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Proud NRA Member

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  1. Blöd gefragt: Wie soll man denn "an der deutsch/tschechischen Staatsgrenze folgende Dokumente vorlegen"? Da gibt's doch keine Grenzerhäuschen mehr, oder?
  2. Die bräuchtest Du nicht. Schmecken kannst Du Bleisalze nur wenn sie gelöst, also dissoziiert sind. Dann "weiß" das Blei aber nicht, dass es als Bleiacetat und nicht als eine andere Bleiverbindung angereist ist. Entscheidend ist die Oxidationsstufe. Blei (II) hat den süßen Geschmack, daher auch allerlei Bleiverbindungen, die als Pigment verwendet wurden, usw. Ein spezieller Fall sind Bleitrinitroresorcinat und Blei(II)-thiocyanat, die in Zündhütchen verwendet werden können und tatsächlich süß schmecken. Blei(II)-oxid ist dagegen geschmacklos weil in Wasser praktisch unlöslich.
  3. Also nach Befragung von Google ist mir da den Texten nach nicht klar, ob das ernstgemeint ist oder Satire... Die könnten auch Spezialagenten von der Front deutscher Äpfel sein. Interessant darin finde ich den Satz: "Der „ältesten aktiven ‚Skinhead-Band‘“ schreibt der Bremer Verfassungsschutz eine Scharnierfunktion zu zwischen der erklärt unpolitischen und der offen „rechtsextremen Szene“." Das Wort "Scharnierfunktion" kannte ich vorher eigentlich vor allem in Bezug auf Junge Freiheit, Studienzentrum Weikersheim usw. Es scheint Code zu sein für "Eigentlich haben wir nicht gegen jemanden vorliegen, wollen ihn aber trotzdem jedenfalls in die Nähe entsprechender Bestrebungen rücken."
  4. Der hat's aber auch geschafft, dass alle von AfDlern bis zu Linksautonomen bei seinem Namen nur "So 1 P*****" denken. Dieser Titel wird noch das Resultat jeder Literatur- und Datenbankrecherche zu seinem Namen sein, wenn sein ganzes anderes Wirken, sein ganzes Gepoltere gegen jede Form von Freiheit, schon längst vergessen sein wird.
  5. Was dann doch arge Zweifel entweder am "Gutachter" oder am referierten Inhalt des "Gutachten" wecken würde. Zwischen "Ich brauche Geld für zwanzig Austauschläufe" und "Die Kanonen versagen nach wenigen hundert Schuss und ich brauche Geld, um alle davon auszutauschen" liegt ja schon ein gewisser Unterschied.
  6. Das Ding wurde schon 1996 patentiert (weswegen Zeichnung und Erklärung frei verfügbar sind). 25 Jahre lang hat das niemanden interessiert, der Markterfolg blieb aus. Was hat man schon davon, eine leichte Plastikpistole mit einer Kadenz höher als bei vielen Maschinenpistolen zum Durchgehen zu bringen? In den letzten Jahren hat sich ein interessantes Wechselspiel zwischen Sensationspresse, chinesischen Billigherstellern und Gangstern entwickelt. Die Sensationspresse schreibt, wie gefährlich die Dinger seien und wie leicht man sie aus China bestellen könne. Die Gangsta, die sich eh noch nie um das Treffen gekümmert haben, müssen dann natürlich unbedingt so ein Ding haben, das sie sonst nicht interessiert hätte. Der Chinese verkauft gut und noch mehr Hersteller und Händler verkaufen die Dinger. Das hängt sich dann Chicago mit dem Geld der Steuerzahler dran und fängt einen schikanösen Prozess an. Der wird vermutlich zu nichts führen, denn es gibt ein Bundesgesetz, das solche Schrottklagen gegen Waffenhersteller ausdrücklich für unzulässig erklärt. Aber man kann Glock Geld kosten und gleichzeitig Waffenhändler einschüchtern, die es sich im Gegensatz zu Glock nicht leisten können, einen solchen Prozess notfalls zu den Bundesgerichten zu verlagern, in Revision zu bringen, usw. Im Grunde ähnlich der Taktik, Donald Trump mit ebenfalls schrottreifen Zivilprozessen erstmal eine Menge Geld, Zeit und Nerven zu kosten, wenn schon der Versuch, ihn einfach einmal vom Wahlzettel zu streichen, gescheitert ist.
