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Antrag auf Tresor mit einer anderen Sicherheitsstufe
Proud NRA Member antwortete auf Last_Bullet's Thema in Waffenrecht
Es soll ja auch keine Konformität mit irgendwas außer bestenfalls einer Zusicherung der Herkunftslandes, also China, ausdrücken... -
Antrag auf Tresor mit einer anderen Sicherheitsstufe
Proud NRA Member antwortete auf Last_Bullet's Thema in Waffenrecht
Keineswegs. Das China Export-Zeichen ist offiziell und genormt und der Abstand zwischen den Buchstaben ist deutlich anders (und meines Erachtens ansprechender gestaltet) als beim CE-Zeichen. Mögliche Ähnlichkeiten sind lein zufällig, isch schwöl. -
Innenministerin Faeser kündigt Verschärfung des Waffenrechts an
Proud NRA Member antwortete auf zickzack's Thema in Waffenlobby
Davon! -
Es liegt in der Natur der Sache, dass manche Abschnitte der Geschichte mit mehr Interesse bearbeitet werden als die anderen. Rückblickend fällt mir eigentlich auf, dass zwar als Gymnasiast mit LK Geschichte mir schon damals nervend eine pädagogisierende Konzentration auf die Nazizeit ins Auge gestochen ist. Andererseits ist aber auch erschreckend, wie viel man selbst mit LK Geschichte nicht wusste, auch an wirklichem Grundlagenwissen. Als ich dann in Amerika als Doktorand Assi war, mussten die amerikanischen (!!) Studenten mit nur einem Kurs (!!) in Geschichte Nazideutschlands z.B. in einem Quiz mal schnell dartun, was Begriffe wie "Mefo-Wechsel", "T4" oder "Babyn Jar" bedeuten. Ich habe den schweren Verdacht, dass das in Deutschland extrem ungut ausginge, selbst in einem LK Geschichte. Gut, das war ein als schwer und arbeitsintensiv verschrieener Kurs an einer "Eliteuniversität", aber trotzdem. Nach zwölf Jahren Einbimsen sollte man doch eigentlich so viel wissen wie ein gebildeter Ami, der nur drei Jahre älter ist, nach einem einzigen Kurs.
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Innenministerin Faeser kündigt Verschärfung des Waffenrechts an
Proud NRA Member antwortete auf zickzack's Thema in Waffenlobby
Jo. Eine Gesellschaft, in der sich die Leute auf "nicht wahrnehmbare" "Haltungen" und "Probleme" durchleuchten. Eine andere Sache ist natürlich, dass es durchaus gut ist, wenn die Leute einander zuhören. Da können auch Vereine einen Beitrag leisten. Uns haben sie mal einem Benefiz-Match zugunsten einer Gruppe zur Vermeidung von Suiziden ehemaliger Soldaten versprechen lassen, dass jeder von uns einem Veteranen aus dem Bekanntenkreis anbieten würde, wir seien jederzeit bereit zuzuhören, wenn er reden wollte. Nicht mehr. Bestimmt kein Bohren. Gerade das wird aber natürlich vollkommen untergraben, wenn die Leute anfangen, "genau hinzuschauen" ob man jemanden nicht wegen "nicht wahrnehmbarer" Verdachtsmomente einfach trotzdem verpfeifen könnte. Bei den Piloten ist man sich mittlerweile ziemlich einig, dass ein System, das die reine Annahme von Beratungsleistungen psychologischer Natur mit dem Karriere- oder Hobbyende bedroht, pervers und kontraproduktiv ist. Ich denke nicht, dass es irgend einen Grund gibt, warum das bei Schützen besser sein sollte. Könnten wir uns nicht einmal eher des durchaus wahrnehmbaren, weil in Worten und Handlungen deutlich kommunizierten, Extremismus und der psychischen Probleme von Inhabern höchster Regierungsfunktionen widmen? -
Waffenlobby 2.0 - ist eine neue Religion die Lösung?
