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Daß er zur NRA kommt ist gut. Die Rede enthielt gute Elemente, aber auch eher wirre Phasen. Und vergessen wir nicht: Es geht auf den Wahlkampf zu. Wenn die deutschen Waffenbesitzer ihre Hintern hochkriegen würden und eine Organisation mit einer Million Mitgliedern für ein vernünftiges Waffenrecht hinbekommen würden, dann würden da mit Sicherheit auch Politiker von CDU/CSU, FDP, und AfD ihre Sympathien bekunden (und mit einer Million Mitgliedern würde sich vermutlich auch etwas ändern). Aber was nach der Wahl passiert ist immer so eine Sache. Trump ist ein Baumagnat aus Brooklyn der nach eigenen Angaben keine Bücher liest. Ich denke nicht, daß er entweder eine praktische oder eine politiktheoretische Beziehung zu Waffen hat. Besser als die Alternative ist er um Klassen, aber das ist jetzt keine sehr hohe Hürde.
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Wobei man ja durchaus auch ein paar Male zu einem Match gehen kann. Einen Vorteil hat der deutsche Bedürfnisunsinn gegenüber der Lage bei den Amis: Die Motivation, zumindest gelegentlich Wettbewerbe zu schießen, steigt. In meinen Gefilden machen das nur die ganz Harten (weil man halt auch ohne Verband Spaß- und mit Freunden um die Wette schießen darf, so daß Regelbücher und Punktestände mehr für die Leistungsgeilen sind).
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In Amerika hat sich in den letzten Jahren Practiscore für das Matchmanagement, von der Anmeldung bis zu den Ergebnissen, die totale Marktdominanz bei den praktischen Disziplinen erworben. Bei manchen Verbänden werden Ergebnisse sogar nur im Format von Practiscore angenommen. Es gibt auch mobile Anwendungen, mit denen man direkt auf der Stage die Zeiten und Strafpunkte (oder auch andere Wertungssysteme) eingeben kann. Bis ich heimgefahren bin sind schon die Ergebnisse errechnet und hochgeladen, auch bei komplizierteren Wertungsverfahren über Hit Factor und dergleichen. Dazu noch gratis und mit nur dezentem Aufruf zu Spenden.
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FDP gg. Waffenrechtsverschärfung
Proud NRA Member antwortete auf callahan44er's Thema in Waffenlobby
In der Tat. Das ist ja noch nicht einmal die Forderung nach substantiellen Veränderungen. Es ist auch unbestritten, daß diese Vorgänge unabhängig von ihrer Beurteilung eine massive Tragweite haben. ("Unser Land wird sich ändern, und zwar drastisch. Und ich freue mich drauf!") Wenn wegen wegen einer behaupteten Notlage die Regierung massive Veränderungen im Land vornimmt, ohne dazu die Öffentlichkeit oder das Parlament groß einzubinden, dann ist es doch das Mindeste, daß diese Vorgänge nachträglich vom Parlament aufgearbeitet werden, damit Parlament und Öffentlichkeit sich wenigstens hinterher ein Bild machen können. Selbst Bismarck hat sich sein Regieren ohne Etat hinterher nachträglich vom Parlament billigen lassen. Mit den Stimmen von FDP und AfD plus sechs Unzufriedenen anderer Fraktionen würde es reichen. Hic Rhodos, hic salta! -
FDP gg. Waffenrechtsverschärfung
Proud NRA Member antwortete auf callahan44er's Thema in Waffenlobby
Wird in den total kaputten Gegenden und von total kaputten Typen in Amerika immer wieder gefordert. Die Hülsen und Geschosse, vielleicht auch die Zünder, sollen mittels Mikrogravur gekennzeichnet und dann die Munition verfolgt werden. Der durchaus erwünschte Effekt wäre natürlich, daß Sportschießen komplett unbezahlbar würde, und man könnte argumentieren, daß das Recht auf Waffenbesitz ja nicht angetastet sondern lediglich mit einer kleinen Regulierung sicherer gemacht werden solle. Daß man Munition wiederladen kann ist den Typen vermutlich zum Teil gar nicht klar, aber das müsste dann konsequenterweise unter schwere Strafe gestellt werden, vermutlich zusammen mit dem Besitz entsprechenden Geräts. -
Na ja, wenn man den Satz, daß jeder tun und lassen kann was er will, oder von mir auch die verschwurbelte Fassung, daß jeder seine Persönlichkeit frei entfalten darf, ernst nimmt, dann folgt daraus eigentlich, daß als Regelfall solche Dinge, die nicht direkt auf andere Leute einwirken, der "gesellschaftlichen" (Du meinst wohl eher: staatliche, denn von der Gesellschaft selber ausgehandelte aber nicht strafrechtlich normierte Regeln sind etwas anderes) Regelsetzung einfach entzogen sind. Es verbleibt auch in einer Gesellschaft, die diese Freiheitsrechte ernst nimmt, genug Platz für Reglulierungswut: Für die Benutzung öffentlicher Straßen, des Luftraums, von Frequenzspektrum usw. braucht es offensichtlich Regeln, oder es macht keinem mehr Spaß. Genauso allgemein für öffentliche Güter, wohl auch Formen von geistigem Eigentum mit eingeschlossen. Aber viele Dinge sind mit diesem Prinzip, wenn man es nur anerkennt und ernstnimmt, eigentlich der Regelung weitgehend entzogen.