  7. Theoretisch im Falle des Annahmeverzugs wohl schon. Falls das Ding edel genug ist, um zu behaupten, es sei einer Luxusuhr vergleichbar, könnte man sogar noch versuchen, es auf dem Amtsgericht zu hinterlegen, das die Kosten dann dem Abholer aufdrückt. Im Fall eines gelegentlichen Privatverkaufs würde ich mir aber den Ärger nicht machen, da jetzt Gebühren so wollen, es woanders kostenpflichtig aufbewahren zu lassen, usw. Ausnahme wäre, wenn ich es wirklich nicht mehr lagern könnte -- sagen wir Schlussverkauf wegen Umzugs ins Altersheim mit Haushaltsauflösung.
  8. Heh? Auch wenn die Haltbarkeit nicht eindeutig quantifiziert drin steht, ist es bei keiner noch so billigen Kanone in einem praktikablen Kaliber (also Wildcat-Witzzeug wie .22 Eargesplitten Loudenboomer mal ausgenommen) so, dass die nach ein paar hundert Schuss ausgeschossen ist. Beim MCX erst recht nicht. Das schießen manche Leute wie der Teufel, und sie meckern gelegentlich über Klobigkeit, Schwerpunkt zu weit vorne, usw., also Designentscheidungen, die man kritisieren kann, aber das Ding schießt. In typischer Sig-Manier hatten sie anfangs mal einen Rückruf, aber da ging es darum dass die Variante in .300 Blackout anscheinend unter gewissen Umständen schießen konnte, wenn sie nicht sollte, nicht um das Gegenteil. Die Darstellung in dem Protokoll scheint mir deswegen schlicht unglaubhaft. Wenn das Ding nach ein paar hundert Schuss ordnungsgemäßer, sogar im irgendwie vernünftigen Rahmen missbräuchlicher Benutzung nicht mehr geht, dann ist schon zum Auslieferungszeitpunkt ein Mangel vorhanden und gehört reklamiert. So ein Mangel gehört eigentlich auch innerhalb kurzer Zeit entdeckt, würde man bei einem größeren Auftrag mal ein paar Exemplare einer fiesen Prüfung unterziehen. Oder aber, es war kein Mangel vorhanden, dann haben die eine ganz neue Methode missbräuchlicher Benutzung entdeckt, die über alles, was sich durchgeknallte YouTuber ausdenken können, hinausgeht.
