Ansichten des einzelnen Abgeordneten weniger zählen als bei einer Direktwahl aus ortsansässigen Honoratioren, die man zu ihrer Position zu einem Thema befragen und an der Wahlurne belohnen oder abstrafen konnte. In einer Partei ist es für die Aufstellung auf einem Listenplatz wichtiger, sich keine Feinde zu machen als sich Freunde zu machen. Das gelingt naturgemäß Leuten am besten, die schon wegen intellektueller Unfähigkeit oder Faulheit niemals auffallen. Gerade für das zweite Problem ist es schwer, eine Lösung anzugeben. Eine Rückkehr zum Mehrheitswahlrecht würde vermutlich wenig ändern, denn Amerika und Großbritannien haben das gleiche Problem. Parteien zu verbieten geht auch schlecht, denn die Assoziationsfreiheit ist eine der grundlegenden bürgerlichen Freiheiten. Möglicherweise ist die Erfindung von Parteien das arcanum imperii, dessen Entdeckung die liberale Demokratie untergräbt ohne daß man viel dagegen machen kann. -
Nach Amoklauf in München: Verschärfung des Waffenrechts wird geprüft
Proud NRA Member antwortete auf J.A.K's Thema in Waffenlobby
Das wird man sehen. Aber auch wenn: Da wo die FPÖ an die Regierung kam fand ja auch weder die von manchen befürchtete Nazipolitik statt noch die von anderen erhoffte Beseitigung der Spezi- und Proporzwirtschaft. Im Großen und Ganzen ging es weiter wie schon davor, bloß halt mit drei Schweineherden am Trog statt derer zwei. -
Nach Amoklauf in München: Verschärfung des Waffenrechts wird geprüft
Proud NRA Member antwortete auf J.A.K's Thema in Waffenlobby
Also Prostitution gibt's in Deutschland mehr, und weniger Ärger gibt es weil sie legal ist. Bei psychoaktiven Substanzen könnte man das genauso machen, und Problem erledigt. Was die Mordrate angeht, schau Dir die einmal nach Gegenden aufgeschlüsselt an. Wo vorwiegend weiße Protestanten leben passiert auch nicht mehr als in Deutschland. Die Vereinigten Staaten haben seit ihrer Gründung unter der, religiös gesprochen, Erbsünde gelitten, daß sich die südlichen Kolonien die körperliche Arbeit sparen wollten, und dazu Sklaven importiert hatten, obwohl schon damals vielen europäischen Christen klar war, daß das moralisch falsch ist. Dafür zahlen sie bis heute, und dafür haben sie mit dem verlustreichsten und zerstörerischsten Krieg ihrer Geschichte bezahlt. Wenn Du daraus eine Lehre ziehen willst, dann wäre das vielleicht eher, daß es keine gute Idee ist, schnell einmal Massen von kulturell und nach dem Aussehen (was die Assimilation erschwert--einem Deutschen mit einem türkischen Elternteil sieht man den Elternteil nicht an) unterschiedliche "Fachkräfte" zu importieren, weil man zu faul ist, die Drecksarbeit selber zu machen. -
Nach Amoklauf in München: Verschärfung des Waffenrechts wird geprüft
Proud NRA Member antwortete auf J.A.K's Thema in Waffenlobby
Jau. "Spannend" wird's aber noch viel mehr, wenn keiner die Möglichkeit hat, sich effektiv zur Wehr zur setzen. Warum wird dieser Stuß eigentlich auch von (ich nehme einmal an) Waffenbesitzern krampfhaft wiederholt, die es eigentlich besser wissen müssen? Die typische Auseinandersetzung mit einem zum Mord entschlossenen Kriminellen folgt der 3:3:3 Regel--3 Meter Entfernung, 3 Schuß, und nach 3 Sekunden ist es so oder so entschieden. Die Wahrscheinlichkeit, daß es in dieser Zeit zu einer Verwechslung kommt, wenn z.B. glücklicherweise der Manager beim McD, ein Elternteil, oder ein Erwachsener, der da schnell einen billigen Kaffee trinkt, bei Eröffnung des Feuers zurückgeschossen hätte, ist praktisch gleich null. Erfahrungsgemäß kriegen sowohl zivile Waffenbesitzer als auch Zivilpolizisten, bei denen ja genau das gleiche Problem besteht, es ohne Probleme hin, ihre Waffe einzustecken oder wenn das nicht geht bei Erscheinen der Polizei abzulegen oder wenn's schnell gehen muß fallenzulassen. -
