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karlyman

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  1. "Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen" (Helmut Schmidt) Eine Populationsstärke von Prädatoren, die geeignet wäre, in der deutschen Wirtschafts- und Kulturlandschaft wirklich das Schalenwild zu regulieren... findet im heute dicht besiedelten D keine Akzeptanz. Das zeichnet sich ja bereits jetzt, mit noch relativ geringer Wolfspopulation, ab. Und vom Bären wollen wir erst gar nicht reden.
  2. Widerspruch; er hat in dem Punkt schon recht. Denn unsere Landschaften im D/Mitteleuropa von heute sind "anthropogen" geprägt, Wald, Feld und Wiese sind Wirtschafts- und Kulturlandschaften. Folglich sind die Anforderungen - auch an Populationskontrolle von Wildtieren - ganz andere als in einer "wilden Natur" ohne den bzw. vor dem Auftreten des Menschen. Das geht aber, zugegeben, jetzt etwas OT.
  3. @Fussel_Dussel Es gibt beides. Jäger, insbesondere wohl einige ÖJVler, die bei den Grünen sind (und dort, muss man fairerweise sagen, ab und zu auch mal gegen heftige LWB-Drangsalierungsfantasien der eigenen Partei aufmuckten; als Minderheit eben). Und Jagdhasser/PETA-Leute u.ä., die ebenfalls dort sind.
  4. Hat er auch gleich stichhaltige Gründe mitgeliefert, warum speziell eine halbautomatische Waffe (wenn doch der Repetierer genauso schnell nachladbar ist...) verboten werden sollte?
  5. Kommt ganz darauf an, was du unter "problemlos" verstehst... Austauschbar unter heftigem, staatlichen Zwang - sicherlich. Aber für Viele LWB, und m.E. deutlich mehr als die o.g. 20%, nur unter heftigem Heulen und Zähneklappern; keinesfalls mit einem Achselzucken.
  6. karlyman

