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Wolfgang Seel

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Alle Inhalte von Wolfgang Seel

  1. Wer die "periodische Literatur" (wie der Bibliothekar wertneutral formuliert) zum Thema Waffen über 50 Jahre hinweg verfolgt, der macht seine Erfahrungen: Lange war das DWJ Platzhirsch, die anderen (Schweizer Waffen-Magazin, Internationales Waffen-Magazin, Caliber, Internationaler Waffen-Spiegel) quälten sich und hatten irgendwann keine Kraft mehr. Dann kam in den 80ern das Visier mit Doktor Gnadenlos an der Spitze. Anfangs Dumping-Preis bei den Inseraten, eine flotte Schreibe, viel bessere Bilder, investigativer Journalismus (besonders gegen Waffenbehörden). Dem DWJ ging etwas die Luft aus und das DWJ verabschiedete sich vom Haller Tagblatt. Im gleichen Stall war das Sammler-Journal erschienen und starb. Die Zwischenetappen des DWJ bis zum heutigen Tag erspare ich mir. Frage an das DWJ: Hat es wie früher eine Autorenpflege gegeben? Nicht nur die Leser/Abonennten sind das Kapital eines Fachblattes - sondern auch die Autoren. Wie weit es in dieser Hinsicht gekommen ist, kann man aus dem 08-Artikel in He3ft 9/26 ersehen. Kritik muss konstruktiv sein: Ich werde dem DWJ einen Artikel über Lewis Wells Broadwell anbieten. Ich bin gespannt.
  2. Welche Lösung ist denkbar?
  3. Ich wecke diese Diskussionslinie auf (aus gegebenem Anlaß) Es geht um dem Beitrag PISTOLE 08 in Heft 9/2026: Selten habe ich einen so inhaltslosen Artikel im DWJ gelesen - es kommt mir vor wie gequirlte heiße Luft. Ein Paradebeispiel für künstliche Intelligents. Gibt es keinen Redakteur, der so einen Artikel verhindert hätte? Die Inkompetenz des Autors wird deutlich an dem Satz: "Als familiengeführtes Unternehmen mit sehr enger Staatsbindung war Mauser konsequent auf Großserienfertigung ausgerichtet. usw." Von Anfang an war Mauser kein familiengeführtes Unternehmen, solche ein Satz hätte vom damaligen Museumsleiter Kussmann-Hochhalter kommen können. Oh we, was ist aus der historischen Waffenkunde geworden?
  4. Diese lange Lieferzeit ist Qutasch. Wende Dich an den RWM-Verlag: redaktion@rwm-depesche.de Gruß Wolfgang Seel
  5. Ja, ich bin es. Es ist in 52 Jahr meine 41. Veröffentlichung zur Waffengeschichte - vorzugsweise zur Mauser-Geschicte.
  6. Ach Gott, lies einfach mein Buch, Dein Generalverdacht ist bekannt.
  7. Die Veröffentlichungen von Baudino/Van Vlimmeren und Jon Speed zur Mauser-Geschichte müssen nicht die letzte Erkenntnis sein. Meine sorgfältige, über Jahrzehnte gehende Forschungen zum Thema habe ich nun veröffentlicht: Seel, Wolfgang: Paul Mausers Memoiren – Ein Gewehrkönig erinnert sich. Eltville am Rhein: RWM-Verlag 2026, 216 Seiten, 167 Bilder, 286 Fußnoten, ISBN 3-944988-17-5. Neue Informationen zu den Stichworten: Paul Mausers Memoiren Interview mit Conrad Matschoß Serbien – der erste Großkunde Fabrique Nationale kontra Mauser Steiner und Kaulla – Männer mit Geldverstand C 96 – die Feederle-Legende Privat-Archiv Walter Schmid Bergmann-Pistole versus C 96-Pistole Paul Mauser – ein empfindlicher Patriarch Paul von Mauser spricht 1914 vor dem Reichstag Die Kölner Waffenfabrik von Alfons Mauser Mauser-Waffen aus Köln Das Maschinengewehr von Mathias Knötgen Mauser-Waffen aus Köln für den Stellungskrieg „Ossendorf“ versus „Oberndorf“ Der Waffeningenieur Egon Neumnn
  8. Bei Ebay werden die Reste seiner unverkauften Waffenbroschüren angeboten. Sie haben zweifelhaften historischen Wert, seine Modellbenennung "Streifenlader" hatte sich nicht eingeführt. Mehr dazu könnt ihr noch in diesem Jahr in meinem neuen Buch nachlesen: "Ein Gewehrkönig erinnert sich - Paul Mausers Memoiren". RWM-Kopemdium Nr. 17, ISBN 978-3-944988-17-7. Erscheint noch in 2026.
