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Erste-Hilfe Refresher Kurs für RO ́s und Schützen


2011-Jack

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Habe eben im MOS gesehen das dort dieser oben genannte Kurs angeboten wird mit u.a. dem Schwerpunkt

Handlungssicherheit bei Schießunfällen.

Dummerweise ist er schon morgen und traurigerweise stehen da 0 (Null) Teulnehmer drin :icon13:.

Ich find das schade und auch schade find ich das so ein Angebot was letztendlich der schießenden Allgemeinheit zu

gute käme in voller gänze vom ohnehin egagierten Teilnehmer zu tragen ist.

Der veranstaltende Verein bildet hier eine positive Ausnahme nur leider ist nicht jeder in diesem Verein.

 

Müßte man sowas nicht mehr unterstützen ?

 

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mahlzeit,

"refresher" sind das nicht diese frischetücher aus der amerikanischen imbissbude?

tut mir leid. bin nur im osten aufgewachsen aber froh darüber das wir uns des kyrillischen einflußes weitestgehend behaupten konnten.

ja, die deutsche sprache ist nun mal S******e. deshalb hatten wir auch so wenig dichter und denker in der vergangenheit:unknw:

@ jack und wieder einmal muß ich dir sagen: machen! nicht quatschen.

genau wie du sagst, so etwas muß man unterstützen.

sprich mit deinem vereinsvorstand, kläre die kosten ab, organisiere so eine veranstaltung und lade dazu im mos und ipsc.de ein.

mal davon abgesehen das kein matchveranstalter so fahrlässig ist ohne ersthelfer oder heiler einen wettkampf zu veranstalten.

 

gruß und dvc stefan

 

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Würde das bei entsprechendem Themenbereich für sinnvoll erachten. Leider nimmt die Versorgung von Schussverletzungen in der klassischen erste Hilfe Ausbildung keinen Platz ein. Und Lehrgänge für erste Hilfe unter Einsatzbedingungen sind meist Einsatzkräfte vorbehalten...

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@StefanT

 

Aber hallo beim nächsten Kurs  zb Herbst/Winter etc wär  ich dabei und 3x aber hallo da werd ich mit meinem Vorstand (Verein oder Verband)

Verband drüber quatschen und versuchen etwas Geld aus den Rippen leihern. Ich hoffe nur die Leute von dem Kurs die das Veranstalten halten durch, lassen sich nicht frusten 

und machen weiter.

 

128 User haben diesen Thread bis dato ja nun gelesen und wenn nur 0.73 % davon kommen ist die Bude voll :victory:

 

 

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Nun, die erste Hilfe bei Schussverletzungen ist auch i.d.R. auf Krisengebiete beschränkt. Erstaunlicherweise finden sich auf deutschen und US-amerikanischen Ständen mit der Ausnahme von sehr seltenen intentionellen Verletzungen kaum Schusswunden. Die Mehrzahl der sportbezogenen Verletzungen ist, so zumindestens mein Eindruck von der Auswertung von 5 Jahren Unfallstatistik, Stürzen auf dem Stand sowie den Wegen sowie beweglichen Metallteilen an Waffen und den dann im Weg befindlichen Fingern zu schulden. Danach kommen Fermdobjekte in Augen, Verbrennungen (hauptsächlich von Rauchern) und irgendwann ganz hinten 4 Verletzte durch Waffensprengungen (5 nachdem ich den Splitter aus meinem Arm raushatte, das war dann aber eine "indirekte" Folge) und eine Schusswunde (gluteal beim Ziehen aus itwb-Holster). Daten von US-Stand, 360 Tage/Jahr offen, ca. 90 Verletzungen/a wobei die Mehrzahl wirklich nur "Pflasterkleben" und eben nicht-sportbezogene Verletzungen (Insektenstiche, Sonnenbrand, kleine Schnittwunde an Dosen oder mit Schraubenzieher abgerutscht) sind.