Proud NRA Member antwortete auf EkelAlfred's Thema in Waffenlobby
Das hat sogar der allgemein als pazifistisch eingeschätzte und anerkannte Dalai Lama so gesagt. So wie jede andere beständige philosophische oder religiöse Tradition auch. Die einzige Ideologie, die das regelmäßig ablehnt, ist der Totalitarismus. Ich habe jeden Respekt vor jemandem, der sich z.B. als Austauschgeisel anbietet, keinen Widerstand leistet, und dann dem Geiselnehmer ganz cool erklärt, dass der Schmerz des Todes kurz sei und er wisse, wohin er für die Ewigkeit gehe, und dann fragt, ob der Geiselnehmer das auch wisse. Ist wirklich so geschehen, ist zu respektieren. Aber das ist ein Sonderopfer, das keine vernünftige religiöse oder philosophische Tradition von allen verlangt. -
VG DDorf: AfD-Mitglieder gelten als waffenrechtlich unzuverlässig
Proud NRA Member antwortete auf heletz's Thema in Waffenrecht
Laut Elon Musk inzwischen auch direkt, auch in direkter Verbindung mit der Drohung mit Schädigung seines Unternehmens wegen mit der Aufforderung völlig unzusammenhängender Sachverhalte. Das ist gar nicht mehr die etwas subtilere Drohung "wäre ja schade, sollte Dir ein Unglück passieren", sondern eher dit mit "sonst kriegst Du von uns Ärger". Wenn man sich das mit einem Milliardär traut, der dafür bekannt ist, kein Blatt vor den Mund zu nehmen, was will man da im Umgang mit dem Normalbürger erwarten, der froh sein kann, irgendwie einen halbwegs qualifizierten und kompetenten Anwalt für die erste Instanz zu finden, im Wissen, dass er sich mehr eh nicht leisten können wird? Es fällt auf, wie das "Argument" schon formal in einzelne jeweils in einzelne Absätze verpackte Häppchen verpackt ist, ohne einen sprachlich oder logisch fließenden Zusammenhang zu schaffen. Das mag im Repetitorium so eingebimst werden, aber Nachdenken geht anders. Beispielsweise der hier: Das zitierte Urteil der Verfassungsgerichts ist dann im Gegensatz um vorliegenden auch in zusammenhängenden Absätzen geschrieben. Geht doch, ist vielleicht die Qualifikation zum Spitzenrichter (zugegeben auch mit mehr Hilfskräften). In diesem Urteil bezüglich des zeitweiligen Ausschlusses der NPD von der staatlichen Parteienfinanzierung stehen auch einige Klopper drin und man kann dem Argument als solchem zustimmen oder -- wohl besser -- nicht. Jedenfalls geht das Verfassungsgericht davon aus, dass die Grundlage eines solchen Verfahrens "staatsfrei" sein müsse, insbesondere nicht im Wesentlichen von V-Leuten ermittelt oder gar gesteuert sein müsse, und nimmt die eigenen, öffentlichen Äußerungen der NPD als Grundlage, ihr die Kohle zu streichen. Das könnte bei der AfD drastisch schwieriger werden als bei der NPD. Im vorliegenden Urteil dagegen wird einfach behauptet, dass sich "diese Beeinträchtigung" höchster verfassungsrechtlicher Garantien "im verfassungsrechtlich zulässigen Rahmen" halte, ohne auch nur einen Versuch, die Grenzen auszuloten, z.B. den der Staatsfreiheit, dass man eine Partei nicht hauptsächlich auf Grundlage von vom Verfassungsschutz ausgespähten oder schlimmstenfalls selbst geschaffenen Indizien schikanieren darf. Ist halt so, muss das AfD-Mitglied mit leben, Fall entschieden. -
Bericht Aufbewahrungskontrolle (Berlin)
Proud NRA Member antwortete auf Ebert79's Thema in Waffenrecht
Nun, wenn es um Deine Rechte geht, dann steht ganz klar im Gesetz, dass Du überhaupt einer Kontrolle bei Dir zuhause nicht zustimmen musst. Sonst wäre das Ding offensichtlich verfassungswidrig. Du brauchst also gar nicht um den Urlaub zu diskutieren, sondern darfst einfach sagen, dass Du das in deinen Privaträumen nicht wünschst. Willst Du konziliant sein, dann kannst Du Photos anbieten. Kann natürlich sein, dass sie Dir wenn Du zuhause keine schnüffelnden Fremden haben willst oder keinen Urlaub nehmen willst, die Karte lochen, weil Privatsphäre oder Berufsleben eben den Verdacht begründen, dass da der nächste Tim K. zugange ist. Kann natürlich sein, dass sich ein Richter nicht entblödet, das genauso zu sehen. -
Laut etwas klarerer amerikanischer Bericht wegen böswilliger Unterschlagung von Beweismitteln durch die Staatsanwaltschaft. Bei einem unabsichtlichen Fehler wäre ein neuer Prozess möglich gewesen. Dass Richter Staatsanwälten, mit denen sie ja doch als eine Art Kollegen regelmäßig zusammenarbeiten und auskommen müssen, direkt die böswillige Manipulation des Prozesses vorhalten, ist auch in Amerika eher selten.