  9. Ja, aber das habe ich nicht "verbrochen".
  10. Das DENIX-Programm wurde damals von Göde in Deutschland angeboten. Ich habe damals für Göde die Werbetexte formuliert. Ein Reichsrevolver-Nachbau war nicht dabei
  11. Das sind die Ertfahrungen, die man selbst macht. Als ich Überlegungen angestellt hatte, meine Manuskript bei BoD zu veröffentlichen, hatte ich Vergleichspublikationen, die mich dann zur Abkehr von BoD bewogen haben.
  12. Zum Punkt "fachliche Qualität" will ich nichts sagen. Eine mögliche geringe Qualität der Fotos mag von der Qualiät herrühren, die der Autor an BoD liefert. Was mich eher etwas stört, ist das wenig einfallsreiche Layout, mit dem Bücher bei BoD zusammengekloppt werden. Ein Verleger sollte auch mit dem Herzen dabei sein.
  13. Es ist ja nicht nur der Druck des Buches. Im Vorfeld muss ein Lektor das Manuskript "fremdlesen" und ein erfahrener Herausgeber/Verleger für ein pfiffiges Layout sorgen. Das hatte man mal (vor dreißig und mehr Jahren) beim DWJ-Verlag. Nachdem man mir dort die kalte Schulter gezeigt hatte, ist Dr. Heinz vom RWM-Verlag die beste Entscheidung für waffengeschichtliche Publikationen.
  14. Da ich als Zuschauer an allen acht Verhandlungstagen teilgenommen habe, weiß ich genaueres. So z.B., dass ein Psycharter dem Verurteilten Wahnvorstellungen bescheinigt hat. Ich frage mich, ob das Geschäftsziel eines Händler der Handel ist und nicht das Aufhäufen von Waffen, um diese im Rentenalter zur Daseinssicherung zu verkaufen? Es gibt ja im Waffenrecht den Begriff "Bedürfnis" - zum Beispiel Sammelbedürfnis. Ja ich weiß, ein Händler kann einen großen Lagerbestand anlegen. Angesichts des Wertverfalls von Sammler-Waffen ist es betriebswirtschaftlich gesehen Unsinn.
  15. Die mehrere Millionen Euro waren die Wertschätzung des Verurteilten.
  16. https://www.volksfreund.de/region/trier-trierer-land/ex-waffenhaendler-aus-der-vg-trier-land-verurteit_aid-134346087 Das Urteil wurde am 5. September 2025 gesprochen.
  17. Mag alles richtig sein. Die Darstellungen in der Vergangenheit von Dr. Karl Maier (der die theoretischen Grundlagen für den Rollenverschluß geschaffen hat, zumindest nach seiner Ansicht) haben nach dem Urteil von Kennern zu kontroversen Diskussionen geführt. Mit Dr. Maier und Walter Schmid habe ich in den frühen 90er Jahren stundenlange Gespräche Gespräche zum Thema geführt, die als Tonbandkassetten vorliegen.
  18. Dem habe ich das Gutachten zum Rollenverschluß geschrieben. Vorausgegangen war ein wenig brauchbares Gutachten eines Verbandssachverständigen.
  19. Hat sich der Kenntnisstand weiterentwickelt? Was sagt Peter Dannecker dazu?
  20. Ich stimme zu. Mein nächstes Manuskript ist bereits beim Verlag,
  21. Auch wir bewegen uns als Sachverständige und Waffenbesitzer auf dünnem Eis!
  22. Der Streifenbeamte erkennt, dass er einen Waffenbesitz vor sich hat?
  23. weil damals eine bestimmte Zeit mit im Laden tätig zu sein ausreichte
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