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Was heißt da "zugestehen"? Soweit mir bekannt haben wir eine freiheitlich-demokratische Grundordnung, und alle Patrimonialrechte von Fürsten als "Landesvater" und dergleichen sind ohnehin erledigt. Damit kann man die Freiheit des Bürgers als ein ohnehin bestehendes Recht anerkennen, aber das ist doch kein "Zugeständnis" das man sich zu erbetteln oder (wie in früheren Verhandlungen zwischen Volk und Patrimonialherrn) zu erkaufen hätte. Die ursprüngliche und dann angeblich der "sprachlichen Gefälligkeit" wegen verschwurbelte Fassung von Art. 2 (1) GG lautete: "Jeder kann tun und lassen was er will." Inwieweit sich das oder die heutige Fassung für eine einklagbare Norm eignet mag fraglich sein--vor Gericht ist die Antwort auf Art. 2 ja immer, daß das fragliche Verhalten ("Reiten im Walde" und "Recht auf Rausch" z.B.) eigentlich schon geschützt sei, allerdings vom Gesetzgeber geregelt oder verboten werden dürfe. Es kann und soll aber jedenfalls eine politische Norm sein, und eine Aufforderung an das Volk, Politiker, die das anders sehen, bei den nächsten Wahlen in den wohlverdienten Ruhestand zu schicken.
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Es ist aber jenseits der Frage von erlaubt und verboten schon eine Linie zwischen sinnvoll und ärgerlich erkennbar. Bei uns sind z.B. viele LKW mit Lichterketten geschmückt, welche den Umriß des Lasters sichtbar machen. Wenn die Helligkeit der Lichterkette gering gegenüber der Helligkeit der offiziellen Beleuchtung and Fahrzeugen ist, finde ich das nicht nur um Weihnachten stimmungsvoll sondern auch praktisch, denn man erkennt schon aus einiger Entfernung die Dimensionen eines größeren Fahrzeugs. Wenn es aber in eine Lightshow ausartet finde ich es schon aufdringlich und ablenkend.
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Wobei Du als AR-Schrauber mit fünf Angestellten kaum ein Geschäftskonto bei den Arabern verwenden kannst. Es gibt sicher genug andere Banken, zumal man in Amerika die Wahl zwischen bundesrechtlich und nach dem Recht der Einzelstaaten organisierten Banken hat, aber wenn Unternehmen, die sich eigentlich um ihren Profit kümmern sollen, in politische Bewegungen verwandelt werden, ist das sicher nicht unbedingt gesund für eine Gesellschaft. Das fängt schon damit an, daß damit logischerweise die Qualifikation für Führungspositionen sich von der fachlichen Fähigkeit auf die richtige Gesinnung verschiebt, und das geht selten gut.
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Deutschland ist wieder etwas sichererer geworden
Proud NRA Member antwortete auf Mausebaer's Thema in Allgemein
Das ist schon mangels Übertragungskapazität nicht drin. "FB-App" fällt auch schonmal ganz raus. Bei Alexa und Siri lauschen die Apparate offline nach einem Schlüsselwort für die Aktivierung. Das dann gesprochene Kommando wird dann natürlich zum Server übertragen. Anders wären aber die angebotenen Funktionen auch gar nicht zu realisieren, selbst wenn man die Spracherkennung in gleicher Qualität offline machen könnte. Wenn jemand sagen will "Alexa, spiel mir Finlandia von Sibelius" ohne daß sich nur ein entsprechender Tonträger im Haus befindet liegt es wohl auf der Hand, daß da eine Datenübertragung stattfindet. Ob man das will muß man halt selber entscheiden. Was theoretisch möglich wäre, wären Apparate, die eben außer auf das offizielle Schlüsselwort noch auf andere hören und dann aufzeichnen und das Aufgezeichnete übertragen--wenn man nicht erwischt werden will, wohl nicht sofort, sondern im Rahmen anderer, erklärbarer Datentransfers.- 1.040 Antworten
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flughafenkontrolle Höchstgefährl. Platzpatr.hülsen u. Schlüsselanhänger
Proud NRA Member antwortete auf Rottenburger1801's Thema in Allgemein
Uhmm. Das war die Spitzenzeit des Luftterrorismus. Heute gibt es keinen Luftterrorismus mehr, und das liegt nicht an der Filzerei, sondern daran, daß eine Gruppe Terroristen den Bogen überspannt hat, so daß man heute davon ausgeht, daß die das Flugzeug als Waffe einsetzen wollten, was niemandem in den Sinn kam als die Typen bestenfalls einfach in ein Land ihrer Wahl fliegen und schlimmstenfalls Rampe spielen wollten. -
Und geeignet bearbeiten. Schneidverfahren, die Hitze erzeugen, machen die Eigenschaften des Stahls wieder zunichte. Gute Stahlziele werden mit Laser oder Wasserstrahl geschnitten, was nicht umsonst ist.