Das größte Problem in der präklinischen Versorgung dürfte auch die Lokalisation des Treffers sein. Bei Extremitäten Druckverband bzw. Tourniquet, wenn man die Blutung nicht anders zum Stoppen bringen kann. Wie bringt man noch mal gerade die Versorgung von Körpertreffern mit dem typischerweise auf dem Stand befindlichen Material bei? Der typische Sanitöter mit Din-Koffer ist weder vom Material her noch von der Mentalität oder vom Ausbildungsstand dafür ausgelegt, das fachgerecht zu behandeln. Handschuhe, Kompresse, manuell Druck drauf bis einer ankommt der mehr davon versteht, sollte meistens auch ausreichen.
Bei dem durchschnittlichen deutschen DSB-Verein würde ich mir eher einen Kurs in Frühdefibrilation und den erweiterten Mega-code wünschen, vom Alter her ist die Gefahr eines Herzanfalls da eher bedingt als sportbezogene Probleme.

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Och, zwei Möglichkeiten. Entweder Zigarrette im Mund behalten beim Schießen und dann fällt die heiße Asche ab oder man legt sie neben sich, geht ans Spektiv zur Trefferaufnahme und greift mit der Hand blind aber gezielt an das falsche Ende.

1-2 Fälle von warmen Patronenhülsen im Oberkörperbereich waren auch dabei.....

 

Und nein, wir sprechen hier nicht von maximal punktueller Rötung oder Blasen (2a), keinen ausgedehnten Verbrennungen.

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Das ist ja für mich das Problem:

Für die Verletzungen, wo Jan eigentlich auch nichts machen müsste bzw. es reichen würde, auf den Rettungsdienst zu warten, wird man ausgebildet bzw. hat man extrem viel Material.

Für die Verletzungen, wo man nicht auf den RD warten kann, hat man weder Material noch Ausbildung. Sprich Schussverletzungen.

 

Natürlich ist nichts dagegen einzuwenden, Pflaster da zu haben... :grin:

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Hm,

 

vielleicht nicht so extrem auf den Bereich des Schießens konzentrieren, damit die Gruppe der Auffrischungsinteressenten größer wird. :dirol:

 

Wie schon geschrieben, sind ernsthafte Schussverletzungen, von Suizidversuchen abgesehen, praktisch nicht existent. Es geht da eher um die Erstversorgung kleinerer Alltagsverletzungen. Faktisch dürften ungepflegte Holzoberflächen von Ablagen und Stolpern mit Folgeverletzungen zu den bedeutendsten (Häufigkeit x Schwere) Verletzungsursachen beim Sportschießen gehören.  Dann noch wie man starke Blutungen stillt bzw, deutlich verringert, Erstversorgung bei Verdacht auf Knochenbrüchen sowie die Verdachtssymptome für Myokardinfarkt und Schlaganfall und fertig oder so. :AZZANGEL:

 

Euer

Mausebaer :beach:

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Für den zivilen Bereich gilt: 

Im Prinzip kann ein Ersthelfer eine Schusswunde nur so behandeln wie jede andere Wunde. 

Er muss nur zusätzlich nach einer eventuellen Austrittswunde suchen. 

Darüber hinausgehende Behandlung ist einem Arzt vorbehalten. 

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Aufm Schießplatz mag das alles so sein wie ihr sagt, aber auf der Jagd sieht das anders aus.

Morgens um vier im dunklen Tann 500m vom nächsten Rettungspunkt entfernt möchte ich nicht nach einem Knieschuß verbluten, nur weil mir niemand die Funktion einer Emergency Bandage oder eines Tourniquet erklärt hatte.

Ich für meinen Teil gehe lieber einmal mehr zu so einem Training als einmal zu wenig.

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vor 25 Minuten schrieb detlef86:

...auf der Jagd sieht das anders aus.

Morgens um vier im dunklen Tann 500m vom nächsten Rettungspunkt entfernt möchte ich nicht nach einem Knieschuß verbluten, ...

Wenn du das für ein realistisches Szenario hältst solltest du eher an deiner Waffenhandhabung arbeiten.

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Am 9. Juli 2016 um 13:30 schrieb 2011-Jack:

Habe eben im MOS gesehen das dort dieser oben genannte Kurs angeboten wird mit u.a. dem Schwerpunkt

Handlungssicherheit bei Schießunfällen.

Dummerweise ist er schon morgen und traurigerweise stehen da 0 (Null) Teulnehmer drin :icon13:.

