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Arbeitsthread: Wie müsste ein optimales Waffenrecht aussehen?


Guest

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Viele LWB wünschen sich ein zeitgemässeres Waffenrecht... aber wie genau soll das aussehen? Was wäre das langfristige Ziel einer Modernisierung?

Es wäre interessant zu wissen, welche Wünsche der Einzelne so hätte und wie sich diese auf die Gesellschaft auswirken könnten... so kann man eventuell ganz gezielt eine moderne "Wunschliste" zusammenstellen und diese dann zu gegebener Zeit veröffentlichen, um die Resonanz in der breiten Bevölkerung zu testen.

Welche Ideen und Möglichkeiten gäbe es, das Waffenrecht so zu verändern, dass der Großteil der Bevölkerung diese Neuerungen aktzeptieren würde?

Edited by morrisgun
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Die Formulierung aus dem vorigen Beitrag finde ich als Ziel gut. Zur Not erstmal:

  • Die Bedürfnis-Klausel streichen. Zuverlässigkeit und Sachkunde sollen bleiben (in vernünftiger Form).
  • Parallel dazu: Aufpassen, dass die soziale Gerechtigkeit nicht weiter schwindet. Dann passiert auch nix. Die Goldene Regel sollte allen was sagen, und sie sollte hochgehalten werden.

Der Besitz von Feuerwaffen sollte für rechtschaffene Bürger ein Grundrecht sein und nicht nur ein Privileg, wie es jetzt der Fall ist.

Edited by mwe
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Im amerikanischen Sci-Fi-Film "Starship Troopers" gab es die Unterscheidung Zivilist und Bürger. Erstere hatten alle Menschenrechte, außer dem Wahlrecht der letzteren. Aufsteigen konntest du durch sozialen Dienst oder Militär.

An sich finde ich die Idee, dass Waffenbesitz ein erarbeitbares Privileg ist, gar nicht so verkehrt. Was mir gefallen würde, wäre eine Art Kurs für zivile Waffenträger (ähnlich einem kompakten Jagdkurs): 1-2 Monate konkrete Ausbildung nicht nur in Waffenthemen, sondern auch in Deeskalation, Erste Hilfe, Situational awareness. Einmal im Jahr Schießnachweis, alle drei Jahre ein Wochenende Auffrischung. Bei Vergehen auch nicht-waffenbezogener Natur (mehrfaches Verkehrsdelikte, Steuerhinterziehung) Privileg entziehen.

Ich weiß nicht, ob das eine umsetzbare Ideallösung wäre, aber ich erhoffe mir eine Gesellschaft mit mehr Mut und mehr Zivilcourage, wo auch kleinere Regelübertretung zweimal bedacht werden. Bei Notfällen hast du immer bspweise. 10% mündige Bürger vor Ort, die den Verbrecher dingfest machen oder das Unfallopfer aus dem Auto ziehen und wiederbeleben. Verbrecher wissen nicht, welche 10% Bürger bewaffnet sind und welche nicht.

Beste Grüße

Empty8sh

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§ 42a Absatz 1 Nr. 3 WaffG komplett streichen, alternativ die Begrenzung der Klingenlänge behalten, jedoch die Einhandmesser raus schmeißen.

§ 6 AWaffV ebenfalls restlos streichen...

Ich würde versuchen das komplette Gesetz nicht mit einem Ruck zu ändern, sondern Schritt für Schritt zu überarbeiten. Denke mit ein paar kleineren Änderungen, die keinem wirklich weh tun, geschweige denn wirklich auffallen, wäre das ganze schon etwas angenehmer.

Edited by Captain Crazy
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Warum so kompliziert?

Einfach gesagt: Ich habe in meinem kurzen Leben viel über Waffenthemen durch Jagdkurs, Fortbildungen, Eigenstudium und Lehrtätigkeit gelernt. Ich treffe immer wieder recht engstirnige Legalwaffenbesitzer. Auch glaube ich nicht allzuviel an Eigenmotivation.

Du musst Leuten eine Belohnung anbieten, damit sie sich Wissen aneignen und zeitgleich die Gelegenheit nutzen, andere Problematik in Bahnen zu lenken.

Beste Grüße,

Empty8sh

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Im amerikanischen Sci-Fi-Film "Starship Troopers" gab es die Unterscheidung Zivilist und Bürger. Erstere hatten alle Menschenrechte, außer dem Wahlrecht der letzteren. Aufsteigen konntest du durch sozialen Dienst oder Militär.

An sich finde ich die Idee, dass Waffenbesitz ein erarbeitbares Privileg ist, gar nicht so verkehrt. ...

Zwei Jahre Militärdienst, dann Wahlrecht. Mehr gibt der Roman leider nicht her.

Das mit dem Privileg haben wir ja schon. Toll das es Leute gibt die das noch vertiefen wollen...