Nach Amoklauf in München: Verschärfung des Waffenrechts wird geprüft
Proud NRA Member antwortete auf J.A.K's Thema in Waffenlobby
Ab in die Läden (bzw. in Deutschland vorher zum Verband und dann zum zuständigen Sachbearbeiter), und jeder fünf Freunde auf den Stand mitnehmen! Bei den Amis haben die irgendwie verständigen Grapscher, denen es nicht nur darum geht, die eigene Basis wegen Spenden zu aktivieren, inzwischen mehr oder weniger aufgegeben, weil jede Verbotsdiskussion namhafter Politiker zu einem neuen Verkaufsrekord führt. Was man über Präsident Obama auch denkt, er ist der erste Präsident unter dem mehr als hundert Millionen Schußwaffen verkauft wurden, und die sammelt so schnell keiner ein. -
Die Eu will ein Verbot von halbautomatischen Gewehren
Proud NRA Member antwortete auf Balu der Bär's Thema in Waffenlobby
Nicht vergessen: "Die EU" will gar nichts, denn die EU sind wir alle. Wenn die Bundesregierung eine neue Welle von Verboten, Enteignungen, Ausschnüffelungen, Einquartierungen oder sonst einen gefährlichen Unsinn vorschlägt, dann benennen wir doch auch, daß die Bundesregierung das will, und sagen nicht "Deutschland will" das. Freundlich bleiben ist auch immer ratsam. Die Leute sind halt, Gott sei's geklagt, auf legalem Weg ins Amt gekommen, im Fall des Parlaments sogar durch Wahl. Aber Recht hast Du natürlich damit, daß diese Vorschläge abgelehnt werden müssen. Nicht nur inhaltlich, weil selbst ein vollständiger Altbestandsschutz uns lediglich zum sich irgendwann biologisch (bzw. durch Korrosion) erledigenden Problem degradiert, sondern schon formal, weil die Typen gar nicht für innere Sicherheit zuständig sind. Das kann man nicht oft genug sagen: Es ist noch nicht einmal relevant ob man die Vorschläge inhaltlich gut oder schlecht findet. Schon der Versuch, unter dem Deckmantel der Vereinfachung von Handel und Transport eine Vorschrift zu erlassen, die dazu ganz offensichtlich nicht gedacht oder geeignet ist, ist ein Anschlag auf die Verfasstheit der EU und die Souveränität der Mitgliedstaaten wie des Unionsvolks. Das muß man sogar dann rund heraus ablehnen, wenn man Waffenverbote für friedliche Bürger eigentlich klasse findet. -
Die Eu will ein Verbot von halbautomatischen Gewehren
Proud NRA Member antwortete auf Balu der Bär's Thema in Waffenlobby
Darum soll es gar nicht gehen, denn auch dafür sind die mit dieser Art Gesetzgebungsverfahren nicht zuständig. Offiziell geht es deshalb laut Präambel der existierenden und vorgeschlagenen Richtlinien um die Erleichterung des Verbringens von Waffen innerhalb der EU, denn nur dafür wäre die EU zuständig. Kein Witz, steht wirklich so drin. -
Die Eu will ein Verbot von halbautomatischen Gewehren
Proud NRA Member antwortete auf Balu der Bär's Thema in Waffenlobby
Genau darauf, es zu kapieren, aber nicht zu akzeptieren, kommt es an. Das Spiel zwischen Kräften für die Freiheit und Kräften dagegen gibt es seit es den Begriff der Freiheit überhaupt gibt. Solange sich die Menschennatur nicht grundsätzlich ändert wird es das auch in der Zukunft immer geben. Daß Leute z.B. ihre unfähigen Freunde mit einem Job versorgen ist zwar letztlich Untreue gegenüber dem Auftraggeber (im Fall von Politikern als gegen das Volk, im Fall von Managers gegen die Aktionäre oder sonstigen Besitzer) aber das wird es immer geben, und wenn es das gar nicht gäbe, auch nicht bei dem altgedienten kleinen Angestellten, der mit dem Alter arg nachgelassen hat und jetzt einen Scheinjob hat anstatt rausgeschmissen zu werden, wäre es vielleicht auch nicht schön. Man muß es aber begrenzen und in vernünftigen Bahnen halten--für totale Unfähigkeit weiterhin