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Bericht Aufbewahrungskontrolle (Berlin)
Proud NRA Member antwortete auf Ebert79's Thema in Waffenrecht
Zu einer arbeitnehmerfreundlichen Zeit? -
Innenministerin Faeser kündigt Verschärfung des Waffenrechts an
Proud NRA Member antwortete auf zickzack's Thema in Waffenlobby
Die Absurdität auch nur dieser Fragestellung mit solchen Merkmalen wie der Gestaltung des Vorderschaftes ist ungefähr gleich groß wie z.B. die Absurdität, jemandem, der noch nie Elektronik irgendwie gelernt hat, zwei integrierte Schaltungen zu zeigen, und ihn zu bitten, zu erklären, welcher davon eine FPGA und welcher eine TTL-ALU sei. Würde es wirklich um den Eindruck auf den Laien gehen, dann wäre das wohl mit Abstand aussagekräftigste Merkmal die Farbgestaltung. Wenn einer ein schwarzes Gewehr und ein technisch irgendwie ähnlich aussehendes Gewehr in Metallicblau gezeigt bekommt, und dann gebeten wird, einzuschätzen, welches davon von der Truppe stamme und welches aus dem Schützenhaus, dann wird er das auch ohne Fachkenntnisse vermutlich richtig beantworten können. Würde man hingegen den Eindruck auf einen Experten nehmen, dann würde der sich nicht mit Löchern im Schaft aufhalten, sondern z.B. bei zwei schwarzen AR-15, von denen eines Sportler und das andere bei der Truppe ist, erst mal schauen, bei welchem Gewehr der dritte Pin im Lower installiert ist oder nicht, was wohl das aussagekräftigste Kriterium ist. Offenbar hat das WaffG aber weder den Eindruck auf einen Laien noch den Eindruck auf einen Experten im Auge. Die völlige Willkür ist da schon im Gesetz angelegt. -
Innenministerin Faeser kündigt Verschärfung des Waffenrechts an
Proud NRA Member antwortete auf zickzack's Thema in Waffenlobby
Vielleicht liegt's auch daran. Volksferne der Politik kann auch mit der Politikferne des Volks zusammenhängen. Wobei dein Schularbeitsblatt auch schon etwas älter ist. 2023 waren es wohl immerhin zwölf Petitionen. Die erfolgreichste davon war bezeichnenderweise für die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens. Man könnte also sagen, dass in Deutschland die Leute, die den Arsch nicht hochkriegen wollen, immer noch die Gruppe sind, die den Arsch am ehesten hochkriegen. Sagen wir, jemand sei ein Politiker, der vielleicht noch gewisse Herzensthemen hat, ansonsten aber sich rationalerweise um die Anliegen kümmert, die mit dem höchsten Organisationsgrad vertreten werden und offenbar den meisten seiner potentiellen Wähler wichtig sind. Sagen wir, dieser konkrete Politiker habe zum Waffenrecht eigentlich keine eigene Meinung, vielleicht ein gewisses allgemeines Unbehagen. Und sagen wir weiter, der sehe, dass mit einem bestimmten Thema bundesweit vielleicht so 30'000 Leute so weit motiviert werden können, öffentlich ihren Namen drunterzusetzen. Das ist weniger als die Hälfte der Leute, die sich in gleicher Weise für die Einführung von Major Tom als Torhymne der Nationalmannschaft ausgesprochen haben, und ein Zehntel der Leute, die sich entsprechend gegen den Bau eines Flüssiggasterminals auf Rügen ausgesprochen haben. Welchen Schluss zieht dieser Politiker vollkommen richtig daraus? -
Verbringen von entschärfter Munition
Proud NRA Member antwortete auf philipp1987's Thema in Waffenrecht