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Ein "neues" Gesetz müste vor allem Klar Vormuliert sein, aus so wenigen §§ wie möglich bestehen und vor allem nicht durch "Anwendungsrichtlinien" sinnentstellt werden!

Steht in Gesetz, "Keulen sind erlaubt" dann sind sie es. Dann hat da nicht irgend wo zu stehen, "...ja aber nur Kleinkaliber-Keulen..."

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Viele LWB wünschen sich ein zeitgemässeres Waffenrecht... aber wie genau soll das aussehen? Was wäre das langfristige Ziel einer Modernisierung?

Weniger Ideologie. Wenn man sich die Formulierung anschaut, mit der z.B. Nunchakus verboten werden, muss man sich ans Hirn fassen. Und es sollte auch möglich sein, sich ein Küchenmesser kaufen zu können, ohne dass dabei die Möglichkeit besteht, mit waffenrechtlichen Vorschriften in Konflikt zu kommen.

Dazu könnte man den Großteil der Bevölkerung mal darüber aufklären, wie momentan die korrekte Prozedur für Kauf und Heimtransport eines 25-cm-Küchenmessers aussehen würde und was ihnen blühen könnte (z.B. Beschlagnahmung), wenn sie sich nicht daran halten.

Es sollte festgelegt werden, dass das WaffR kein Instrument ist, um alle drei Jahre die zu diesem Zeitpunkt bei der Jugend beliebten Schneidwerkzeuge zu verbieten. Wurfsterne waren in D noch nie statistisch relevante Tatmittel.

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MengenBegrenzung bei den kW weg. OK man kann auch meist nur 2 Frauen gleichzeitig haben....

Bedürfnisgrund SV anerkennen.

Teleskopschlagstock raus aus dem 42a

Butterflys wieder erlauben

Kurze vsrf wieder erlauben

Jeder WBK ler darf taser frei führen

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Und wieder zeigt sich, sehr klar, warum es NIE eine deutsche NRA geben wird und kann.

Es ist nicht mal unter (vielleicht 100) aktiven WOlern möglich, eine einigermaßen vernünftige Diskussion über dieses Thema zu führen.

Aber einfach mal hirnlos drausloshüpfen, nur weil irgendjemand mit (aus anderen Threads und Äußerungen ist dies sehr leicht ableitbar) mehr als zweifelhaften Absichten das Stöckchen hinhält ist sicher auch kein erfolgversprechender Weg, oder?

Carsten

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A well regulated Militia, being necessary to the security of a free State, the right of the people to keep and bear Arms, shall not be infringed.

Da kann ich mich nur anschließen, mehr braucht's eigentlich nicht. Wenn ich besonders vernünftig sein wollte, könnte ich mich vielleicht noch zu einem Sachkundenachweis und Einschränkung oder Verbot des Waffenbesitzes bei ernsthaften Vorstrafen oder Unzurechnungsfähigkeit durchringen.

Warum gebt ihr einem Gegner Informationen??

Carsten

Wir geben hier keine Informationen preis, sondern tun nur unsere Meinung kund.

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Warum gebt ihr einem Gegner Informationen??

So what? Jedes kleine Kind weiß, dass viele Gesetzgebung (StVO, Steuerrecht) sinnlose Ecken und Kanten hat. Keiner der Beteiligten hat idiotische Forderungen wie "ich will nen MG" gestellt. Du kannst beim Thema Waffen alles gegen einen drehen, also gebe ich gleich meine ehrliche Meinung (die steht in meinem ersten Post). Die würde ich auch in einem Interview vertreten...auch wenn diese von den Medien vermutlich plattgebügelt würde.

Außerdem entsteht ein Großteil der Hoplophobie gerade durch Unwissenheit. Manche Leute denken, wir seien alle Altnazis, Rocker und Pegida-Leute. Ich arbeite seit Jahren dran, interessierte Leute (auch Waffengegner) mein Hobby näherzubringen. Ich kann nicht alle vom Gegenteil überzeugen, aber zumindest habe ich bei allen die Mindestantwort bekommen "Na, bei dir habe ich da ja keine Sorgen". Der Rest kommt entweder immer mal wieder zum Besuch mit oder hat inzwischen eigene WBKs und Jagdscheine.

Und wieder zeigt sich, sehr klar, warum es NIE eine deutsche NRA geben wird und kann.

Es ist nicht mal unter (vielleicht 100) aktiven WOlern möglich, eine einigermaßen vernünftige Diskussion über dieses Thema zu führen.

Weil wir so damit beschäftigt sind, selber bloß nicht aufzufallen. Die NRA stellt mitunter kuriose, überzogenene Forderungen, die man dann wieder auf einen Kompromiss runterhandeln muss. Hier in D ist es das Gegenteil.