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Die Antwort ist offensichtlich.
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Jugendjagdschein und Teilnahme an GK-Wettkämpfen
Proud NRA Member antwortete auf Schwarzwälder's Thema in Waffenrecht
Mal so am Rande des Threads gefragt: Bearbeitet eigentlich jemand das Verbot des sportlichen Schießens (wohlgemerkt: natürlich nicht des eigenständigen Erwerbs von Waffen!) für Kinder und Jugendliche politisch? Offensichtlich geht das problemlos ohne Altersgrenzen. Ich habe in Amerika schon bei statischen Disziplinen Sechsjährige (natürlich unter enger Aufsicht) ohne Probleme mitschießen sehen, und elfjährige Mädels schießen schonmal dynamische Disziplinen mit--am Anfang lassen wir sie halt aus dem Low Ready statt aus dem Holster starten. Das alles absolut ohne jede Probleme. Bei unseren wehrhaften eidgenössischen Nachbarn mag das Knabenschießen inzwischen mehr ein Volksfest sein, aber die Knaben und Mädels schießen doch immer noch wenn ich mich nicht irre. Einziger plausibler Zweck der Vorschrift ist offenbar, dem Sport den Nachwuchs abzugraben und den Umgang mit Waffen als nicht normal und nicht üblich erscheinen zu lassen. Sondergenehmigungen für Kinder von wirklich engagierten Eltern mit Zeit und Geld und Verbindungen sind ja schön und gut, lösen das Problem aber nicht. Die Sache mit dem Nachwuchs findet übrigens auch mit Zeitverzögerung statt wenn jemand nach der Schule die Sache erstmal liegenlässt. Ich habe z.B. als Kind das Skifahren nur so ein wenig kennengelernt, ohne wirkliche Anleitung mit beschissenen Ski (bei denen Mutti zu geizig war, auch nur die Bindungen auf mein Gewicht einstellen zu lassen, so daß ich ständig rausflog, von Wachs oder Kanten nicht zu reden) auf dem örtlichen Hügel mit einem einzelnen Schlepplift. Aber immerhin, ich sah, daß es richtig cool sein könnte. Dann entschloß ich mich zum Studium nach Amerika zu gehen und war folgerichtig stockpleite, und in der Promotion gab es zwar Geld für Miete und Essen, aber an Skifahren war natürlich immer noch nicht zu denken. Als ich dann aber zu arbeiten angefangen habe gab es einen Bonus für die Vertragsunterschrift, und mein erster Kauf mit meinem Vorschuß auf mein erstes Geld aus einem "richtigen" Job waren eigene Ski und Stiefel. Inzwischen habe ich Jahreskarten für praktisch jedes Skigebiet in Amerika (was wegen der Strukturen hier nicht ganz so wild ist wie es sich anhört--wer Näheres wissen will suche nach "Epic Pass" und "Ikon Pass") und fahre die Abfahrten mit einem Totenkopfzeichen am Tor (ja, gibt's wirklich, zur Abschreckung der Ungeübten). So ähnlich ist das mit dem Schießen vermutlich auch. Wer es als Kind ausprobiert hat kommt deutlich wahrscheinlicher auch nach einem Aussetzer während des Studiums wieder dazu als jemand, der immer nur gehört hat, daß man Waffen nicht anfassen dürfe. -
Sicher auch bei den Besitzern. Es werden mehr Besitzer von Leitern bei Unfällen mit Leitern verletzt als Nicht-Besitzer von Leitern (die dafür dann halt dabei verletzt werden, wenn sie vom Hocker fallen, aber das zählt ja nicht als "Leitergewalt").
