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IGNORED

Kommendes Verbot von Armbrüsten?


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Geschrieben

Frankreich ist ein kleines irrelevantes Land, auch wenn es in Europa ist und an Deutschland angrenzt. In den USA sind Armbrueste in 49 von 50 Staaten fuer die Jagd legal, mit unterschiedlichen Einstufungen. Auch die Jagd mit Bogen ist in den meisten Staaten legal und hat erweiterte Jagdzeiten, genau wie auch die Jagd mit Vorderladern.

 

Geschrieben
On 6/24/2026 at 4:53 AM, BJ68 said:

 

 

Yes....nur sind die als Gegenstand definiert und fallen nicht darunter....außer Du bist mal neugierig und zerlegst eine alte Autobatterie und entleerst dabei die Batteriesäure in ein Gefäß, dann verstößt Du als Privatperson gegen das Gesetz. 

 

bj68

Aha, ist das nicht das was Verbrecher in der Regel tun? Gegen Gesetze verstossen und sich ueber Verbote hinwegsetzen? Wenn wir das deutsche Recht richtig auslegen und von in dubio pro reo ausgehen, sollten Verbote doch nicht fuer unbescholtene Menschen gelten.

Geschrieben
On 6/28/2026 at 1:49 PM, Hunter375 said:

Man wird die Gesetze sehr schnell an die neuen Gegebenheiten anpassen und nach Interessenten gewisser Dateien gezielt suchen.. funktioniert ja in anderen Bereichen auch schon lange.  Bei uns in der Gegend haben in der letzten Zeit nicht wenige in allen Altersklassen Besuch wegen Kinderpornos bekommen.  Da wird es in Zukunft auch genügend Hausdurchsuchungen wegen 3D Dateien geben. 

Niemand, der eine 3D Waffe drucken will, muss dazu die Dateien speichern. Sie sind unlöschbar in der Cloud gespeichert (LBRY/Blockchain) und in ein paar Sekunden völlig anonym heruntergeladen. Nach dem Bau der Waffe kann man die Datei sofort wieder löschen oder den Datenträger (USB Speicherkarte etc) vernichten. 

 

Bei Pornographie ist das anders, da leben wohl viele der "Spezialisten" ihre Sammelleidenschaft aus. 

Geschrieben
4 hours ago, Hunter375 said:

Aber dort gelten französische/europäische Regeln. Die amerikanischen Regeln interessieren da keinen.

Bitte was? Europaeische Jagdegeln haben doch mit Deutschland nichts zu tun. Irgendwelche E.U. Regelungen muessten erstmal umgesetzt werden um ueberhaupt greifen zu koennen und das tun sie eher beim Tierschutz. Nun gibt es auch Armbrueste, welche die Energieleistung auch fuer amerikanische white tail deers aufbringen, welche ja bekanntlich groesser sind als deutsche Rehwild. Die Erfahrungswerte in den USA sind mit Sicherheit wissenschaftlich belegbar und wertvoller als was Frankreich zu bieten hat, Frankreich dient allgemein eher als Negativbeispiel.

 

Historisch wurde die Armbrust in Deutschland zur Jagd verwendet und Ludwig Ganghofers "Die Martinsklause" ist da doch ein gutes Beispiel fuer.

Geschrieben (bearbeitet)

Die historischen Armbrüste sind mit heutigen Geräten nicht vergleichbar.

 

Top-Modelle von Ravin oder Tenpoint liefern mit einem 400 Grs Pfeil eine Vo von über 500 fps.

 

Auf 100 Yards ergeben sich damit Trefferbilder von um und unter einem Zoll.

 

Das ist sogar real erreichbar, aber nur ohne Seitenwind.

 

Moderne Armbrust-Zielfernrohre messen die Entfernung via Laser und schlagen, wenn richtig eingeschossen, automatisch den richtigen Haltepunkt vor.

 

Das Ganze gibt es, wo legal, auch mit eingebauter Nachtsicht.

 

Die Geschossenergie-Werte täuschen übrigens, denn die Wirkung von Rasiermesserscharfen Jagdspitzen ist nicht mit herkömmlichen Geschossen vergleivhbar. 

 

Dennoch ist Nachfrage hierzulande nahezu null, während Repetierarmbrüste wie bekloppt verkauft werden … gut, eine Tenpoint kostet auch mal locker 3.5 TSD Euro … und ein Pfeil eher 40 als 30 Euro.