dreißigtausend im Jahr zu kassieren um die Familie notdürftig versorgen zu können ist deutlich weniger sozial schädlich als für totale Unfähigkeit in wichtige Machtpositionen in Politik und Wirtschaft gehievt zu werden. Freiheit ist immer ein kontinuierlicher Prozess, und sie muß ständig von einem Volk, das frei sein will, verteidigt und gewonnen werden. Auch durch die Abwahl einer Partei und die Wahl einer anderen z.B. würde sich das nicht ändern, denn selbst wenn die neue Partei wirklich total klasse wäre und völlig von freiheitlichem Gedankengut beseelt, wird Macht immer korrumpieren oder zumindest zu Faulheit führen, und dann geht das Spiel wieder von vorne los. Das Problem ist es, wenn sich die Leute aus diesem Prozess der kontinuierlich verteidigten Freiheit ausklinken. Weder die Variante "Geheimdiplomatie", die sich an die Mächtigen anbiedern und nur nichts Falsches sagen will, noch die Wutbürgervariante, die die Schnauze voll hat und dann zu ein paar Antibahnhofs-, Pegida- oder sonstigen Demos geht und danach wieder in den süßen Schlaf versinkt, sind dafür hilfreich Blöde Politruks werden wir immer haben. Die Frage ist, im Beispiel des Waffenrechts, wie viele Waffenbesitzer haben wir denn, die einerseits ohne Scham und Herumgedruckse und andererseits ohne Wut oder seltsame Verschwörungstheorien von sich offen und vor jedermann sagen: "Ich besitze Waffen, wie ich es als Bürger eines freien Landes für mein Recht und vielleicht sogar für meine Pflicht halte. Ich werde mich geduldig für die Anerkennung dieses Rechts einsetzen und Angriffen gegen es entgegentreten, in Diskussionen mit meinen Mitmenschen, mit meiner Stimme bei der Wahl, mit finanziellem oder Arbeitseinsatz für entsprechende Organisationen, und ich werde mich für die Abwahl jedes Politikers einsetzen, der dieses Recht weiter angreift." Solange die Antwort darauf ist: praktisch keine--was nicht nur in Amerika sondern in geringerem Ausmaß auch in der Schweiz oder manchen osteuropäischen Ländern durchaus anders ist--braucht man sich über das Ergebnis doch gar nicht zu wundern. Letztlich liegt's nicht an den Politikern sondern an uns. -
Die Eu will ein Verbot von halbautomatischen Gewehren
Proud NRA Member antwortete auf Balu der Bär's Thema in Waffenlobby
Wenn tatsächlich im wörtlichen Sinne alles was mit "Loading Devices", also "Ladehilfen", geladen werden kann, darunter fällen würden, dann wären das alle Feuerwaffen ohne jede Ausnahme. Für jede Waffe kann man ein Hilfsmittel verwenden, das die Patronen zusammen und in eine bestimmte Richtung hält oder sonstwie den Ladevorgang vereinfacht. Die Kapazität von Ladehilfen, die gar nicht in die Waffe kommen, ist natürlich prinzipiell unbegrenzt. Selbst für Vorderlader waren zu der Zeit wo eine Muskete als Schnellfeuerwaffe galt allerlei Ladehilfen in Gebrauch. Ganz so schlimm wird's dann auch in den Träumen der machtgeilsten Typen nicht gedacht sein. Aber wenn ein Stripper Clip darunter fiele, dann fiele alles darunter. -
Die Eu will ein Verbot von halbautomatischen Gewehren
Proud NRA Member antwortete auf Balu der Bär's Thema in Waffenlobby
Das haben übrigens die Amis schon in einigen Staaten. Da zählen die, man glaubt es kaum, als "Sturmwaffen" weil es eine Pistole mit Magazin außerhalb des Handgriffs ist. Wohin außer zu sportlichen Ehren man damit stürmen will bleibt ungeklärt. Gemeint waren diese Gesetze wohl eher gegen AR 15 als Pistole (um nicht unter das Verbot kurzläufiger Gewehre zu fallen, aber wohl bloß aufgelegt mit Zweibein o.Ä. sinnvoll nutzbar) und verschiedenen halbautomatische Maschinenpistolenderivate (letztlich bloß eine schlecht laufende und klobige halbautomatische Pistole), aber die Sportpistölchen fallen da halt zufällig auch ins Raster. -
