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Schiessstand Kugelfang hat Sandfüllung


1913
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hab da mal die Frage des Kugelfangs auf einem Stand der 40 Jahre existent ist.

Wir haben einen Kugelfang der nach Vorschrift eine Sandfüllung hat. Zugelassen für Gk Nitro und Schwarzpulverschießen 50 m. Die letzte Abnahme war im Somme 2015 ohne Beanstandung.

Wir betreiben den Stand zu gleichen Teilen mit einem zweiten Verein mit eigentlich gleichen Rechten. Lediglich hat der Nachbarverein vor 30 Jahren die Betreiberpflicht an sich gezogen. Jetzt hat in diesem Verein ein Schlauberger, Quärtreiber, Besserwisser und "Sicherheitsbeauftragter" (nicht für Schiessstände) seinem Verein ins Ohr gesetzt, dass dieser Sandkugelfang bei der nächsten Standprüfung keine Zulassung mehr bekommen würde. Er will jetzt durchsetzen Stahlkugelfänge für verdammt viel Geld, anzuschaffen. Wir, die wir die ersten vier Bahnen betreiben, haben da wenig Interesse drann.

Wie sieht die rechtliche Lage der Schiessstättenverordnung aus. Ich konnte nichts finden was diesen Wechsel vorschreibt.

Wer kennt sich aus? Wer ist Schiessstandsachverständiger?

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Sprich mit deiner zuständigen Behörde, die für die Abnahme verantwortlich ist. Die kennen in der Regel die neuesten Richtlinien

 

DVC

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Ihr hattet doch letztes Jahr erst Standprüfung,...... das würde ich erst mal ausnutzen,..... wenn bei der nächsten Prüfung was bemängelt wird, dann auch so wie gefordert umsetzen, nur der Sachverständige sagt Euch dann was zu machen ist, bis dahin Spass haben und Schiessen gehen,....

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Herzlichen Glückwunsch zum Schlaubi-Schlumpf im Nachbarverein!  Da hilft nur ein Vereinsausschlußverfahren!

 

Ist der Stand offen oder teilgedeckt oder RSA?

 

Die Behörde zu fragen bringt fast nix.... die verweist auf die AWaffV und fordert einen SSV.... Was der bei der "Regelüberprüfung" feststellt ist dann die Grundlage wie es weitergeht!

 

Es spricht nichts gegen Sand.

 

Aber man kann nie wissen was SSV und Behörde im Zusammenspiel aushecken!

BSP: Als wir unseren Stand (RSA) neu gebaut haben, wollten wir einen Sandkugelfang haben! SSV hat gesagt geht nicht! Geht nur Holz! Nach 12 Jahren hat der gleiche SSV gesagt, Holz  geht nicht mehr!

Jetzt haben wir Sand!

 

Macht Euch nicht soviel Kopp, kümmert Euch lieber um Schlaubi Schlumpf....so daß der keinen Schaden anrichten kann!

 

Und vergeßt das SCHIESSEN nicht.

 

P.S. Es kann nicht schaden schon mal Rücklagen zu bilden!

Aber gehe nicht zum Fürst wenn Du nicht gerufen wirst!!!

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Schau Dich mal um wie viel Sandgeschossfänge in Verwendung sind - eben! Stahl macht nur dann Sinn wenn man von der räumlichen Tiefe her nicht genug Platz hat. Stahl sollte man auch bei GK kritisch sehen wegen der Staubbildung wenn die Geschosse mit hoher Geschwindigkeit auftreffen. Sand hat nur den Nachteil, dass man regelmäßig wieder "aufschaufeln" muss, und das man natürlich je nach Bedarf das Blei ausräumen muss. Was auch oft angeführt wird ist das der Sand irgendwann "aufgebraucht" (zu Staub zerschossen ist) und dann teuer entsorgt werden muss - das ist aber eine Zeitdauer nahe an der Ewigkeit - bei normalem Vereinsbetrieb. Der link auf die aktuellen Schiessstandrichtlinien wurde ja schon gepostet - und wer zu faul ist zum Suchen - siehe 2.8.4 "Allgemeine Anforderungen an Geschossfangsysteme"

Unterer Absatz, zweiter Aufzählungspunkt - Energieaufzehrung in Sand oder Granulatfüllungen

 

Ein weiterer Grund, das ein Sandgeschossfang nicht (mehr) abgenommen wurde (Mutmaßungsmodus an) könnte sein, dass im Freien bei Regen und unzureichendem Schutz gegen den Regen des Geschossfangs, bei gleichzeitiger Ablaufmöglichkeit oder Möglichkeit der Einsickerung des "verseuchten" Regenwassers in den Boden, eben diese mögliche Emmision zum Streß für den Verein geführt hat.

Edited by Bobbel
Schraibfäler..
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Hallo !