 

 

Bearbeitet von Traugott
Geschrieben

Wir haben in den letzten paar Jahren sicher an die 50.000 Repetierarmbrüste verkauft.

 

Warum? Weil es die letzte frei verkäufliche und trotzdem wirksame Distanzwaffe ist. Weil diese Produkte erschwinglich sind. Weil sie Spaß machen. Weil sie leise sind und man im Haus damit üben kann. 
 

Leider sind das auch die Gründe, warum Repetierarmbrüste sicher bald erlaubnispflichtig werden.

Geschrieben

Die Frage ist halt, wie es dann weiter geht?

 

Als Jagdwaffe sind sie nicht zulässig, als Sportwaffe gibt es keinerlei Disziplinen.

 

Es kann also kein Bedürfnis geben, außer für Sachverständige wie Dich.

 

Bleibt noch die früher bestehende Option der bedürfnisfreien Waffe, wie einst 4mm M20.

 

Wird in eine WBK eingetragen, man muss zuverlässig sein, braucht aber kein Bedürfnis. 
 

Oder KWS?

 

Oder wie oder was??

Geschrieben (bearbeitet)

Ich glaube man wird den alten Faeser Entwurf wieder vorkramen. KWS Pflicht. Übergangsregelung für die Nachmeldung von Altbesitz.

 

CDU und SPD haben Angst vor Rechts und wollen sicherstellen, dass diese Leute unbewaffnet sind. Dazu erkennen sie ihnen die Zuverlässigkeit ab. Ohne Zuverlässigkeit keinen KWS und das wars dann.

Aber ich kann mich auch irren. 

Bearbeitet von JoergS
Geschrieben

Wobei das eigentlich eher die "linke Seite" treffen würde. Grade bei den Massendelikten wie "ziviler Ungehorsam" usw sind die ja vorn. Da dürfte wohl kaum noch jemand die Zuverlässigkeitskriterien für ne Schleuder erfüllen.

Geschrieben
vor 16 Stunden schrieb JoergS:

CDU und SPD haben Angst vor Rechts ,

Angst wohl kaum sonst würde man ganz andere Seiten aufziehen.  Und was ist "Rechts"  Bisher wurden nicht ohne Grund spezielle Kandidaten wie Reichsbürger und Hardcore-Nazis entwaffnet. Solche Spinner braucht man nicht in den Reihen der LWB. 

  • 1 Monat später...
Geschrieben

In der Tat habe ich auf Ersuchen des VDB meine Antworten zu den Fragen des BMI bezüglich des Themas "Armbrüste" zu Papier gebracht und dem VDB zur gefälligen Verwendung übermittelt. 

  • 4 Wochen später...
Geschrieben
Am 22.8.2026 um 13:02 schrieb Zakharias:

Wobei Du dann selbst dafür sorgst, dass jemand auf die Idee mit neuerlichen Verboten kommt (six-Needler mit "forensischer" Hobby-Untersuchung (verursacht 'Trauma') am Schweineviertel).

 

Mit dem Sixneedler hast du recht - da hat der @Jörg viel zu früh zu viel reißerische Werbung gemacht, dass die Politik einfach "handeln musste" um nicht absolut vorgeführt zu werden. (Dass sie sich dabei derart täppisch und dusselig anstellen und nicht mal halbwegs korrekte Gesetzestexte schreiben können, hat nun wirklich niemand geahnt.)

 

ABER der @Jörg hat uns die Repetierarmbrust gebracht, davon sind inzwischen derart viele auf dem Markt und vor allem bei unregistrierten Privatleuten, dass das wohl kaum ein Verbot wirklich noch "mehr Sicherheit" bringen würde. 

Geschrieben (bearbeitet)

Was ich immer noch nicht verstehe: Warum hat man nicht einfach mit mir (bzw. uns, bei GoGun) geredet? Immerhin sind wir nicht die Mafia, sondern ein steuerzahlendes, registriertes und völlig legales Unternehmen mit einer offiziellen Waffenhandelserlaubnis. Wir haben das doch auch schon früher getan, als die PTB "Bauchschmerzen" bei Druckluftwaffen hatte und wir haben dann gemeinsam eine Lösung gefunden. Abreißschrauben, Verklebungen, Verbolzungen. Nichts davon ist gesetzlich vorgeschrieben, umgesetzt haben wir es dennoch und zwar OHNE Gerichtsverfahren. 