Ich find das schade und auch schade find ich das so ein Angebot was letztendlich der schießenden Allgemeinheit zu

gute käme in voller gänze vom ohnehin egagierten Teilnehmer zu tragen ist.

Der veranstaltende Verein bildet hier eine positive Ausnahme nur leider ist nicht jeder in diesem Verein.

 

Müßte man sowas nicht mehr unterstützen ?

 

 

An der Diskussion hier kannst Du doch erkennen, warum sich für die Kurse keine Interessenten finden...

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Harry das wird - wichtig ist und das ist ja nun geschehen das des Thema einmal "verbalisiert" wurde und nur so kann es ins Bewußtsein treten.

 

Das es so gut wie keine Schußverletzungen gibt in S-Sport ist mir schon klar und das ist auch gut so und ein gutes Zeichen  jedoch wenn dann nützt einem das nix

dann sollte man schon mal davon gehört haben was zu tun ist. Wie gesagt der Kurs beinhaltet ja auch mehr als nur das - es wurde ja bereits geschrieben was sonst noch so vorkommt.

 

 

 

 

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Was meinst du mit diesen Kursen? Ich fahre doch nicht nach München um irgendwas von irgendwem auch über Schussverletzungen zu erfahren. Auf deren Seite gibt es null Informationen zu deren Qualifikation oder zu Preisen. Anders als bei anderen Anbietern echter Spezialkurse.

 

Da gehe ich doch lieber alle zwei Jahre zum DRK und halte mich in EH fit.

Edited by SchwererReuther
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Herrschaftszeiten - was ist nur in Euch gefahren ja ist das denn so schwer zu Verstehen.

Kein Kurs beim DRK sondern was speziell für Sportschützen-Sport.

Werden denn im schießsportlichen Betrieb Personen aus Autos geborgen oder Motorradfahrer versogt ?

Ich hab noch nie jemanden auf der Range Motorrad fahren und schießend erlebt  o.ä. :rolleyes:

 

Nein SR niemand soll hunderte von km nach BY pilgern aber es wäre doch für die Initiatoren sicherlich erfreulich gewesen wenn nur  7-8 Leute da Interesse

gezeigt hätten. Pers. finde ich - gute Ideen sollte man unterstützen.

Edited by 2011-Jack
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Mal abgesehen davon das ich auf dem Stand auch mit dem Motorrad unterwegs bin... über die Sinnhaftigkeit von spezieller Ausbildung Schießsport und Schussverletzungen habe ich mich in einem völlig anderen Forum mit Fachleuten auf diesem Gebiet unterhalten. Kurzes Fazit der Fachleute: auf EH aufbauend ein bisschen über Schussverletzungen referieren bringt keinem was, aus dem Referenten und seiner Geldbörse.

 

 

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Wobei ja auch die Frage ist, was Du einem auf der Basis der ersten Hilfe beibringen willst: 

- Druckverband: Ist Bestandteil der EH

- Abbinden: in 10-15min mit praktischer Übung anhand von Tourniquet und Dreiecktüchern erledigt

- von Hand draufdrücken

Damit wäre eigentlich schon der Maßnahmenkatalog des Din-Kastens und des Ersthelfers erledigt.

 

Was kann man sonst noch machen?

- Ausgedehnte Muskelverletzungen: Anwenden von Haemostypika. Sind nicht immer vorrätig und dürfen auch nicht in Körperhöhlen eingebracht werden.

- Thoraxtraumen: Entlastungspunktion bei Pneu, Thorax- und Perikarddrainagen

- Abdomen: hier auch präklinisch eher mau was die Blutstillung angeht.

- Allgemein: Atemwegssicherung, Flüssigkeitssubstitution, Analgesie etc.

 

Unter dem was man "sonst" noch machen kann fallen aber erst einmal regelmäßige Übung um die Maßnahmen auch zu beherrschen bevor man da speziell auf Schusswunden eingehen kann. Das sind dann aber paramedics/RA/Notfallsanitäter die eben das als Lehrberuf auch ein paar Jahre erlernt haben. Der ehrenamtliche RO wird wahrscheinlich schon mit dem venösen Zugang leicht überfordert sein.

 

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