Rechtsrat für Massachusetts werde ich noch weniger geben als irgendeinen anderen. Die sind kaputt. Aber mindestens scheinen alle Anbieter von .50 cal. Dekoartikeln, die ich angeschaut habe, problemlos dahin zu liefern, und Massachusetts scheint auch der Ansicht zu sein, dass das Munitionsverbot bei Durchreise unter FOPA nicht greift, solange die Munition in einem geschlossenen Behältnis ist. Passieren kann alles, aber das sie sich einen Reisenden als erstes Opfer einer Rechtstheorie aussuchen würden, die behaupten müsste, Dekoartikel mit Munitionskomponenten seien weiterhin als Munitionskomponenten zweckgewidmet und gleichzeitig seien sie aber keine Munition unter FOPA, scheint dann doch ziemlich unwahrscheinlich. Abgesehen davon: Wenn einer .50 schießen gehen will, was macht der dann ausgerechnet in diesem gottverlassenen Bundesstaat? -
Verbringen von entschärfter Munition
Proud NRA Member antwortete auf philipp1987's Thema in Waffenrecht
Dekopatrone scheint nicht unter eine vernünftige Lesart des Gesetzes zu fallen, der auf den Verwendungszweck des Abfeuerns aus einem 50er Gewehr abstellt. Die 50er werden ja auch gerne zu Flaschenöffnern oder Kugelschreibern verarbeitet. -
Verbringen von entschärfter Munition
Proud NRA Member antwortete auf philipp1987's Thema in Waffenrecht
Bei jeder mir bekannten in Amerika verkehrenden Fluggesellschaft kann man scharfe Munition innerhalb gewisser Mengenbegrenzungen problemlos aufgeben, die dann aber deklariert werden muss. Hülsen und Geschossen sind denen Banane, abgesehen vom Gesamtgewicht des Koffers. Ich würde schon aus praktischen Gründen dazu raten, dass das Dekogeschoss offensichtlich deko ist, also hinten offen, ohne Ersatz für das Zündhütchen. Habe ich auch als Schlüsselanhänger. Weiterhin unterstelle ich, dass das Geschoss inert ist, also nicht gerade armor-piercing incendiary mit Brandsatz drin und auch nicht Leuchtspur. Damit sehe ich auf amerikanischer Seite nicht das geringste Problem. Ob es in Deutschland irgendwelche Beschränkungen gibt, sollte das Geschoss Hartkern oder dergleichen sein, keine Ahnung. -
VG DDorf: AfD-Mitglieder gelten als waffenrechtlich unzuverlässig
Proud NRA Member antwortete auf heletz's Thema in Waffenrecht
Aber hier dann eben 6300 Euro und zehn Monate auf Bewährung -- für einen Teller mit einer Teigspeise! Wenn man der Einfachheit halber einmal annimmt, dass das Einstellen von Bildern dieser Speise aus rein kulinarischen Gründen gleichmäßig über das Jahr verteilt ist, dann reitet das also 1/365 = 0.3% derer, die einfach ein Bild ihres Gerichts einstellen wollen, unschuldig rein. Da es sich um eine sehr bekannte und weit verbreitete österreichische Spezialität handelt, dürfte die Anzahl solcher Bilder auch nicht gering sein. Dann unterstellen wir einmal, dass Polizei und Staatsanwaltschaft offensichtlich Unschuldige, die keinerlei politische Aussage bezweckten, auch nicht reinreiten wollen. Weil sich die begangene Handlung -- das Einstellen eines Bildes einer beliebten Speise -- aber zwischen unschuldigen Nockerlessern und schuldigen Wiederbetätigern in keiner Weise unterscheidet, kann man für die Unterscheidung Schuldiger von Unschuldigen nicht das begangene Delikt selbst hernehmen, sondern nur Unterstellungen über die verborgenen psychischen Motive. Damit kommt mal also zwangsläufig weg von der Verfolgung konkreter Delikte und hin zu einer Verfolgung einer unterstellten bösen allgemeinen Gesinnung. Und ironischerweise ist genau dieser Übergang von der Verfolgung von Delikten zur Verfolgung von unterstellten Gesinnungen -- "Tätertypen" im Jargon der Nazijustiz -- ein wesentlicher Unterschied zwischen Rechtstaat und Nazijustiz. Ironischerweise machen sie also gerade im Versuch der Verfolgung nationalsozialistischer Wiederbetätigung etwas, das eine Auferstehung der Grundsätze der Nazijustiz darstellt. -
VG DDorf: AfD-Mitglieder gelten als waffenrechtlich unzuverlässig
