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carcano

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  1. Unter anderem wohl auch deshalb ist der § 44a WaffG jetzt geändert worden. Absatz 1 bekam einen Satz 2, und Absatz 3 einen korrespondierenden Satz 3.
  2. Nein. Der Hauptbeschuldigte (Vinc)Enzo Br. war eben im Verein nicht das, was Du ihm zuschriebst. War nur Ehrenvorsitzender und Kassenwart,
  3. Da hast Du nicht richtig gelesen, Knight...
  4. Nein. Die Rechtsfrage ist zwar interessant diskutierbar, war vom OLG Celle als Beschwerde(!!)instanz auch schon beurteilt worden (Beschl. v. 02.08.2016 - Azz. 1 Ws 358 u. 359/16), aber als Rechtsmittel gegen das nun verkündete Urteil gibt es nur die Revision zum Bundesgerichtshof. Carcano
  5. Ja. Nächste Frage? Keine? Gut.
  6. Nu - die NSDAP war für die "Wehrhaftmachung des Deutschen Volkes", für eine Erleichterung des Waffentragens für jeden "Amtswalter", und gegen Waffenerlaubnisse bei politisch Unzuverlässigen und Nichtariern (also so im Grundsatz). Finde ich alles so nicht bei den Grünen. :-P
  7. Das ist keine dumme Frage. Für den Bestandsschutz gilt, dass zum Zeitöpunkt des Inkraftretens des Gesetzes (am Tag nach der Verkündung) das Aufbewahrungsbehältnis bereits genutzt sein muss. Carcano
  8. Am Anfang des Artikels scheint es nur ein fehlerhafter Datenbankabgleich zu sein. Aber dann lässt der Journalist am Schluss die Bombe platzen. Gute Arbeit. http://www.bfmtv.com/police-justice/fiche-s-avec-un-permis-de-detention-d-arme-y-a-t-il-eu-des-manquements-1190081.html Carcano
  9. Erstens vielen Dank an NRA Member für die Korrektur und Präzisierung: dieser wirtschaftliche Aspekt war mir nicht bewusst gewsen, aber er klingt sehr sinnig. Zweitens: Präzedenzfälle scheint es schon für Jagdreisende nach Russland gegeben zu haben. Zum einen diese Warnung in einem Newsletter des BJV aus dem Mai 2016: "Aktuell hat uns eine Mitteilung des Hauptzollamtes München erreicht, die mitteilt, dass der Waffentransport aus Russland streng kontrolliert wird. Jagdgewehre mit gezogenem Lauf sowie die hierfür verwendete Munition fallen ausnahmslos unter das bestehende Waffenembargo und werden strafrechtlich verfolgt." Und zum anderen ein Posting aus einem anderen Jagdforum vom Oktober 2016: "Die Reise startete am 11.09.16 gleich mit einem Desaster am Flughafen München wobei mir meine Jagdwaffe nicht durch den deutschen Zoll gelassen wurde und ich nur knapp an einer Anzeige wegen Verstoss gegen ein Waffenembargo der EU gegen Russland vorbei kam." Carcano
  10. Knight: es gibt tatsächlich auch Sportembargos, aber die sind _sehr_ selten, und meines Wissens besteht keines gegen die Russische Föderation (nicht zu verwechseln ist ein Sportembargo mit einem bloßem innersportlichem Bann, z.B. IOC gegen Kuwait). Ein berühmter Fall von Strafverfolgung wegen Verstoßes gegen ein Sportembargo des UN-Sicherheitsrats ist der ehemalige Schachweltmeister Bobby Fisher, der deshalb aus den USA ins Exil nach Island fliehen musste.
  11. Knight, die Probleme hier sind doch andere. Du kannst davon ausgehen, dass es bei einem ISSF-Worldcup in der Rusischen Förderation keine Schwierigkeiten gäbe. Ferner kannst Du davon ausgehen, dass Fritz Gepperth und Ulrich Falk sicherlich die Erfolgschance eines Antrags auf einstweilige Anordnung (§ 123 VwGO) geprüft und erwogen haben.
  12. Klingt nach § 17 Abs. 1 oder § 18 Abs. 1 AWG. Carcano
  13. Nur einmal kurz zur Klarstellung im Verfahren. Man muss unterscheiden: - die tatsächlichen Feststellungen eines Sachverständigen über den konkreten Schießstand (Ist-Zustand) - die Darlegung, wie nach den SStRL 2012 der Soll-Zustand wäre, bzw. welche Spielrärume bestehen - die darauf gestützten fachkundigen Bewertungen eines Sachverständigen ("aus diesen und jenen im einzelnen dargelegten Gründen stellt der oben geschilderte Zustand keine nennenswerte / eine große Gefahr in er und der Hinsicht dar") - etwaige fachliche Vorschläge des SV zur Abhilfe ("es wäre möglich, dies, dies oder dies entweder baulich oder durch sachliche Nutzungsänderungen zu tun") - die Entscheidung der Behörde, _ob_ sie etwas tut, oder alles durchwinkt (wie lange Zeit üblich) - die Entscheidung der Behörde, _was_ sie zur Verwirklichung der Ziele tut oder anordnet; regelmäßig sollte ein Sachverständiger diesen Teil _nicht_ usurpieren - die damit im Zusammenhang stehende Entscheidung der Behörde, ob sie z.B. Übergangsfristen gewährt oder eine Stufenplan erstellt Und beim letzten Spiegelstrich spätestens ist auch der Verein ganz massiv gefragt, mit eigenen Vorschlägen. Eigentlich aber auch schon bei allen anderen Punkten vorher. Carcano
  14. Ich kann - da selbst immer wieder auch in diesem Bereich beruflich tätig - Handgunner in allen drei Punkten nur zustimmen. Carcano
  15. Beim Verwaltungsgericht Bern bekommt heute nicht einmal hauptberufliches Wachpersonal so einfach eine Waffentragbewilligung. Die orientieren sich ähnlich - genauso wie FedPol - am Standard des großen Nachbarkantons nördlich des Rheins. Bedauerlich, aber das ist die heutige behördliche Tendenz auch in erheblichen Teilen der Schweiz. http://www.derbund.ch/bern/Privater-Wachmann-erhaelt-keine-Waffentragbewilligung-/story/16845516 Carcano