 

Aus Sicht des Sachverständigen gibt es keinen Einwand gegen einen Sandgeschossfang. Nach der aktuell gültigen Richtlinie sind aber ein paar Randbedingungen zu erfüllen:

Bei einer zugelassenen Geschossenergie von 7.000 Joule: 2,5 m Sandtiefe im Trefferzentrum, bei 2.500 Joule: 1,5 m.

Ferner sind zu beachten:

 

Über dem Geschossfang muß sich ein Geschossfangdach befinden. Bei alten Ständen 50 mm Holz, bei neuen Stahlbeton oder ähnliche durchschußhemmende Materialien (z.B. Kombinationen aus Holz und Stahl)

Unter dem Geschossfang muß eine Bodenplatte sein, die das austreten von Blei in den Untergrund verhindert

Wird Mehrdistanz geschossen, muß der Sand unter Umständen bis auf den Boden reichen, also vor dem Sand keine Mauer. Sonderkonstruktionen der Geschossfangkammer sind u.U. denkbar.

 

Der Sand muß regelmäßig umgeschaufelt bzw. ausgesiebt werden um die Bildung von Geschoßnestern zu verhindern. So kann ein Sandgeschossfang lange betrieben werden.

 

Es gibt aber natürlich auch Nachteile wie z.B. die Zerreibung des Sandes in der Haupttrefferzone und damit unter Umständen eine Verdichtung des Mediums. Hier hilft aber das selektive Austauschen der betroffenen Zonen.

 

Stahlgeschossfänge hingegen haben den Nachteil, daß die Geschosse zersplittern. Der Bleieintrag in die Umgebung des Geschossfangs kann dann wenn z.B. der Splitterschutzvorhang nicht mehr so ganz in Ordnung ist recht groß sein.

 

Also Grundsätzlich: Der Sandgeschossfang ist in der Regel auf dem normalen Schießstand für alle Eventualitäten bestens geeignet.

 

Wenn Du im speziellen Fall nähere Infos brauchst: Schreib mir eine Mail, ich melde mich dann.

 

Viele Grüße

 

Matthias

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Stahl ist Unsinn. Mehr Schmutz bei höherem Verschleiß. Würde mich dem Vereinsausschlussverfahren für den Schlaumeier anschließen. Kommt allenfalls in Frage wenn der Raum knapp ist.

Je nach Standanlage könnte wegen der geringeren Staubentwicklung eine Füllung aus Kunststoffabschnitten eine Alternative sein, gerade in Raumschießanlagen.

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vor 4 Stunden schrieb Muck:

Stahl ist Unsinn. Mehr Schmutz bei höherem Verschleiß. 

 

Echt?

Bei uns staubts dermaßen nach 2-3 runden fallplatte....Da muss man etwas warten bis man wieder etwas sieht.... Selbst bei KW sollte man min. eine Gedenkminute einlegen, bevor man sich auf den Weg zum Abkleben begibt.

 

Alternative ist ein geplanter Stahlkugelfang, insbesondere um das Metall einfach in Geld umzuwandeln ;-)

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vor 9 Minuten schrieb P22:

 

Echt?

Bei uns staubts dermaßen nach 2-3 runden fallplatte....Da muss man etwas warten bis man wieder etwas sieht.... Selbst bei KW sollte man min. eine Gedenkminute einlegen, bevor man sich auf den Weg zum Abkleben begibt.

 

Alternative ist ein geplanter Stahlkugelfang, insbesondere um das Metall einfach in Geld umzuwandeln ;-)

Man kann einfach einen Sack Streusalz auf den Sand werfen....da staubt dann lange Zeit nix....

 

Die Geschosse auss`m Kugelfang nimmt unser Schrotti nur für ganz wenig Geld.... Dann dürfen die Selbstgießer sich lieber selbst bedienen!

 

 

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Mittlerweile gibt es sogar statt Sand ein zugelassenes Kunststoffgranulat für Kugelfänge.

Der Nachteil ist wohl der Preis wie ich gehört habe. Und es lässt sich offensichtlich nicht so einfach schräge auffüllen wie Sand.

 

Bei Beschuss rutscht es nach unten.

 

 

DVC

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Am 22.8.2016 um 08:05 schrieb Bobbel:

Ein weiterer Grund, das ein Sandgeschossfang nicht (mehr) abgenommen wurde (Mutmaßungsmodus an) könnte sein, dass im Freien bei Regen und unzureichendem Schutz gegen den Regen des Geschossfangs, bei gleichzeitiger Ablaufmöglichkeit oder Möglichkeit der Einsickerung des "verseuchten" Regenwassers in den Boden, eben diese mögliche Emmision zum Streß für den Verein geführt hat.

 

Ja, das ist ein wichtiger Punkt.... Wasser- und Bodenschutz. Nicht der Sand als "Füllung" ist das Problem, sondern das bauliche "Drumherum".

Wir haben im Verein vor vielen Jahren auf fünfseitig umschlossenen Sandkugelfang umgebaut, also im Grunde eine nur nach vorne offene, sandbefüllte Betonbox. Keine Abnahmeprobleme.