Anstatt das WaffG zumindest als das von höchster Stelle gesetzlich legitimierte Maximum zu akzeptieren, wird unter dem Deckmantel von Begriffen wie waidgerecht, unjagdlich, unsportlich, "des hot's ja no nia net gehm" alles von den eigenen Leuten (!) weiter eingeschränkt. Komm mal mit einem schwarzen Kunststoffschaft in den konservativen Schützenverein oder mit dem Selbstlader zur Altherren-Drückjagd.

Keiner der Anwesenden hat unakzeptable Forderungen gestellt. Das Wiedererlauben eines Teleskopschlagstocks ist bestimmt nicht das, wovor Waffengegner am meisten Angst haben und gegen vorgehen würden. Die haben Angst, dass jeder Depp ohne Überprüfung eine Waffe bekommen könnte. Das Sachkunde und polizeiliche Überprüfung nicht zur Debatte stehen, hat hier auch keiner bestritten.

Beste Grüße

Empty8sh

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@Carsten1911, erstmal danke für die Warnung, es scheint so als ob du recht hast, trotzdem schreibe ich was dazu, den das ist meiner Meinung nach keine Munition für Antis, den mit was ich gleich schreibe ist nix schlimmes dran, ich würde damit sogar öffentlich im TV auftreten.

Sogar bei RTL!

So,... Erst mal sollte alles so bleiben wie es ist, als Grund Basis! Mit folgenden Ergänzungen und Streichungen.

Ergänzungen:

- Waffenschein Erwerb für jeden der auch Waffen besitzen darf, mit der Voraussetzung

vorheriges Psychologisches Gutachten + Körperliche Gesundheit + Lehrgang (Vertiefung Gesetzes Lage, Notwehr, Schulung im Verteidigungsschiesen)

- Bedürfnis freier Erwerb von Schalldämpfern, Lärmschutz ist eine erste Sache, ist gut für den Schützen und die Nachbarn der Schießstätten.

- schnellzugriff Tresore mit geladener Waffe der Sicherheitsklasse A erlauben.

- auch für Jäger mindesten 1 Jahr Tätigkeit und Aktivität bis zum Waffenerwerb und (eigene) GK-Waffe frühesten ab 21!

- mehr Eigenverantwortung für Waffen mit F im 5eck, das führen und schießen muss jeder ab 18 für sich ausmachen dürfen wie zB schießen auf Dosen im Garten und Airsoft Spiele muss in Eigenverantwortung möglich sein!

Streichungen:

- Keine Bedürfnis mehr und die damit verbundenen Waffen nach Sportordnungen. Das Bedürfnis ist Spaß am schießen! Mit was ich will und solange ich es will.

- Wegfall der 2/6 Regel

- keine Begrenzung mehr auf Lang-&Kurzwaffen und deren Lauflänge, egal ob Repetierer oder Selbstlader egal ob Kriegswaffen ähnliches aussehen oder nicht!

- keine Kaliber Verbote von bestimmten Waffen, wie zB 5,7x28, 4,6x30 Pistolen und kurze Selbstlader (ähnlich einer MP), so wie für Selbstlader aller Art Hülsenlänge unter 40mm.

-nur noch eine Aufbewahrungsklasse für alle Waffen, nämlich A, immer schwerer als 200kg oder Verankert, das reicht! (Munition weiterhin getrennt Lagern kann so bleiben)

- Streichung von hohen Gebühren für Waffenregistrierung, so was muss auch Online gehen oder von einem Waffen Händler aus machbar sein. Bei Verkauf an Privat an Privat, Übergabe bei einem Waffen Händler und dort kann der Papierkram gemacht werden, bekommt der 5 in seine Geschäftskasse und gut is.

- Streichung von jeglicher Magazin Begrenzung

- Streichung des Verbotes von Laser-&Licht Modulen, so wie Nachsicht Zieloptiken.

- Wegfall der Altersbegrenzugen für die Benutzung (nicht Besitz) für Kinder und Jugendliche bestimmter Waffen/Kaliber, zur Nachwuchsgewinnung obliegt es den Sorgeberechtigten mir was man Kinder und Jugendliche schießen läßt.

- Abschaffung des Anscheins§

Das war jetzt ertmal nur meine Änderungswünsche für das Thema Schusswaffen. Messer und das ganze andere Zeugs, könnte ich noch ewig so weiter machen.

Dass das alles nur Wunschdenken ist, ist mir klar, aber man darf ja mal träumen.

Und bitte, das alles ist meine Persönliche Meinung, jeder darf eine haben. Also regt euch nicht so sehr auf. DANKE.

(ist alles mit dem Handy getippt, bitte entschuldigt mein TX9,mein Handy ist ein Koreaner, dafür kann er ganz gut Deutsch)

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Ich wäre schon zufrieden, wenn ALLE Gesetze ein Verfallsdatum hätten. Nach 5 - 10 Jahren wird erneut darüber abgestimmt und geprüft, ob das letzte Gesetz wirklich etwas gebracht hat oder ob es nur Gängelung war.

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