  9. Hauptamtliche mit Reisekostenbudget sollten das vermutlich weniger sein, als Informelle, denen man mal etwas zusteckt, für sie ein gutes Wort bei Polizei oder Staatsanwalt einlegt, oder ihnen einfach das Gefühl vermittelt, so wichtig und cool wie James Bond zu sein. Aber selbst da scheint mir ein aktiv-kämpferisches Eintreten gegen die FDGO bei der Partei als Ganzer nicht wirklich offensichtlich. Dummheit, Verzweiflung, selbst diffuse Nazisympathien, begründen das an und für sich noch nicht. Schaut man sich das gegenwärtige Parteiprogramm an, dann fällt als erstes auf, dass der Server arg langsam ist, und die graphische und typographische Gestaltung durchwachsen, mit einer Abwandlung einer Jugendstil-Reformhausschrift direkt neben einer Schrift, die in den Achtzigern mal als Imitation von Graffiti durchging. Dazu kommt eine zweifarbige Textgestaltung, die lange Komposita farblich in ihre Bestandteile zerhackt, und so irgendwie wirkt wie die Versuche der "leichten Sprache". Sprachlich und inhaltlich gibt es natürlich Anlehnungen an den Nationalsozialismus, z.B. die Unterscheidung zwischen bösem spekulativem und gutem produktiven Kapital, aber das ist auf einem Parteitag der Linken in härterer Form zu finden. Was eine "raumorientierte Volkswirtschaft" sein soll, bleibt ziemlich unklar, aber irgendwie wie die Versprechungen im Bioladen, da sei alles "regional" und "naturnah", ohne diese Begriffe sinnvoll zu definieren. Die "D-Mark" soll "zu einem sozial gerechten Wechselkurs" eingeführt werden, ohne dass ja jetzt definiert würde, welche Zinsen und Inflationsraten und sich daraus ergebende Wechselkurse "sozial gerecht" seien. "Integration" sei "Völkermord" -- das widerspricht offensichtlich jeder sinnvollen Definition von Völkermord, aber der Wunsch, in seiner vermieften Stube alleine zu bleiben, wird jedem sogenannten indigenen Volk zugestanden. Sie wollen sich gegen "die Preisgabe deutscher Gebiete" einsetzen. Wollen sie jetzt die Bevölkerung von Kaliningrad doch integrieren, oder steht das Saarland zum Verkauf? Ich weiß es nicht. Zur Energiepolitik hat gar der Gaphiker eine Kühlturm mit einem Radioaktivitäts-Warnzeichen drauf reingesetzt, aber der Text sagt rein gar nichts zu Kernkraft, außer dass entweder jetzt oder eines Tages eine "nachatomare" Energiepolitik betrieben werden solle. Nachdem sie auch Gentechnik verbieten wollen, würde ich raten, dass sie gegen Kernenergie sind. Jedenfalls soll energetische Gebäudesanierung gefördert werden. Noch geiler: Sie wollen einerseits offenbar supranationale Verteidigungsbündnisse verlassen, andererseits verlangen sie europäische Kernwaffen. Deren Plutonium wird dann aber doch hoffentlich nicht auf germanisch-reinem gentechnikfreiem Boden erbrütet, oder doch? Angebliche oder wirkliche Kriegsverbrecher der Alliierten im zweiten Weltkrieg wollen sie strafrechtlich verfolgen -- vielleicht auch noch welche aus dem Ersten Weltkrieg? Also mir scheint das zwar durch und durch von Bildungsferne und Dummheit gekennzeichnet zu sein, aber eine aktive Feinschaft zur FDGO scheint mir nicht offensichtlich. Wenn man sagt, die sei lediglich durch Andeutungen impliziert, dann kann man viel verbieten. Reden selbst noch von Sozis vor Vertriebenenverbänden in den Achtzigern waren bisweilen deutlich revanchistischer. Reden bei den Linken sind sozialistischer und haben kaum weniger antisemitsche Untertöne dabei. Insgesamt wirkt das auf mich, als habe ein arbeitsloser Schulabbrecher auf der Suche nach Intellektualität mal Carl Schmitt usw. nebst ein paar Nazireden aufgeblättert und seinen Sohn mit der typographischen Gestaltung und dem Design beauftragt. Beschlossen wurde das 2010. Ich denke, Reden lassen wäre da zur Diskreditierung wirksamer als die Typen einerseits in die Opferrolle zu drängen, andererseits sie mutmaßlich über den Verfassungsschutz auch noch zu fördern.