Die Eu will ein Verbot von halbautomatischen Gewehren
Proud NRA Member antwortete auf Balu der Bär's Thema in Waffenlobby
Heh? Was habt ihr den für SKS? Es gibt natürlich allerlei Konvertierungen, die den Magazinboden ersetzen, aber gibt es auch ein System, mit dem man in einem fabrikbelassenen SKS wechselbare Magazine (und Stripper Clips zählen hoffentlich nicht als solche) benutzen kann? -
Ich schieße es, aber mir erscheint es eher als Konkurrenz zu Production, insbesondere für Leute die von jeher (bei mir der Fall) oder altersbedingt irgendetwas mit den Augen haben. Deswegen ja auch die Beschränkung auf zehn Schuß, die für die in Frage kommenden Waffen eigentlich kaum Sinn macht, denn praktisch alles, wo man sinnvollerweise ein Reflexvisier draufmachen kann, hat ja eh doppelreihige Magazine, so daß eine Beschränkung auf fünfzehn oder so mehr Sinn machen würde. Aber USPSA wollte Production nicht das Wasser abgraben. Ob diese kompakten Reflexvisiere Sinn machen muß jeder für sich selber beantworten. Ich finde es praktisch im Sinne von Cooper's "Blitzblick" (aus unerfindlichen Gründen hat er das deutsche Wort verwendet) aus dem Vorgang des Ziehens oder Laufens nur kurz zu überprüfen, ob der Punkt da ist, wo er bei korrekter Bewegungsausführung sein sollte, und bumm--bumm. Auch das präzise Zielen auf weiter entfernte und kleinere Ziele wird erleichtert. (Nebenbei gesagt, und ohne passende Disziplin: Ein kleines Stahlziel auf 100 Meter mit einer .22-Pistole mit Reflexvisier zu beschießen ist ein Heidenspaß.) Aber wenn's ein Match einmal richtig verregnet, dann merkt man auch schnell, daß Wasser auf der Scheibe die Benutzbarkeit eines solchen Visiers eher reduziert. Ich habe für meines eine Abdeckung. Das reicht zum Trockenhalten bis zum Start, und was während der Stage draufkommt putzt der Rückstoß ganz ok weg. Aber fürs tatsächliche praktische offene Tragen wäre die Verwendung der Abdeckung wohl kaum praktisch.
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Die Eu will ein Verbot von halbautomatischen Gewehren
Proud NRA Member antwortete auf Balu der Bär's Thema in Waffenlobby
Die kann man aber nicht so einfach reinstecken (vorausgesetzt, das SKS wurde nicht auf Betrieb mit wechselbaren Magazinen umgebaut). Wenn alle Waffen verboten wären, bei denen man die Kapazität erhöhen kann, wenn man die Abdeckung oder das Material am unteren (oder sonst richtigen, bei manchen Exoten) Schaftende entfernt, dann gingen nur noch Revolver und Einzelschuß. Wobei irgendwie gesehen so eine Revolverbüchse ja romantisch wäre. -
Wobei es dann irgendwie, na ja, unsystematisch ist, wenn eine Behörde "weiß" oder jedenfalls der Ansicht ist, daß jemand zum Umgang mit Waffen ungeeignet sei, und das dann nicht einer anderen Behörde mitteilt, von der sie weiß, daß sie dem Ungeeigneten Waffen gibt.
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Die Eu will ein Verbot von halbautomatischen Gewehren
Proud NRA Member antwortete auf Balu der Bär's Thema in Waffenlobby
Das sollte es auch, aber überraschen sollte es Dich nicht. Es gibt niemals und nirgendwo eine Diskussion darüber, "Waffen zu verbieten." (Bei üblichen Waffen--Waffen, die wegen ihrer besonderen Brutalität oder unterschiedslosen Wirkung geächtet sind, sind etwas anderes, aber für uns nicht relevant, und die werden auch erst geächtet, wenn sie technisch überholt sind, so daß die Parteien, die das Sagen haben, eh Besseres auf Lager haben.) Die Diskussion ist immer und überall darüber, wer sie haben darf und wer nicht. Es ist daher nur folgerichtig, daß die lautesten Waffengrapscher am ehesten selber Waffen haben und tragen wollen. -
Petition EU : You cannot stop terrorism by restricting legal gun ownership.