    UHR

    Ja, Terroranschläge mit schweizer HiCap-Gewehr 1889... Oh, das hier ist ja gar nicht der "Wahnsinns"-Thread.
  7. Netter Joke, aber vom Strafrecht bzw. einem Straftatbestand war natürlich nicht die Rede.
  8. Aber eben nicht Bedürfnis für die Erbwaffe, bzw. deren "Ent-Blockierung". Der TS schreibt ja: "Seit letztem Jahre schieße ich selbst, seit kurzem habe ich eigene WBKs." Also ist das Thema doch schon durch.
  9. Ich ging eben von der Rechtslage aus.
  10. Lies nochmal genau nach, was (und wie) ich formuliert habe. Ich habe nicht bestritten, dass er im Zwischenzeitraum (wohl) eine Blockierung reinmachen musste. Und im zweiteren Fall muss er kein "Bedürfnis"nachweisen. Als jemand, der anderweitig WBK-Inhaber/waffenrechtl. Erlaubnisinhaber ist, muss er nicht länger blockieren lassen.
  11. Zum Entfernen des Blockiersystems musste er keinen gesonderten Bedürfnisnachweis erbringen. Für waffenrechtliche Erlaubnisinhaber ist keine Erbwaffenblockierung erforderlich, folglich durfte er die dann - als solcher - entfernen lassen.
  12. Bevor ich mir (an seiner Stelle) das mühsam besorgen würde, würde ich einen § 27er-/Wiederladekurs machen.
  13. Er schreibt doch in seinem Eingangsbeitrag, Zitat: "Seit letztem Jahre schieße ich selbst, seit kurzem habe ich eigene WBKs" Blockiersystem ist somit für ihn nicht mehr aktuell.
  14. Der Witz ist gut (auch wenn ich weiß, dass er von den GrünInnen kommt). Im Ernst: eine Prädatorendichte, die so hoch ist, dass sie wirklich einschneidend die Schalenwildbestände regulieren würde... ist in einem so dicht besiedelten Land nicht darstell- und nicht durchsetzbar.
  15. Also, ich finde, @highlower sieht das - leider - durchaus realistisch. Ich würde ihm da nicht reflexartig "Zersetzung" unterstellen. Es gibt natürlich auch Gegenbeispiele bzw. solche die zeigen, dass und wie man es besser machen kann. Siehe z.B. die Jäger-Demos vor mehreren Landtagen, die vor wenigen Jahren bei der Politik definitiv Aufmerksamkeit erzeugt haben. Auch sehe ich nicht alles völlig verloren im Sportschützenbereich... die Praxis zeigt, dass der "Haufen" prinzipiell schnell hochkommt, wenn die Drohung konkreter Verbote unmittelbar im Raum steht. Wir müssen dann allerdings auch effektiv werden.
  16. @grizzly45 / zur Stuttgarter OB-Wahl: Die Grünen haben in Stuttgart mit Fr. Kienzle (ehrenamtl. Bezirksvorsteherin S-Mitte) eine zwar lokal bekannte, aber letztlich schwache Kandidatin zur OB-Wahl aufgestellt... die konnte nicht mal das in S vorhandene, starke grüne Wählerpotenzial ausschöpfen. Zusätzlich hat sich in Stuttgart mit SÖS/Linke und deren hart grün-linkem, S21-gegnerischen Kandidaten Rockenbauch eine Konkurrenz links von den Grünen etabliert, die das Grün-Potenzial aufsplittet. Dazu kam ein junger, linksliberaler SPD-Bürgermeister aus der Kleinstadt Tengen, Marian Schreier (als unabhängiger, nicht von der SPD unterstützter Kandidat angetreten), der überraschend das Feld aufmischte (und sicherlich politisch noch Zukunft hat). Weiterhin konnte sich das grün-linke Lager nach dem ersten Wahlgang nicht auf einen gemeinsam empfohlenen Kandidaten einigen (H. Schreier hätte sonst wohl wirklich Chancen gehabt). Und nicht zuletzt hat die CDU mit Frank Nopper diesmal auch (im Ggs. zum Debakel vor 8 Jahren) einen respektablen, gemäßigt konservativen Kandidaten aufgestellt, der seit langem schon erfolgreich eine Mittelstadt im Umland "regiert". Er wurde zwar (wie üblich) nicht vom grünlinksbürgerlichen Millieu in den inneren Stadtbezirken unterstützt, aber vom Mittelstand und sehr vielen Normalbürgern (schwäbischen "Schaffern") aus den bevölkerungsreichen Vororten von Stuttgart. Ergebnis - gegen den ba.-wü. und städtischen Trend ist es der CDU gelungen, am Sonntag den bedeutendsten OB-Posten im Land zurückzuerobern.
  17. Das hat auch seine Grenzen. Ich weiß ja nicht, wie das in USA ist, vermute aber, dass es auch da den steuerrechtlichen Grundsatz gibt: Steuern/Abgaben dürfen keine sog. "Erdosselungswirkung" haben. Anders formuliert: die Steuer/Abgabe darf keine faktisch prohibitive Wirkung entfalten. D.h., es darf nicht durch Steuern für den (Normal-)Bürger die faktische/ökonomische Unmöglichkeit eintreten, etwas zu tun/zu besitzen, was ihm anderweitig erlaubt ist.
  18. Na ja, das Problem ist eher von systematischer Natur. Wer soll auslegen (dürfen), was als Gesetz verfassungskonform und somit einzuhalten ist und was nicht... Einzelne Bürger und Polizeibeamte...? Und ja, dass die beispielhaft genannten "Waffen"verbotszonen (insbesondere wenn man sich Europa/D ansieht) oft rein symbolpolitischer Bullshit sind, da sind wir uns einig.
  19. An den "Bürgerkrieg" glaube ich nicht. Aber diese Kluft, auch umschreibbar als Kulturkampf, ist real, spürbar, und zunehmend. Übrigens in allen westlichen Gesellschaften; mehr oder weniger stark ausgeprägt, aber vorhanden.
  20. Nein, nur ist bekanntlich ihre waffenrechtliche Erwerbsgrundlage eine andere.
  21. Und, es kommt noch schlimmer: Wir werden alle steerben.
  22. Klar, zwar ist die Gefahr einer Tröpfcheninfektion herabgesetzt; und die Aerosolbelastung ist durch die Masken (zumal die einfachen Stoffläppchen/"Alltagsmasken") etwas gesenkt - aber eben noch durchaus vorhanden. Deshalb sind die Bereiche Klassenzimmer und Bus/Bahn ja auch m.W. kritisch zu sehen. Die Masken bieten da z.T. eine Pseudo-Sicherheit... Maßgeblich(er) sind sicher Abstand und gute Durchlüftung.
  23. Im ÖPNV ist Abstand halten und gute Durchlüftung auch nicht wichtig. Da können die Pendler morgens und spätnachmittags ruhig dicht aufeinander kleben. Erstens müssen sie sich ja Stoffläppchen vor das Gesicht ziehen. Und zweitens - und wichtiger: Das Virus arbeitet selektiv, schlägt nur bei privaten Besuchen oder beim Vereinssport zu, macht aber um den ÖPNV einen weiten Bogen.
  24. Dass der Herr Söder ein Politiker mit reinem Machtinstinkt ist, der dem alles andere (inklusive der Fakten...) unterordnet, habe ich ja mehrfach betont. Dass uns die CSU, zumindest in Gestalt der heutigen Führung, leider verarxxxt hat... auch.
  25. Nein, die ist in der realen Welt nicht gegeben. Der Gesetzgeber beseitigt die wirtschaftliche Verwertbarkeit - bei umfassender Verbotsregelung - de facto selbst. Die Wirkung ist enteignungsgleich. Das ist nur bei den vergangenen, ziemlich kleine Teilbereiche betreffenden Verbote (noch dazu z.T. auch mit "Notausgang", s. Umrüstung) niemand wirklich angegegangen. Das wäre, dabei bleibe ich, bei einem Massenverbot von HA-LW und GK-KW anders. Es stehen da ganz andere Summen und Betroffenenzahlen im Raum. Wenn wir dagegen ggf. nicht agieren, bis ganz hoch zur Normenkontrolle, sind wir selbst schuld.
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