  10. Welchen anderen Gegenstand soll das den vortäuschen? Also das Problem sehe ich jetzt nicht. Machen wir aber einmal ein anderes Beispiel: Wie wäre es mit einer Modellkanone für einen Modellpanzer, die mit einer Platzpatrone eine Leuchtkugel abschießt? Oder einfach mit einer Modellkanone als solcher, die das tut? Dass das Modell auch fliegen kann, scheint ja in keiner besonderen Regelung bedacht zu sein, zumal der Abschussapparat selbst auch nicht an den Flug gebunden ist, sondern genauso gut auf einem Modellfahrzeug oder eben stationär installiert werden könnte. Im Prinzip käme ich da auf zwei mir so halbwegs plausible Einordnungen: Entweder, das Ding ist eine Schreckschusswaffe (ohne PTB). Dafür spricht, dass es das technisch ist, mit eigentlich der einzigen Besonderheit, dass der Abzug nicht zur Bedienung mit dem Finger gedacht ist, aber wohl durchaus händisch bedient werden kann. Oder aber es ist eine Feuerwerksanlage (aus welchen Gründen auch immer, die z.B. auch ein römisches Licht nicht unter die Definition der Schusswaffe fallen lassen, obwohl da ohne Frage technisch gesehen ein Geschoss mittels heißer Gase durch einen Lauf geht).
  11. Da müsste man sich über die Abgrenzung zwischen Punkt 1.1 (der nicht auf die Tragbarkeit abstellt) und Punkt 1.2.1. (der auf die Tragbarkeit abstellt) von Anlage 1 WaffG streiten... Abgesehen davon, warum soll das Ding nicht tragbar sein?
  12. Offenbar das Gericht im ersten Beitrag nicht, das im dritten Beitrag schon. Zugegeben: Wenn man sich das zweite Urteil durchliest, dann kann man sich als Möglichkeit vorstellen, dass der Typ sich mit seinem Auftreten und seinen Einlassungen vor Gericht keinen Gefallen getan hat. Was allerdings kein guter Grund für einen Satz wie diesen ist: "Auch wenn der Kläger selbst nicht eindeutig mit rechten Gedankengut in Erscheinung getreten ist, so fällt er doch immer wieder im Zusammenhang zu Veranstaltungen auf, die der rechten Szene zugeordnet werden können." "Im Zusammenhang zu" einer "Szene" "auffallen" ist eben für sich kein aktiv-kämpferischer Einsatz gegen die FDGO. Es ist selbstverständlich auch "rechtes Gedankengut" für sich nicht verfassungsfeindlich. Man stelle sich einen solchen Satz einmal bezüglich "linken Gedankenguts" vor.
  13. Hmm. Also wenn man jetzt den Lichtzeiger mit einer Entfernungsmessung ausstattete und dann entsprechend den Lichtstrahl im richtigen Vorhaltewinkel projizieren würde? Wäre mal ein Projekt...
  14. Ist bei Waffengrapschern eigentlich meistens das Ziel. Sag mir, wie jemand über das Recht auf Waffenbesitz denkt, und ich kann ziemlich gut raten, wie er über das Recht auf Redefreiheit denkt.
  15. Tun sie doch nicht. Sie bauen bestenfalls Vorfelddruck für Dinge auf, die die Politik eh schon haben will. Es ist logischerweise schwieriger, Politik zu verändern, als sie zu beklatschen.
  16. Deutsche Hersteller weiß ich Dir jetzt nicht, aber nach dem, was ich bisher in die Richtung gesehen habe, kann ich Dir eine Frage zum Überlegen anbieten, bevor zu konzipierst: Geht es Dir um die möglichst platzsparende Aufbewahrung von möglichst viel Zeug, oder geht es Dir um die Präsentation von Schmuckstücken, die zu ihrem Effekt leeren Raum braucht, oder eine Mischung aus beidem? Für eine vertikale Lagerung ist das Einfachste wohl, dass das Gewicht vom Hinterschaft getragen wird und am Lauf gegen Umkippen stabilisiert wird. Unten braucht es dann im Grunde nur eine normales Regal, oder eine U-förmige Führung auf dem Regalboden. Oben eine kleinere U-förmige Führung mit einem Gummizug zum Festhalten. Sinnvoll ist eine Höhenverstellbarkeit der oberen Halterung für unterschiedlich lange Langwaffen. Ich habe Halterungen von SecureIt, aber im Grunde kann man das sogar als Laubsägearbeit aus Sperrholz gut machen, oder natürlich schöner.