Ich bin ja nicht völlig verblödet und habe deshalb - so wie immer - bereits im Vorfeld klar gezeigt, was die "köchelnden" Produkte können. Denn: Ein Verbot von Produkten, die noch nicht im Verkauf sind, ist schlimm. Schlimmer ist aber das Verbot von Produkten, von denen schon etliche verkauft wurden. Beim SixNeedler war es ja so, dass kein Kunde auch nur einen Cent verloren hat, auch nicht für eine einzige Sekunde - denn ich nehme keine Bestellungen an für Produkte ohne Zulassung. Wenn ich aber den SixNeedler als "harmloses Dart-Revolverlein" angepriesen hätte und erst NACH dem Verkaufsstart losgelegt hätte - dann wäre das ganz was anderes gewesen. Das Verbot wäre dann "ex post" gekommen und nicht "ex ante" (also NACH der Zulassung). Die Kunden wären dann so richtig sauer geworden. Auch wenn ICH das nie gemacht hätte mit der aggressiven Werbung - dann hätten das andere YouTuber für mich gemacht. Sieht man ja in den USA oder auch in Tschechien (wo auch deutsche YouTuber mittlerweile ihre Videos drehen und mit dem SixNeedler Autoreifen plattschießen). 

 

Bei den Armbrüsten und bei den "Big Bore" Druckluftwaffen mache ich das doch schon seit langer Zeit mit den provokanten Videos. Sorgt für viel Aufmerksamkeit und Nachfrage. Als ich damals - 2019 - die "Adder" vorgestellt habe, da habe ich fest damit gerechnet, dass es ein Fenster von vielleicht ein, zwei Jahren gibt, bis das "dicht gemacht" wird. Seither hat es etliche Vorfälle gegeben mit Armbrüsten, auch mit der "Adder" - nur wurden glücklicherweise meist die mitgelieferten Feldspitzen verwendet und die Opfer haben deshalb (und nur deshalb) überlebt. Schlimm, natürlich - aber damit muss ich leben, als Waffenhändler. Missbrauch gibt es immer. Es sind aber sehr wenige Ausnahmefälle. Mit Armbrüsten passiert extrem wenig, obwohl eine gewaltige Zahl an Waffen im Volk ist. Der beste Beweis, warum ein Verbot unnötig ist. "If it is not broken, don't fix it". Bislang hat das funktioniert, noch immer sind die Armbrüste frei. Dank, ja richtig, Christian Lindner. Ohne den, ich werde nicht müde das zu betonen, wir heute mit Nancys unsagbarem Gesetz leben müssten. 

Jedenfalls hätte mich die PTB oder auch das BMI einfach ansprechen können. "Herr Sprave, wir haben ein Problem mit dem SixNeedler. Wir wollen dieses Produkt nicht auf dem deutschen Markt". Ich hätte dann sondiert, was möglich gewesen wäre - kürzere Nadeln, ein kleineres Kaliber (= weniger Power). Solche Sachen halt. 

 

Aber man behandelt uns wie Drogenhändler oder Mafiabosse - wir sind der "Gegner" und der "Feind", so fühlt sich das jedenfalls an. So verhalten wir uns jetzt auch, was bleibt uns übrig außer "vorauseilendem Gehorsam"? Wir sind jetzt im einem "Hase und Igel" Spiel mit den Behörden und ich kann von mir behaupten, ein ganz passabler Hase zu sein. Oder?

Bearbeitet von JoergS
Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb JoergS:

Bislang hat das funktioniert, noch immer sind die Armbrüste frei.

 

Dank, ja richtig, Christian Lindner. Ohne den, ich werde nicht müde das zu betonen, wir heute mit Nancys unsagbarem Gesetz leben müssten. 

 

 

zu 1): Beim Gesetzgeber gab es bisher eben die Einstufung der Armbrust als zwar an sich durchaus "potente", allerdings relativ langsam und umständlich zu ladende Waffe. Bisher. 

 

zu 2): Danke für die zutreffende Feststellung. Bei der nächsten (Verschärfungs-)Runde werden wir wohl spüren, dass die FDP am Kabinettstisch fehlt; dass sollten sich durchaus auch die FDP-Hasser in unseren Reihen klar machen.   