Proud NRA Member antwortete auf TG's Thema in Waffenlobby
Einerseits stimmt das natürlich. Andererseits: Wie viele andere Initiativen, insbesondere ernstgemeinte (also die vorgeschlagene Benennung eines Forschungsschiffs als "Boaty McBoatface" und dergleichen einmal außen vorgelassen), kommen denn auf solche Zahlen? Selbst die NRA hat nur ein paar Millionen Mitglieder, von denen nicht alle jedesmal ihre Abgeordneten anrufen oder anschreiben. Klar ist aber auch: Wären das zehn Millionen, und das nicht nur einmal sondern jedesmal, dann hätten die Waffenbesitzer auch in Europa einen Einfluß ähnlich dem der NRA in Amerika. Das geht zurück zu meinem Vorschlag in einem anderen Thread, daß die Investition in politische Aktion zur Verteidigung unserer Freiheit ein deutlich besseres Investment für die Lebensdauer unserer Waffen ist als irgendwelche Super-Duper-Pflegeprodukte. Wenn jeder Waffenbesitzer im Jahr fünf Stunden und fünfzig Euro für das Recht, Waffen zu besitzen, springen ließe, dann wäre das eine Kraft, welche diesbezügliche Gesetze praktisch nach Belieben schreiben könnte. Weil die meisten Leute sich um die meisten Dinge nur wenig kümmern braucht es auch und gerade in einer Demokratie nur eine relativ kleine Zahl von engagierten Leuten, um ein gewünschtes Resultat zu erreichen. -
Bundesverwaltungsgericht und Halbautomaten für Jäger
Proud NRA Member antwortete auf EkelAlfred's Thema in Waffenrecht
Eine Konsequenz davon im Bereich des Praktischen wäre, daß die Kläger auf den Kosten sitzen blieben. Soweit ist das also eine Frage, ob es billiger ist auf den bereits aufgelaufenen Kosten sitzenzubleiben als das Risiko eines unsicheren Ausgangs hinzunehmen, der im günstigen Fall zur Erstattung dieser Kosten führen würde. Ich kenne mich jetzt nicht aus wie weit es in diesem Fall z.B. möglich wäre, daß die Seiten sich darauf einigen, die Sache wegen weitgehender Gegenstandslosigkeit fallenzulassen und die bisherigen Kosten in einem Vergleich aufzuteilen. Dann dreht sich der Fall im Grunde ja gar nicht um eine speziell auf Waffen gerichtete Frage und ein bestimmter Ausgang wäre meines Erachtens kein "Sieg" für die "Pros" oder "Antis". Es wird ja nicht ein Grundrecht auf Waffenbesitz oder dergleichen verhandelt, sondern eher die Frage, ob ein Gericht eine über Jahrzehnte gebräuchliche und plausible Interpretation eines Gesetzestextes einfach so einmal durch eine deutlich weniger plausible, um nicht zu sagen nahezu absurde, Interpretation ersetzen darf. -
Schon wieder SEK-Einsatz weil, "Waffen von Außen gesehen"
Proud NRA Member antwortete auf rüdiger400's Thema in Allgemein
Wobei Typen, die ihre Kriminalität öffentlich mit einem unverwechselbaren Auftreten zu Schau stellen, zwar sehr ärgerlich sind und ich dankend darauf verzichten kann, da Polizist oder auserwählter Schutzgeldzahler zu sein, aber das Geschäftsmodell hat auch seine inhärenten Grenzen. Erfolgreiche Kriminelle ziehen ihre Dinger eher im Unsichtbaren durch. -
Schon wieder SEK-Einsatz weil, "Waffen von Außen gesehen"
Proud NRA Member antwortete auf rüdiger400's Thema in Allgemein
Gilt damit dann das ganze Haus als zugelassener Waffenraum? -
Report Mainz - übelste Anti-Waffen-Propaganda
Proud NRA Member antwortete auf detlef86's Thema in Waffenlobby
Na ja, wenn man jemandem erklärt, warum er sich mehr und nicht weniger sicher fühlen soll, wenn man einen AR-10 Nachbau im Keller stehen hat, dürfte das am lauteste Schreien nur eine begrenzt sinnvolle Strategie sein. Mir sind die Besitzer solcher Waffen eigentlich auch fast alle als außergewöhnlich besonnene Menschen bekannt. Die Gegenseite hat leider den Vorteil, an das Infantile im Menschen überhaupt und der heutigen Zeit im Speziellen appellieren zu können.