 

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Ich brauch ein paar Stichhaltige Argumente gegen einen Kugelfang aus Stahl. Muss die nachbarn, die die nur ihren Sport wollen, überzeugen. Damit kann ich dem Spinner, der sich " Unfallbeauftragter" nennt und sich als Sachverständiger aufspielt, die Argumente nehmen.

 

Am Montag, 22. August 2016 um 08:24 schrieb neuss:

Hallo !

 

Aus Sicht des Sachverständigen gibt es keinen Einwand gegen einen Sandgeschossfang. Nach der aktuell gültigen Richtlinie sind aber ein paar Randbedingungen zu erfüllen:

Bei einer zugelassenen Geschossenergie von 7.000 Joule: 2,5 m Sandtiefe im Trefferzentrum, bei 2.500 Joule: 1,5 m.

Ferner sind zu beachten:

 

Über dem Geschossfang muß sich ein Geschossfangdach befinden. Bei alten Ständen 50 mm Holz, bei neuen Stahlbeton oder ähnliche durchschußhemmende Materialien (z.B. Kombinationen aus Holz und Stahl)

Unter dem Geschossfang muß eine Bodenplatte sein, die das austreten von Blei in den Untergrund verhindert

Wird Mehrdistanz geschossen, muß der Sand unter Umständen bis auf den Boden reichen, also vor dem Sand keine Mauer. Sonderkonstruktionen der Geschossfangkammer sind u.U. denkbar.

 

Der Sand muß regelmäßig umgeschaufelt bzw. ausgesiebt werden um die Bildung von Geschoßnestern zu verhindern. So kann ein Sandgeschossfang lange betrieben werden.

 

Es gibt aber natürlich auch Nachteile wie z.B. die Zerreibung des Sandes in der Haupttrefferzone und damit unter Umständen eine Verdichtung des Mediums. Hier hilft aber das selektive Austauschen der betroffenen Zonen.

 

Stahlgeschossfänge hingegen haben den Nachteil, daß die Geschosse zersplittern. Der Bleieintrag in die Umgebung des Geschossfangs kann dann wenn z.B. der Splitterschutzvorhang nicht mehr so ganz in Ordnung ist recht groß sein.

 

Also Grundsätzlich: Der Sandgeschossfang ist in der Regel auf dem normalen Schießstand für alle Eventualitäten bestens geeignet.

 

Wenn Du im speziellen Fall nähere Infos brauchst: Schreib mir eine Mail, ich melde mich dann.

 

Viele Grüße

 

Matthias

hallo neuss, hast du meine PN bekommen?

 

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Ich brauch ein paar Stichhaltige Argumente gegen einen Kugelfang aus Stahl. Muss die Nachbarn, die die nur ihren Sport wollen, überzeugen.

Damit kann ich dem Spinner, der sich " Unfallbeauftragter" nennt und sich als Sachverständiger aufspielt, die Argumente nehmen.

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vor 15 Stunden schrieb 1913:

 

Damit kann ich dem Spinner, der sich " Unfallbeauftragter" nennt und sich als Sachverständiger aufspielt, die Argumente nehmen.

 

So lange der Mann nicht im Vorstand ist würde ich den total ignorieren. Einfach, wenn er ungefragt den Mund aufmacht, konsequent rum drehen und weggehen! Das funktioniert!

Falls er doch in der Sache ungefragt seinen Senf an einer unpassenden Stelle abgeben möchte, würde ich Ihm schon mal prophylaktisch ein Vereinsausschlußverfahren in Aussicht stellen.

 

Stellt den Typen endlich auf`s Abstellgleis! "Unfallbeauftragter und Sachverständiger.... der braucht mal Druck Drall und Geschwindigkeit!

 

Gar nicht einbinden in irgendwelche Entscheidungsprozesse.

 

Was zählt ist was der geschäftsführende Vorstand sagt....

 

 

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Der Typ ist im Nachbarverein und belatschert den neu gewählten Vorstand der noch nicht so auf der neusten Schiene ist. Wir teilen uns einen Schiessstand. Genau genommen nutzen wir Bahn 1 bis 4, die nutzen 5 bis 8. Pistolenstand wird gemeinsan genutzt. Luftgewehrstand ist auch aufgeteilt. In den achziger Jahren haben sie die 'Standbetreiber' an sich gezogen und glauben uns ihre Ideen aufzwingen zu können. Gesetzlicherseits  haben sie das Sagen, da sie als Standbetzreiber dort registriert wurden. Hat 30 jahre geklappt, jetzt gibt es Probleme.

 

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Es hilft nur eines: Ein vernünftiges, sachliches Gespräch der Verantwortlichen.

Alle anderen Hinweise sind eher kontraproduktiv.

Also TErmin suchen. Angenehme Atmosphäre schffen, Sachfragen klären. auf die nächsten 30 Jahre.

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