Proud NRA Member antwortete auf heletz's Thema in Waffenrecht
Viel größerer Dummfug ist es allerdings, den Rechtstaat auszuhöhlen und mit völlig unbestimmten Rechtsvorschriften völlig uneingegrenzte Sachverhalte zu kriminalisieren. Darf man am 19. und am 21. April auf Instagram Werbung für seine Eiernockerl machen wenn man es am 20. nicht tut? Ist am 20. Werbung für Gnocchi erlaubt, solange man auf den Kartoffelanteil hinweist? Wären Gnocchi am 29. Juli erlaubt? Wie steht's mit Spätzle oder Knöpfle? An welchen Tagen sind private Einladungen zu diesen Gerichten statthaft? Das Problem ist doch nicht, aus welchen Gründen auch immer jemand am 20. April Eiernockerl isst, sondern eher, dass man sich umdrehen und gar noch das Datum prüfen muss, bevor man etwas völlig Harmloses sagt, weil einem sonst Haft droht. Gleichzeitig ist das für wagemutige Freunde der Rechtstaatlichkeit doch geradezu eine Herausforderung. Meine Ideen mit anderen Teigspeisen und dem Spiel mit dem Datum sind da ja nur ein Anfang des Möglichen. Darf man am 13. März auf dem Bahnhof sagen, man habe leider den Anschluss verpasst? -
VG DDorf: AfD-Mitglieder gelten als waffenrechtlich unzuverlässig
Proud NRA Member antwortete auf heletz's Thema in Waffenrecht
Aber eine Entscheidung einer Sachfrage, denn da ist die Antwort offensichtlich, sondern eine, wie weit sich die Justiz politisieren lässt. Auch darin führt Höcke die Justiz vor, nicht umgekehrt. Es haben die Nazi ja unbestritten "für soziale Gerechtigkeit" plakatiert. Wäre es auch nur denkbar, dass irgendein Staatsanwalt da auch nur einen Anfangsverdacht hegte, die Verwendung dieses Spruchs sei ein nationalsozialistisches Kennzeichen? -
VG DDorf: AfD-Mitglieder gelten als waffenrechtlich unzuverlässig
Proud NRA Member antwortete auf heletz's Thema in Waffenrecht
Provokation ist nicht verboten -- wenn auch unklug, wenn man sich gleichzeitig in der Zukunft in der Rolle der vermittelnden Landesvaters sieht. Er führt mit einen Sprüchen die Leute ja auch regelmäßig vor. Seine Rede vom "Denkmal der Schande" -- was offensichtlich und angesichts der Größe der Schande der berechtigte Zweck des Denkmals ist -- steht z.B. in einem bemerkenswerten Gegensatz zu der eines intelligenten, angesehenen, wenn auch damals schon etwas betagten Historikers, der es fertiggebracht hat vor dem Denkmal auf Einladung eine Rede zu halten, in der er sich dazu verstieg, andere Länder beneideten (!!!) die Deutschen um dieses Denkmal. Dreißig Sekunden sollten reichen, um durchzudenken, was das eigentlich bedeutet, und dreißig weitere Sekunden erklären dann viel von deutscher "Israelkritik" usw. Das große Geschrei ging aber bei Höcke los, nicht bei Jäckel. Höcke hat ein Element der Erinnerungskultur enttarnt -- nämlich, dass man sich ein Denkmal des Bessermenschentums aufgestellt hat, das irgendwie impliziert, dass "gerade wir als Deutsche" jetzt die besseren Menschen seien, nicht obwohl sondern weil unsere Opas Millionen Juden ausgemordet hatten. Jäckel hat bei all seiner historischen Bildung diesen Zusammenhang nicht erfasst und maximal in die Sch*** gegriffen, was dazu außer Henryk Broder -- der die Veranstaltung als Stele verkleidet besucht hat -- gar keinem der Anwesenden auffiel. Provokation kann nützlich sein, um Verlogenheit zu enttarnen und die Auflösung von Widersprüchen zu forcieren. Der Provokateur genießt deshalb selbstverständlich den gleichen Schutz der Grundrechte wie der Zauderer und darf fleißig weiterprovozieren. All das ist aber nicht strafwürdig, und ein parteiunabhängiger Allerweltsspruch ist es auch nicht. -
Waffen verschwinden nach der Beschlagnahme.