  17. Warum denn nicht? Klar schießt man nicht aufeinander, aber wenn man nicht nur gegen die Uhr übt sondern um einen ersten Platz antritt, doch gegeneinander, mit gleichen Startbedingungen. Dieser Antagonismus beeinfluss durchaus auch Wettbewerbsstrategien, nicht für den Schützen im Mittelfeld, wohl aber für die glaubhaften Wettbewerber um den ersten Platz. Bei Paintball ist die Sache eh klar. Wie soll sich das denn von Fechten usw. unterscheiden?
  18. Aber in der Praxis dann doch in den allermeisten Fällen der Waffenwirkung wegen. Du verwendest ja selbst den Begriff "Schusswaffe". Dass man mit ballistischen Geräten auch Pilotseile für Taue verschießen kann, usw., ist klar, aber solche technischen Anwendungen sind doch eher Nischen. Der Sport mit Schusswaffen wird sich auch kaum anders als als Kampfsport erklären lassen, so wie z.B. das Fechten, Judo, usw. auch. Das ist so tief im Menschen drin, in den meisten Tierarten, die überhaupt ein Sozialverhalten und Spiel haben, das kriegt man nicht aus ihm raus -- und sollte es wohl auch nicht aus ihm rauskriegen, denn es hat sich in zig Jahrmillionen als adaptiv herausgestellt. Beim Kampfsport treffen dann zwei Momente aufeinander: Einerseits die maximale Leistungssteigerung mit Waffen, andererseits aber der durch die Regeln des Spiels eingehegte Ramen. Es kommen eben nicht Leute aus verschiedenen Ländern zusammen, um aufeinander zu schießen, sondern um sich freundschaftlich gegeneinander zu messen und hinterher ein Bier trinken zu gehen. Die meisten meiner Schusswaffen sind z.B., wie jeder Waffenkenner durch einen Blick schnell erkennen könnte, für Spiel und Spaß konzipiert. So wie auch ein Sportdegen mit einem elektrischen Schalter vorne dran für diesen Zweck konzipiert ist (aber in etwas kruder Weise in nur Minuten auf eine tödliche Waffe abgeändert werden könnte, die bis ins Zeitalter der Revolver hinein als ähnlich wirksam wie Faustfeuerwaffen angesehen wurde). Das Spiel, für das die konzipiert sind, ist dann aber doch wieder ein -- möglicherweise für den Spaßfaktor gelegentlich etwas ins Absurde getriebene -- Kampfspiel. Das Schachspiel z.B. ist auch im Grunde nur durch mathematisch ausdrückbare Regeln konzipiert, aber jeder Mensch kann leicht erkennen, dass es ein Kriegsspiel ist -- sogar noch ein ultrabrutales, in dem der Krieg meistens durch Abtausch nahezu aller Kräfte entschieden wird.
  19. Du hast die Analogie zu den Protokollen ins Spiel gebracht, die sich zumindest dem Verdacht aussetzen, dass die Schwärzungen teilweise auch mit Dingen zu tun haben könnten, die eher peinlich wären. Man kann da aber auch Ersatzhandlungen vornehmen, die nicht ganz nachvollziehbar sind. Das Problem mit bekannten Seriennummern von Waffen ist nicht irgendein Photo von einem Match, das Problem ist, dass der Staat ohnehin schon ein Register betreibt, ganz offen. Ich werde bestimmt niemanden verpfeifen, der als friedlicher Bürger sich entschieden hat, etwas zu besitzen, das er da nicht eintragen lässt. Dessen Problem ist aber weniger die Seriennummer auf Photos, als dass er überhaupt vermeiden sollte, mit seinem Schmuckstück gesehen zu werden. Das gilt sogar unabhängig davon, ob er mit seinem konkreten Besitz gegen Gesetze verstößt oder nicht -- wenn es ihm darum geht, dass keiner davon weiß, dann sollte keiner davon wissen.