Geschrieben
2 hours ago, JoergS said:

Dank, ja richtig, Christian Lindner. Ohne den, ich werde nicht müde das zu betonen, wir heute mit Nancys unsagbarem Gesetz leben müssten.

 

Trotzdem müssen wir - und das ist in diesem Fall die komplette Bevölkerung - dank ihm (exakt: dank ihm inklusive seiner damaligen Fraktion mit Ausnahme von 4 abweichenden Mitgliedern) mit anderer sinnloser Überregulierung im Waffengesetz leben. Im übrigen trotz der anderslautenden Position "seiner" Mitglieder (mit manchen davon hatte ich im Vorfeld ein persönliches Gespräch) des Bundestags, die dann aber entgegen ihrer (mir gegenüber geäusserten) Überzeugung abgestimmt haben.

 

Also der Platz den die einnehmen, der ist trotzdem wohlverdient. Nur die anderen sind (noch) nicht da wo sie sein sollten.

Geschrieben
vor 50 Minuten schrieb JoergS:

Heute glauben viele (meine Person inklusive), dass sich die FDP nie auf die Ampel hätte einlassen dürfen. Aber so ist es nicht gekommen. 

 

Die Frage ist eben, und das ist die unromantisch-pragmatische Betrachtungsweise, was statt der Ampel ansonsten gekommen wäre.

Absehbar auch nichts besonders Freiheitliches...

So haben die Liberalen in der Ampel zumindest einiges an Mist (im WaffG / für die LWB, und andere Dinge) verhindert, abgebremst, partiell entschärft.     

 

Wie gesagt: Ist eine rein pragmatische Sichtweise. 

Geschrieben (bearbeitet)
32 minutes ago, karlyman said:

So haben die Liberalen in der Ampel zumindest einiges an Mist (im WaffG / für die LWB, und andere Dinge) verhindert, abgebremst, partiell entschärft.

 

Dafür ein riesiges Desaster für die gesammte Bevölkerung inklusive bzw. besonders für Inhaber waffenrechtlicher Erlaubnisse angerichtet.

 

32 minutes ago, karlyman said:

Die Frage ist eben, und das ist die unromantisch-pragmatische Betrachtungsweise, was statt der Ampel ansonsten gekommen wäre.

 

Ein Verbot von einer einzigen Waffenklasse, nämlich dem Six Needler - gepaart mit der Erlaubnispflicht für alle F Waffen, die vor dem 24. Juli 2025 zugelassen wurden. Sprich alle Besitzer solcher Waffen sind jetzt laut Gesetz unzuverlässig und machen sich strafbar - auch wenn sie aktuell (noch) nicht verfolgt werden.

 

Bearbeitet von tuersteher
Geschrieben

Es kommt ja selten vor, das ich an @JoergS nichts auszusetzen habe, aber die Armbrust zusammen mit den SRS Waffen hat  das BMI und der Bundesrat eigentlich schon immer auf dem Kiker.

 

 

Der kriminalistische Ansatz: Die Armbrust tritt auch als modere Repetierarmbrust nicht wesentlich in erscheinung

Der präventive Ansatz: Wenn Waffen über 7.5J Erlaubnispflichtig sind, müssen Armbrüste dies ebenfalls sein. 

 

 

Geschrieben

Man muss schon bedenken, dass Armbrüste sperrig und auffällig sind. Weshalb sie in der Regel nicht geführt werden, obwohl dies erlaubt ist. Wenn F-Waffen - vor allem Kurzwaffen - geführt werden dürften, dann würden dies zweifellos viele Besitzer machen.

Geschrieben

Wie will die Regierung die ganzen Armbrüste eigentlich registrieren, bekommen die dann Seriennummern oder wie soll das ablaufen?

 

Wenn alleine Gogun 50 000 Stück verkauft hat, wie viele sind geschätzt in Umlauf?

Geschrieben
Am 10.9.2026 um 09:47 schrieb Direwolf:

Wie will die Regierung die ganzen Armbrüste eigentlich registrieren, bekommen die dann Seriennummern oder wie soll das ablaufen?

 

Wenn man hier Nancys Entwurf zugrundelegt nein. 

 

Die Armbrüste wären dann nur KWS-Pflichtig, würden dort aber nicht eingetragen.

der KWS allerdings Sachkundepflichtig, auch rückwirkend.

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