Proud NRA Member antwortete auf steven's Thema in Allgemein
Die Einordnung in eine Sammlung von Dekorationsgegenständen und das Wort des Besitzers wären ein erhebliches Indiz, wenn auch kein untrügliches. Dieses Argument trifft natürlich -- zumal die von dir genannten improviserten Sprengkörper ja gerne als Alltagsgegenstände getarnt werden -- auf jeden Gegenstand zu. Woher weiß man bei einer Hausdurchsuchung, dass in einem Computer kein Sprengsatz mit Auslösung bei einer bestimmten Bedingung wie z.B. Verbringung aus dem Haus verbaut ist? Woher weiß man bei einer herumstehenden Aktentasche, dass die nicht gleich in die Luft geht? Woher weiß man bei einem Auto, dass es keine Autobombe ist? Also, alles sprengen? -
Innenministerin Faeser kündigt Verschärfung des Waffenrechts an
Proud NRA Member antwortete auf zickzack's Thema in Waffenlobby
Ich glaube, bei der Angst vor Waffen geht das weiter als nur um die Suche nach einer Scheinlösung für Probleme mit Gewaltkriminalität. Im Waffenrecht verdichtet sich immer ein Gesellschafts- und Menschenbild. Daran würde sich auch nichts ändern, wenn die Deliktrelevanz legal besessener Schusswaffen statt minimal ganz gleich Null wäre. Der kollektivistische Politruk (den es in links, rechts oder korrekter vielleicht nationalistisch, und auch in eigentlich unpolitisch gemäßigt, aber autoritär gibt) hat ein Kommunikationsproblem: Einerseits vertritt er ein Menschenbild, in dem die Menschen selbst zu guten Entscheidungen unfähig sind, deshalb eines Zwingherrn bedürfen, der für sie entscheidet. (Die Frage, die dabei nie beantwortet wird, ist, warum der Zwingherr, der ja doch aus laut diesem Menschenbild schlechten Menschen besteht, besser als die anderen Menschen sein und seine Macht nicht missbrauchen wird, absichtlich oder unabsichtlich.) Andererseits weiß er natürlich, dass die offen totalitären Gesellschaftsmodelle alle brachialst gescheitert sind, und muss sich deswegen wohl oder übel zur liberal-demokratischen Gesellschaftsordnung bekennen, die er eigentlich verachtet. Eine mögliche Strategie dabei ist es, immer schneller immer mehr Dinge zur "Krise" zu stilisieren, die als Notstand außerhalb der Spielregeln abgearbeitet werden müsse. Der bewaffnete Bürger passt natürlich überhaupt nicht ins Weltbild dieses Politruks. Er fühlt sich ja schon von jeder oppositionellen, "delegitimierenden", Rede bedroht. Er bezichtigt sogar freiwillige Fluthelfer, dass sie gar nicht helfen, sondern "delegitimieren" wollten. Ist doch klar, dass ihm da beim Gedanken an Bürger mit Waffen die Muffe saust, selbst wenn diese Bürger völlig brav unpolitisch sind und eine identitätsstiftende Erzählung von der Staatsgründung durch bewaffnete Bürger, denen nach vielen Versuchen friedlicher Regelung zu dumm wurde, nicht -- so wie in Amerika oder der Schweiz -- existiert. Wenn einer einen Kanone hat, dann ist das für die eine ähnlich unverzeihliche Provokation, wie wenn einer auf der Straße das Grundgesetz vorliest. Also: Immer druff! -
Waffen verschwinden nach der Beschlagnahme.