  20. Und dazu solltest Du erst einmal selbst glauben, idealerweise basierend auf nachprüfbaren Fakten, dass Du die auch wert bist. Damit fängt es an, auch beim Waffenrecht. Solange ein erheblicher Teil der Waffenbesitzer (jedenfalls der angemeldeten -- die anderen halten aus anderen Gründen ihre Klappe) der Meinung ist, dass eigentlich wirklich so wenig Waffen wie möglich ins Volk gehören, außer natürlich für ihn selbst, weil er ja so oft kontrolliert wird und sich so einen schönen Schrank gekauft hat, ja solange bekommen die Leute auch das, was sie wollen.
  21. Willst Du uns damit sagen, dass Deine Kanonen geklaut oder sonstwie deliktbekannt sind?
  22. Bei den Amis auch. Für private Waffen wäre das die NSSF. Aber die einzigen, die behaupten, dass die großartigen Einfluss haben, sind die radikalen Waffengrapscher.
  23. Der dürfte eher ein Nachteil sein. Gewinnerzielungsabsicht ist zwar nichts Schlechtes, aber wenn jemand mit offen vorgetragener Gewinnerzielungsabsicht die Aufhebung von Verboten angeblich ganz furchtbar schlimm sozialschädlicher Gegenstände fordert, dann hält sich die Überzeugungskraft, die er auf andere ausüben kann, in Grenzen. Wie viele Leute würden denn Argumenten eines Verbandes der Drogenhändler für ein liberales Betäbungsmittelrecht ernstnehmen? Oder Argumente der Videotheken (wenn's die noch gäbe) oder Computerspielehersteller gegen die Zensur für Erwachsene mit dem angeblichen Jugendschutz? Als Wirtschaftszweig sind zivile Waffen im Übrigen einfach unbedeutend. Selbst in den Vereinigten Staaten, wo man mehr kaufen kann, ist der Markt für privat besessene Feuerwaffen von der Größenordnung her nahe am Markt für Kaugummis dran.
  24. Dazu braucht sie aber keine "KI" (die ich lieber als "artificial stupidity systems", abgekürzt "ASS" bezeichne). Sie hat doch schon ein nationales Waffenregister und einen Inlandsgeheimdienst, der ganz offen sogar die Tätigkeit als Fluthelfer beobachtet. Das ist ja nicht geheim, das schreiben sie offen in vielbeachtete Berichte. Unliebsame Äußerungen werden auch gerade dadurch zum Ärgernis, dass sie öffentlich und namentlich signiert sind. Für den Auftrag "Michael Müller ist ein negativ-feindliches Element und als solches einem operativen Vorgang zur Zersetzung zu unterziehen" braucht man keine "KI" und keine Photos mit oder ohne Seriennummern.
  25. Aber heute eben ja. Und dann habe ich noch mein Amateurfunkrufzeichen auf dem Nummernschild (bieten in Amerika die meisten Staaten an), so dass jeder mit minimalen Grips und Google die beiden verknüpfen und sowohl den Halter als auch die (nicht vorhandene) Unfallgeschichte des Wagens recherchieren könnte. So what? Würde sich jemand nochmal etwas mehr Mühe machen, dann könnte er aus APRS-Daten und ADS-C-Daten durch geschickte Verknüpfung sogar noch sagen, wann ich wo hin geflogen bin. Diese Dinge sind ihrer Natur nach öffentlich. Klar, APRS könnte ich lassen und ich könnte sogar ein Antikflugzeug ohne ADS-B fliegen, eben um den Preis, nicht die Vorteile dieser Dienste zu genießen. Wenn's die Sondermützen auf mich abgesehen haben, dann werden Fleiß oder Intelligenz zu solcher Datenverknüpfung aber nicht reichen und auch nicht nötig sein -- die lassen sich einfach meine Mobilfunkdaten geben.
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