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Nicht daß ich wüsste. Das Ding wird auch nicht als Wettbewerbswaffe vermarktet sonder für Polizei oder Heimschutz, dementsprechend mit Benutzern, die nie üben, und wo ein schwerer Abzug als Sicherheitsfeature und nicht als Fehler angesehen wird. Man kann bei fast jeder Waffe vorsichtig etwas polieren, aber für einen halbautomatischen Präzisionskarabiner in 9mm wird es meistens halt auf irgendein AR-Derivat hinauslaufen, für das sich dann ein nahezu unüberschaubarer Markt an Abzügen findet.
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Munition zusammen mit der Knifte im Koffer
Proud NRA Member antwortete auf Puenktchen1991's Thema in Waffenrecht
Bei nicht wenigen Waffen aus der Hochzeit des industriellen Zeitalters war die Intention ja, daß Munition in Einwegmagazinen oder -clips geliefert wird. Wenn ich mich recht entsinne war doch z.B. beim AR die Idee ursprünglich Einwegmagzine aus Alu zu verwenden. Damit sollten geladene Magazine eigentlich einzelhandelsgerecht sein. Beim AR hat sich das zwar nicht durchgesetzt, bei Stripper Clips oder Garand en bloc Magazinen aber schon (auch wenn der Sportler sie natürlich wiederverwendet). -
Munition zusammen mit der Knifte im Koffer
Proud NRA Member antwortete auf Puenktchen1991's Thema in Waffenrecht
Es gibt, wenn wir schon bei Chips und Cola sind, auch Waffen, die aus mehr als einem Magazin futtern, am bedeutendsten wohl bei Flinten mit zwei Röhrenmagazinen. In diesem Fall müssten beide Magazine leer sein. -
Irgendwie beweglich gelagert schon. Bei einem hinreichend großen und dicken Ziel setzt die Masseträgheit dem aber Grenzen.
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USA: March for Our Lives - AntiWaffen Pöbel produziert sich !
Proud NRA Member antwortete auf LordKitchener's Thema in Allgemein
Bei den Amis herrscht traditionell Redefreiheit. Es ist da den Menschen auch zuzugestehen, totalitäre Diktaturen zu bewundern und Joseph oder Adolf für den größten Staatsmann aller Zeiten zu halten. Genauso haben allerdings andere das Recht, festzustellen, daß das bestenfalls strohdumm und schlimmstenfalls total moralisch verkommen ist. -
Ziele aus AR500 in 1/2" oder 5/8" werden für .338 Lapua und auch .50 BMG vermarktet. Allerdings werden die natürlich immer auf eine gewisse Distanz aufgestellt. 100 Meter sind da schon eher kurz.
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Welt.de Redakteur fordert "Macho-Messer" Verbot
Proud NRA Member antwortete auf zickzack's Thema in Allgemein
Wobei Zombies ja gerade keine real existierenden Lebewesen sind. Ich habe einer Ex-Freundin, die Drachen-Paraphernalia mag, auch mal ein künstlerisch gestaltetes Messer zum Drachenthema zum Geburtstag geschenkt. Das Ding hatte wilde Schwünge in der Gestaltung und war offensichtlich als Zierartikel gemacht. Daß man damit jemanden schwer verletzen oder töten könnte--sicher, aber das trifft auf ein Küchenmesser oder ein Beil oder einen Baseballschläger (der aus offensichtlichen Gründen in einem Baseball-begeisterten Land ein einfacher Sportartikel ohne Verdacht auf Böses ist) ebenso und noch mehr zu. Jedenfalls wurde für die Drachenschuppen am Griff bestimmt kein Drache getötet. -
Man könnte sich jetzt natürlich einen Spaß machen und den Amtsschimmel befragen, wie es aussieht, wenn zu einem AR-15 vier Wechselsystem-Upper in verschiedenen Kalibern vorhanden sind und dann noch zwei Wechsel-Lower. Als wie viele Waffen zählt das jetzt?
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Proud NRA Member antwortete auf BrownellsDeutschland's Thema in Allgemein
Eine sachkundige Übersetzung von Hand dürfte finanziell nicht drin sein. Man könnte sich natürlich auf den Standpunkt stellen, daß die originale Beschreibung zielführender wäre und die Waffensprache halt Englisch ist. -
Welt.de Redakteur fordert "Macho-Messer" Verbot
Proud NRA Member antwortete auf zickzack's Thema in Allgemein
Deswegen heißen die anderswo auch einfach "Startpistolen," denn das ist wohl der sinnvolle Anwendungszweck...