Proud NRA Member antwortete auf steven's Thema in Allgemein
Das sind nicht nur 20€ Sammlerwert, sondern der Unterschied zwischen Freispruch und hoffentlich Erstattung des Schadens und einer Strafandrohung von fünf Jahren Knast. Abgesehen davon, dass an einem inerten Gegenstand eigentlich für einen "Entschärfer" nichts zu tun ist. Es kann doch nicht wünschenswert sein, dass Beweismittel, die einerseits z.B. einen wirklich geplanten Anschlag beweisen, andererseits auch jemanden als völlig harmlosen Sammler entlasten können, einfach futschgemacht werden, weil der Materialwert ja so gering sei. Der Materialwert von Dokumenten ist noch viel geringer? Sollen die auch der Bequemlichkeit halber in den Reißwolf statt in den Prozess eingeführt werden? -
Waffen verschwinden nach der Beschlagnahme.
Proud NRA Member antwortete auf steven's Thema in Allgemein
Ist das Fachwort dafür nicht "Unterdrückung eines Beweismittels"? -
Ist wie bei Feuerwaffen auch. Lernen und Üben hilft... Man kann mit einer Pistole auf 80 Meter einen Manntreffer beim ersten Versuch setzen, aber die Gangsta verfehlen regelmäßig auf drei Meter, typischerweise nach unten und zur Seite, aus offensichtlichen Gründen. Man kann mit einem AR-15 nach einem Dauerlauf von einem Dachfirst aus auf 600 Meter mit dem ersten Schuss einen Treffer auf ein Mannziel setzen (vermutlich auch mehr, aber das ist das Maximum, das ich im Wettbewerb ausprobieren konnte), aber man kann auch auf zehn Meter aus dem Stehen verfehlen. Mit Messern habe ich mich diesbezüglich noch nicht auseinandergesetzt. Wäre vielleicht mal mindestens einen Lehrgang wert, aber wer übt schon jahrelang täglich Messerstechereien? Sollte man vielleicht mal als Sport etablieren, mit elektrischem Treffermelder wie beim Sportfechten. Vielleicht könnte man sogar, um zum Thema zurückzukommen, Sprühnebelwaffen so sportlich ausprobieren und in der Technik perfektionieren, wobei da die Treffererfassung zu durchdenken wäre....
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Der Degen ist eine hocheffiziente Waffe, aber bedarf der Übung. Ich habe das jahrelang geübt, einige Jahre viermal die Woche, und als besonders gut würde ich mich nicht bezeichnen. Gegen einen Typen mit Weltranglistenplatz haben wir das gelegentlich mit Handicap gemacht, dass er z.B. die Beine nicht bewegen und den schwachen Arm auf dem Rücken halten musste. Das Tempo des Gefechts überließ er damit also vollkommen mir. Trotzdem hat er es öfter als nicht geschafft, z.B. mit einem eleganten Schwung seine Klinge so zu biegen, dass er mir eine auf den Handschuh hinter der schützenden Glocke verpassen konnte, bevor ich an ihn rankam. Gegen nicht ganz so starke Gegner, die technisch deutlich besser waren als ich, half mir gelegentlich Körpergröße und damit Armlänge und Linkshändigkeit und "violence of action", wie das beim Häuserstürmen heißt, also zackig rein und überrumpeln, vielleicht auch ein wenig Furcht vor einem nicht ganz sportlichen Treffer erzeugen, bevor sie etwas eigentlich Überlegenes durchziehen konnten. (Mein in der Hinsicht unsportliches Fechten war insofern nicht unsportlich, als dass es abgesprochen und erwünscht war -- diese Art von Gegner hat man auch auf Turnieren.) Natürlich wird man auf der Straße eher unwahrscheinlich auf jemanden treffen, der es kann.